„Kampfhunde: Hundesteuer-Debatte geht weiter

Zu dem in WZ-online veröffentlichtem Artikel http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/erkrath/kampf-um-die-hundesteuer-1.1149390#commentsForm-417224
antwortet Detlef Ehlert, der SPD-Ratsfraktions-Vorsitzende in Erkrath:

Niemand im Stadtrat beabsichtigt, bereits angemeldete Hunde künftig mit einem erhöhten Steuersatz als „Gefährlicher Hund“ zu belegen, soweit das Tier Listenhund nach den Rasselisten des Landeshundegesetzes NRW ist. Nur die Halter neu anzumeldender Tiere aus den Rasselisten bzw. als gefährlich auffällig werdender Tiere sollen mit dem erhöhten Steuersatz herangezogen werden. Das ist in der Ratssitzung wie zuvor in der Hauptausschusssitzung eindeutig argumentiert worden.

Stefan Christ muss da also gar nichts befürchten. Doch auch für neu hinzuziehende Halter von entsprechenden Hunden oder für Menschen, die hier lebend sich ein solches Listen-Tier anschaffen wollen, soll Gelegenheit bestehen, nach entsprechendem Eignungstest bzw. Schulungen den einfachen Steuersatz zu erreichen.Der Mehrheit im Rat geht es schlicht darum, die Zahl der nach dem Landeshundegesetz als potentiell eher gefährlich einzustufenden Rassen in Erkrath möglichst gering zu halten bzw. Vorkehrungen dafür zu treffen, dass die Halter geschult und die Tiere selbst kontrolliert und nicht-aggressiv eingestellt sind.

One thought on “„Kampfhunde: Hundesteuer-Debatte geht weiter

  1. Sehr geehrte Politiker,
    ich freue mich wenn man schreibt einzelne Halter dieser als “ gefährlichen“, mir nur als freundliche Rassen bekannte Tiere brauchen nichts zu befürchten. Aber es gibt Menschen die sich sozial einsetzten und auch an andere Menschen und Tiere denken. Nach ihrem Vorhaben gibt es für die Hunde, die jetzt im Tierschutz sitzen „lebenslänglich“, oder? Es ist schon schwer einen alten Hund zu vermitteln, wenn man dann noch durch die negative Presse einer Zeitung von Nichtkennern dieser Rassen als „Unmensch“ abgetan wird nur weil man so einen Hund hat, wer nimmt denn da einen alten Stafford- oder Bulli auf ? Ich bitte auch an den Tierschutz zu denken, der jetzt schon ordentlich zu kämpfen hat. Wie wäre es z.B. mit einer Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Erkrath ? Das würde von politische Größe zeugen und Weitblick zeigen.
    Mit hundefreundlichen Grüßen
    U.Steffan

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.