Monthly Archives: September 2010

23Sep/10

„Der Kleine Erkrather“ – Bürgerbusfahrplan ist da!

Der handliche Taschenfahrplan der SPD ist wieder da. „Der Kleine Erkrather“ ist neu aufgelegt worden mit den Fahrplandaten für den Bürgerbus Erkrath. Der Bürgerbus ist das neue Angebot für Menschen in Erkrath, die am Nordbahnhof, rund um den Rathelbecker Weg, um Kalkumer Feld und „Vogelstraßen“ oder „im Dorf“, der Innenstadt, wohnen und von dort aus ohne eigenes Auto bequem in die jeweils anderen Gebiete fahren wollen.

Ein kleiner, aber feiner Linienbus, gefahren von Bürgern für Bürger.

Der Bürgerbus macht mobil. Der Fahrpreis ist 1,50 Euro je Erwachsener und 1,00 Euro für Kinder ab sechs, jüngere Kinder und Schwerbeschädigte mit „G“-Vermerksausweis brauchen kein Entgelt zu zahlen.

Mit dem Fahrplan verbindet die SPD-Erkrath die Bitte an Fahrgäste und Noch-nicht-Nutzer, ihre Meinung zum Bürgerbus, seinem Linienweg und den Fahrzeiten zu sagen: Die Meinungen der Bürger sollen dann in die nächste Fahrplangestaltung einfließen. 

Und das ist der Pfad zum neuen Fahrplan Kleiner Erkrather Bürgerbus – Internet

Die Fahrplanidee und -gestaltung stammt von SPD-Ratsmitglied Uli Schimschock, der den ersten Kleinen Erkrather bereits 1988/89 zur Einführung der S-Bahn-Linie S 8 entwickelte. Seither haben die Erkrather Sozialdemokraten zu jeder S-Bahn und zu jeder in Erkrath verkehrenden Buslinie immer wieder neu Fahrpläne aufgelegt und setzen diese Tradition nunmehr mit dem Bürgerbus-Fahrplan fort.

Die Mitglieder des Ortsvereins Erkrath der SPD werden das DIN-A-4-Faltblatt in den nächsten Tagen in alle Haushalte Alt-Erkraths tragen. Auch dieser Service gehört traditionell zum Kleinen Erkrather hinzu: Präzise Informationen zum Fahrplan und zum Öffentlichen Nahverkehr sowie zu den handelnden Personen in der SPD – kostenlos für alle Bürger und in jeden Haushalt.

15Sep/10

Bürger gestalten „ihren“ städtischen Haushalt mit

Städte und Gemeinden sind in arger Finanznot, auch Erkrath ist fast pleite und muss seinen Haushalt dringend sanieren. Die dazu diskutierten Maß­nahmen werden die Bürger wie die Wirtschaft treffen: Einsparungen und Angebotskürzungen werden die Leistungen der Stadt verringern, Einnah­me­verbesserungen der Stadt wie Steuererhöhungen bedeuten mehr Zahlungen der Bürger.

Wer entscheidet wo gespart wird, welche Steuern erhöht werden? Der Stadtrat allein und über die Köpfe der Betroffenen hinweg? Nein, die SPD in Erkrath will den Weg zu einem ausgeglichenen Haushalt gemein­sam mit den Einwohnern, den Vereinen und Verbänden sowie mit der Wirtschaft gehen.

Die finanziell arg gebeutelte bergische Nachbarstadt Solingen liefert ein gutes Beispiel wie es geht: Dort hat die Verwaltung ihr Sparkonzept und ihren „Bürgerhaushalt“ öffentlich präsentiert und diskutiert, dort sind die Bürgerinnen und Bürger an der Entscheidungsfindung hautnah beteiligt worden.

Daniel Wieneke, Chef des Finanzmanagements der Solinger Stadtverwaltung, wird auf Einladung der SPD in einer Bürgerversammlung am

20. September, 19.30 Uhr, im Rathaus Bahnstraße,

den Weg Solingens vorstellen. Das ist der Auftakt zu einer Veranstaltungs­reihe, in der die SPD den städtischen Haushalt Erkraths öffentlich erörtern und „auf die Reihe kriegen“, in ein wieder besseres Fahrwasser bekommen will.

08Sep/10

Bauende der Bergischen Allee wieder verschleppt?

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert wollte es zunächst nicht glauben, was ihm der Kollege Jürgen Hampel da eben in einer Vorstandssitzung der Parttei eröffnete: Der Landesbetrieb Straßen NRW hat die Schilder mit der Baustellenankündigung für die Vollendung der L 403 n/Bergische Allee ausgewechselt. Bislang war dort zu lesen, dass die Maßnahme Ende 2010 abgeschlossen werden würde. Genau das wäre nach dem begrüßenswert schnellen Abschluss der Brückenbauwerkserrichtung durch die Bahn AG auch im Interesse der Menschen an der Schimmelbusch- und Fuhlrottstraße notwendig gewesen. Aber das war wohl wieder einmal nur Sand in die Augen derer gestreut, die den Ankündigungen des Landesbetriebs noch glauben mögen. 

Doch noch in der letzten Planungsausschusssitzung vor einer Woche hatte die Stadtverwaltung ausgeführt, dass das Bauende nach Auskunft des Landesbetriebs nach vorgegebenen Arbeitstagen auf den 11. Februar 2011 fallen werde. Ausweislich der neuen Schilder scheint aber auch das wieder nur eine Nebelkerze gewesen zu sein, denn jetzt ist dort schwarz auf weiss ein neues Datum zu lesen: Juni 2011!

Ehlert hat daher heute die Stadtverwaltung in einem Brief  dringend darum gebeten, die erneute Verunsicherung der Menschen in Erkrath zu beenden und mit dem Landesbetrieb definitiv abzuklären, wann welche Schritte bei der Maßnahme durchgeführt werden (Bauzeitenplan offenlegen) und wann demzufolge tatsächlich ein Ende der ewigen Baustelle abzusehen sein wird.

Auf die Antwort ist nicht nur er sehr gespannt…

05Sep/10

„Ehrenamtliches Engagement ist der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält“

„Sommertour“ von Peer Steinbrück durch seinen Wahlkreis

Peer Steinbrück war am 30. und 31. August auf Sommertour in den

Städten seines Wahlkreises. In diesem Jahr informierte sich der

Bundestagsabgeordnete vor allem über das ehrenamtliche

Engagement in der Kommune und bei besonderen Projekten und

Einrichtungen. So besuchte er in Langenfeld die AWO sowie die

Projekte die „Tüte“, „Pro Donna“ und „Glanzleistungen“ des SKF e.V..

In Monheim standen ein Besuch der Monier Braas GmbH und des

„Berliner Viertels“ auf dem Programm. Die Feuerwehrleute in

Erkrath und Haan freuten sich genauso über die Stippvisite des

Abgeordneten wie die Verantwortlichen von „Pose Marré“ in Alt-

Erkrath, der Behindertenbeirat in Hilden und der Verein „Neue

Wege“ in Mettmann.

 

Nach dem Besuch der AWO in Langenfeld sprach sich Peer

Steinbrück für eine Alternative zum drohenden Wegfall des

Zivildienstes aus. „Ohne die Unterstützung der

Zivildienstleistenden können viele Angebote in sozialen

Einrichtungen nicht aufrecht erhalten werden. Doch gerade diese

Angebote sind immens wichtig, um Menschen zu helfen und sie zu

unterstützen. Die einzige Alternative wäre eine Einführung eines

verpflichtenden sozialen Jahres für Männer und Frauen. Dies

erweitert gleichzeitig den Horizont und die Wahrnehmung junger

Menschen für die Schattenseiten unserer Gesellschaft“, resümierte

Steinbrück.

Die Bedeutung sozialen Engagements hob Peer Steinbrück ebenso

nach einem Gespräch mit der Geschäftsführerin der „Tüte“,

Angelika Fierus, hervor. Das Projekt unterstützt Hilfebedürftige mit

erschwinglichen Lebensmitteln und Integrationsmaßnahmen. Peer

Steinbrück zeigte sich beeindruckt: „Diese Arbeit ist hervorragend.

Der Ansatz, keine Parallelgesellschaft zu bilden, sondern den

Menschen gleichzeitig Angebote zu machen, mit denen Sie die Möglichkeit

haben, in den ersten Arbeitsmarkt integriert zu werden, ist zukunftsweisend.“

Solche sozialen Projekte, wie auch „Pro Donna“ oder

„Glanzleistungen“, müssen verlässlich planen können. Mit

kurzfristig genehmigten Finanzierungen für ein bis drei Monate

könne kaum gearbeitet werden. „Eine Integration und

Unterstützung von Arbeitssuchenden muss nachhaltig und über

einen längeren Zeitraum erfolgen“, so Steinbrück.

In Monheim besuchte Peer Steinbrück die Monier Braas GmbH und

das größte Dach-Stein Werk Europas. Nach einer kurzen Vorstellung

durch Werksleiter Benno Böhm, ging Steinbrück auf Entdeckungstour

durch das mehrfach für Management und vorbildliche

Betriebssicherheit ausgezeichnete Unternehmen. Besonders

würdigte er die aktive Einbeziehung der 65 Mitarbeiter und

Auszubildenden bei der Verbesserung von Produktionsabläufen und

Arbeitssicherheit: „Ein Arbeitsplatz ist dann ein guter Arbeitsplatz,

wenn die Mitarbeiter Verantwortung tragen und ihr Arbeitsumfeld

mitgestalten können. Nur so bringen wir Lebensqualität, Sicherung

von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Erfolg unter einen Hut.“

 

Den Feuerwehrleuten in Erkrath und Haan wünschte Steinbrück mehr

Respekt für ihre Arbeit. Es könne nicht sein, dass die Bevölkerung die

Feuerwehr nur noch als Dienstleister wahrnehme und den zeitlichen

und persönlichen Aufwand eines jeden Freiwilligen als

Selbstverständlichkeit hinnehme. „Hier müssen wir wieder zu einer

neuen Kultur der Anerkennung kommen“, kommentierte Steinbrück

die Schilderungen der Feuerwehrmänner.

Peer Steinbrück zeigte sich nach zwei Tagen beeindruckt. Ob

integratives Neubauprojekt in Alt Erkrath , die Unterstützung für

Menschen mit Einschränkungen durch den Behindertenbeirat in

Hilden oder Präventionsarbeit mit Jugendlichen durch den Verein

Neue Wege e.V. in Mettmann, die Einsatzbereitschaft von Menschen

für Menschen ist nicht hoch genug einzuschätzen.

„Die letzten beide Tage habe ich außergewöhnliche Beispiele für

ehrenamtliches Engagement kennengelernt. Ehrenamtlich Aktive sind

der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Ohne das freiwillige

Engagement von Menschen würde unsere Gesellschaft noch weiter

auseinanderdriften. Deshalb gilt mein besonderer Dank allen

ehrenamtlich Aktiven!“