Monthly Archives: April 2009

30Apr/09

Neue Diskussion um Poller am Dahlienweg

Einige Anwohner möchten die Poller am Dahlienweg entfernt wissen. Sie finden, dass sie wie eine Baustelle aussehen und dass sie stören. Eine Umfrageaktion der SPD-Ratsfrau und Wahlkreiskandidatin Sabine Schimke zeigte, dass dies sehr unterschiedlich gesehen wird. Viele Anwohner des Dahlienweges befürchten, dass ohne die Absperrung noch schneller gefahren wird und dass es zu Unfällen kommt. Schön findet allerdings niemand die Absperrung. Sabine Schimke hat die Situation am Montagnachmittag eine Stunde beobachtet. Fazit: Es gibt erfreulich viele Kinder in dieser Gegend, die es zu schützen gilt und es wird in der Tat erschreckend schnell gefahren. Auch für das Haus Nr. 4 direkt an der Absperrung gibt es ein Problem: Die Haustür führt ohne Poller direkt auf die Straße. Deshalb sollte eine Änderung gut überlegt sein. Die SPD-Fraktion wird mit der Verwaltung nach einer Lösung suchen und diese mit den Anwohnern diskutieren.

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30Apr/09

SPD-Antrag für Lärmschutz an der A 3 im Ausschuss erfolgreich

Edeltraud van Venrooy, SPD
Edeltraud van Venrooy, SPD

Der Planungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Erkrath beschäftigte sich jetzt erneut mit der Forderung nach Lärmschutz an der Bundesautobahn A 3.

Die Fahrbahndecke ist marode und soll spätestens 2010/11 erneuert werden. Erkrath fordert dafür den Einbau von Flüsterasphalt, damit die Menschen endlich besser vor Krach und Lärm geschützt werden. Flüsteraspahlt verringert die Lärmemission um bis zu 10 Prozent gegenüber der bisherigen Betonfahrbahn.
Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert: „20 Jahre Lärmterror gegen die Erkrather sind genug – jetzt muss endlich wirkungsvoll gegen den Krach vorgegangen werden.“
Die Sprecherin der SPD in dem Ausschuss und stellvertretende Bürgermeisterin, Edeltraud van Venrooy (sh. Bild), hatte für ihre Partei einen Antrag eingebracht, der so im Wesentlichen einstimmig beschlossen wurde.
Nun müssen sich Bund und Land rühren und in ihrer Mitte Mai erwarteten Entscheidungsrunde den Einbau von offenporigem Flüsterasphalt (OPA)auf der A 3 beschließen.
Bürgermeisterkandidat Ehlert hat in dem Zusammenhang dringend an den Bundestagskandidaten für Erkrath, Finanzminister Peer Steinbrück, und an die SPD-Landes- und Landtagsfraktionsvorsitzende Hannelore Kraft appelliert, sich für OPA im Verlauf der Autobahn auf Erkrather Gebiet einzusetzen.
Den Textentwurf zum SPD-Antrag finden Sie hier: l-344rm zum Download oder zum Nachlesen:
Resolution
Die Belästigung durch Lärm ist die am häufigsten wahrgenommene Form von Umweltbelastung. In der EU sind schätzungsweise 20 Prozent der Bevölkerung (rund 80 Mio. Menschen) tagsüber ständig verkehrsbedingten Lärmpegeln über 65 dB(A) ausgesetzt. Folgen dauernder Lärmbelästigungen sind Erkrankungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Die Stadt Erkrath liegt zwar verkehrsgünstig an der A3 und A 46. Die Bevölkerung ist aber ständig hohen Verkehrslärmbelastungen ausgesetzt. Der Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt Erkrath hatte daher ein Gutachten zu der nach Europarecht erforderlichen Lärmaktionsplanung und zu darüber hinaus möglicherweise bestehenden Ansprüchen nach innerstaatlichem Recht auf nachträglichen Lärmschutz in Auftrag gegeben, das am 17.03.09 dem Ausschusses vorgestellt wurde.
Der Gutachter stellte eine hohe Lärmbetroffenheit des Stadtgebietes und –z. Z. besonders im Bereich des Autobahnkreuzes Hilden, später auch in weiteren Teilen der Stadt – eine erhebliche Überschreitung der Grenzwerte in vielen Objekten – fest. Schon heute ergeben sich im Stadtgebiet Erkraths für 22-26 Wohngebäude Lärmbelastungen von 70/60 dB(A).
Diese Situation würde 2015 aufgrund EU-Rechtes zwingend den Einbau von den Menschen derzeit technisch möglichen höchsten Schutz bietenden offenporigen Asphalt erzwingen.
Der Gutachter sieht deshalb schon heute dringenden Handlungsbedarf, insbesondere wenn es sich um anstehende Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Autobahnen handelt. Bei diesen Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Autobahnen sollte offenporiger Asphalt (Flüsterasphalt) eingebaut werden. Dadurch können gegenüber heute Lärmminderungen um bis zu 7 dB(A) erzielt werden und ohne Ertüchtigung der heute schon vorhandenen abschirmenden Lärmschutzanlagen könnte damit zumindest entlang der A 3 eine dauerhafte Minderung um ca. 5 dB(A) in Teilbereichen Erkraths erzielt werden.
Der Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt Erkrath fordert daher den Landesbetrieb Straßenbau NRW, das Ministerium Bauen und Verkehr NRW und das Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung  auf :
 
