Monthly Archives: April 2014

29Apr/14

Geht‘ noch, Herr Elbers ?

In Unterbach plakatieren Elbers und die CDU nach dem „Vorbild“ der „Zonengrenze“ zwischen Bundesrepublik und DDR bzw. der Sektoren im geteilten Berlin aus den Zeiten des Kalten Krieges. Und zwar zu einem Thema, das so nicht einmal stimmt. Detlef Ehlert, SPD-Fraktionschef in Erkrath zur Nachbarschaftsaktion der Düsseldorfer CDU: „Das ist schon ein erstaunliches Maß an Hochmut… Zumal Düsseldorf gar nicht wirklich schuldenfrei ist. Und die behauptete ‚wirtschaftliche Schuldenfreiheit‘ auch noch um den hohen Preis des Versilberns städtischen Vermögens wie der Stadtwerkeanteile erkauft worden ist. Aber wie heißt es? Hochmut kommt vor dem Fall…“

Mehr zum Thema steht hier: http://www.derwesten.de/politik/ruhrgebiet-ist-empoert-ueber-duesseldorfer-wahlplakate-id9287848.html

27Apr/14

Uli Schimschock: Bahnhof Erkrath-Nord wird 100 Jahre !

Uli Schimschock

Uli Schimschock

Uli Schimschock, SPD-Ratsmitglied und engagierter Erkrath- und Eisenbahn-Hobbyforscher, hat wieder was „ausgegraben“: Am kommenden Donnerstag, den 1. Mai 2014, wird der Haltepunkt Erkrath Nord 100 Jahre alt – oder besser ausgedrückt: jung.

Die 1879 eröffnete Eisenbahnstrecke Düsseldorf (Derendorf) – Mettmann – Elberfeld-Mirke – Hagen – Dortmund bekam am 1. Mai 1914 den neuen Haltepunkt, an dem zunächst nur zwölf Züge am Tag hielten.

Die Strecke hatte für den Reisezugverkehr nämlich nur lokale Bedeutung. Für den Güterverkehr war sie hingegen immens wichtig.

In den 1980er Jahren drohte die Streckenschließung, Fahrgastrückgang und Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße waren die Gründe. Ab Herbst 1991 stellte die Deutsche Bundesbahn den Reisezugverkehr östlich von Mettmann ein.

Dampflok in Erkrath-Nord

Dampflok in Erkrath-Nord

1989/1990 hatte die SPD in einer gemeinsamen Initiative aller SPD-Verbände und aller Bundes- und Landtagsabgeordneten der Städte entlang der Strecke vom Kreis Mettmann und Düsseldorf bis nach Neuss Bund, Land, Kommunen und die Bahn an einen Tisch gebracht. Das Ergebnis dieser Initiative waren unter anderem jeweils fast immer einstimmige Beschlüsse der beteiligten Stadträte und Kreistage zur Forderung nach Wiederaufnahme des Personenzugbetriebs auf der Strecke und Gründung einer eigenen Eisenbahngesellschaft.  „Fast immer“ einvernehmlich stimmten die Räte ab, nur in Erkrath nicht: Da stimmte die CDU gegen alle anderen Fraktionen und Gemeindeparlamente…

Fahrplan Erkrath Nord

Fahrplan Erkrath Nord von 1914

Die Gründung der Regiobahn 1992 und die Übernahme der Infrastruktur von der DB 1998 brachten die Wende zum Positiven für die Streckenreaktivierung und die Erfolgsgeschichte für den Öffentlichen Personennahverkehr:

Im September 1999 nahm die neue S28 ihren Betrieb zunächst im 60-Minuten-Takt auf und ab dem 28. Mai 2000 wird im heutigen 20/30-Minuten-Takt gefahren. Derzeit halten werktags 109 Züge im Haltepunkt Erkrath Nord.

Voraussichtlich ab Dezember 2016 soll die Strecke dann auch wieder nach Wuppertal (Vohwinkel) fertig sein. Nicht nur Uli Schimschock, sondern bestimmt auch die mittlerweile schon 23100 täglich reisenden Fahrgäste der Regiobahn gratulieren und wünschen stets unfallfreien Betrieb.

