Ehlert: Grundschulstandort diskutieren

Detlef Ehlert, hier bei Gesprächen zur Verbesserung der Spielplatzaustattung in Erkrath

Detlef Ehlert, hier bei Gesprächen zur Verbesserung der Spielplatzaustattung in Erkrath

In einem Brief an die Bürgerinnen und Bürger (siehe weiter unten) in seinem Ratswahlkreis rund um Kalkumer Feld, „Vogelstraßen“ und die Hochdahler Straße hat der Spitzenkandidat der Erkrather  SPD zur Kommunalwahl am 25. Mai, Detlef Ehlert, jetzt zu einer offenen Diskussion um die Zukunft der Alt-Erkrather Grundschullandschaft aufgerufen. Es könne nicht sein, so Ehlert, dass ohne echte Beteiligung der Grundschulgremien in dem Ortsteil und schon gar nicht ohne die Schulkonferenzstellungnahme der Gemeinschaftsgrundschule Erkrath (das ist der Verbund aus den früheren Schulstandorten Falkenstr. und Düsselstr.) Festlegungen im Rat getroffen würden.

Der Stadtrat hatte  durch seinen Schul- und seinen Stadtentwicklungsausschuss mit Stimmen von CDU und BmU bestimmt, dass die „Falkenstraße“ platt gemacht werden solle und die Schule zur Freiheitsstraße auf das Gelände der ehemaligen Hauptschule umzuziehen hätte. Dass schönste und bestgeeignete Grundschulgebäude in Erkrath einfach so für die Abrissbirne freizugeben, könne schon nicht richtig sein, meint der Sozialdemokrat.

In dem eigens auch mit auf Antrag der BmU eingeforderten Gutachten über eine fiskalwirtschaftliche Wirkungsanalyse – eine Untersuchung, die die direkten Auswirkungen einer Investitionsentscheidung und die daraus resultierenden langfristigen Finanzwirkungen auf die Stadt aufführen soll – war nachgewiesen worden, dass die Entscheidung gegen den Standort Falkenstraße die für die Stadt teuerste und auf Dauer am wenigsten einträgliche Lösung sein würde. CDU, BmU und FDP paukten das dennoch durch den Rat.

„Jetzt müssen diese Fraktionen spätestens zur Haushaltsberatung für 2014 und die Folgejahre darlegen, wie und wovon sie das finanzieren wollen,“ sagt Detlef Ehlert: Entscheidungen von solcher Tragweite „einfach mal so“ ohne Schulmitwirkungsgesetzvorschriften zu beachten und ohne die realen Finanzierungs- und Realisierungsmöglichkeiten der Stadtverwaltung zu berücksichtigen, sei völlig unverantwortlich.

 

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