Fundort des Neandertalers entführt oder sonst fremdbesetzt?

In der Rheinischen Post, Ausgabe Mettmann vom 24. Nov., wird von einer Aktion des früheren Mettmanner Bürgermeisters Nowodworski berichtet, der mit anderen „Fundortgemeinden“ von Neandertalergemeinden, in denen Knochen der Neanderteilerzeit entdeckt worden waren, eine Städtepartnerschaftsverbindung erstellen will.

Sind in Mettmann Neandertaler-Knochen gefunden worden? Mitnichten. Der Fundort ist eindeutig auf Erkrather Gebiet verortet. Aber, so versuchen es Mettmanner immer mal wieder: Frechheit siegt. Und deshalb wird behauptet, der historische Fund habe dort statt gefunden. War aber nicht so. Das Museum steht in Mettmann, herzlichen Glückwunsch dazu, doch der Fundort ist in Erkrath. Konkurrenz belebt in dem Fall das Geschäft vielleicht nicht, sondern schwächt die Region. Das sollte nicht sein.

Jürgen Hampel, aufmerksamer RP-Leser, schreibt dazu in einem Leserbrief an die Zeitung:

Hallo,
ist Ihrem Redakteur nicht bekannt, dass Überreste des Neandertalers in Erkrath-Hochdahl und nicht in Mettmann gefunden wurden?
Wie kann dann in dem Artikel unwidersprochen stehen: „Archäologen fanden in den 3 Kommunen ( San Felice in Italien, Krapina in Kroatien und Mettmann) die Überreste des Eiszeitmenschen“.
Später noch einmal die gleiche falsche Behauptung: „…eine Aufwertung des Fundortes des Neandertalers in Mettmann…!
Wenn leider die Stadt Erkrath so träge ist und so wenig mit seinem „Pfund“, dem Fundort des Neandertalers, wuchert, so gibt es Mettmann noch lange nicht das Recht, sich als Stadt mit dem Fundort des Neandertalers auszugeben.
Darauf sollte Herr Zacharias zumindest klar für nicht so Informierte hinweisen.
Mit freundlichen Grüßen


Jürgen Hampel
Rosenhof C 446
Sedentaler Str. 25-27
40699 Erkrath (Hochdahl)
Tel. 0(49)2104/40069
Fax 0(49)2104/776792
Mobiltelefon 0(49)151/12478494

 

 

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