Daily Archives: 1. Mai 2013

01Mai/13

Bauten in der alten Papierfabrik Bernsau “nehmen Form” an – SPD öffnet Türen

Unterwegs auf Pose-Marré

„SPD öffnet Türen“ – unter dem Motto organisieren Dieter Becker und der SPD-Ortsverein immer wieder Besuche in Einrichtungen, die sonst nicht ohne Weiteres für Bürgerinnen und Bürger zugänglich sind. Oder sie schaffen Gelegenheiten, unter besonderer Anleitung beziehungsweise mit spezieller sachkundiger Erläuterung Orte zu erleben.

So fand jetzt eine Begehung des für Alt-Erkrath wichtigsten Bauprojektes statt: eine Gruppe von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Erkrath mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert wurde von der Geschäftsführern der Neuen Mitte GmbH, Frau Dr. Constanze Paffrath und Herrn Dipl.-Ing. Georg Krautwurst, über den Stand bei der Reaktivierung der „Neuen Mitte“, der früheren Industrie-Brache „Pose Marré“ auf den aktuellen Stand gebracht.

Nach einer allgemeinen Einführung im Informationsbüro an der Bismarckstraße ging es auf die Baustelle; zunächst durch die ehemalige Papierfabrik Bernsau. Hier sind die Bauarbeiten am weitesten fortgeschritten, die ersten Mietverträge sind abgeschlossen, die erste Büroeinheit bereits bezogen, berichtete Frau Dr. Paffrath.

Vor Ort ist klar zu sehen, wie sorgfältig die Belange der zukünftigen Nutzer, der Denkmalpflege, des Brandschutzes und der Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden.

Der planende Architekt Georg Krautwurst wies insbesondere auf die vielen energetisch wirksamen, aber dennoch denkmalpflegerisch optimierten Maßnahmen hin, beispielsweise die hinter den originalen Stahlsprossenfenstern neu eingebauten Energiesparfenster mit der auch in den Gebäuden eingebauten Wärmedämmung.

Da die künftigen Nutzer eine funktionstüchtige Erschließung und Versorgung erwarten, gibt es neue Erschließungskerne mit Treppen und Aufzügen, die nach außen nicht störend in Erscheinung treten sowie in die gewerblichen Nutzflächen frei hineingestellte Versorgungskerne mit den Sanitäranlagen.

Neben diesen wiederkehrenden Systemelementen stach aber die breite Palette an individuellen Gestaltungen und Ausbaumöglichkeiten ins Auge, eine optimierte Chancenverwertung, wie sie sich aus dem Bestand anbietet.

Gerade wird auch noch an den Außenanlagen gearbeitet, reizvoll die unmittelbare Nachbarschaft zur Düssel; auch die neuen Straßenschilder stehen bereits, aber einige Innenflächen können erst zusammen mit den zukünftigen Mietern fertiggestellt werden.

Danach ging die Besuchergruppe von der SPD an der noch ruinenhaften, aber auch vielversprechenden alten Stahlgussfabrik vorbei zur Gerberstraße. Hier werden zur Zeit drei Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus auf einer Tiefgarage errichtet, die fertiggestellten Häuser in der Straße Am Stadtpark sind zum Teil bereits vermietet und bezogen. Der Bauzaun zum Bavierpark soll im Mai verschwinden und damit auch die direkte Anbindung zum Park hergestellt werden.

(Hans-Ulrich Zastrau)

01Mai/13

Die Rheinische Post schreibt: Der Bau der Rampe ist doch eher möglich

Der Bau der Bahnrampe ist doch eher möglich

VON ISABEL KLAAS – zuletzt aktualisiert: 01.05.2013

Erkrath (RP). Es sieht so aus, als würde die Schranke in Hochdahl nicht im August geschlossen, wenn es keine akzeptable Alternative für Menschen mit Körperbehinderungen gibt, die Gleise zu queren. Dienstagnachmittag saßen die “Kreuzungsbeteiligten” des Bahnübergangs Hildener Straße in Erkrath zusammen. Es handelt sich um Stadt, Kreis, die Bahn, die Behörde Straßen NRW und den Verkehrsverbund Rhein Ruhr.

Ohne akzeptable Alternative für Körperbehinderte wird die Schranke in Hochdahl nicht dichtgemacht. Foto: Dietrich Janicki

 

Ohne akzeptable Alternative für Körperbehinderte wird die Schranke in Hochdahl nicht dichtgemacht. Foto: Dietrich Janicki

“Es war ein erfreuliches Gespräch, bei dem alle an einem Strang zogen”, sagt der Technische Beigeordnete Fabian Schmidt auf Anfrage der RP. Konkrete Daten seien zwar noch nicht festgezurrt worden, aber man sei sich einig gewesen, für die Bürger keine unzumutbaren Umwege zu schaffen, indem die Schranke geschlossen wird, obwohl der behindertengerechte Ausbau des benachbarten Bahnhofs noch längere Zeit auf sich warten lasse. Eventuell könne der Bau der Rampe vorgezogen werden, sagte Schmidt. Diese Maßnahme könne auf jeden Fall vom Gesamtpaket Bahnübergang, in dem auch die Anhebung der Gleise vorgesehen ist, entkoppelt werden. So wäre man in der Lage, die Bauzeit für die Rampe zu verkürzen. Das wäre wiederum positiv, denn während des Rampenbaus muss die Strecke für den Zugverkehr gesperrt werden.

Im Juni werden alle Beteiligten erneut im Erkrather Rathaus zusammensitzen und sich über konkrete Zeitpläne unterhalten, sagte Schmidt. Ende vergangenen Jahres hatte die Bahn mitgeteilt, dass der behindertengerechte Ausbau des S-Bahn-Haltepunktes Erkrath-Hochdahl sich auf unbestimmte Zeit verschieben würde. Baubeginn sollte ursprünglich Ende 2012 gewesen sein.

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/der-bau-der-bahnrampe-ist-doch-eher-moeglich-1.3368193