Monthly Archives: Juni 2011

28Jun/11

Bürgerforum Stadtentwicklungskonzept „Präsentation und Diskussion erster Ergebnisse“ 30.06.2011

Wichtiger Terminhinweis: Bürgerforum „Präsentation und Diskussion erster Ergebnisse“ am 30. Juni 2011

Im Rahmen eines weiteren Bürgerforums, das am 30. Juni 2011 ab 19.00 Uhr im Bürgerhaus Hochdahl stattfindet, werden erste Zwischenergebnisse der Planungsarbeit durch das beauftragte Büro plan-lokal präsentiert. Dabei stehen die Ergebnisse der Stärken-Schwächen-Analyse zu den einzelnen Themengebieten der Stadtentwicklung im Vordergrund. Außerdem sollen erste Leitziele vorgestellt und diskutiert werden. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen am Forum teilzunehmen und mit zu diskutieren.

23Jun/11

Diethelm Beer putzt die Platte weg

Damit hatten die Erkrather Sankt-Sebastianer-Schützen nun nicht gerechnet: Beim Gästeschießen des Vereins am Fronleichnamstag unkte Moderator Tillmann Keens gerade noch“Hochdahler treffen nicht“, da trat der Hochdahler SPD-Vorsitzende Diethelm Beer an den Schießstand. Der zielte, drückte ab – und traf, der Rumpf des Gästevogels fiel herunter. Beer hatte damit die Gästekönigswürde errungen. Doch gab es bei den Gastgebern darüber natürlich keine langen Gesichter, sondern Beifall und Jubel brandete auf. Schützenchef Brudermeister Dr. Thomas Kirchhoff und seine Vorstandskollegen gratulierten dem Sozialdemokraten zum Erfolg.

Pfänder, also weitere Teile des Vogels wie Kopf, Flügel und Schweif hatten Bürgermeister Arno Werner und die Hochdahler Sozialdemokratin Tina Schlebusch, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Wunder und die Inhaberin des Ladens mit dem größten Knopfvorrat in NRW, Angela Heß, abgeschossen.

Alle erfolgreichen Schützen werden im Rahmen der Königs-Inthronisation beim großen Ball am Samstagabend geehrt, Diethelm Beer wird dann den Wanderpokal der Gästekönige in Empfang nehmen dürfen.

22Jun/11

Rheinische Post: Horst Wangerin bei SPD-AG Sechzig plus

Die Rheinische Post Erkrath hat einen lesenswerten Artikel über Horst Wangerins Besuch als Heimatforscher bei der Erkrather SPD-Arbeitsgenmeinschaft Sechzig + veröffentlicht, den wir hier mit Dank an die Redaktion wiedergeben: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/hochdahler-geschichten-1.1311645

Hochdahler Geschichten

VON GUNDEL SEIBEL – zuletzt aktualisiert: 22.06.2011

Erkrath (RP). Wenn Horst Wangerin von früher erzählt, hören ihm viele gerne zu. Dabei geht der Heimatforscher nicht nur auf die neuere Geschichte Hochdahls ein, sondern berichtet auch von Ritterburgen.

In seinem Buch dokumentiert Horst Wangerin persönliche Schicksale aber auch die Arbeit der Erkrather Kommunalpolitiker. Foto: Dietrich Janicki

Horst Wangerin ist eine Persönlichkeit in Hochdahl. Von 1969 bis 1995 saß er für die SPD im Erkrather Gemeinde- bzw. Stadtrat. Kreistagsabgeordneter war er von 1975 bis 1981. Von altem Schrot und Korn hat er es nicht nötig, sich zu verbiegen. Immer wieder gerne berichtet er über Geschichte, die er zum Teil selbst mit geschrieben hat.

Alle seine Erkenntnisse hat Horst Wangerin in seinem Buch „Von Milroyde zur neuen Stadt Hochdahl“ zusammengetragen. Herausgeber des Kommunalgeschichtsbuches ist Gottfried Bander. Sein Bruder Herbert Bander fungierte als Lektor. Vor kurzem trug Wangerin in der Awo Hochdahl aus seinem Buch vor. Der Andrang war groß. So viele Interessierte hat der Referent nicht erwartet. Zusätzliche Stühle mussten herbeigeschafft werden.

Info

Buch erhältlich

Das Buch „Von Milroyde zur neuen Stadt Hochdahl“ von Horst Wangerin kostet 10 Euro und wird in der Buchhandlung Weber am Hochdahler Markt verkauft.