  • Die in Kürze geplanten Maßnahmen im Bereich des Hildener Kreuzes mit dem Bau eines zusätzlichen Beschleunigungsstreifens und die später anstehende Sanierungsmaßnahme zur Erneuerung der heutigen Betonfahrbahndecke im Bereich der A 3 zwischen Anschlussstelle Mettmann und Hildener Kreuz  müssen zusammen zu legen werden.
     
  • Der Lärmaktionsplan der Stadt Erkrath zu berücksichtigen
     
  • Für beide Maßnahmen offenporiger Asphalt zu verwenden und die geplante Betonstützwand mit lärmabsorbierenden Elementen auszustatten.
30Apr/09

Kunst in Erkrath wird bereichert: NeanderArt startet erste Ausstellung

plakat_1Vom 8. – 10. Mai 2009 findet im Gymnasium,Rankestr. 4 – 6 in Erkrath – Hochdahl die Eröffnungsausstellung der in Erkrath neu gegründeten Künstlergruppe NEANDERART statt.
Ausstellen werden Ralf Buchholz, Sabine Clemens, Frank Frischkorn, Melanie Jörns, Ulla Köchling, Georg Kurella, Birgit Lemm, Ruth Löwe, Iris Merten, Britta Neumärker, Eva Pannée, Darius Salamon, Evelyn Sauer – König, Katy Schnee, Margit Seiwert, Wolfgang Sendermann, Iwona Sdunek, Ingetraut D. Stein, Sieglinde Teufert – Kruczek, Ulrich van den Boom, Guntram
Walter, Ju – Hee Yoo, Kae – He Zöllner (aktueller Stand).
Die Ausstellung soll die kreative Vielfalt der in Erkrath arbeitenden Künstler zeigen.

Die Ausstellung wird am Freitag, den 8. Mai um 17:00 Uhr offiziell, durch die stellvertretende Bürgermeisterin Edeltraud van Venrooy, eröffnet. Als weitere Laudatoren werden Detlef Ehlert (SPD), Frank Neas (Sponsor Firma WAS-Services) und der Schulleiter Dieter Smolka sprechen.
Öffnungszeiten:

  • Freitag 8. Mai 17:00 – 20:00 Uhr
  • Samstag 9. Mai 14:00 – 19:00 Uhr
  • Sonntag 10. Mai 11:00 – 17:00 Uhr

Lesenswert zum Thema Kunst in/aus Erkrath ist auch das: tatorte_wz

29Apr/09

Spitzenkandidaten rufen zur Teilnahme an Demo gegen CO-Pipeline auf

SPD-Landratskandidat Manfred Krick und die Bürgermeisterkandidaten Detlef Ehlert – Erkrath, Horst Thiele – Hilden, Uschi Schlösser – Monheim, Sascha Steinfels – Langenfeld und Christian Wiglow – Ratingen, rufen gemeinsam zum Protest gegen den Bau und die Inbetriebnahme der CO-Pipeline der Bayer AG auf. Als die kommunalen Spitzenkandidaten ihrer von der Leitungstrasse betroffenen Gemeinden und des Kreises Mettmann präsentierten sie heute ihre Erklärung der Presse: 

