Unterschriften gegen Schließung des Hochdahler Bahnübergangs

Seit Dezember 2012 sollte hier in Hochdahl gebaut werden: Die Deutsche Bahn sollte einen behindertengerechten Zugang zum Bahnsteig und zur Hauptstraße bauen (Rampe und Aufzug). Doch was passierte: Nichts!

Die Deutsche Bahn kündigte stattdessen an, zumindest in diesem Jahr gar nicht mehr mit der Schaffung einer Rampe für einen behinderten­gerechteren Zugang zum Hochdahler S-Bahnhof zu sorgen.

Und noch schlimmer: Die Bahn will spätestens im August die Schranken dort dicht machen. Dann kommt ein älterer Mensch mit Rollator, ein auf einen Rollstuhl Angewiesener weiterhin nicht von Alt-Hochdahl aus zu den Gleisen. Schon gar nicht kommen diese Menschen zur Sparkasse oder zum Friedhof, wenn die Schranken dicht gemacht werden. Und Leute mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck haben weiter erhebliche Schwierigkeiten von Hochdahl aus auf den Bahnsteig oder zur anderen Seite des Ortsteils zu kommen. Das ist ein Skandal.

„Schuld“ daran soll der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sein, der das für den Bau nötige Geld verwaltet und nicht frei gibt, weil demnächst die hier eingesetzten S-Bahn-Züge niedriger sein sollen. Das darf aber nicht auf dem Rücken der Hochdahler Bevölkerung ausgetragen werden!

Die SPD protestiert gegen diese Entwicklung. Die Ratsfraktionsmitglieder sammeln am kommenden Samstag,

26. Januar, von 9.30 – 12.00 Uhr, am „Posthorn“/Hildenerstraße, 

Unterschriften gegen die Schließung des Bahnübergangs. Machen Sie mit, wir brauchen Ihre Unterstützung und Ihre Unterschrift!

 

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