Ute Schäfer: IGLU-Ergebnisse sind ein Plädoyer für längeres gemeinsames Lernen

„Die Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Grundschülerinnen und Grundschüler beim Bundesländervergleich der Internationalen Grundschulleseuntersuchung (IGLU) zeigen, dass die Grundschulen in NRW eine gute Arbeit leisten. Sie bestätigen nicht nur die rot-grüne Schulpolitik, sondern sind außerdem ein Plädoyer für ein längeres gemeinsames Lernen“,

kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer. Das sei eine der wichtigsten Schlussfolgerungen, wenn man die Ergebnisse der beiden großen internationalen Schulleistungsstudien PISA und IGLU miteinander vergleiche. Die deutschen Grundschülerinnen und Grundschüler liegen insgesamt im internationalen IGLU-Vergleich im oberen Drittel, während die 15- jährigen Schülerinnen und Schüler bei PISA untere Ränge belegen.

„Schülerinnen und Schüler erzielen bessere Ergebnisse, solange sie wie in der Grundschule gemeinsam in heterogenen Gruppen lernen. Die Leistungen werden im internationalen Vergleich erst dann schlechter, wenn sie im Anschluss an die vierte Klasse nach vermeintlichen Begabungen in einzelne Schulformen sortiert werden“,

erklärte Schäfer. Die von der schwarz-gelben Landesregierung gegen massive öffentliche Proteste von Eltern, Schulen und Wissenschaftler durchgesetzten verbindlichen Grundschulgutachten und der Prognoseunterricht führten in die falsche Richtung.

„Wir fordern deshalb ein längeres gemeinsames Lernen, dass allen Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen mehr Chancen und eine bessere Förderung ermöglicht“,

sagte Schäfer.

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