„Am 12. Mai 2009 wird das Verwaltungsgericht Düsseldorf über den Eilantrag der Bayer AG zur Inbetriebnahme der in Bau befindlichen CO-Pipeline zwischen den Bayer-Standorten Dormagen und Krefeld beraten. Ziel des Antrages der Bayer AG ist ganz offensichtlich, eine möglichst schnelle Inbetriebnahme der Pipeline auch vor einer Verhandlung in der Hauptsache zu erreichen.

Mit Recht sind die Bürgerinnen und Bürger entlang der Pipeline extrem besorgt, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme der Pipeline bevorstehen könnte.

Die SPD im Kreis Mettmann hat sich nach Bekanntwerden der offensichtlichen Risiken dieser Pipeline immer entschieden gegen die CO-Pipeline ausgesprochen. Die SPD hat deshalb in den Kreistag am 25.09.2008 noch einmal eine Resolution eingebracht, die von der Bayer AG einen Verzicht auf die Inbetriebnahme und die Aufgabe des Pipelineprojektes forderte und festhielt, dass die CO-Pipeline nie in Betrieb gehen darf. Als Adressat war neben der Bayer AG und der Bezirksregierung auch die Landesregierung NRW vorgesehen. Leider hat diese Resolution nicht die Mehrheit im Kreistag gefunden. So wurde nur ein schwächerer Resolutionsentwurf der CDU-Fraktion, der aus leicht nachvollziehbaren Gründen auch nicht den Adressat Landesregierung enthielt, beschlossen.

Leider ist diese Resolution bisher ohne eine positive Reaktion geblieben. Stattdessen erfolgte der Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Bayer AG sowie der schon genannte Antrag der Bayer AG.

Die SPD im Kreis und in den Städten entlang der CO-Pipeline wiederholt heute noch einmal ihren Appell an die Landesregierung und die Bayer AG, dieses CO-Pipeline-Projekt aufgrund seiner offensichtlich nicht beherrschbaren Risiken aufzugeben. Wir unterstützen alle demokratischen und rechtsstaatlichen Maßnahmen, die den Bau oder den Betrieb der CO-Pipeline verhindern helfen. Wir fordern deshalb auch alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis auf, an dem
„Protestfeuer gegen die CO-Pipeline“
am 01. Mai 2009, 20.00 h, in Erkrath-Unterfeldhaus,
Treffpunkt Mahnstätte Max-Planck-Straße,
teilzunehmen und damit ein mächtiges Signal gegen die CO-Pipeline zu setzen.

Manfred Krick, Landratskandidat: „Die CO-Pipeline darf nie in Betrieb gehen. Hochgiftige Stoffe müssen dort produziert und verarbeitet werden, wo sie beherrschbar sind, und nicht entlang von Kindergärten, Schulen und Wohngebieten durch Pipelines geleitet werden. „

22Apr/09

Maß an Arroganz und Borniertheit der CDU/FPD in Erkrath ist nicht zu überbieten!

Bürgermeisterkandidat Ehlert

Bürgermeisterkandidat Ehlert

Der Rat der Stadt Erkrath hat eben den Haushalt für 2009 beschlossen. Und es war alles „wie immer“ in den letzten neun Jahren: Anträge der SPD, von Grünen oder BMU werden abgebügelt – nicht weil sie schlecht wären, sondern weil sie von der „Opposition“ kamen.

Klientelpolitik obsiegt, CDU und FDP bedienen ihre vermeintliche Wählerschaft und missachten die Bedürfnisse der sozial Schwächeren und der Kinder. Stadtentwicklung geordnet und demokratisch legitimiert planen? – Fehlanzeige.

Vorausschauend Änderungen der Bevölkerungsentwicklung – wir werden immer weniger, aber zugleich immer älter – beachten? Fehlanzeige.

