Bundesfinanzminister Steinbrück in Erkrath

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück war jetzt zu einer Bürger-Sprechstunde in Erkrath. In der Caritas-Begegnungsstätte an der Gerberstraße traf er am Samstag die Mitglieder des Schachclubs Erkrath,

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Gespräch mit Erkrather Bürgern

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Gespräch mit Erkrather Bürgern

Vertreter von Bürgerinitiativen wie „Echt laut in Erkrath“ und den den CO-Pipeline-Gegnern. Aber auch zahlreiche einzelne Bürger kamen zum Gespräch mit dem Minister.

2 thoughts on “Bundesfinanzminister Steinbrück in Erkrath

  1. Wir haben sehr gerne die Gelegenheit wahrgenommen, Herrn Steinbrück das Anliegen unserer Initiative vorzustellen: Die Reduzierung des Verkehrslärms in Erkrath. Wir hoffen, dass er etwas für unsere Stadt erreichen kann.

    Herrn Ehlert einen herzlichen Dank für seine Unterstützung!

  2. „Kundenfreundlichkeit der Deutschen Bahn AG“
    oder
    „Wenn du mit der Bahn von Haan/Rheinland nach Köln fahren willst, kannst du was erleben!“

    Bereits am Wochenende hatte ich versucht, über das Internet Fahrkarten für 2 Personen von Haan/Rheinland nach Köln/Hbf zu buchen. Jawohl, die Fahrmöglichkeiten wurden angezeigt, Preisangabe war schon nicht mehr möglich, ganz abgesehen davon, eventuell mit Hilfe der Kreditkarte Fahrkarten zu ordern und auszudrucken.
    Montag, 19.01.2009, es regnet in Strömen. Wohlweislich haben wir uns mit 4 Leuten eine gute halbe Stunde vor Abfahrt des gewünschten Zuges um 11:01 Uhr am Bahnhof eingefunden.
    Der Fahrkartenautomat steht vollständig in Freien, das Regenwasser läuft an ihm und an uns nur so runter. Auf dem Bildschirm erscheint das Wort „Fahrkarten“. Also gewählt, gedrückt! Als erstes wird gefragt nach dem Startort und dem Zielort. Über ein eingeblendetes „ABC“ wird Köln als Zielort eingegeben. Danach wird gefragt: Wann wollen sie fahren? Antwort: sofort. Dann werden die nächsten 4 möglichen Fahrverbindungen angezeigt. Nebenbei, dass hatte ich schon über das Internet!) Daneben steht ein Feld „Wählen“. Ich will aber nicht „Wählen“, ich will Fahrkarten. Also Abbruch, wenn es nicht schon von allein geschehen ist, denn wenn man zu lange überlegt, erfolgt der Abbruch automatisch und es erscheint wieder das Fenster „Fahrkarten“.
    Nach gut 15 Minuten kommen wir zu viert dahinter, dass man in jedem Fall eine bestimmte Zugverbindung wählen muss, um an die weiteren Fenster für die Fahrkartenwahl zu kommen. Schließlich werden sie gefragt, ob sie eine oder mehrere Fahrkarten haben wollen. Also wählen wir „mehrere“. Danach erscheinen die Zahlen 2 bis 5, wir wählen „2“. Nichts passiert. Es geht einfach nicht weiter. Nach mehreren Versuchen kommen wir dahinter, dass offensichtlich nur Einzelkarten zu wählen sind. Endlich, nach 25 Minuten, mittlerweile zumindest unten herum klitschenass, haben wir es geschafft: der Preis für eine Fahrkarte wird angezeigt, 9,60 Euro.
    Jetzt geht es ans „Bezahlen“. 4 Versuche, einen 10-Euro-Schein in den voll mit Regenwasser stehenden Schlitz einzuschieben. Jede Mühe vergeblich, der und andere Scheine bleiben kleben und lassen sich nicht einführen.
    Gott sei Dank fällt mir im letzten Moment ein, dass ich eine Geldkarte dabei habe. Mit der lassen sich nacheinander zwei Fahrkarten ziehen, die zweite nach Wiederholung der gesamten Prozedur.
    Vom VRR gewöhnt, wollen wir die Karten am gegenüberliegenden Entwerter entwerten, was genau so wenig möglich ist, da er ebenfalls voll im Regen steht und sich keiner der dünnen Scheine in den Regen-nassen Schlitz einschieben lässt, sondern sich vorher immer aufrollt. (Später erst erfahren wir, dass die Fahrkarte schon im Automaten entwertet wurde und am Entwerter nicht mehr zusätzlich gestempelt werden musste.)
    Dies geschehen mit einem englischen Paar, das wir zum Bahnhof gebracht haben. Ich stelle mir vor, was passiert wäre, wenn sie allein ohne unsere Hilfe die Fahrkarten hätten ziehen müssen. Der Eindruck, den sie vom Service unserer Bahn mitgenommen haben, war hervorragend.
    Ich selbst bin 70 Jahre alt und habe es noch gelernt, mit Computern und Internet umzugehen. Was sollen eigentlich unsere älteren Mitbürgern machen, die nicht mehr so fit mit Computern und solchen unübersichtlichen und irreführenden Automaten sind? Am besten von der Außenwelt abkapseln und in einem Zoo-ähnlichen Gehege unterbringen?

    Jürgen Hampel 24.01.2009
    Ruhrstr. 41
    40699 Erkrath (Hochdahl)
    Tel. 0(49)2104/40069
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