Bauten in der alten Papierfabrik Bernsau „nehmen Form“ an – SPD öffnet Türen

Unterwegs auf Pose-Marré

„SPD öffnet Türen“ – unter dem Motto organisieren Dieter Becker und der SPD-Ortsverein immer wieder Besuche in Einrichtungen, die sonst nicht ohne Weiteres für Bürgerinnen und Bürger zugänglich sind. Oder sie schaffen Gelegenheiten, unter besonderer Anleitung beziehungsweise mit spezieller sachkundiger Erläuterung Orte zu erleben.

So fand jetzt eine Begehung des für Alt-Erkrath wichtigsten Bauprojektes statt: eine Gruppe von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Erkrath mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert wurde von der Geschäftsführern der Neuen Mitte GmbH, Frau Dr. Constanze Paffrath und Herrn Dipl.-Ing. Georg Krautwurst, über den Stand bei der Reaktivierung der „Neuen Mitte“, der früheren Industrie-Brache „Pose Marré“ auf den aktuellen Stand gebracht.

Nach einer allgemeinen Einführung im Informationsbüro an der Bismarckstraße ging es auf die Baustelle; zunächst durch die ehemalige Papierfabrik Bernsau. Hier sind die Bauarbeiten am weitesten fortgeschritten, die ersten Mietverträge sind abgeschlossen, die erste Büroeinheit bereits bezogen, berichtete Frau Dr. Paffrath.

Vor Ort ist klar zu sehen, wie sorgfältig die Belange der zukünftigen Nutzer, der Denkmalpflege, des Brandschutzes und der Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden.

Der planende Architekt Georg Krautwurst wies insbesondere auf die vielen energetisch wirksamen, aber dennoch denkmalpflegerisch optimierten Maßnahmen hin, beispielsweise die hinter den originalen Stahlsprossenfenstern neu eingebauten Energiesparfenster mit der auch in den Gebäuden eingebauten Wärmedämmung.

Da die künftigen Nutzer eine funktionstüchtige Erschließung und Versorgung erwarten, gibt es neue Erschließungskerne mit Treppen und Aufzügen, die nach außen nicht störend in Erscheinung treten sowie in die gewerblichen Nutzflächen frei hineingestellte Versorgungskerne mit den Sanitäranlagen.

Neben diesen wiederkehrenden Systemelementen stach aber die breite Palette an individuellen Gestaltungen und Ausbaumöglichkeiten ins Auge, eine optimierte Chancenverwertung, wie sie sich aus dem Bestand anbietet.

Gerade wird auch noch an den Außenanlagen gearbeitet, reizvoll die unmittelbare Nachbarschaft zur Düssel; auch die neuen Straßenschilder stehen bereits, aber einige Innenflächen können erst zusammen mit den zukünftigen Mietern fertiggestellt werden.

Danach ging die Besuchergruppe von der SPD an der noch ruinenhaften, aber auch vielversprechenden alten Stahlgussfabrik vorbei zur Gerberstraße. Hier werden zur Zeit drei Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus auf einer Tiefgarage errichtet, die fertiggestellten Häuser in der Straße Am Stadtpark sind zum Teil bereits vermietet und bezogen. Der Bauzaun zum Bavierpark soll im Mai verschwinden und damit auch die direkte Anbindung zum Park hergestellt werden.

(Hans-Ulrich Zastrau)

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