Marianne Söhnchen: Querungshilfen an der Fuhlrottstraße müssen her

SPD-Ratsfrau Marianne Söhnchen

SPD-Ratsfrau Marianne Söhnchen

2009 bereits hatte Wolfgang Becker von der Fuhlrott-/Dechenstraße gemeinsam mit Nachbarn einen Bürgerantrag gestellt (den der Rat bzw. Planungsausschuss dann auch beschlossen hatte), dass an der Fuhlrottstraße Verkehrsinseln als Querungshilfe für Fußgänger und besonders für Kinder eingebaut werden müssten. Unterstützt wurde das Anliegen sehr bald auch von der Grundschule Millrath, in deren Einzugsbereich die Fuhlrottstraße liegt. In deren Schulwegesicherungsplanung spielte das sichere Erreichen der Schule auch für Kinder aus der westlichen Schimmelbuschstraße immer eine wichtige Rolle. Schließlich sprachen sich auch Vertreter des Bergischen Internats wie des Seniorenrates dafür aus, dass diese Verkehrsinseln her sollten. Drei Stück waren geplant:

1. Nördlich der Einmündung Dörpfeldstraße,

2. Nördlich der Einfahrt Bergisches Internat,

3. Südlich der Einmündung Schliemannstraße

Mittlerweile ist die ursprüngliche Kostenschätzung der Verwaltung in Höhe von 60.000 Euro erheblich angewachsen auf 121.000 Euro. Denn ein beauftragtes Ingenieurbüro hatte festgestellt, dass für ein sicheres Vorbeileiten von Lkw’s an den entsprechenden Stellen „Aufweitungen“ des Straßenraums nötig seien, um drei Meter tiefe Inseln einbauen zu können. Weil zwischenzeitlich  u.a. Lilli Götze vom Seniorenrat daran Zweifel geäußert hatte und die auf der Kattendahler Straße eingesetzte Insel als „Muster“ empfahl, hatte SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert für die gestrige Sitzung des Planungsausschusses noch einmal Dampf gemacht: Die Verwaltung sollte die Zahlenangaben überprüfen und die Notwendigkeit der Straßenflächenaufweitung „beweisen“ – was diese dann auch tat.

Im Ergebnis hat die SPD daher ihre Position beibehalten – und im Ausschuss durchgesetzt – dass die Querungshilfen in der vorgestellten Form nötig seien und die Gelder dafür bereitgestellt – und in diesem Jahr auch endlich ausgegeben – werden sollen.

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