Die Rheinische Post triff’st voll: Herzliche Grüße an Rudi!!!

Rudolf Unger feiert 80.

VON JÜRGEN FISCHER – zuletzt aktualisiert: 01.06.2012

Erkrath (RP). Der Alt-Bürgermeister der Stadt Erkrath bestimmte die Kommunalpolitik seiner Stadt über 35 Jahre mit. Er hält sich noch im Alter fit: 2011 machte der AWO-Vorsitzende zum 17. Mal das Sportabzeichen in Gold.

Info

Werdegang

Unger stammt aus Niederschlesien und flüchtete mit seinen Eltern 1945 nach Niederbayern.

Nach einer Lehre als Autopolsterer ging er zur Deutschen Bundesbahn nach Wuppertal.

1958 trat er in die Gewerkschaft der Eisenbahner ein.

1961 siedelte er nach Hochdahl um.

1962 trat er in die SPD ein.

Von 1964 bis 1999 gehörte er dem Stadtrat zunächst der Gemeinde Hochdahl, nach der kommunalen Neugliederung der Stadt Erkrath an mit Ausnahme der Jahre 1979 – 1984.

Der ehemalige Erkrather Bürgermeister Rudolf Unger feiert heute seinen 80. Geburtstag. Mehr als 35 Jahre war der Sozialdemokrat in der Kommunalpolitik tätig.

Nach seiner Übersiedlung nach Hochdahl 1961 begann er seine kommunalpolitische Laufbahn. Von 1969 bis 1974 war er Erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Hochdahl. 1975, als Hochdahl zur Stadt Erkrath kam, wurde Unger Mitglied des Rates Erkrath. Neben seiner Ratstätigkeit war Unger von 1975 bis 1999 Mitglied im Mettmanner Kreistag und im Verwaltungsrat der Kreissparkasse.

1989 zum Bürgermeister gewählt

Von 1984 bis 1989 war Unger 1. stellvertretender Bürgermeister neben Gloria Ziller und wurde schließlich am 18. Oktober 1989 zu deren Nachfolger als ehrenamtlicher Bürgermeister gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis 1999, als mit der neuen Kommunalverfassung erstmals ein hauptamtlicher Burgermeister gewählt wurde.

Unger bezeichnete einmal seinen Einsatz für die Deutsch-französische Jugendaktion Fort Douaumont Verdun e.V. als Meilenstein seiner Amtszeit. Er ist stolz, dass er sich als erster deutscher Bürgermeister in das Gästebuch Verduns eintragen durfte. Weiterer Meilenstein: die Beibehaltung der Haaner Straße zwischen Dorf- und Gruitener Straße als zweispurige Straße.

Für seinen Einsatz erhielt Unger 1983 das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1999 die Dr. Johann Christian Eberle-Medaille des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, 1999 den Ehrenring der Stadt Erkrath und im Jahr 2000 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Rudolf Unger lebt in Hochdahl, ist verheiratet und hat vier Kinder. Trotz seines fortgeschrittenen Alters nimmt er weiterhin die Aufgaben des Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Hochdahl wahr und arbeitet ehrenamtlich im Büro des von seiner Frau geleiteten AWO-Treffs. 2011 legte er zum 17. Mal die Prüfung zum Sportabzeichen in Gold ab.

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