Daily Archives: 9. März 2014

09Mrz/14

Drei für Erkrath

Beim Parteitag der SPD im Kreis Mettmann wurde am vergangenen Samstag nicht nur Manfred Krick zum Landratskandidaten der SPD bestimmt, sondern die Delegierten wählten auch die Wahlkreiskandidaten und die Reserveliste der Partei zu den Kreistagswahlen am 25. Mai.

Im Wahlkreis 1 – Alt-Erkrath und der angrenzende Teil Alt-Hochdahls um den Bahnhof herum – kandidiert erneut der Erkrather Ratsfraktionsvorsitzende Detlef Ehlert, der auch bereits Mitglied des Kreistags ist.

In Unterfeldhaus und den westlichen Teilen Hochdahls – Kempen, Trills, Sandheide – tritt neu Peter Urban an, der zugleich auch sein Ratsmandat für die Sandheide verteidigen will.

In den anderen Teilen Hochdahl –  Zentrum, Millrath und Willbeck – bewirbt sich wiederum Kreistagsmitglied Paul G. Söhnchen.

Die drei Erkrather Kandidaten belegen diese Listenplätze bei der Kreistagswahl: Platz 6 nimmt Detlef Ehlert ein, auf Platz 15 steht Paul G. Söhnchen und Peter Urban kandidiert auf Platz 27.

 

 

 

09Mrz/14

Manfred Krick ist Landratskandidat der SPD

SPD im Kreis nominiert Manfred Krick

Nicht präsidial führen

9. März 2014, 11:06 Uhr

Manfred Krick ist am Samstag auf der Kreisdelegiertenkonferenz zum Landratskandidaten der SPD mit 98 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt worden.

Kerstin Griese, Manfred Krick, Manfred Schulte.

Auf der Reserveliste folgen ihm unter den ersten fünf Kandidatinnen und Kandidaten der Fraktionsvorsitzende Manfred Schulte aus Langenfeld, Anja Prüßmeier aus Ratingen, Elke Thiele aus Hilden und der Velberter Stephan Schnitzler. Auf der gesamten Reserveliste konnten sich insgesamt 19 Frauen platzieren. Ein gutes Zeichen am Internationalen Frauentag, wie die Kreisvorsitzende Kerstin Griese feststellte.

Griese warb unter Beisein der Europaabgeordneten Petra Kammerevert für die Europawahl, die auch am 25. Mai gemeinsam mit den Kommunalwahlen und den Wahlen zu den Integrationsräten, stattfindet. Griese: „Lasst uns für ein gutes Ergebnis kämpfen. Mit Martin Schulz kandidiert ein deutscher Sozialdemokrat erstmals für das Amt des Kommissionspräsidenten, der gute Chancen hat, dieses Amt bald zu bekleiden.“

Manfred Krick machte in seiner halbstündigen Rede deutlich, wo er neue Akzente in der Kreispolitik setzen möchte. Krick will den Kreis nicht präsidial führen, sondern Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sein. „Meine Tür wird allen offen stehen, den Mitarbeitern und den Bürgerinnen und Bürgern. Ich werde Sprechstunden in den Städten durchführen und den Kreis damit näher zu den Menschen bringen.“

Vier wichtige Ziele formulierte Krick für die nächsten sechs Jahre in der Kreispolitik.

1. Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit: Im Kreis sind 37.000 Menschen betroffen. Eine Zahl, die seit 2009 fast unverändert ist. „Diesen Menschen müssen wir helfen, sich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.“

2. Berufliche Chancen für junge Menschen verbessern: „Wenn wir es schaffen, alle Jugendlichen in eine Ausbildung und einen Beruf zu bekommen, dann müssen wir uns auch keine Sorgen um den Fachkräftemangel machen“, so Krick.

3. Umweltschutz und Flächenverbrauch: Für Manfred Krick hat der Umweltschutz im Kreis Mettmann einen besonderen Stellenwert, weil er das herausragende Merkmal eines grünen Kreises mit hohem Erholungswert zwischen den Metropolen ist. „Umwelt- und Naturschutz sind unsere Zukunft“, erklärte der Landratskandidat der SPD.

4. Energiepolitik: Der Kreis nutze in dieser Kernaufgabe seine Chancen nicht optimal, so Manfred Krick. „Ich wünsche mir mehr Zusammenarbeit der Städte, in der Energieversorgung, in der Nutzung regenerativer Energien und bei der Rekommunalisierung der Netze. Das bringt Vorteile für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, die Städte und die Verbraucherinnen und Verbraucher.“

Manfred Krick und der Fraktionsvorsitzende Manfred Schulte warben für das Kreiswahlprogramm der SPD, das die Delegiertenkonferenz im Anschluss einstimmig beschlossen.

http://www.supertipp-online.de/nachrichten/detail/anzeigen/nicht-praesidial-fuehren-1805/

09Mrz/14

„Wir kämpfen mit Frauen für Frauen“

SPD-Hochdahl zum Frautag aktiv

SPD-Hochdahl zum Frauentag aktiv

Der 8. März ist weltweit bedeutsam: Es ist der internationale Frauentag. Seine Tradition reicht bis ins Jahr 1910. Damals forderten Frauen in verschiedenen Ländern: „Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ Das war die Hauptforderung der “Mütter”. Das Ziel ist lange erreicht. „Dennoch ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch anderswo in der Welt tatsächlich Realität“, sagt Gerda Kieninger, Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.

Marleen Buschmann

Marleen Buschmann

„Frauen stoßen als Führungskräfte an die gläserne Decke; sie haben de facto nicht die gleichen Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen. Besonders krass wird das Ungleichgewicht bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Häufig gehen die Mütter in Elternzeit oder nehmen die Halbtagsstelle an, obwohl sie für den Arbeitsmarkt mindestens genauso gut qualifiziert sind wie ihre Partner. Frauen sind auch heutzutage noch weitaus häufiger von Altersarmut betroffen.

Erika Risse

Erika Risse

Erschreckend ist, dass auch im Jahre 2014 extrem viele Frauen vor ihrem prügelnden Partner fliehen. Einer Erhebung der Europäischen Union zufolge erlebt jede dritte Frau körperliche oder sexuelle Gewalt. Diese Statistiken führen uns immer wieder vor Augen, wie groß der Handlungsbedarf in der Frauen- und Gleichstellungspolitik ist, um die Lebenswirklichkeit der Frauen zu verbessern. Um den schrecklichen Kreislauf zu durchbrechen, spielen die Frauenhäuser in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle. Die Wiedereinführung der zweiten Sozialarbeiterinnenstelle in diesen Einrichtungen verbessert die Hilfe für betroffene Frauen. Seit 2010 wurde im Haushalt für den Bereich ‚Gewalt gegen Frauen‘ insgesamt nachgebessert und dieser um 35 Prozent aufgestockt.

Hochdahler Ratsmitglieder und RatskandidatInnen hatten das Thema aufgegriffen und auf Initiative von Peter Urban zum Weltfrauentag zu einer Aktion auf den Hochdahler Markt eingeladen, bei der mit – von Männern ! – selbst gebackenen Muffins als kleines Präsent und  vielen Informationen für das Anliegen der Gleichberechtigung geworben wurde (Fotos: Klaus Bauer).

Infotafel

Infotafel