Westdeutsche Zeitung teilt mit: CO-Pipeline weiter gestoppt!

EILMELDUNG: Gericht legt umstrittene Pipeline auf Eis

Düsseldorf (dpa). Die umstrittene Kohlenmonoxid-Pipeline im Rheinland darf weiterhin nicht in Betrieb gehen. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht stufte den Planfeststellungsbeschluss am Mittwoch als rechtswidrig ein. Die Erdbeben-Sicherheit der 67 Kilometer langen Pipeline sei nicht ausreichend geprüft worden.

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In einer ersten Reaktion begrüßt Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD im Erkrather Stadtrat, diese Entscheidung des Düsseldorfer Gerichts. Bayer solle sich nunmehr besinnen und alternative technische Konzepte zur Herstellung und Verarbeitung von Kohlenmonoxyd konzentriert an Ort und Stelle durchzuführen, statt ein neues Planfeststellungsverfahren anzustreben. Das Urteil löse insofern einen hoffentlich heilsamen Aufschub für eine Überprüfung der Bayer-Industriepolitik aus. Für die Menschen in der Region, die sich erfolgreich gegen die Inbetriebnahme der Leitung wehren ist das ein guter Tag, meint Ehlert.

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