Die moderne RBG 1010 heute am neuen Haltepunkt der Regiobahn

Die moderne RBG 1010 heute am neuen Haltepunkt der Regiobahn

26Apr/14

Senioren fordern Ruhebänke

Fast noch öfter als die „großen“ Themen der Lokalpolitik wie Schuldenfreiheit, CO-Pipeline, Fracking, Autobahnlärm oder Schullandschaft sprechen die Menschen auf der Straße, bei den Informationsständen der Parteien alltägliche Sorgen und Probleme an: wie das Leben von Senioren im gewohnten Lebensumfeld, im Quartier, erleichtert werden kann zum Beispiel.

Detlef Ehlert, hier mit VertreterInnen des CBT-Senioren-Heims St. Johannes

Detlef Ehlert, hier mit VertreterInnen des CBT-Senioren-Heims St. Johannes

 

So häufen sich vermehrt Anfragen nach Ruhe- und Verweilmöglichkeiten insbesondere für ältere oder gehbehinderte Menschen in Alt-Erkrath im Bereich der Bahnstraße/Bavierhof/Bavierpark und der Freiheitsstraße wie in Hochdahl bei den Arcaden und am Stadtweiher. Auf Mängel in diesem Freizeit- und Naherholungsbereich hatte gerade erst wieder Volker Teich nach einer Oster-Aktion in seinem dortigen Wahlkreis hingewiesen.

Nachdem der Planungs- und Verkehrsausschuss des Stadtrates schon für diese „Saison“ beschlossen hatte im Bereich der Hochdahl-Arcaden mehr Sitzbänke aufstellen zu lassen, hat der zuständige Amtsleiter kürzlich mitgeteilt, er wolle zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bänke machen und daraus dann eine Prioritätenliste für zu sanierende und/oder zu erneuernde Sitzmöglichkeiten sowie auch für zusätzliche Bänke vorlegen. Später hieß es dann, dass aus Personalproblemen das ganze Thema verschoben werden müsse.

Das ist aus Sicht der SPD nicht nur sehr unbefriedigend, sondern das ist, sagt Detlef Ehlert, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, unakzeptabel, „das geht einfach nicht“.

„Bei einer immer älter werdenden Bevölkerung, die auch zunehmend mit Mobilitätsbeeinträchtigungen zu kämpfen hat, ist eine ausreichende Versorgung mit ‚Rastplätzen‘ für die notwendigen Versorgungsgänge, Arztbesuche wie aber auch für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt unabdingbar“, so Ehlert.

Er bittet daher um einen Bericht der Verwaltung zum Thema „Park-/Ruhebänke in Erkrath“ im nächsten Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss. Dabei soll besonders über den Stand der Arbeiten und der weiteren Terminierungen von Maßnahmen in der Hochdahler und in der Alt-Erkrather Innenstadt berichtet werden.

Erst im März war im Zuge des Haushaltsplans für 2014 weiteres Geld für die weitere Aufwertung des Neuenhausplatzes beschlossen worden, die Dieter Becker, Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender der SPD für Erkrath und Unterfeldhaus, vor fünf Jahren initiiert hatte. Die Verwaltung soll auch dazu mitteilen, wie für den Ortsteil der Zeitplan zur Umsetzung aussieht.

23Apr/14

Autobahnkreuz Hilden als „Überflieger“ – nicht mit uns!

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/14-millionen-euro-fuer-neue-a-3-bruecke-im-kreuz-hilden-1.1618274

Zu den Plänen des Landesbetriebs Straßen, die Sanierung des Autobahnkreuzes Hilden in der jetzt auch in der WZ von Dirk Lotze beschriebenen Weise auszuführen, gibt Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD in Erkrath, eine klar ablehnende Stellungnahme ab: „Das sind keine guten Aussichten für den Lärmschutz in Erkrath, wenn die Brücken als ‚Überflieger‘ hoch gestellt statt als ‚Tunnel‘ in die Erde gegraben zu werden. Dagegen werden wir uns im Stadtrat mit Händen und Füßen wehren! Und ich werde unter anderem auch mit der Hildener SPD-Bürgermeisterkandidatin Birgit Alkenings und der SPD Kontakt aufnehmen, um gemeinsam den Schulterschluss in der Sache zu üben und Widerstand gegen die Hochbrücke zu mobilisieren.“

23Apr/14

Das Informationsprogramm…

Das Team der SPD für den Stadtrat

Das Team der SPD für den Stadtrat (Foto: J. Hampel)

der SPD-Erkrath zu den Wahlen am 25. Mai läuft weiter:

Am Donnerstag, 24. April, sind die Sozialdemokraten des Ortsvereins Hochdahl und Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert ab 10.00 Uhr auf dem Hochdahler Markt anzutreffen.

