CO-Pipeline: Bayer will weiter machen

Bayer nimmt den Bau der Schieberstationen an der CO-Pipeline in Angriff.  Insgesamt 5 Schieberstationen sollen zwischen Krefeld-Ürdingen und Dormagen entstehen , sie seien Teil eines „umfangreichen Sicherheitskonzeptes“, erklärte das Unternehmen. Dahingegen erklärt der Spezialist für CO-Gasverarbeitung, Herr Prof. Dr. Falkenhain aus Bochum in seinen Gutachten und im Landtag, dass gerade die Schieberstationen die Sicherheitsschwachstellen der Pipeline sind: Gerade in den Schächten von 2 m Tiefe mit Flachdichtungen und Flanschen kann es zu einer undichten Stelle kommen und gerade die unbewachten, für jeden zugänglichen Ventilstationen sind durch Molotowcocktails, Kofferbomben und „einfache“ Benzinentflammungsattacken besonders leicht zerstörbar.
Die Skrupellosigkeit der Maßnahme hält an und wird von MP Rüttgers sowie der Landtags-CDU-FDP und -SPD weiter unterstützt.

Dr. R. Müller
Erkrath

2 thoughts on “CO-Pipeline: Bayer will weiter machen

  1. „Unsere Gesellschaft krankt stark an prominenten Leuten, die scheinbar so selbstbewusst sind, dass sie sogar öffentlich zu Themen Stellung nehmen, von denen sie keine Ahnung haben. Herr Lehner kennt nichts von den wirklichen Motiven der über 100000 lauten und über 300000 stillen Pipelinegegnern. Er unterstellt ihnen nur die Angst um den Grundstückswertverlust. In seinem Interview kritisiert er den Raubtierkapitalismus befürwortet aber die Giftgasleitung.
    Die Giftgasleitung mit dem Gas, mit dem Hundert Tausende von Naziopfern ermordet wurden, läuft direkt durch dichtbesiedelte Wohngebiete und hält als Werksleitung nicht annähernd die Abstände ein, die in der Störfallverordnung vorgeschrieben sind. Aber der Raubtierkapitalismus geht über Leichen
    Dr. med. Reinhard Müller

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