Wenn ich in Erkrath wohnen würde…

…würde ich Detlef Ehlert wählen.“ So die Meinung von Matthias Kranze, einem Nichterkrather der den Politischen Aschermittwoch besucht hat. Nicht nur wegen der SPD, nicht nur wegen Peer Steinbrück, nicht wegen Kaupthing Edge sondern auf Einladung seines Erkrather Freundes und Volkes Diefes. Dazu schreibt er folgendes:

„Hallo SPD Erkrath,

auf Einladung eines Freundes habe ich ihn zu ihrem politischen Aschermittwoch begleitet. Ich gehörte wahrscheinlich nicht zu ihrer Zielgruppe, bin auch nicht wegen Peer Steinbrück oder Kaupthing Edge gekommen, mich hat das neue Programm mit Volker Diefes interessiert. Genau von diesem Programm hat mir mein Erkrather Freund vorgeschwärmt. Und so kam ich dann nach Erkrath. Nach einen nachvollziehbaren Empfang vor der Türe war es eine angenehme Stimmung im Saal. Nicht nur mein Freund, auch die mir unbekannten Erkrather waren sehr offen und so verlebte ich mit mir bis dahin unbekannten Menschen einen lustige, informativen und interessanten Abend.

Für manche (insbesondere für die vor der Türe wartenden Gäste) war es natürlich schade dass Peer Steinbrück nicht da war, aber die Gesundheit geht vor, egal welches politische Amt man bekleidet. Die Rede von Detlef Ehlert, den ich bis dahin nur aus Erzählungen kannte, hat mich dann doch interessiert aufhorchen lassen. Eine nicht zu lange Rede, die mich aber durch ihre Inhalte in ihrer Kürze begeistert hat. Das parteiübergreifende Bekenntnis zu Vorbildern, die einen guten Weg gegangen sind, verwirft Detlef Ehlert nicht aufgrund von „agabu (alles ganz anders bei uns)“ sondern greift es auf. Er sieht die Notwendigkeit der Schuldenfreiheit um Spielraum zu gewinnen und weiss, dass man nicht alles auf einmal schaffen kann, das Bildnis der 1000 mal 1 kg ist ein gutes. Er wirkt ehrlich und ist an den Menschen interessiert. Er hört nach seiner Rede den anwesenden Gästen nicht nur zu, sondern macht sich immer wieder Notizen. Er beschreibt das magische Dreieck aus Wirtschaft, Verwaltung und Bürgerschaft und spricht sich für eine professionelle Vernetzung aus. Alles in allem kann ich nur eins sagen: Wenn ich in Erkrath wohnen würde, würde ich Detlef Ehlert wählen. Aber nicht nur der politische Part wusste zu überzeugen, Volker Diefes verlangt nach mehr, der Ausschnitt aus seinem Programm war sehenswert, wenn gleich man sich im Alter unter 50 Jahren wahrscheinlich noch mehr in ihn hineinversetzen konnte. Gleiches Lob gilt für die Big Band. www.simply-blues.de habe ich mir gemerkt. Junge Menschen spielen mit so einer Begeisterung auf einem sehr hohen Niveau und wissen durch gekonnten Musikmix zu begeistern. Alles in allem also wirklich ein gelungener Abend.

Viele Grüße

Matthias Kranze“

Fotos der Veranstaltung:

Berichterstattung in der Presse:

Die Rede des Bürgermeisterkandidaten Detlef Ehlert:

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4 thoughts on “Wenn ich in Erkrath wohnen würde…

  1. Jürgen Hampel beschäftigt sich mit dem WZ-Artikel zum Politischen Aschermittwoch:

    Über 50 % des Artikels beschäftigt sich mit den Demonstranten, deren Anliegen, dass sich Peer Steinbrück für eine Entschädigung der verlorenen Einlagen bei der Isländischen Kaupthing Bank einsetzen möge, durchaus Verständnis findet. (Nebenbei hieß es nicht nur, dass er krank war, sondern Peer Steinbrück war es!)

    Aber hier ging es in erster Linie um den Bürgermeisterkandidaten der SPD, Detlef Ehlert. Und dass er durchaus Ideen hat und Erkrath „umkrempeln“ will, findet nur im letzten Drittel in der WZ geringe Beachtung; wichtig war, dass „stehende Ovationen“ ausblieben.

    Für die WZ scheint ein Feed-back in nicht-öffentlicher Sitzung der CDU, bei der die eigene Partei noch nicht einmal ihren Bürgermeisterkandidaten Arno Werner anhören wollte, überzeugender und angebrachter zu sein.

  2. Glückwunsch zu der gelungenen Veranstaltung!!
    Tolles Publikum, großer Zuspruch und gut gefüllte Halle, straff geführtes Programm.

    Wenn es überhaupt etwas zu meckern gab, dann sind das Punkte, auf die du keinen Einfluss hast.
    Uncoole Beleuchtung, nicht ganz so gute Akustik in der Halle.

    Also…Respekt! Das war schon gut. Du bist wirklich gut „rübergekommen“.

  3. Meine Anmerkung zur Veranstaltung:
    – perfekt organisiert (so kam es zumindest für mich als Gast rüber)
    – guter Service
    – nette Atmosphäre
    – Super Musik
    – cooler Moderator (mal abgesehen von den oldstyle Rudi Carrell
    Klamotten)
    – ein symphatisch wirkender Detlef Ehlert mit einer hervorragenden
    und gut vorbereiteten Rede
    – SPD kam überhaupt nicht aufdringlich rüber

    Alles in allem, nix zu meckern.

  4. Die (Auftakt-)Veranstaltung war gelungen.
    Die Richtung stimmt.
    Die im WZ-Artikel unverhohlen dargestellte Häme zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
    Lasst uns unbeirrt so weitermachen!

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