Bürgerbus soll Bahnstraße in beiden Richtungen befahren

SPD begrüßt Betriebsaufnahme des Bürgerbusses

 Die Mitgliederversammlung der SPD-Erkrath beschäftigte sich jetzt auch mit dem für den Herbst erwarteten Betrieb des Bürgerbusses in Alt-Erkrath. Der Bürgerbus war als Idee von der SPD mit „erfunden“ worden als wichtige und flexible Ergänzung zum allgemeinen Öffentlichen Nahverkehr.

 Das Fahrzeug des Bürgerbus-Vereins Erkrath, ein Mercedes-Sprinter. ist nun bestellt und „in Arbeit“, wie der Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins, Jürgen Hampel, erklärte.

 Die Fahrer, im Moment sind es 35 Interessierte, würden vorbereitet und mit den erforderlichen Papieren ausgestattet.

Die Fahrroute der neuen Buslinie spielte hernach bei der SPD eine große Rolle. Der Bus soll die Wohngebiete, insbesondere der höher gelegenen Bereiche am Kalkumer Feld, Falkenstraße, Adlerstraße sowie am RathelbeckerWeg/Schlüterstraße und am Nordbahnhof mit den beiden S-Bahnhöfen sowie vor allem mit dem Einkaufszentrum Bahnstraße verbinden. 

Gerade weil in Alt-Erkrath relativ viele ältere Menschen wohnen, die auf gute Nahverkehrsverbindungen angewiesen sind, um einzukaufen, Arztbesuche zu erledigen oder die S-Bahn zu erreichen, begrüßten die Sozialdemokraten die Einführung des Bürgerbusses noch einmal ausdrücklich.

Besonderer Wert wurde von der Versammlung darauf gelegt, dass die Fußgängerzone in beiden Richtungen vom Bürgerbus befahren und damit direkt erreicht werden müsste. Deshalb regten die Mitglieder an, dass die SPD-Fraktion im Stadtrat den Fahrweg noch einmal zur Sprache bringen sollte: Die Bahnstraße zu befahren und mit einem „Kurzschluss“ zwischen Kalkumer Feld und Fasanenstraße über den Römerweg für eine Fahrtzeitverkürzung zu sorgen, würde dem Gedanken der kurzen Fahrzeiten und sicheren Taktumlaufzeiten für den Bürgerbus Rechnung tragen.

Der Fraktionsvorsitzende Detlef Ehlert sagte zu, dies als Thema erneut in den Stadtrat einzubringen.

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