Max-Planck-Straße: CDU und FDP pfeifen auf Anliegerinteressen

Heute im Planungsausschuss haben sie es wieder bewiesen: CDU und FDP scheren sich nicht um Bürgerinteressen. In Wahlkampfzeiten den Menschen nach dem Munde zu reden und auch mal vermeintlich wohlfeil Maßnahmen wie ein durchgehendes Tempo 30 und Lkw-Durchfahrtverbot für die Max-Planck-Straße in Unterfeldhaus zu beschließen ist das Eine. Aber das auch durchzuhalten gegen Widerstände des eigenen Bürgemeisters und Landrates – das schaffen sie nicht. Im Gegenteil. Denn jetzt schlugen sich CDU und FDP wieder auf die Seite derer, die trotz hervorragender Anbindung jeweils des Gewerbegebietes Unterfeldhaus an die A 46-Auffahrt Erkrath/Unterbach und des Gebietes in Kempen an das Hildener Kreuz meinten, das reiche nicht, Schwerlastkraftwagen müsten auch ungehindert durch das Wohngebiet Max-Planck-Straße fahren können.

So stimmten die Konservativen gegen den Antrag der SPD, BmU und Grünen, Beanstandungs- und Aufhebungsverfügungen von Bürgermeister Werner und Landrat Hendele (beide CDU) gerichtlich überprüfen zu lassen und damit die Rechtsanwaltskanzlei von Prof. Dr. Bernhard Stüer aus Münster zu betrauen. Helmut Vorholt vom Bürgervotum Max-Planck-Straße hatte zuvor noch eindringlich appelliert an die Mitglieder von CDU und FDP, sie mögen „ihren“ Bürgermeister an die Hand nehmen und den Mehrheitsbeschluss des Rates für Verkehrsberuhigung im Wohngebiet weiter mittragen – keine Chance…

Sabine Schimke, Sprecherin der SPD in dem Ausschuss, bedauert diese Entscheidung: „Breite Mehrheiten, die die Beschlüsse für mehr Sicherheit und weniger Lärm auf der Max-Planck-Strsaße voran bringen würden, wären noch besser. Aber wir werden mit der Gestaltungsmehrheit im Stadtrat auch so unser Ziel weiter verfolgen.“ Auch für die Stadt und die Menschen in Erkrath insgesamt wird die Entwicklung zum Stadttempo Erkrath weiter gehen: In Wohngebieten haben Durchgangsverkehre nichts zu suchen, für Kinder und ältere Menschen sind Höchstgeschwindigkeiten von 30 km/h „genug“, weniger Lärm erhöht die Lebensqualität. Das ist erklärtes Ziel der SPD. Und auch bei dem Thema gilt: Die SPD bleibt dran und kümmert sich weiterhin um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

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