Am nächstfolgenden Wochenmarkttag, also Freitag, 25. April, sind Ehlert und die Erkrather SPD bereits ab 9.00 Uhr am Bavierhof.

Samstags gibt es wie immer bei der SPD das „volle Programm“:

9.00 Uhr in Unterfeldhaus bei REWE,

ab 10.00 Uhr Bahnstraße und Hochdahler Markt.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten informieren zu den Europawahlen sowie zu den Kommunalwahlen. In Erkrath werden am 25. Mai der Stadtrat und der Kreistag sowie der Landrat für den Kreis Mettmann gewählt.

21Apr/14

Ein starkes Team am Stadtweiher

Auf das Stadtentwicklungskonzept und die darin enthaltenen Vorschläge zur Attraktivierung des Stadtweihers als zentraler Naherholungsbereich im Zentrum Hochdahls wiesen Volker Teich als „zuständiges“ Ratsmitglied und seine Kolleginnen Marianne Söhnchen und Victoria Greeven sowie Klaus Bauer und Detlef Ehlert von der SPD-Ratsfraktion hin. Mit von der Partie waren bei einem Osterspaziergang vor Ort auch Kreistagsmitglied Paul Söhnchen und zahlreiche Gäste

Am Stadtweiher: Ein starkes Team (Foto: L. Hemp)

Am Stadtweiher: Ein starkes Team (Foto: L. Hemp)

18Apr/14

Ostern in Erkrath

Ostern 2014 in Erkrath auf dem Wochenmarkt am Bavierhof

Ostern 2014 in Erkrath auf dem Wochenmarkt am Bavierhof

Das waren sie noch gut gefüllt, die Ostereier-Tabletts und -körbe der Erkrather SozialdemokratInnen… Am Donnerstag waren sie – Detlef Ehlert, Ursula Mazurczak, Lena, Dieter Becker, Horst Esselborn und Klaus Bauer (von links) – auf dem Alt-Erkrather Wochenmarkt unterwegs. Doch bereits nach einer knappen Stunde waren 500 rote SPD-Eier „unter’s Volk gebracht“… Schade eigentlich, denn die Gespräche mit den Erkrathern rund um’s Ei waren wieder sehr nett.

In Hochdahl und in Unterfeldhaus geht es Ostersamstag aber weiter. Ab 10.00 Uhr auf dem Hochdahler Markt und schon ab 9.00 Uhr am Neuenhausplatz. Sowie bei verschiedenen Wahlkreisaktivitäten der Hochdahler SPD in Alt-Hochdahl, Millrath und in der Sandheide.

Schließlich beendet Volker Teich die Osteraktivitäten der SPD am Ostermontag um 11.00 Uhr mit einem Spaziergang am Stadtweiher. Er präsentiert dort in seinem Wahlkreis das Projekt aus dem Stadtentwicklungskonzept, das dem Hochdahler Zentrum neuen Schwung als attraktives Freizeit- und Wohnquartier geben soll.

17Apr/14

Detlef Ehlert: Einsatz lohnt sich – Bahnhof Hochdahl wird jetzt barrierearm umgebaut

Dafür haben wir gekämpft, das haben wir erreicht:

Die Deutsche Bahn wollte den „barrierefreien“ bzw. behindertengerechten Umbau der Zugänge zum Bahnhof Hochdahl und den Bau der Fußgängerrampe zur Hildener Straße auf die lange Bank schieben und die Schranke zumachen.

Ihr und unser gemeinsamer Protest hat bewirkt, dass die Bahn den Fußgänger­überweg über die Gleise nicht geschlossen hat und dass die Rampe jetzt endlich gebaut wird.

