WZ-Redaktionen schließen, Redakteure rausschmeißen? Das geht gar nicht!

Redaktionen schließen, Redakteure rausschmeißen? Das geht gar nicht – sagt Detlef Ehlert, SPD-Spitzenkandidat in Erkrath für die Kommunalwahlen am 25. Mai. In seinem Blog schreibt er dazu mehr:

Ich finde das hier – mit Verlaub – zum Erbrechen, obwohl ich zu manchen Dingen aus der WZ-Redaktion so meine eigene Meinung habe, das geht aus meiner Sicht gar nicht!
http://www1.wdr.de/studio/wuppertal/nrwinfos/nachrichten/studios37214.html

Umstrukturierungen bei WZ: (19.18 Uhr)

Die Westdeutsche Zeitung plant offenbar dramatische Umstrukturierungen und Einsparungen. Nach WDR-Informationen sind die Mitarbeiter heute Vormittag über die Kürzungen informiert worden. Demnach sollen rund die Hälfte der insgesamt 100 Redakteure betroffen sein. Der Stellenabbau trifft vor allem den überregionalen Mantelteil und etliche Lokalredaktionen. Unter anderem soll die Regionalausgabe für den Kreis Mettmann wohl komplett von der konkurrierenden Rheinischen Post übernommen werden. Die Verlagsleitung war für Anfragen heute nicht zu erreichen. Auch das Solinger Tageblatt und der Remscheider Generalanzeiger wären indirekt davon betroffen. Sie übernehmen schon seit Jahrzehnten den Mantenteil der WZ.

One thought on “WZ-Redaktionen schließen, Redakteure rausschmeißen? Das geht gar nicht!

  1. Alexander Vogt:

    „Solidarität mit den WZ-Beschäftigten– Stiftung soll Lokaljournalismus stärken“

    Anlässlich der bekannt gewordenen Pläne zur Schließung von Lokalredaktionen bei der Westdeutschen Zeitung sowie der Verkleinerung der Mantelredaktion in Düsseldorf erklärt Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Wir bedauern diese Entscheidung sehr. Sie ist ein schwerer Schlag für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsplätze verlieren. Aber auch Nordrhein-Westfalen verliert damit einmal mehr in kürzester Zeit einen Teil seiner Zeitungs- und Meinungsvielfalt. Die Demokratie lebt aber von Meinungsvielfalt. Die geplanten Zukäufe journalistischer Inhalte widersprechen unserem Verständnis von eben dieser.

    Wir werden uns umso entschiedener für einen qualitativ hochwertigen Lokaljournalismus einsetzen. Um trotz der aktuellen Entwicklungen im Zeitungsmarkt ein möglichst großes Maß an Vielfalt und Qualität im Lokaljournalismus zu erhalten, ist die Landesregierung mit der vorgelegten Novelle des Landesmediengesetzes auf dem richtigen Weg. Die dort beschriebene Stiftung für Vielfalt und Partizipation ist eine Möglichkeit, den lokalen Journalismus zu stärken.“

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