Monthly Archives: September 2008

25Sep/08

Bavierschule in Gefahr

Brief an die Rheinische Post, Frau Monika Spanier, zum Artikel „Bavierschule in Gefahr

„Sehr geehrte Frau Spanier,

Ihr o.a. Artikel ist gut. In einem Punkt allerdings möchte ich eine zitierte Aussage „gerade rücken“, die ein falsches Bild erzeugt:

Der Begriff „Verlässliche Schule“ ist für unsere Angebote der Schule von acht bis eins – und in der Praxis bedeutet das mindestens bis 13.15 Uhr – besetzt. Dies ist ein „Markenzeichen“, das wir nicht gern anderweitig verwendet wissen wollen.

Dass das in/von der Bavierschule, in der wir unser bis zur Einführung des Ganztagsbetriebs erfolgreiches und gut nachgefragtes Angebot nicht mehr anbieten durften, nun anders dargestellt wird, betrübt uns.

Bei allem Verständnis für das berechtigte Werben der Bavierschule um Anmeldungen für den weiteren Fortbestand ihrer Existenz, den ich bei entsprechender Kinderzahl ausdrücklich unterstütze, sollten nicht Negativ-Meldungen über andere Schulen in die Welt gesetzt werden – schon gar nicht, wenn sie überhaupt keine Grundlage haben.

Mit freundlichem Gruß

Detlef Ehlert“

25Sep/08

Schule kämpft ums Überleben

Brief an die Westdeutsche Zeitung zum Artikel: „Erkrath: Bavierschule kämpft ums Überleben“ vom 24. September 2008

„Sehr geehrter Herr Schneider,

Ihr o.a. Artikel ist gut. In einem Punkt allerdings möchte ich eine zitierte Aussage „gerade rücken“, die ein falsches Bild erzeugt:

Der Offene Ganztag an der Falkenstraße ist sicher! Gerade erst in diesem Schuljahr ist zusätzlich zu den beiden gut laufenden OGS-Gruppen wegen der anhaltenden Nachfrage eine dritte Gruppe (als insgesamt „zweieinhalbte“) eröffnet worden.

Bei allem Verständnis für das berechtigte Werben der Bavierschule um Anmeldungen für den weiteren Fortbestand ihrer Existenz, den ich bei entsprechender Kinderzahl ausdrücklich unterstütze, sollten nicht Negativ-Meldungen über andere Schulen in die Welt gesetzt werden – schon gar nicht, wenn sie überhaupt keine Grundlage haben.

Mit freundlichem Gruß

Detlef Ehlert“

17Sep/08

Aktiv für Hertie in Erkrath und die Beschäftigten einsetzen!

Zum aktuellen Fall der Insolvenz der Hertie-Kette und den Folgen für unsere Stadt erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Detlef Ehlert:

„Zum „Jagen“ muss der amtierende Bürgermeister der Stadt Erkrath immer erst getragen werden: Wenn es um Arbeitsplätze und die Rettung von Unter­nehmen in unserer Stadt geht, bedarf es offensichtlich eigens besonderer Auf­forderung oder Anträge der SPD im Stadtrat, damit der Bürgermeister seinen Aufgaben nachkommt. Das war so kurz nach seinem Amtsantritt 1999, als es um Pose-Marrè und die dort noch beschäftigen 250 Menschen ging, das war wieder so, als die Karstadt-Filiale Unterstützung brauchte – und es ist auch jetzt wieder so.“

Vor drei Wochen im Hauptausschuss fühlte Werner sich genervt von dem bohrenden Nachfragen der Stellvertretenden Bürgermeisterin der SPD, Edeltraud van Venrooy, wann und was er denn zu tun gedenke für die Rettung des wichtigen Kaufhauses in der Erkrather Innenstadt: er sehe da keine Handhabe, lamen­tierte Werner.

Nach Medienberichten wollte er immerhin mit seinen Amtskollegen aus den ebenfalls betroffenen Nachbarstädten zu einem Treffen mit dem Insolvenzverwalter nach Wesseling reisen. Er liess sich bei dem Termin aber entgegen seiner Ankündigung durch den Stadtkämmerer vertreten.

Weil der Bürgermeister aber keinerlei Informationen über etwaige weitere Aktionen zur Unterstützung der Beschäftigten und zur Sicherung des Einzelhandelsstandortes verlauten lässt, fordert ihn die SPD-Fraktion nun auf, unverzüglich bei der Landesregierung vorstellig zu werden. Die soll ihren „Feuerwehr“-Topf zur Rettung ange­schla­gener Unternehmen mit überre­gio­naler Bedeutung für eine dauerhafte Fort­setzung der in Konkurs gegangenen Hertie-Gesellschaft mobilisieren, meint Ehlert.

05Sep/08

Stadtwerke Erkrath beteiligen sich am Baby-Begrüßungspaket der Stadt

SPD-Fraktions­chef Detlef Ehlert hat im Stadtwerke-Aufsichtsrat angeregt, dass sich die Stadtwerke Erkrath am Baby-Begrü­ßungs­paket für die jüngsten Erkrather Neubürger beteiligen. Die Geschäfts­führung folgt dem nun und finanziert einen Teil der Ausstattung. Außerdem soll nach der Idee des Sozialdemokraten eine Familieneintrittskarte fürs Neanderbad beigesteuert werden.

Detlef Ehlert begrüßt das sehr, insbesondere weil die Mehrheit im Aufsichtsrat aus CDU und FDP bislang Initiativen der SPD für eine familienfreundlichere Aus­gestaltung der Schwimmbadeintrittspreise oder die Einführung ermäßigter Tarifstrukturen bei Strom und Gas für Einkommensschwächere abgelehnt hatte. Selbst eine Beteiligung am Erkrath-Pass, mit dem zahlreiche Erkrather Unternehmen Vergünstigungen für Familien anbieten, wurde bislang im Aufsichtsrat blockiert.

Detlef Ehlert:

„Das Mitmachen beim Begrüßungspaket für Neugeborene ist endlich ein Schritt in die richtige Richtung!“

04Sep/08

Belegung der Erkrather Sportstätten

Die Stadtverwaltung hat einige Unruhe bei den Sportvereinen der Stadt ausgelöst, indem sie offensichtlich für viele Betroffene überraschend und zudem erst kurz vor Beginn der neuen Spielsaison Belegungszeiten der Vereine auf den Sportplätzen der Stadt änderte.

Das betrifft vor allem die Belegung des Platzes an der Grünstraße. Von dort ist einer der langjährigen Nutzer, Türkiyemspor Hochdahl, aus dessen Sicht ver­bannt worden und soll nunmehr u.a. in Alt-Erkrath an der Gink und teilweise auf der Anlage Rankestraße trainieren bzw. spielen.

Die SPD-Ratsfraktion hat deshalb einen Bericht im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in der kommenden Woche über die neue Belegung der Sportplätze und die Beweggründe der Verwaltung zu den aktuellen Veränderungen angefordert.

Für die November-Sitzung des Ausschusses hat die Fraktion zudem dann einen Bericht über den baulichen Zustand und die Belegungssituation der Sporthallen in Erkrath erbeten.