Schuldenfreiheit

Erkrath schuldenfrei stellen

Erkrath schuldenfrei stellen

Als der amtierende Bürgermeister 1999 ins Rathaus kam, betrug der Stand der Schulden 40,9 Mio, also 827 je Einwohner, heute sind es 815 pro Kopf der Bevölkerung.

Allerdings haben wir zwischenzeitlich den Euro bekommen und das zeigt die erschreckende Entwicklung: Die ersten hier genannten Zahlen waren DM-Beträge, die letzte betrifft Euro.

Erkrath hat also am Jahresende 38 Mio. Euro städtische Schulden – das ist ein Plus von 82 % in zehn Jahren! Dazu muss man noch die Schulden des städtischen Abwas­serbetriebes bei den Banken in Höhe von 13 Mio. Euro rechnen, dann sind wir bei knapp 1100 Euro je Nase.

Und dennoch: Erkrath wird schuldenfrei. Am 1. April, 19.30 Uhr. So haben wir es plakatiert. Doch bis es wirklich so weit ist, ist es noch ein weiter Weg. Aber ein chinesisches Sprichwort sagt: Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Den wollen wir tun. Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert hat das Ziel vorgegeben: Erkrath soll schuldenfrei werden. Wie das gehen kann, wollen wir uns aufzeigen lassen von einem, der das für seine Stadt bereits geschafft hat: Bürgermeister Magnus Staehler aus Langenfeld. Der ist zwar von der CDU, aber die Art und Weise, wie die Langenfelder das angepackt haben ist gut. Darauf kommt es an. Davon wollen wir lernen.

Staehler wird uns seinen Weg vorstellen. Und wir wollen anschließend das Ziel der Schulden­freiheit diskutieren, was also uns und unseren Kindern Schuldenfreiheit der Stadt nützt, was ein „Wir-Gefühl“ in der Stadt und für die Stadt auslösen kann.

Mit dabei sind namhafte Experten auf ihren Fachgebieten, die zugleich Vertreter für wichtige „Interessengruppen“ in unserer Stadt sind:

Georg Heinen ist Geschäftsführer eines bedeutenden Erkrather Unternehmens und Vorsitzender von erkrath initial, einer Unternehmervereinigung, die sehr viel für Bildung und für Kinder in unserer Stadt auf die Beine stellt.

Thomas Heil ist Direktor bei dem privaten Bankhaus Lampe und zugleich ehrenamtlich engagierter Bürger u.a. als Löschzugführer der Feuerwehr.

Wolfgang Sternberg ist als Vorsitzender und Mitglied bei NABU und BUND, bei der Stiftung Bruchhausen und sonst in Umweltbelangen unterwegs und vertritt die Umweltverbände im Erkrather Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss des Stadtrates.

Und natürlich diskutiert der Bürgermeisterkandidat selber mit in der Runde.

Die Veranstaltung beginnt am 1. April um 19.30 Uhr im Rathaus Erkrath, Bahnstraße 16.

2 thoughts on “Schuldenfreiheit

  1. In der WZ veröffentlichte Arnulf Ramcke am 28. März einen Kommentar „Schulden kennen keine Grenzen“. Was auch immer er damit ausdrücken wollte, löste er jedenfalls die nachstehende Reaktion aus:

    oh…oh…, was für ein unüberlegter Kommentar zur Veranstaltung der SPD am 1.4.09.

    Herr Ramcke, ich bin langjähriger Stammleser…sollte ich mein Abo überdenken?

    Was für eine politisch eingefärbte Meinung ihrerseits. Schämen Sie sich!

    Ich wünsche mir von Ihnen Objektivität und fairen Journalismus.

    Was Sie geschrieben haben taugt nicht als „Schenkelklopfer“.

    Kennen Sie den Bestseller: „Von den Besten lernen“.

    Schön, dass es eine Partei in Erkrath gibt die lernfähig und offen für Anregungen ist, und das zum

    Wohle einer dynamischen, freundlichen, freien und lebenswerten Stadt!

    Sie sollten sich auch von solchen Beratern inspirieren lassen.

    Egal ob von CDU, FDP, Grünen, BMU, Unternehmern und von Menschen mit Ideenreichtum.

    Lernen schadet nicht!

    Schade, dass das nicht für Sie gilt…..

    Reinhard Kiesslich, Erkrath, Ziegeleiweg 34

  2. Jürgen Hampel schreibt in einem Leserbrief an die WZ.:

    So was von „Geistiger Armut“ habe ich bei Ihnen noch nie gelesen und von Ihnen auch nicht erwartet.
    Soll man nur mit Scheuklappen herumlaufen? Auch politische Gegner können Ideen haben, die nicht schlecht sein müssen und die man sich anhören sollte.
    Auf jeden Fall ist die SPD Erkrath aufgeschlossen und offen genug, sich die Ideen und die Umsetzung des Zieles, eine schuldenfreie Stadt anzupeilen, erklären zu lassen. Oder ist es Ihrer Meinung nach opportuner, sich möglichst einzuschließen, ja nichts nach außen dringen zu lassen und seine vorgefassten Meinungen ohne jede Diskussion in Ausschüssen zu vertreten, wie es sehr oft von den Mehrheitsparteien im Erkrather Stadtrat praktiziert wird?
    Nebenbei, haben Sie schon einmal etwas von Podiumsdiskussionen gehört, wie vielfach im Fernsehen zu sehen ? Sollten Sie sich vielleicht einmal ansehen! Dort werden auch die jeweiligen Ansichten und möglichen Vorgehensweisen von politischen Gegnern vorgestellt und diskutiert.

    Mit freundlichen Grüßen


    Jürgen Hampel

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