Tempo 30 auf der Max-Planck-Straße

Auf der Max-Planckstraße gilt im Bereich des Wohngebietes eine Tempo-30-Höchstgeschwindigkeit – leider nur in den Nachtstunden, aber angesichts des langjährigen Widerstands des amtierenden Bürgermeisters und seiner CDU-, FDP-Mehrheit im Stadtrat immerhin schon ein Fortschritt.

Helmuth Vorholt, engagierter Vorkämpfer des Bürgervotums Max-Planck-Straße, einer der ältesten Bürgerinitiativen in der Stadt, fragte dazu gestern bei einer Veranstaltung des Bürgervereins Hochdahl zur Sicherheitslage in Erkrath nach, ob diese straßenverkehrsrechtliche Vorgabe denn auch mal kontrolliert werde. Bekanntlich „funktionieren“ Verkehrsregeln dann am besten, wenn sie nicht nur den Verkehrsteilnehmern einleuchten, sondern möglichst auch noch kontrolliert werden.

Die Polizei habe dazu in der Regel nicht die personellen Möglichkeiten, hatte Vorholt bei vorangegangenen Anfragen von der Erkrather Polizeiwache zur Antwort bekommen. Landrat Hendele als Chef der Kreispolizeibehörde antwortete gestern, er wolle sich des Themas annehmen und sehen, ob eine Radarmessung möglich sei.

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert regte an, dass auch die Stadt Erkrath selbst tätig werden könne. Im zuständigen Tiefbauamt gibt es eine mobile Messeinrichtung, die insbesondere vor Kindergärten und Schulen zum Einsatz komme und die Autofahrer durch Anzeigen ihrer konkret gefahrenen Geschwindigkeiten mahne, sich an die Regeln zu halten.

Diese Anlage soll zu Messzwecken – zunächst ohne die Warnanzeige – auf der Max-Planck-Straße aufgebaut werden um zu kontrollieren, in welchem Maße sich Kraftfahrer an die Höchstgeschwindigkeitsvorgabe halten. Ehlert dazu: Wird die Tempobegrenzung eingehalten, sollte sie auf die Tagesstunden ausgeweitet werden. Wird sie nicht eingehalten bedarf es polizeilicher Kontrollen zu ihrer Durchsetzung.

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