Daily Archives: 23. August 2009

23Aug/09

Adi Franke hat ein waches Auge

Adi FrankeZu Recht haben sich Bürger in den vergangenen Wochen über zugewachsene Gehwege in Erkrath beschwert. Adi Franke, Ratskandidat der SPD in Unterfeldhaus und Vorsitzender der Erkrather Arbeitsgemeinschaft „Sechzig plus“, der älteren Mitglieder der SPD, weist auf einen weiteren Missstand in Unterfeldhaus hin: der gemeinsame Geh- und Radweg an der Max-Planck-Straße. Ab der Einmündung „Am Maiblümchen“ in westlicher Richtung bis zum Fußgängerüberweg. Hier hat sich die Natur den Anteil des Fußweges, immerhin knapp 2 Meter, wieder zurück erobert. Adi Franke weist darauf hin, dass diese Pflegemaßnahmen vom jeweiligen Anrainer zu erledigen sind. Das dürfte bei dem fotografierten Eckgrundstück (Am Maiblümchen 41) die Stadt Erkrath sein. Nicht nur ALDI muss auf seine Pflichten hingewiesen werden, sondern auch die Stadt muss auf ihre eigenen Liegenschaften achten, sagt Franke.

Max-Planck-Str.Maiblümchen

23Aug/09

Volker Teich auf Tour durch seinen Wahlkreis Hochdahl-Mitte

Volker Teich, SPD-Stadtverbandsvorsitzender und RatsmitgliedVolker Teich und Eva Brodschack, der eine Stadtverbandsvorsitzender und Ratsmitglied der SPD, die andere Kandidatin für den Stadtrat, hatten zum Ortstermin an den Stadtweiher eingeladen. Der Stadtweiher ist der Ort, wo beider Wahlkreise aneinandergrenzen. Anwohnerinnen und Anwohner des Stadtweihers, die der Einladung gefolgt waren, haben sich mit Fragen und Beschwerden zu den Wegen am Stadtweiher, der Wasserqualität und zur Beckhauser Straße an die Sozialdemokraten gewandt.

Volker Teich hat das sogleich aufgegriffen und in Fragen an die Stadtverwaltung umgesetzt, die diese in der Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses am 29. September beantworten soll:

Wege am Nordufer:

Die Wege am Nordufer wirken ungepflegt (vgl. beigefügte Bilder). An einigen Stellen haben sich von den Rändern aus Gräser und andere Pflanzen auf den Wegen ausgebreitet. Anwohnerinnen und Anwohner berichteten, dass sie im Bereich der Tiefgarage Blumen angepflanzt haben. Es ergibt sich ein unschöner Kontrast zwischen den Wegen und dem unmittelbaren Ufergeländer sowie dem von den Anwohnerinnen und Anwohnern gepflegten Rand.

Frage:

Wer ist für die Pflege der Wege zuständig und in welchen Abständen soll dies erfolgen?

Wasserqualität im Stadtweiher:

Anwohnerinnen und Anwohner berichteten, dass sich nach der Beseitigung eines Schilfstreifens in der Nähe des Hochdahlhauses die Wasserqualität dem Augenschein nach verschlechtert habe. Das Wasser ist trüb und hat eine grünliche Färbung. Im westlichen Teil sind Fische zu beobachten, die regungslos nahe der Oberfläche treiben. Zumindest im westlichen Teil des Stadtweihers hat sich das Tausendblatt angesiedelt.

Aus Düsseldorf ist bekannt, dass das Tausendblatt keinen direkten Einfluss auf die Wasserqualität hat, dass aber die Gewässer ohne Gegenmaßnahmen zuwuchern und unansehnlich  werden. Tausendblatt wird von Wasservögeln als beliebte Futterpflanze genutzt. Durch das Anwachsen der Entenpopulation kann sich eine weitere Verschlechterung der Wasserqualität ergeben.

Fragen:

Gibt es Informationen zur Wasserqualität des Stadtweihers? Wie hoch ist der Sauerstoffgehalt?

