Endlich: Auf der A 3 wird „Flüsterasphalt“ – OPA – eingebaut!

Die beste Nachricht des Tages ist die: Der neue Landesverkehrsminister Harry Voigtsberger, SPD, teilt mit, dass auf der A 3 im Erkrather Stadtgebiet zwischen Anschlussstelle Hilden und dem Ende der Neandertalbrücke Offenporiger Aspahlt, also sogenannter Flüsterasphalt, eingebaut werden wird. Vorgesehen ist das für die Fahrbahndeckenerneuerung im Jahre 2012.

Der Lärmschutz an der A 3 wird damit deutlich verbessert. Vier bis fünf Dezibel weniger Lärm bedeuten für die Anlieger mehr als eine Halbierung des von der Autobahn heute ausgehenden Krachs und damit eine klare Verbesserung der Lebensqualität.

Der jahrelange Kampf der Erkratherinnen und Erkrather, insbesondere auch der in der Bürgerintiatve „Echt laut in Erkrath“ engagierten Menschen, Seite an Seite mit dem Stadtrat und der Verwaltung hat sich in einem wichtigen Punkt ausgezahlt.

Jetzt muss allerdings auch noch für das Stopfen der Lärmschutzwandlöcher an der Autobahn A 46 in Höhe Brandshütte und Auffahrt Haan-West gesorgt werden, damit die Stadt insgesamt nachhaltig vom Lärm antlastet wird.

2 thoughts on “Endlich: Auf der A 3 wird „Flüsterasphalt“ – OPA – eingebaut!

  1. Bürgerinitiative „Echtlaut in Erkrath“ dankt der SPD:

    Lieber Herr Ehlert,

    wie uns der technische Beigeordnete der Stadt Erkrath, Herr Fabian Schmidt, Ende der letzten
    Woche mitteilen konnte, haben sich der Bund und das Land NRW nun doch darauf geeinigt,
    die anstehende Sanierung der Fahrbahn der A3 in offenporigem Asphalt (OPA) auszuführen.
    Für uns und für alle Bürger Erkraths ist dies eine positive Nachricht. Die Sanierung wird den
    Verkehrslärm in Erkrath erheblich mindern – anfangs um 10 dB(A), langfristig um 7 dB(A) –
    und so die Lebensqualität deutlich erhöhen.

    Diesen Erfolg haben wir alle gemeinsam errungen. Unsere Initiative „Echt laut in Erkrath“ hat
    zusammen mit dem Bürgerverein Hochdahl e.V. die starke Lärmbelastung zum Thema
    gemacht und die Erkrather Bevölkerung mobilisiert. Der Rat der Stadt hat zusammen mit der
    Verwaltung einen Lärmaktionsplan erarbeitet und in überparteilichem Konsens beschlossen.
    Nicht zuletzt haben sich Bundestags-und Landtagsabgeordnete aller Parteien für unser
    Anliegen eingesetzt.

    Daher möchten wir uns als Bürgerinitiative „Echt laut in Erkrath“ sehr herzlich für Ihren
    Anteil an der gemeinsamen Bemühung bedanken. Bitte geben Sie diesen Dank auch an die
    Mitglieder Ihrer Fraktion weiter, die uns ja in vielfältiger Weise unterstützt haben.

    Gleichzeitig möchten wir Sie bitten, dem Thema „Lärmbelastung in Erkrath“ auch in Zukunft
    Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Im Anhang übersenden wir Ihnen eine Zusammenstellung
    der uns wichtig erscheinenden Punkte.

    Mit nochmaligem herzlichen Dank

    Eva und Rüdiger Lange

    Sprecher der Bürgerinitiative
    „Echt laut in Erkrath“

    Offene Punkte in Bezug auf die Sanierung der A3

    Die Pressemitteilung des Ministeriums lässt einige Punkte offen, deren Klärung durch den Rat
    bzw. die Verwaltung der Stadt Erkrath erbeten wird:


    Welcher „lärmarme“ Fahrbahnbelag soll auf der Neandertal-Brücke verwendet werden?
    Was für eine anfängliche Lärmminderung wird erwartet, was für eine langfristige Lärmminderung
    wird garantiert? Werden ggf. die Lärmschutzwände erhöht? (Die Entscheidung,
    auf der Brücke keinen OPA einzusetzen, ist nachvollziehbar: Dieses würde eine recht
    aufwendige Anpassung der Entwässerung erfordern.)

    Welcher Asphalt kommt nördlich der Neandertal-Brücke zum Einsatz? Hier sollte wieder
    OPA verwendet werden, entsprechend dem beschlossenen Lärmaktionsplan, um die hohe
    Lärmbelastung Alt-Erkraths zu mindern.

    Wie weit werden – zusätzlich zur Sanierung mit OPA – die Lärmschutzwände erhöht?
    (Hier vor allem: Problematik der Familie Hoch im Kreuz Hilden.)

    Welche Niederlassung von StraßenNRW stellt den Erhaltungsentwurf auf? Welcher Zeitplan
    ist avisiert bezüglich Aufstellung der Planung, Ausschreibung, und Durchführung?
    Die Stadt sollte regelmäßig den Stand beim Ministerium abfragen.
    Offene Punkte zur weiteren Lärmsanierung

    Die Sanierung der A3 ist ein erster wichtiger Schritt zur Lärmsanierung des Erkrather Gebiets.
    Weitere Schritte müssen folgen:


    Die Sanierung der – auf Hildener Stadtgebiet liegenden – A 46 muss in Abstimmung mit
    der Stadt Hilden in die Lärmaktionspläne aufgenommen werden.

    Die Lärmsanierung der innerstädtischen Straßen ist in Angriff zu nehmen. Dafür eignet
    sich die konsequente Verwendung von lärmoptimiertem Asphalt (LOA). Kritische Gebiete
    Stellen können zusätzlich durch Tempo 30 geschützt werden, wobei die verschiedenen
    Interessen der Bevölkerung abzuwägen sind.

  2. Hallo,
    als ehemaliger Erkrather freu ich mich sehr über diesen riesigen Erfolg und drücke Herrn und Frau Lange und natürlich Detlef Ehlert weiterhin die Daumen, dass die offenen Punkte abgearbeitet werden.

    Gruß

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