Das geht nicht ohne Beeinträchtigungen für die Anwohner und die S-Bahn-Reisen­den, wie der Zeitungsartikel hier aus der Rheinischen Post aufzeigt. Aber es geht voran!

Ihre SPD

Marleen Buschmann & Karin Fink, Stadtratskandidatinnen

Detlef Ehlert, Stadtrats- und Kreistagsmitglied

Rampenbau am Bahnhof Hochdahl startet
Erkrath: Rampenbau am Bahnhof Hochdahl startet
Erste Bauarbeiten am S-Bahnhof Hochdahl zeigen: Es geht los. FOTO: Dietrich Janicki
Erkrath. Jetzt wurden die Bauzäune am Bahnhof Hochdahl aufgestellt. Endlich wird die lang ersehnte Rampe für Fußgänger gebaut. 30 Parkplätze fallen vorübergehend weg. Von Isabel Klaas

Die Deutsche Bahn AG hat mit den Vorarbeiten zum Bau der Fußgängerrampe am Bahnhof in Hochdahl begonnen. Eigentlich hätte der behindertengerechte Ausbau des Bahnhofs schon Ende 2012 starten sollen. Doch die Erkrather Bahnsteige, die zu den wenigen gehören, die für die neuen Fahrzeuge zu hoch sind, machten ein Umdisponieren nötig. So wird jetzt erst einmal die dringend notwendige Fußgängerrampe gebaut, ehe 2016 der übrige Bahnhof modernisiert wird. Laut Bahn folgen in zwei Jahren: die Verlängerung der Bahnsteige, ein Aufzug, ein Wegeleitsystem, ein Wetterschutz und eine neue Beleuchtung.

Für die Bürger bedeutet der Baubeginn erst einmal: 30 Parkplätze auf dem P+R-Platz an der Hauptstraße fallen vorübergehend weg, einschließlich der zugehörigen Zufahrt, da dort eine Baugrube und ein Materiallagerplatz eingerichtet werden. Der Ziegeleiweg wird für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Hierdurch kann der Ortsbus 5 nicht mehr unmittelbar bis zum Bahnhof fahren. Die Haltestellen „Feuerwache“, „Hochdahl S“ und „Hüttenstraße (Steig 1)“ entfallen. Auf der Schimmelbuschstraße wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

„Der Bau der Fußgängerrampe wird nicht ohne Beeinträchtigung der Anwohner vonstatten gehen“, hatte die Bahn noch Mitte vergangenen Jahres um Verständnis geworben. „Die Bauarbeiten werden in einem engen Zeitrahmen während des laufenden Bahnbetriebs durchgeführt. Bestimmte Arbeiten sind jedoch nur ohne Zugverkehr möglich. Daher werden kurzfristig Baumaßnahmen in die Abend- und Nachtstunden verlegt. Die Bahn bemüht sich, die Belästigung auf ein Minimum zu reduzieren.“

Vorangegangen war dem lange ersehnten Bau der Rampe unter anderem eine heiße Diskussion um die komplette Schließung des beschrankten Bahnübergangs, der für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer einen Umweg von mehreren Hundert Metern mit sich gebracht hätte. Die Bürger hatten sich mit massivem Protest schließlich durchsetzen und die Teilung von Alt-Hochdahl durch eine permanent verschlossene Schranke verhindern können. Zumindest die Fußgänger dürfen bis zur Fertigstellung der Rampe im September den beschrankten Übergang noch nutzen.

Die Bahn hatte vor zwei Jahren kurz vor der geplanten Komplettsanierung des Bahnhofs den schockierten Erkrathern plötzlich mitgeteilt, dass diese auf unbekannte Zeit verschoben werden müsse. Die Deutsche Bahn AG hatte festgestellt, dass für die neuen S-Bahnen die Bahnsteige in Erkrath 20 Zentimeter zu hoch sind. Dabei handelt es sich besonders um die Linien S5 und S8, die ab Dezember dieses Jahres eingesetzt werden sollen.

Mit ihrer Intervention hatten Politik und Verwaltung es schließlich geschafft, dass der Bau der Behinderten-Rampe unabhängig von den Gleisbauarbeiten und der übrigen Modernisierung vorzeitig in Angriff genommen werden konnte.

Quelle: RP