Kann eine Wiederbepflanzung mit Schilf zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen?

Wie kann das allmähliche Zuwuchern des Stadtweihers verhindert werden?

Beckhauser Straße

Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner der Beckhauser Straße beschwerten sich darüber, dass nachts zwischen 2.00 und 5.00 Uhr LKW-Fahrer die Motoren ihrer Fahrzeuge laufen lassen und so die Nachtruhe der Anwohnerinnen und Anwohner erheblich stören.

Frage:

Gibt es die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Polizei, die beschriebene Störung der Nachtruhe durch zusätzliche Kontrollen zu unterbinden?

Stadtweiher 02-1 (2)Stadtweiher 01-1 (2)

23Aug/09

Regiobahn: seit 10 Jahren erfolgreich unterwegs

Der Erfolg hat viele Väter. Die werden jetzt zum Festakt des 10-jährigen Bestehens der Regiobahn wieder Schlange  stehen. Auch diejenigen wie die CDU-Erkrath bis zuletzt gegen die Regiobahn gestritten hatte und bis heute verhindert, dass der Erkrather Regiobahnhalt vernünftig an den Öffentlichen Nahverkehr mit Buslinien angeschlossen wird.

Einer der Unterstützer der Regiobahn war von Anfang an der heutige Erkrather Bürgermeisterkandidat der SPD: Detlef Ehlert hatte die Idee – und verwirklichte sie Anfang der Neunziger Jahre gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Uwe Holtz und dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Drese:  Sie „trommelten“  zunächst alle Sozialdemokraten aus Ortsvereinen und Ratsfraktionen, Landtag und Bundestag  „entlang der Strecke“ zusammen um sie für die Idee der Regio­bahn zu begeistern. Diese Idee wurde dann auf die Stadträte und anderen parlamentarischen Gremien übertragen und hat so  zu dem Erfolgsmodell der Regiobahn entscheidend beigetragen.

Längst überfällig, aber nun auch erfüllt, ist die Forderung, die Bahnstrecke gen Osten nach Wuppertal  weiter zu denken. Mit der Baugenehmigung für den Wuppertaler Ast kann das ja jetzt endlich losgehen. Detlef Ehlert gratuliert der Regiobahn in einem Schreiben an deren Geschäftsführer Joachim Korn nicht nur zum „Geburtstag“ der Bahn, sondern bezieht sich auch auf die kommende Erweiterung der Verkehrsstrecke: „Ich freue mich darüber und wünsche Ihnen alles Gute bei der Realisierung dieses Vorhabens.“

Ehlert weist allerdings auch darauf hin, dass die Stadt Erkrath eine ihrer Leistungen zur Förderung der Bahn, die ihr obliegen, noch immer nicht erledigt habe:  Auf Betreiben der SPD im Stadtrat hin wird demnächst zumindest ein Anfang dafür gemacht: Der Bürgerbus wird endlich eine ÖPNV-Anbindung an den Regio-Bahnhaltepunkt Erkrath-Nord herstellen. Das führt zu weiteren Fahrgästen für die Bahn. Denen sollte allerdings die Erreich­barkeit der Bahnsteige erleichtert werden, meint Ehlert. Dazu gebe es ein Detail, das er der Regiobahn nahe legt.

Fahrgäste nämlich, die zu weiter entfernten Zielen wollen und daher Gepäck bei sich führen oder die andere Lasten wie Kinderwagen bewegen, kommen kaum zum nördlichen Bahnsteig Richtung Düsseldorf. Die lange und steile Treppe ist dort eine echte Erschwernis, sagt Ehlert.

Er bittet die Bahngesellschaft daher darum, dass die vorhandene Treppenanlage um eine Rampenfunktion erweitert wird, bei der entweder neben der Treppe angefügt oder im Verlauf der gegebenen Anlage integriert Schrägen installiert werden, die ein Hinaufziehen von „Lasten auf Rädern“ wie Trolleys oder Kinderwagen erleichtern.

Es wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk für die Erkrather, wenn diese Erleichterung bald verwirklicht würde.