 Bürgermeister Werner häuft Schulden an – binnen zehn Jahren ein Plus von 85 % auf jetzt 39 Millionen Euro – 1100 Euro je Erkratherinnen und Erkrather.

Und die Ausgleichsrücklage der Stadt, um Verluste aus dem „laufenden Geschäft“ abdecken zu können, ist bereits im Jahr drei ihres Bestehens aufgebraucht und verfrühstückt. 2008 wurde das „Neue kommunale Finanzmanagement“ eingeführt, 2010 ist bereits das Ende der Fahnenstange erreicht.

So kann es nicht weiter gehen. Erkrath hat eine bessere Regierung verdient. Erkrath braucht den Wechsel. Erkrath braucht einen neuen Bürgermeister. Detlef Ehlert. Den Bürgermeister für Alle.

Erkrath braucht neue Mehrheiten im Stadtrat.

Wir sind bereit. Mit Detlef Ehlert packen wir es an. Machen Sie mit!

Die Rede Ehlerts zum Haushalt 2009 finden Sie hier: haushaltsrede-2009-ehlert2

20Apr/09

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert ruft zur Teilnahme an Protest-Demo gegen CO-Pipeline auf

Einladung zum Protestfeuer gegen Willkür von BAYER und Landesregierung

Die IG-Erkrath organisiert eine weitere Kundgebung gegen die CO-Pipeline. Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert ruft die Erkratherinnen und Erkrather auf, an den Veranstaltungen am 1. Mai teilzunehmen.

Hier ist der Text der Einladung von Wolfgang Cüppers, IG Erkrath:

„Nachdem die Bagger Fakten geschaffen haben, ein dubioser Vertrag geschlossen wurde  und Bayer meint, damit Volkes Wille mit Hilfe der Politiker gebrochen zu haben, wollen wir denen zeigen, was wir davon halten – nämlich nichts. Wir sind noch hellwach!

Unser Protest wird unterstützt von allen Kommunalpolitikern entlang der Trasse, angeführt vom Landrat des Kreises Mettmann, Herrn  Thomas Hendele. Einige Politiker haben ihre Teilnahme bereits jetzt zugesagt. Der selbst betroffene Grundstücksbesitzer Zech von Hymmen (Haus Unterbach) unterstützt unsere Aktivitäten seit langer Zeit finanziell. Außerdem stellt er uns diesmal seinen Grund und Boden für diese Aktion zur Verfügung.

Zeigen Sie durch Ihre Teilnahme

„Wir wollen diese menschenverachtende CO-Pipeline nicht!“

Am Freitag, den 1. Mai 2009 ab 20.00 Uhr werden wir in Erkrath-Unterfeldhaus an der Ecke „Max-Planck-Straße/Am Maiblümchen“ auf dem Rasenstück neben der Pipelinetrasse renovierte Kreuze und Trans-parente aufstellen. Anschließend wird ein Fackelzug über „Am Maiblümchen“, „Millrather Weg“ und „Niermannsweg“ stattfinden. Auf der höchsten Erhebung östlich des Niermannsweges wartet ein Protestfeuer auf alle Teilnehmer.  Vor Ort wollen wir während einer kurzen Kundgebung unser Protestfeuer, das bis nach Leverkusen und Düsseldorf sichtbar sein wird, anzünden.

 Helfen Sie mit, dieses unselige, uns und unsere Kinder und Enkelkinder über Jahrzehnte drohende Giftgas-Monster endlich zu besiegen. Zeigen Sie mit Ihrer Teilnahme, was Sie persönlich davon halten. Mehr als 101.000 Menschen haben bisher mit ihrer Unterschrift ihre Ablehnung bekundet. Offensichtlich ist das noch nicht beeindruckend genug. Stimmen Sie mit Ihrer Teilnahme nochmals für unser aller Bemühungen in den letzten zwei Jahren.  Ihr Bürgerwille wird den Richtern der Verwaltungsgerichte nicht verborgen bleiben.

Alle Teilnehmer werden gebeten, Grablichter und Fackeln mitbringen.

