Bürger sollen über Stadttempo Erkrath entscheiden

SPD, BmU und Bündnis 90/Die Grünen laden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gemeinsam zu Infor­mationsveranstaltungen zum Thema Tempo 30 km/h in Erkrath ein. Zusammen wollen die drei Kooperationspartner der Gestaltungsmehrheit im Stadtrat Pläne vorstellen für eine Entwicklung des Straßennetzes mit

 – mehr Verkehrsberuhigung in Wohnbereichen,

– mehr Sicherheit für „schwächere“ VerkehrsteilnehmerInnen wie z.B. Kinder, Ältere, Menschen mit Behinderungen,

– weniger Verkehrslärm,

– weniger  Beeinträchtigungen durch Abgase und Staub aus Autoverkehr.

 Immer mehr Menschen fordern auch in Erkrath von der Politik, dass sie für diese Ziele vor „ihrer“ Haustür sorgt. Die SPD will dies mit ihren Kooperationspartnern grundsätzlich aufgreifen und statt weiter über Einzelanforderungen zu streiten über eine Stadttempo-Diskussion für die Stadtteile Erkraths insgesamt führen.

 Dazu werden unterschiedliche Möglichkeiten und Chancen vorgestellt, über die die Bürgerinnen und Bürgern letztlich entscheiden sollen.

 Der erste von drei Bürgerforum-Abenden ist heute am

  • Dienstag, den 22. März, 19.30 Uhr, Rathaus Erkrath (Stadtteil Alt-Erkrath).

Morgen geht es weiter, also am 

  • Mittwoch, den 23. März, 19.30 Uhr, TABS-Gebäude, Niermannsweg 11, (Stadtteil Unterfeldhaus).

In der nächsten Woche erfolgt am

  • Donnerstag, den 31. März, 19.30 Uhr, Bürgerhaus (Stadtteil Hochdahl).

die Abschlussrunde.

Einer der Vorschläge - hier für Alt-Erkrath - sieht ein Grundnetz vor, auf dem 50 km/h gefahren werden darf (in rot dargestellt); nicht markierte Straßen sind Wohnbereiche, in denen höchstens 30 gefahren werden soll; offen ist die Tempo-Ausweisung für die blau markierten Straßen.

Einer der Vorschläge - hier für Alt-Erkrath - sieht ein Grundnetz vor, auf dem 50 km/h gefahren werden darf (in rot dargestellt); nicht markierte Straßen sind Wohnbereiche, in denen höchstens 30 gefahren werden soll; offen ist die Tempo-Ausweisung für die blau markierten Straßen.

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One thought on “Bürger sollen über Stadttempo Erkrath entscheiden

  1. Ich möchte aus meiner Sicht noch einmal zusammenfassen, auch für die weiteren Versammlungen.

    1. Die Landesstraße
    Mein Vorschlag, eine Geschwindigkeitsbegrenzung in Abhängigkeit von der Zeit, also z.B. zwischen 7 und 20 Uhr zu erreichen zu versuchen, zielt darauf ab, wenn nicht total, dann wenigstens das. Also als Taktik!

    2. Die Kreuzstraße
    Ausdehnung der 30-Zone bis hinter die Einmündung Hochdahler Strasse versuchen zu erreichen.
    Ich meine, man kann durchaus mit Rücksicht auf Kinder argumentieren (und braucht nicht zu hoffen, dass es mehr Unfälle mit Kindern gibt). Herrn Beckers Einwand war ja gar kein Einwand, sondern eine Ergänzung: alte Menschen.

    Auch ein generell gutes Argument, haben wir in doch in Alt-Erkrath mit Rosenhof und den beiden recht eng beieinader liegenden konfessionellen Altenheimen eine Konzentration!

    Versuchsweise Einführung einer 30 km-Begrenzung im Stadtgebiet Alt-Erkrath:

    Generell gut, aber ich halte nichts von einer auf einen Tag oder ein Wochenende begrenzten Aktion, weil das kein gutes ( = reelles ) Ergebnis bringen kann. Bis alle das wissen …..?
    Dazu müßte man es schon auf einen Monat ausdehnen. Schwierig stelle ich mir vor, wie man es für alle sichtbar publiziert. Natürlich Presse, Handzettel usw.. Am wirksamsten finde ich, damit es auch ortsfremde Fahrer mitbekommen, wenn an allen Ortseingängen und im Ort selbst immer wieder darauf aufmerksam gemacht wird durch BANNER. Und damit das nicht zu kostenaufwendig wird, könnte man Vereine und sonstige Inhaber solche Banner bitten, sie für die Dauer des Versuches zur Verfügung zu stellen. Dann entstehén nur Kosten für den Aufdruck und das Auf- bzw. Abhängen. Nicht mit Verkehrsschildern!!!

    Wenn man nichts fordert, kann man auch nichts erreichen!

    Deshalb halte ich nichts von den Parolen, da hält sich eh‘ keiner dran oder die wenigsten oder welche Gruppe man immer nennen mag.

    UND wenn 30 ausgewiesen ist, kann man das auch fahren und andere zwingen, hinter einem zu bleiben. Diese sind dann im Unrecht! Ohne 30er Anweisung ist man natürlich ein „Verkehrshindernis“. Dieses Bedrängen wurde ja von mehreren genannt.

    Behinderungsmöglichkeiten:

    1. Das erfolgreichste Mittel (Starenkästen) ist laut Aussage des Anwesenden Herrn von der Verwaltung in Erkrath nicht erlaubt. Wäre dennoch zu überprüfen. Im Neandertal steht ja eine solche Anlage. Ob im Laufe der Zeit sich diese Anlagen amortisieren?

    2. Geschwindigkeitsanzeigen sollen nur etwa 2.000 € kosten. In Erkrath haben wir erst eine, die zudem gesponsert worden sein soll. Dies zu vervielfachen, ist ein finanziell angemessener Weg.

    Ich stufe die Wirkung höher ein, als es gestern von einer oder zwei Seiten abgehalfert wurde, weil
    – es große Ziffern sind,
    – man im Stadtverkehr nicht immer auf den Tachometer schaut, sondern (auch empfehlenswert !!!) auf den Verkehr, insbesonder Fußgänger,
    – man als Autofahrer 50 km/h als langsam empfindet (als Fußgänger bedrohlich) und so erinnert wird,
    – eine gewisse soziale Kontrolle damit verbunden ist: Fußgänger können sehen, wer sich daneben benimmt !

    3. Änderungen an den Straßenverläufen:
    – Verengungen, (das kostet was!),
    – Schwellen (die stören auch Langsamfahrer und strapazieren die Autos, daher nicht so empfehlenswert)
    – (wiederholte) Markierungen (Aufschrift 30 km/h oder ähnlichem)
    – blinkende Anzeigen mit „30 km/h Zone“

    Das könte man noch ergänzen.

    Übergänge in der Kreuzstraße: Wenn ein Zebrastreifen nicht möglich ist, könnte man hier auch blinkende Anzeigen aufstellen.

    Letztlich: Sollte es verläßliche Zahlen geben, sollte man überlegen, ob die Ampelanlage an der Einmündung der Kreuzstraße in die von Mettmann kommende Beethovenstraße nicht den ganzen Tag im selben Rythmus funktioniert, sondern so eingestellt ist, dass das ermittelte Verkehrsaufkommen berücksichtigt ist.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für diese Initiative, die sicher einen langen Atem erfordert.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Winfried Hoffmann

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