Als Quelle diente ihm das Archiv des Amtes Gruiten, zu dem Hochdahl vor der Eingemeindung im Jahre 1975 zählte und das ihm Zugang gewährte.

Allerdings musste der 83jährige Wangerin zugeben, dass er weder Mittelalter noch Steinzeit erlebt hat. Die Kenntnisse darüber hat er sich angelesen. Der Name Hochdahl entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Eisenbahnstrecke zwischen Düsseldorf und Elberfeld gebaut worden war, erklärt Wangerin.

Millrath schon früh erwähnt

Wirklich alt dagegen ist Millrath, das schon Anfang des 13. Jahrhunderts erwähnt wurde. Aber Millrath war nie mehr als eine Ansammlung von Häusern und Gehöften, ohne Mittelpunkt und ohne Kirche, sagt Wangerin. Die katholische Kirche in Trills wurde 1876 gebaut und die evangelische Kirche erst 30 Jahre später. Nicht einmal die Toten konnten in Millrath, das früher zu Haan gehörte, beigesetzt werden. Aber auch aus der Keltenzeit konnte Wangerin berichten. Die erste Ansiedlung war die Wallburg auf dem Butterberg. Der liege im Neandertal oberhalb des alten Museums, wusste Herbert Bander zu berichten. Überhaupt gab es in den folgenden Jahrhunderten viele große Ritterburgen in und um Hochdahl, die von strategischer und auch wirtschaftlicher Bedeutung waren. Aber ein Dorfzentrum fehlte im Mittelalter.

Ganz viel wusste Horst Wangerin auch aus der Neuzeit zu berichten, von der inzwischen versiegten Sedenquelle und den verschwundenen Gehöften Thekhaus und dem Spieker-Hof neben dem heutigen Schwimmbad. Die waren den Planungen der Hochdahl-Entwicklungsgesellschaft zum Opfer gefallen. Von Zahlen über Gemeinderatswahlen, über die Speisekarte zum Festessen anlässlich des Kaisergeburtstags bis zu Sportler-Fotos weiß Wangerin über sehr viel Interessantes zu berichten. Er hat viel Erfahrung in der jüngeren Gemeinde- und Stadtgeschichte. Seine Zuhörer im AWO-Treff konnte er auch an diesem Nachmittag mit zahlreichen Anekdoten unterhalten.

Quelle: RP
21Jun/11

Anke Golsch: Plätze für unter Dreijährige rechtzeitig sicher stellen!

Anke Golsch ist Sprecherin der SPD im Jugenhilfeausschuss der Stadtd. Sie setzt sich dafür ein, dass unverzüglich mehr Plätze für die Betreuung unter Dreijähriger in Kindertageseinrichtungen in Erkrath geschaffen werden: „Kinder brauchen soziale Kontakte, gerade bei immer mehr „Ein-Kind-Familien“ ist es deshalb wichtig, dass Kinder mit anderen Kindern zusammen kommen. Und Eltern, vor allem die Müttern, muss es leichter gemacht werden, Beruf und Familie miteinander zu verknüpfen. Dafür brauchen wir mehr Plätze vor allem für die Kleinsten“. Die Fraktionen der SPD, der BmU und von Bündnis 90/Die Grünen wollen daher das Ausbauprogramm in Erkrath zügig fortzusetzen, damit die Versorgungsquote in unserer Stadt bis 2013 auf mindestens 32 Prozent angewachsen sein wird.

Auf Beschluss des Jugenhilfeausschuss werden deshalb in diesem Jahr in fünf Einrichtungen (Städtische Kita Schinkelstraße, Evangelische Kita Sandheide; katholische Kita Trills, Villa Kunterbunt und Evangelische Kita Schulstraße) insgesamt 20 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen.

Das ist, so Anke Golsch, das Mindestmaß dessen, was erreicht werden muss, um der tatsächlichen Nachfrage von Eltern nach Betreuungsplätzen für ihre Kinder Rechnung zu tragen und dem zu diesem Zeitpunkt auch in Kraft tretenden Rechtsanspruch der Eltern auf Versorgung zu genügen.

Die Rot-Grüne Landesregierung stellt im Jahr 2011 für den Ausbau der U3-Plätze der Stadt Erkrath einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 245.000 Euro zur Verfügung. In einer Anfrage an das städtische Jugendamt wollen Golsch und die drei Fraktionen nun wissen, ob die Landeszuschüsse bereits ausgezahlt und anteilig auch bereits an die freien Träger weiter geleitet wurden, damit sie rechtzeitig „verbaut“ werden können.

