Freien Eintritt für Freiwillige-Feuerwehr-Leute ins Neanderbad!

Der Erkrather „Chef“ der Freiwilligen Feuerwehr, Guido Vogt, will es, der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Dieter Heiland, unterstützt es, doch CDU und FDP mosern herum und wollen nicht. Den freien Eintritt der Mitglieder der Wehr ins Erkrather Neanderbad nämlich.

Das hatte Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert jetzt im Aufsichtsrat der Stadtwerke angefragt – und es ist abgelehnt worden.

Um was es geht: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath opfern große Teile ihrer Freizeit ehrenamtlich im Dienste der Stadt und ihrer Bürger, sie riskieren im Einsatz für das Gemeinwesen ihre Gesundheit und sogar ihr Leben.

Sie müssen dafür u.a. auch viel für ihre Fitness tun, um jederzeit einsatzbereit zu sein und sich den Belastungen des Dienstes aussetzen zu können.

Einen kleinen Beitrag der Anerkennung des Engagements und der finanziellen Unterstützung des Sport-Trainings der Feuerwehrleute leisteten Stadt und Stadtwerke früher dadurch, dass die Mitglieder der Wehr freien Eintritt in die Schwimmbäder der Stadt hatten. Diese Vergünstigung ist leider mit der Eröffnung des Neanderbades durch die Stadtwerke weggefallen.

Sozialdemokrat Ehlert hatte deshalb angeregt, dass der Geschäftsführer diese positive „Subvention“ wieder einführen möge und die Wehrleute unentgeltlich das Schwimmbad nutzen lassen solle. Doch das lehnt der ab. In der Debatte dazu erfanden auch Sprecher der CDU immer neue „Gründe“, warum das alles nicht ginge, da könnten ja auch Krankenschwestern kommen und dieses Recht für sich und ihre wertvolle Arbeit verlangen, war zu hören.

Doch die SPD bleibt dabei: Was die Feuerwehrleute für die Menschen in Erkrath, für die Stadt, tun, ist schon etwas ganz Besonderes und deshalb solltet es auch besonders gewürdigt werden. Etwa durch freien Eintritt ins Neanderbad.

Weil das weder Geschäftsführung noch die Mehrheitsfraktionen im Aufsichtsrat positiv aufnehmen wollten (bei einem in der selben Sitzung beschlossenen Jahresgewinn des Unternehmens von rund 2,5 Millionen Euro…) hat Ehlert für die SPD beantragt, dass das Thema in einem entsprechenden Tages­ord­nungspunkt in der nächsten Auf­sichts­ratssitzung behandelt wird. Dort wird Detlef Ehlert eine Beschluss­fassung im angeführten Sinne beantragen.

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