Wann wird Ampelschaltung in Hochdahl endlich „gemacht“?

SPD-Ratsfrau Sabine Schimke

„Die Ampelschaltung in Hochdahl an der Bergischen Allee ist eine einzige Katastrophe“, sagt SPD-Ratsfrau Sabine Schimke. Und mit der Meinung steht die planungs- und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion ganz bestimmt nicht allein.

Schimke und ihr Fraktionschef Detlef Ehlert fühlen sich mittlerweile regelrecht verladen von den Verantwortlichen der Straßenbaubehörde des Landes, die die Bergische Allee bauten und zu betreuen haben.
Die zuständigen Baubetriebsabteilungen haben mehrfach in Sitzungen des Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschusses zugesagt bzw. auf Anfragen der Verwaltung vermittelt, dass mit Abschluss der Straßenbaumaßnahmen eine neue Ampelinstallation naturgemäß im jüngst abgeschlossenen Bauabschnitt, aber auch im Abschnitt zwischen Kemperdick und Schimmelbusch-/Röntgenstr. eingebaut werde, berichtet Schimke.

Die Ampelanlagen und vor allem die Steuerungssoftware dafür sollte verkehrsmengenabhängig geregelt sein. In Stoßzeiten sollten also die Hauptverkehrsrichtungen freie Fahrt bekommen bzw. querende Fußgänger sich „grün“ holen können.

Doch davon kann bis heute noch immer keine Rede sein, sagt Ehlert: „Grüne Welle“-Schaltungen gibt es im Straßenverlauf gar nicht – weder von Nord nach Süd, noch von „unten“ nach „oben“. Die Einmündung des Schlickumer Weges ist schaltungstechnisch eine Katastrophe und ein Mega-Ärgerniss für alle nicht aus dem oberen Trillser Hang kommenden Verkehrsbeteiligten, weil jeder mögliche Verkehrs-Fluss hier durch Rot für die auf der L 403 befindlichen Kfz unterbrochen wird.
Die Grün-Phasen-Regelung für Fußgänger ist an der Einmündung der Sandheider Straße gesetzeswidrig falsch, die viel zu langen Rot-Phasen für von der Hochdahler Straße kommende Autos selbst in allerfrühesten Morgenstunden sind ebensowenig akzeptabel.

Deshalb fordert die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung zu einem Bericht über den aktuellen Stand, wann der Straßenbaubetrieb endlich tätig werden wird, in der PlUV-Sitzung am 19. Juni auf.
Sabine Schimke dazu: „Sollten wir von dem Landebetrieb dazu keine verlässlichen Zusagen für eine zeitnahe Änderung der Situation bekommen (können), fordern wir, dass ‚aussagefähige‘ Vertreter des Landesbetriebs in die Ratssitzung am 5. Juli eingeladen werden, damit diese dort dem Stadtrat selbst Rede und Antwort stehen mögen. Es ist für die Verkehrsteilnehmer in Hochdahl völlig unzumutbar, dass dieser Murcks nicht endlich abgestellt wird.“

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