Monthly Archives: Februar 2012

29Feb/12

40 junge Leute beweisen: Kids haben Interesse an Erkrath

Kids machen was los in ihrer Stadt

Die neue Rollsport-Anlage am Göddinghover Weg, ein Musikfest zur Einwerbung von Sponsorengeld dafür, ein „Kunstraum“ für junge Leute, Plätze zum „Abhängen“ waren einige der Themen, die die rund vierzig Gäste auf Einladung der Erkrather Jusos interessierten. Konkrete Pläne wurden geschmiedet, wie die Stadt Erkrath für Jugendliche attraktiver werden könnte und was nötig wäre für eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Kids.

In einer weiteren Runde werden die Themen in Arbeitsgruppen weiter vertieft und ausgearbeitet werden. Vor Ort wollen sich die jungen Leute und die Jusos nun in den Jugendtreffs auch darum kümmern, dass die endlich ihre bisherige Namenlosigkeit verlieren und mit pfiffigen Ideen für sich werben.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert hatte zuvor einen Überblick über den Stand der Vorbereitung der für Biker, Skater und Inliner gedachten Rollsport-Anlage auf dem Platz der Multifunktionsanlage im Westen Alt-Erkrath gegeben und ein paar wesentliche Kennzeichen des städtischen Haushaltplans markiert.

Sabine van de Grind-Lahnstein und Klaus Wiescher, beide für die SPD-Ratsfraktion Mitglied im Schulausschuss der Stadt, hatten die Veranstaltung vorbereitet. Sie werden nun auch eine Ergebnisliste mit den von den jungen Teilnehmers „beschlossenen“ Aufgaben erarbeiten.

29Feb/12

Jetzt „was los machen in Erkrath“!

Heute ist der große Tag: Jugendliche in Erkrath nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Sie treffen sich mit Jusos und der SPD, um ihre Forderungen zu formulieren, ihre Beiträge zu definieren und einfach zu sagen, was sie wollen und selber machen können.
Ab 18.30 Uhr im Kaiserhof-Gebäude, Bahnstr. 4, über der ehemaligen Kneipe/dem künftigen Jugend-Cafe, Eingang Erkertürmchen.

27Feb/12

Nächste Runde für Bürger zum Stadtentwicklungskonzept

Die Stadt Erkrath lädt alle Interesierten zum Bürgerforum Teil II im Rahmen der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes ein.

Das Bürgerforum wird am 07. März in der Stadthalle Erkrath (Neanderstraße 58) um 19:00 Uhr stattfinden.

Das erste Bürgerforum zu diesem Themenfeld am 01. Februar 2012 hat gezeigt, dass es in der Bürgerschaft einen großen Diskussionsbedarf hinsichtlich der zukünftigen Flächen-entwicklung gibt. Daher soll den Bürgern in einem zweiten Bürgerforum erneut die Chance gegeben werden, darüber zu diskutieren.

Nach einem kurzen einführenden Vortrag wird diesmal mehr Zeit zur Diskussion bleiben.

Das Protokoll und der Vortrag zum Bürgerforum am 01.02.2012 sowie weitere Informationen zum Stadtentwicklungskonzept können unter www.erkrath-zukunft.de abgerufen werden.

Wichtig ist der Hinweis, dass im Rahmen des Bürgerforums lediglich ein Zwischenstand und ein thematischer Ausschnitt (Flächenentwicklung) der Arbeit dargestellt werden. Der eigentliche Entwurf des integrierten Gesamtkonzeptes soll bis zum Sommer 2012 erarbeitet werden. Hier werden dann die zukünftigen vordringlichen Handlungsfelder identifiziert und entsprechende Projekte und Maßnahmen der Stadtentenwicklung benannt.

26Feb/12

Wir machen was los in Erkrath….

Am Mittwoch, 29. Februar, 18.30 Uhr, geht’s richtig ab: Jugendliche und Kids aus Erkrath nehmen ihre Sache selbst in die Hand. Sie treffen sich im Kaiserhof (über der alten Kneipe), um über die Rollsportanlage, über Treffpunkte für junge Leute, über die Schulen heute und morgen und über die Zukunft unserer Stadt zu sprechen. Und dabei ein wenig Spaß zu haben, abzuhängen.