Fallen Sie nicht auf die Propaganda von Wirtschaft und Politik herein, die mit Lügen wie diesen:

  • Das ist wirtschaftlich unverzichtbar.
  • Der Industriestandort NRW ist gefährdet.
  • Das ist alles rechtens.

ihre Schandtat rechtfertigen wollen. In den letzten 15 Monaten haben Bezirksregierung und BAYER hinter verschlossenen Türen gemauschelt, was das Zeug hielt, ohne die Öffentlichkeit zu beteiligen. Heraus gekommen sind  „Vertragsvereinbarungen“, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen. Wir sind überzeugt davon, dass ihnen die Gerichte die Quittung für ihr schamloses Tun präsentieren werden, wenn sie nicht doch noch selber zur Vernunft kommen.

Veranstalter: Wolfgang Cüppers  für IG Erkrath  (Verein Interessengemeinschaft Erkrath) und alle Bürgerinitiativen stopp-co-pipeline
Tel. 0 21 04 / 95 38 88  –   Fax: 0 21 04 / 95 38 89  –  Mobil : 0172 / 29 66 535
Internet: www.ig-erkrath.de  –   Mail: mail@ig-erkrath.de

17Apr/09

SPD-Ratsfrau Tina Schlebusch auch bei der Feuerwehr aktiv

Tina Schlebusch (45), die bei der letzten Kommunalwahl als einzige Kandidatin der Hochdahler SPD ihren Stadtratswahlkreis direkt erobern konnte, ist nicht nur aktives Mitglied der Sozialdemokratie. Sondern sie macht auch an hervorragender Position bei der Freiwilligen Feuerwehr in Erkrath, Löschzug Trills, mit. Ein überzeugendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement und Vorbild für junge Leute, sich ebenfalls für das Gemeinwesen einzusetzen.

Mehr lesen Sie hier in der NRZ: www.derwesten.de/nachrichten/staedte/erkrath/2009/4/13/news-116999445/detail.html

16Apr/09

Tempo 30 auf der Max-Planck-Straße

Auf der Max-Planckstraße gilt im Bereich des Wohngebietes eine Tempo-30-Höchstgeschwindigkeit – leider nur in den Nachtstunden, aber angesichts des langjährigen Widerstands des amtierenden Bürgermeisters und seiner CDU-, FDP-Mehrheit im Stadtrat immerhin schon ein Fortschritt.

Helmuth Vorholt, engagierter Vorkämpfer des Bürgervotums Max-Planck-Straße, einer der ältesten Bürgerinitiativen in der Stadt, fragte dazu gestern bei einer Veranstaltung des Bürgervereins Hochdahl zur Sicherheitslage in Erkrath nach, ob diese straßenverkehrsrechtliche Vorgabe denn auch mal kontrolliert werde. Bekanntlich „funktionieren“ Verkehrsregeln dann am besten, wenn sie nicht nur den Verkehrsteilnehmern einleuchten, sondern möglichst auch noch kontrolliert werden.

Die Polizei habe dazu in der Regel nicht die personellen Möglichkeiten, hatte Vorholt bei vorangegangenen Anfragen von der Erkrather Polizeiwache zur Antwort bekommen. Landrat Hendele als Chef der Kreispolizeibehörde antwortete gestern, er wolle sich des Themas annehmen und sehen, ob eine Radarmessung möglich sei.

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert regte an, dass auch die Stadt Erkrath selbst tätig werden könne. Im zuständigen Tiefbauamt gibt es eine mobile Messeinrichtung, die insbesondere vor Kindergärten und Schulen zum Einsatz komme und die Autofahrer durch Anzeigen ihrer konkret gefahrenen Geschwindigkeiten mahne, sich an die Regeln zu halten.

Diese Anlage soll zu Messzwecken – zunächst ohne die Warnanzeige – auf der Max-Planck-Straße aufgebaut werden um zu kontrollieren, in welchem Maße sich Kraftfahrer an die Höchstgeschwindigkeitsvorgabe halten. Ehlert dazu: Wird die Tempobegrenzung eingehalten, sollte sie auf die Tagesstunden ausgeweitet werden. Wird sie nicht eingehalten bedarf es polizeilicher Kontrollen zu ihrer Durchsetzung.