Die Verwaltung ist außerdem gebeten worden darzustellen, was die Träger in den Einrichtungen konkret an Maßnahmen durchführen werden und ob sicher gestellt ist, dass die Plätze pünktlich zum neuen Kindergartenjahr zur Verfügung stehen werden.

In einem zweiten Teil ihrer Anfrage wollen SPD, BmU und Grüne wissen, wie die Stadt als Träger eigener Kindertageseinrichtungen und die freien bzw. kirchlichen Träger gemeinsam sicher stellen wollen, dass das Anmeldeverfahren für das jeweils nächste Kindergartenjahr „harmonisiert“ wird und insbesondere die Eltern über die „Ergebnisse“, als odie Mitteilung der Aufnahme ihrer Kinder, in einem zeitlichen Gleichklang informiert werden.

Wie Anke Golsch als Vertreterin der Stadt in verschiedenen Kindertageseinrichtungsräten erfuhr hat es in diesem Jahr nämlich in der Elternschaft erhebliche Unruhe gegeben, weil Eltern über einen Zeitraum von mehreren Wochen „verteilt“ Mitteilungen bekamen, ob und wo ihre Kinder zum Zuge kommen würden. Angesichts der Möglichkeit von Mehrfachanmeldungen der Kinder und dem Abgleich der tatsächlichen Aufnahmen löst das unter Umständen ein „Windhundverfahren“ aus, bei dem Eltern vermeintlich nach dem Motto „wer zuerst kommt mahlt zuerst“ bei den Einrichtungen anklopfen. Das gelte es, meint Anke Golsch, zu vermeiden, weil die Plätze grundsätzlich nach Kriterien des dringenden Bedarfs vergeben werden müssten.

07Jun/11

Bürgerbus Erkrath ab Dienstag mit neuer Strecke und neuem Fahrplan

Kleiner ErkratherBürgerbus-2011 Das Erfolgsprojekt des Öffentlichen Nahverkehrs in Erkrath geht jetzt wieder auf die Überholspur: Der Bürgerbus Erkrath nimmt die zahlreichen Anregungen zur Streckenerweiterung vom „Dorf“ in die Wohngebiete des Ortsteils Alt-Erkrath auf und fährt ab dem 14. Juni nach einem neuen Fahrplan. Damit werden die gegenseitige Erreichbarkeit von Zentrum und „Höhenlagen“ per Bus noch einmal deutlich verbessert.

Natürlich hat die SPD-Erkrath auch den neuen Fahrplan aufgearbeitet und bringt ihn als „Der kleine Erkrather – Bürgerbus“ heraus, der jetzt im ganzen Ortsteil in die Briefkästen verteilt wird und auch hier herunter geladen werden kann

07Jun/11

Horst Wangerin schildert Hochdahl-Döneken

Die AG 60 plus der SPD – das ist einer der Aktivposten der Erkrather Sozialdemokraten. Jetzt lädt die rührigeArbeitsgemeinschaft der lebensälteren Mitglieder der SPD zu einem weiteren Geschichts- und Geschichten-Nachmittag ein:

Für Dienstag, den14.06.2011, lädt Vorsitzender Adi Franke um 15:00 Uhr alle Interessierten in die AWO-Begegnungsstätte, Hochdahl, (Bürgerhaus), Sedentaler Straße 105, ein.

Nach dem starken Zuspruch beim letzten Treffen der Gruppe zur Geschichte Alt-Erkraths hat sie sich diesmal die „Heimatgeschichte von Hochdahl“ auf die Fahnen geschrieben:

Der „Hobby-Forscher“ und Autor verschiedener Bücher zur Geschichte der Hochdahler SPD und des Ortsteils Millrath Horst Wangerin wird Hochdahler Döneken ausbreiten und sicher interessante Neuigkeiten zur Entwicklung des größten und bedeutendsten Erkrather Stadtteils mitteilen. Wangerin ist nicht nur Heimatforscher, sondern auch kommunalpolitisches Urgestein der SPD. Wangerin hat viele Jahre im Stadtrat Erkrath und zuvor im Amt Gruiten sowie im Kreistag Mettmann mitgewirkt und insbesondere auch als Jugendpolitiker seine „Spuren“ hinterlassen.

Das Treffen ist öffentlich. Jede interessierte Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen.