Daily Archives: 30. Oktober 2010

30Okt/10

Aufatmen in Alt-Erkrath: Grundschulen haben es „geschafft“

Anmeldezahlen_GS-2011 20 Anmeldungen für die Städt. Bavierschule, 45 für die Städt. Grundschule Falkenstraße und 50 Kinder an der Kath. Johannesschule – das ist das Ergebnis des Anmeldeverfahrens zu den Schulen in Alt-Erkrath. Damit hat die Bavierschule allen Unkenrufen zum Trotz eine solide Basis, um als selbstständige Schule auch im kommenden Schuljahr eine eigene Eingangsklasse zu bilden. (Die Anmeldezahlen aller Grundschulen sind über den Link zu Beginn dieses Artikels aufzurufen)

Bestrebungen vor allem der Erkrather CDU und teilweise auch der BmU, der Bavierschule schon vor dem Anmeldeverfahren die Selbstständigkeit zu nehmen und sie in einen Verbund mit der Falkenstraße einzubringen, dürfte damit das Wasser abgegraben sein.

Der nun in Auftrag zu gebende Bildungsbericht und Schulentwicklungsplan für die Stadt Erkrath wird aufzeigen müsen, wie es mit der Schullandschaft weiter gehen kann; auf Dauer werden trotz des allmählich voran schreitenden Baufortschritts in Erkraths „Neuer Mitte“ mit den daraus zu erwartenden neuen Familien nicht ausreichend viele Kinder in dem Ortsteil leben, um drei Grundschulen mit optimalen Betriebsgrößen zu unterhalten.

Der Raumbedarf für die eigentlichen Unterrichtsklassen wird in Erkrath deutlich größer durch den maßgeblich auch von der SPD unterstützten Ausbau des Angebots an Ganztagsplätzen in den Offenen Ganztagsschulen. Inwieweit das für die Frage der Zahl der Grundschulen und die Wahl ihrer Standorte eine Rolle spielt, wird der Bildungsbericht ebenfalls untersuchen.

30Okt/10

Bürger schützen ihr Wäldchen

Weit über 200 Menschen folgten dem Aufruf von SPD-Ratsmitglied Peter Urban, sich an Ort und Stelle selber ein Bild von den von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen zu den Bäumen im „Sandheider Wäldchen“ zu machen. Kurzfristig hatte der Sozialdemokrat zu einem Treffen am Waldstück zwischen Sandheider Straße und Heinrich-Heine-Straße eingeladen.

Urban nimmt die Sorgen der Menschen in seinem Wahlkreis ernst. Die befürchteten nämlich angesichts der Markierungen an den  Bäumen, dass die genau so umgehauen würden wie die Buchen „gegenüber“ an der Ecke Sandheider/Schildsheider Straße. Das soll ausweislich der Darlegungen im Umwelt-Ausschuss des Rates hier nicht so sein. In der Sandheide sollen lediglich Ausastungen vorgenommen werden um Totholzanteile zu entfernen, die sonst beim Herabstürzen spielende Kinder oder andere Passanten gefährden könnten.

Außerdem wollte  Urban Rede und Antwort stehen zu den vom Vorsitzenden der „IG Erkrath“ mitgeteilten Gerüchten, dass das Wäldchen verkauft worden sei an die GAGFAH. Das ist eindeutig nicht der Fall, kann auch gar nicht so sein, denn Grundstücksgeschäfte der Stadt  müssen zwingend im Hauptausschuss des Rates beschlossen werden, wie Urban in dem Zusammenhang mitteilte.

Die um „ihre“ Bäume besorgten Bürgerinnen und Bürger brachten mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck, dass sie nicht wollen, dass weitere Bäume in ihrem Wohngebiet gefällt werden. Die Stadt soll dafür sorgen, meinen sie, dass wenn erhaltende und pflegende Maßnahmen an den Bäumen nötig sind, die auch ergriffen werden statt die Bäume umzulegen.

Peter Urban steht dafür, sich genau zu dem Zweck weiter aktiv einzubringen. Helfen wird ihm dabei die Unterschriftenliste der 200 Menschen, die diese am 2. November um 17 Uhr in der Stadthalle an den Bürgermeister geben werden.

Und das schreibt die Rheinische Post zum Thema: www.rp-online.de/duesseldorf/mettmann/nachrichten/erkrath/Buerger-kaempfen-fuer-Baeume_aid_924550.html