Alexander Lory hatte aus einer Planungsrunde von jungen Leuten, die sich Gedanken über Ramps und Pipes und Banks gemacht hatten, einen Plan gezeichnet (der ist hier zu sehen). darüber wird gesprochen werden. Wenn es die Gäste so entscheiden. Doch auch der Schulentwicklungsplan spielt eine Rolle. Und erst recht wegen der Beteiligung auch Erkrather Jugendlicher an den Aktionen gegen ACTA, wird sicher auch „Netzpolitik“ ein Thema bei dem Treffen sein.

In Kürze wird der Jugendrat in Erkrath neu gewählt. Die Bewerbunglisten sind noch offen: wer sich aktiv auch gegenüber dem Stadtrat für Jugendlichen-Interessen einbringen will, sollte hier mitmachen. AnsprechpartnerInnen aus der derzeitigen Jugendvertretung werden mit von der Partie sein.

Die Jugendlichen bestimmen ihre „Tageordnung“ selbst.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert und die Mitglieder der SPD im Jugendhilfeausschuss bzw. Schulauschuss des Stadtrates Anke Golsch, Marianne Söhnchen, Sabine van de Griend, Volker Teich  und Klaus Wiescher werden genau so für Fragen zur Verfügung stehen wie der Vorsitzende des Erkrather Jugendrates, Jan Pfeifer.

 

Alex Lory hat das hier gezeichnet: Rollsportanlage für Alt-Erkrath

22Feb/12

Super: Thomas Scholle/plan-lokal zur Stadtentwicklung

URL: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/das-wir-gefuehl-in-erkrath-fehlt-1.2725037

Erkrath

„Das Wir-Gefühl in Erkrath fehlt“

zuletzt aktualisiert: 22.02.2012

Erkrath (RP). Plan-lokal-Chef Thomas Scholle arbeitet zurzeit federführend am Stadtentwicklungskonzept für Erkrath. Er spricht über Reizthemen, Flächenversiegelung und die drohenden Folgen einer Überalterung der Einwohner.

Stadtentwicklung – und kein Ende. Das Büro Plan-Lokal aus Dortmund stellt zurzeit unter Beteiligung der Bürger in Erkrath ein Konzept für die kommenden Jahrzehnte auf. Darin geht es vor allem darum, den drohenden Bevölkerungsschwund und die Überalterung aufzuhalten sowie die Lebensqualität in den Stadtteilen auf Dauer zu verbessern.

Die Ideen von plan-lokal bringen viele Bürger auf die Barrikaden. Andere zweifeln die Effektivität des Konzeptes an. Wir unterhielten uns mit plan-lokal-Chef Thomas Scholle.

Herr Scholle, Ihre Arbeit wird in einigen Kreisen nicht geschätzt. Ihr bisher erarbeitetes Konzept sei auf jede andere Stadt gleicher Größe übertragbar, die Flächenversiegelung Ihr Hauptanliegen, heißt es.

Info

Im Netz nachlesen

Die vorläufigen Ergebnisse des Stadtentwicklungskonzeptes sind im Internet nachzulesen, und zwar unter: www.zukunft-erkrath.de

Mehr über die Aufgaben von plan-lokal erfährt man unter www.plan-lokal.de

Scholle Erst einmal möchte ich richtigstellen, dass wir bisher lediglich ein Zwischenergebnis präsentiert haben. Das Endergebnis kommt erst im Sommer. Alles andere sind vorläufig nur Ideen.

Aber der Flächenverbrauch ist heute schon das Streitthema?

Scholle: Und ob. Es ist ein sehr emotionales Thema und ein Reflex auf die politische Diskussion der letzten Jahre. Ich habe selten in einer Stadt die Menschen bei einem Thema so aufgebracht gesehen, wie in Erkrath. Die Diskussion hat sich schon lange verselbstständigt. Dabei macht die Flächenentwicklung nur einen kleinen Teil unserer Arbeit aus. Die anderen Themen kennt kaum jemand.

Es wird von manchen Bürgern kritisiert, die von Ihnen angebotenen Workshops zur Stadtentwicklung seien sehr schlecht besucht gewesen, das Interesse mäßig.

Scholle. Das stimmt nicht. Bei den Workshops in den Stadtteilen waren insgesamt gut 300 Teilnehmer. Das sind im Schnitt 50 bis 80 Personen pro Veranstaltung. Das finde ich ein sehr gutes Ergebnis.

Glauben Sie, dass Sie mit Foren und Workshops alle relevanten Themen bearbeitet und einen breiten Querschnitt der Menschen in Erkrath erreicht haben?

Scholle Wir haben drei Veranstaltungen in Gesamt-Erkrath gehabt, zwei folgen noch. Das Thema Flächenentwicklung bekam dabei zwei eigene Veranstaltungen. Wir waren fünfmal in den Ortsteilen. Wir haben Workshops für Frauen, Jugendliche, ältere Menschen und Migranten veranstaltet und Themen wie Einzelhandel, Stadtteilzentren, Wirtschaft, Stadtbild, Wohnen, Landschaft, Umwelt und Integration angesprochen. Nächste Woche startet die zweite Staffel von Fachgesprächen mit Schlüsselpersonen aus der Stadt. Ich glaube, das spricht für sich.

Was sind die Hauptwünsche der Menschen in Erkrath?

Scholle An erster Stelle steht das Thema Wohnen mit der erforderlichen Bestandsentwicklung, der Wohnumfeld-Verbesserung und auch dem Thema Wohnungsneubau. Bei Neubauvorhaben sollten innovative Wohnangebote im Vordergrund stehen. Bei der Bestandsentwicklung gibt es viele Immobilien aus den 70er und 80er Jahren, an denen etwas getan werden muss. Sehr häufig wird auch der Wunsch an uns herangetragen, in Erkrath bauen zu können. Viele trauen sich nur nicht, in emotional aufgeladenen großen Runden ihr Anliegen vorzutragen. Aber die Nachfrage ist größer als das Angebot. Das bestätigen auch Makler und Kreditinstitute. Dann kommen Natur- und Freiraumschutz, das Schaffen von Arbeitsplätzen und das Nutzen von leerstehenden Gewerbebauten, denn viele Eigentümer nehmen anscheinend lieber Leerstände in Kauf, statt eine neue Nutzung zu ermöglichen.

Könnte ein Wirtschaftsförderungsamt der Stadt da nicht etwas bewegen und Einfluss auf die Eigentümer-Entscheidung nehmen?

Scholle Das sehen wir auch so. Dazu müsste die Stadt für diese zusätzliche Beratungs- und Managementaufgabe aber in Personal investieren. Mit dem derzeitigen Team ist das kaum zu schaffen.

Fühlen Sie sich von den Erkrathern manchmal missverstanden?

Scholle: Ja. Vor allem, wenn es um den Flächenverbrauch geht. Wir sind nicht angetreten, Boden zu versiegeln. Wir wollen auch nicht hauptsächlich Gewerbeflächen ausweisen. Wir wollen eher den Bestand nutzen und kleine Lücken schließen, wie beispielsweise zwischen den beiden Gewerbebetrieben an der Neanderhöhe. Wir sehen keine Flächen für größere Gewerbeansiedlungen, eher nur kleine Arrondierungsflächen. Einen großen Befreiungsschlag in Sachen Gewerbe wird es in Erkrath kaum geben. Insgesamt halten wir die Ausweisung von Wohngebieten aufgrund der vielfältigen Synergieeffekte für wichtiger.

Wo zum Beispiel?

Scholle In Unterfeldhaus, wo wir eine überdurchschnittliche Überalterung haben. Wenn wir da nichts unternehmen, wirkt sich das auf Schulen, Sportangebote, Nahverkehr und Einzelhandel aus. Das dortige Stadtteilzentrum weist jetzt schon die höchsten Funktionsdefizite auf. Ich möchte kein Horrorgemälde zeichnen, aber unter den derzeitigen Umständen möchte ich darauf hinweisen, dass dort etwas unternommen werden muss, damit kein Verlust an Lebensqualität droht.

Aber die Widerstände sind in Unterfeldhaus am größten.

Scholle Wenn es um die Pferdekoppel geht. Das verstehe ich auch. Niemand will, dass vor seiner Nase gebaut wird. Planung ist in solchen Zusammenhängen immer undankbar, weil sie nicht für alle Vorteile bringt. Aber wir sind auch dem Allgemeinwohl verpflichtet. Die Anwohner in Unterfeldhaus sollen ja nicht auf das Naturerlebnis vor der Tür verzichten. Es rückt nur etwa 150 Meter weiter weg.

Haben Sie für Ihre noch bevorstehende Arbeit Wünsche an die Erkrather?

Scholle Ja, mehr Unvoreingenommenheit. Sie sollten alle Aspekte der Stadtentwicklung bedenken. Ich vermisse ein Wir-Gefühl in Erkrath und mehr Verständnis für die Belange anderer. Nur gemeinsam kann man die Stadt und seinen Stadtteil nach vorne bringen.

Isabel Klaas stellte die Fragen

18Feb/12

Jusos fragen: Nix los in Erkrath?

An tolle Aktionen anknüpfen und neue Initiativen entwickeln: Jusos Erkrath

Ist für junge Leute wirklich nix los in Erkrath? Oder nicht genug? Wer kümmert sich darum, wenn nicht die jungen Leute selbst?

Es gibt ja einige Angebote in Jugendtreffs, Skater-Park und Sportvereinen. Aber reicht das?

Was ist mit einer Roll-Sport-Anlage für Alt-Erkrath, wann kommen die neuen Jugendcafes in Hochdahl und im Kaiserhof zustande, was fehlt in Unterfeldhaus? Brauchen Jugendliche ein Kino oder eine Disco in der Stadt – und würden sie  dann auch hingehen?

Der Jugendrat wird jetzt neu gewählt. Wer macht da künftig mit? Oder wer hilft den heute Aktiven, Nachfolger zu finden und für die Wahl dieses „offiziellen“ Sprachrohrs der Jugendlichen gegenüber dem Stadtrat zu werben?

Eine gute Hand voll junger Leute in der SPD will an die gute Arbeit der Jusos anknüpfen, die vor zwei Jahren wegen einiger Wegzüge in Schieflage geriet. Dafür werden auch junge Leute gesucht, die sich bisher vielleicht noch nicht politisch oder parteipolitisch engagiert haben. Egal, ob kurzzeitig für ein bestimmtes Projekt oder dauerhaft in der SPD oder bei den Jusos – das ist „deren“ Entscheidung. Aber reinschauen sollten sie auf jeden Fall bei dem ersten Treffen dieser Gruppe. Kostenlos und unverbindlich 😉

Das wird sein am 29. Februar, 18.30 Uhr, im Kaiserhof, Bahnstr. 4.

Mehr dazu findet Ihr bei Facebook: https://www.facebook.com/events/249325455146904/

18Feb/12

Detlef Ehlert spricht zum Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Hier räumen sie mal auf der Straße auf, sonst sind sie vor allem in der SPD und für Sechzig plus unterwegs: AG-Vorsitzender Adi Franke (link) und sein Kollege Dieter Becker

Adi Franke lädt zum nächsten Treffen der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft Sechzig plus ein: Am Dienstag, 20. März, AWO-Treff Bürgerhaus Hochdahl, 15 – 17 Uhr spricht

Detlef Ehlert, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Erkrath,

über den aktuellen Stand des Stadtentwicklungskonzeptes. Das hat in den letzten Tagen erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, weil insbesondere gegen eine mögliche Bebauung im Anschluss an die Wohnbebauung Neuenhausstraße protestiert wird.

Franke weist alsVorsitzender der AG darauf hin, dass es traditionell auch bei dem Treffen nicht nur um Politik und Sachinformation gehen wird. Auch das leibliche Wohl und das menschliche Miteinander sollen nicht zu kurz kommen.

Die weiteren Termine für dieses Jahr sind:

Dienstag, 10. April Sockelgeschoss Kaiserhof Erkrath

Dienstag, 19. Juni AWO-Treff Bürgerhaus Hochdahl

Dienstag, 14. August Sockelgeschoss Kaiserhof Erkrath

Dienstag, 09. Oktober AWO-Treff Bürgerhaus Hochdahl

Dienstag, 11. Dezember Sockelgeschoss Kaiserhof Erkrath

Die AG 60plus freut sich auf Gäste, ob sie nun Mitglied der SPD sind, sich für das Thema Stadtentwicklung interessieren oder einfach mal so hereinschnuppern wollen, was bei den Lebenserfahreneren der AG Sechzig los ist.

Wer eine Mitfahrgelegenheit zur Veranstaltung wünscht, kann sich unter Tel. 0211-208180 an Adi Franke wenden..

Franke macht zudem darauf auf das Treffen der AWO Erkrath am 02.03.2012, 14.30 Uhr, in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule, aufmerksam. AG-Vorstandsmitglied Dieter Becker informiert über die Patientenverfügung.