Stadttempo Erkrath: Heute geht es um Unterfeldhaus

Darum geht es in Unterfeldhaus: nicht markierte und gelb gezeichnete Straßen sind bereits oder sollen noch mit Tempo 30 km/h ausgewiesen werden, rot gekennzeichnete Straßenzüge sollen mit bis zu 50 km/h befahren werden dürfen und blau angestrichen sind die Straßen, für die zu entscheiden ist, ob sie künftig mit maximal 30 oder 50 Stundenkilometern befahren werden dürfen

Darum geht es in Unterfeldhaus: nicht markierte und gelb gezeichnete Straßen sind bereits oder sollen noch mit Tempo 30 km/h ausgewiesen werden, rot gekennzeichnete Straßenzüge sollen mit bis zu 50 km/h befahren werden dürfen und blau angestrichen sind die Straßen, für die zu entscheiden ist, ob sie künftig mit maximal 30 oder 50 Stundenkilometern befahren werden dürfen

Gestern stellten auf Initiative der SPD die Kooperationspartner im Erkrather Stadtrat – die Ratsfraktionen der SPD, BmU und der Grünen – Ideen für die Weiterentwicklung des Alt-Erkrather Straßennetzes hin zu mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm- und Abgasemissionen und zu mehr Lebensqualität vor. Heute ist Unterfeldhaus „dran“.

Um 19.30 Uhr geht es im TABS-Gebäude (früher Bast) am Niermannsweg 11-15 los. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen!

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3 thoughts on “Stadttempo Erkrath: Heute geht es um Unterfeldhaus

  1. 1. Weitere Tempo 30 Zonen in Erkrath

    Ich bin strikt dagegen, die bundesweit gültigen Regelungen weiter einzuschränken. Tempo 50 in geschlossenen Ortschaften ist in Verbindung mit § 1 StVO langsam genug. Unfälle geschehen meist aus Unachtsamkeit oder Unvermögen, unabhängig von der Geschwindigkeit. Ihnen sollte bekannt sein, dass Regelungen wirkungslos sind, wenn deren Sinn den Betroffenen nicht vermittelt werden kann oder Sie, die diese Regelungen erlassen, nicht in der Lage sind, deren Einhaltung (z.B. durch hinreichende Kontrollen) sicher zu stellen. Als Beispiel hierfür nenne ich die von Ihnen in Ihrem Schreiben bemängelten Sachverhalte im Fliederweg und die in der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses besprochenen Klagen der Anwohner Kempener-, Feldheider- und Johannisberger Straße. Sorgen sie dafür, dass die bestehenden Regeln eingehalten werden, statt neue zu erlassen! Eine möglichst flächendeckende Tempo 30 Regelung ist kein Verkehrskonzept für die Bürger sondern Regelungswut und Gefälligkeitspolitik für die jeweiligen Anwohner!

    Außerdem scheint mir die Kompetenz Ihrer Ratsfraktion in verkehrstechnischen Fragen noch Entwicklungspotenzial zu haben, wie die unzulässige Tempo 30 Aktion Max-Planck-Straße zeigt.

    Als weiteres Beispiel zur Kompetenz möchte ich den in der WZ zitierten Vorschlag Ihres Ex-Bürgermeisterkandidaten zu den geforderten Einschränkungen im o.g. Bereich Kempener-, Feldheider- und Johannisberger Straße sinngemäß wiedergeben: „Wir stellen mal Schilder auf, dann sehen wir ja, was passiert.“ Ein Tipp für Herrn Ehlers: Wenn Sie die Johannisberger Straße verkehrsberuhigen wollen, stellen Sie Poller auf. 2 Stück auf der Fahrbahn reichen, in Linie zu dem vorhandenen auf dem Bürgersteig unter der Autobahnbrücke. Dann ist Ruhe. Mit Sicherheit. Dann sollten die Anwohner doch zufrieden sein.

    2. Anwohnerverkehr und Parksituation im Fliederweg

    Mich ärgern schon seit Jahren diese üblen Schweller, die an verschiedenen Stellen auf dem Fliederweg aufgeschraubt sind und die Stoßdämpfer der Autos ruinieren. Aber das nur nebenbei. Ich denke, wenn das Ordnungsamt entsprechend informiert wird, werden von dort schon die nötigen Maßnahmen eingeleitet. Die falsch geparkten Autos haben ja gemeinhin ein Kfz-Kennzeichen zur Identifizierung. Vielleicht würden in diesem Zusammenhang auch einmal Anwohner darüber aufgeklärt, dass die Parkflächen für Autos und nicht für Mülltonnen gedacht sind. Weiterhin habe ich festgestellt, dass die häufigsten Schnellfahrer die Paketdienste (2-4 täglich), Handwerker (ca. 15 wöchentlich) und fast alle Radfahrer sind. Die meisten von ihnen würden nämlich aufs Näschen fallen, wenn sie nur 7 km/h führen. Wenn es sich für den Verkehrsdienst lohnt, wird er schon die Laser-Pistole in Anschlag bringen. Da er das aber nicht tut, kann es nicht so schlimm sein. Aber vielleicht können sie ja ergänzend den Bundestag dazu bewegen, ein Gesetz zu erlassen, nach welchem alle Tachometer in Autos eine Markierung „7 km/h“ aufweisen müssen, denn die Skalierung beginnt erst mit 20 km/h. Dann weiß auch der dümmste Autofahrer endlich, wie schnell das ist.

    Abschließend darf ich Ihnen noch ein (sinngemäßes) Zitat eines weisen Mannes ans Herz legen der sagte: „Politiker meinen immer, Regelungen erlassen zu müssen. Dabei haben wir davon schon zu viele. Sie sollten sich mal damit befassen, überflüssige Regelungen abzuschaffen.“ Dieser Mann heißt Helmut Schmidt, HH-Bergedorf. Vielleicht denken Sie einmal darüber nach.

    Gruß,

    Klaus Sobotta

  2. Ich will an dieser Stelle weiter „zuhören“ und noch nicht selber Meinungen darstellen. Aber zu Herrn Sobottas direkter Ansprache meiner vermeintlichen Äußerung, zitiert in der WZ, will ich dies sagen:
    Ich habe im Ausschuss davon gesprochen, dass ich nicht an eine spürbare Wirkung des Durchfahrtsverbotsschildes glaube, aber empfohlen, jetzt und nach etwaiger Aufstellung von Schildern Verkehrszählungen durchzuführen, dann werde man das Ergebnis sehen. Dies ist in der WZ arg verkürzt und damit sinnentstellt wiedergegeben worden.

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