Monthly Archives: Juni 2014

30Jun/14

Herzliche Grüße und Gratulation an Kerstin Griese und Uli Haase!

Mettmann. Parteitag in Erkrath. Abgeordnete erhielt 83 Prozent.

Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese wurde auf dem Parteitag der SPD im Kreis Mettmann erneut zur Kreisvorsitzenden gewählt. Die Ratingerin erhielt 83 Prozent der Stimmen von den in der Erkrather Stadthalle versammelten Delegierten. Gerno Böll-Schlereth (Velbert) und Ulrike Haase (Erkrath) sind die neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden der Kreis-Mettmann-SPD.

„Es wird keine Ausnahmen geben, 8,50 Euro Mindestlohn werden für alle gelten“, sagte Kerstin Griese in ihrer Parteitagsrede. Der Mindestlohn sorge für Ordnung auf dem Arbeitsmarkt, weil allein die Ankündigung für mehr tarifgebundene Unternehmen gesorgt habe.

Griese bedauerte es, dass es die Zeitungsverleger nicht hingekriegt haben, einen Tarifvertrag für die Austräger zu vereinbaren. In den Niederlanden bekämen die Spargelstecher einen Mindestlohn in Höhe von 9,11 Euro, stellte Kerstin Griese fest. Die Proteste der Gemüsebauern auch im Kreis Mettmann gegen einen 8,50-Euro-Mindestlohn für Saisonarbeiter könne sie deshalb schwer nachvollziehen, lehnte Griese Forderungen der CSU nach Ausnahmen vom Mindestlohn ab.

„Wir werden keine Schlupflöcher dulden. 1600 neue Stellen zusätzlich beim Zoll in der Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden die Einhaltung des Mindestlohns überprüfen“, kündigte Griese in Erkrath an. „Wir werden Schluss machen mit der ,Generation Praktikum‘, werden Praktika zeitlich begrenzen und sie nur noch vor oder während eines Studiums oder einer Ausbildung möglich machen, nicht mehr danach.

Nach dem Parteitag wurde Evelin Werner nach 46 Jahren Arbeit im SPD-Kreisbüro in die Rente verabschiedet. „Sie war die Seele der Partei, hatte alles im Griff und hat Generationen von Ortsvereinen, Jusos, Kreisvorsitzenden und so weiter geholfen“, sagte Kerstin Griese. „Sie ist für uns eigentlich unersetzlich.“

Quelle: RP

Besondere Grüße auch an unsere Erkrather Kollegin Ulrike Haase zur Wahl als Stellvertretende Vorsitzende!
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/kerstin-griese-bleibt-spd-kreisvorsitzende-aid-1.4350708

26Jun/14

Medien als Folterwerkzeug

Peer Steinbrück rezensiert das Buch von Christian Wulff: Die Skandalisierer werden selbst zum Skandal von Peer Steinbrück

Sicher hat Christian Wulff im Verlauf seines Dramas Fehler begangen. Einige Personen sind der Auffassung, dass diese Fehler allein seinen Rücktritt rechtfertigen. Der Autor des Buches Ganz oben Ganz unten, das es hier zu besprechen gilt, ist aber unschuldig. Nichts von dem, was ihm medial vorgeworfen und juristisch ins Feld geführt worden ist, hat Bestand. Er muss sich weder verteidigen noch rechtfertigen. Er möchte uns seine Sicht auf eine Affäre schildern, die zu Unrecht mit seinem Namen verknüpft wird. Natürlich berichtet er subjektiv und bewegt sich auf dem weiten Feld der freien Meinungsäußerung. Was denn sonst?

Seine Geschichte über Anmaßungen von Medien und Justiz, journalistisches Jagdfieber und Rudelverhalten, die Beschädigung einer öffentlichen Person im höchsten Staatsamt, Manipulation und Indiskretionen, sogar Rechtsbeugungen, Denunziationen und Nötigung – die schreckt fürwahr auf. Wulffs Buch eröffnet einen Perspektivwechsel, in dessen Licht die Skandalisierer selbst zum Skandal werden.

In dieser Geschichte finden sich nicht wenige, denen jede Selbstkontrolle, der Sinn für Verhältnismäßigkeit und die Achtung vor Rechtsprinzipien abhandengekommen sind. Die Spiegel- Affäre vor über 50 Jahren war schlechthin der Skandal der Politik im Umgang mit einem kritischen Journalismus und der Pressefreiheit.

Jetzt ist es umgekehrt.

Mit einem gewissen Abstand stellen sich der „Abschuss“ und die Entwürdigung von Christian Wulff als Skandal eines gewalttätigen Journalismus im Umgang mit einem Politiker dar. Im Falle Wulff wurde aus der scharfen Klinge der Meinungsfreiheit ein Folterwerkzeug.

Nun gab es nicht nur Jäger und Treiber, Mitläufer und Informanten, Talkmaster und Schlachtenbummler, die an der politischen und persönlichen Verfolgung und Zurschaustellung von Christian Wulff beteiligt waren. Mich selbst und meine politischen Logenmitglieder will ich gar nicht übergehen: all jene im politischen Parkett, denen entweder die Aufführung einer Machtprobe verborgen blieb oder denen das Schauspiel zwar absurd, demütigend und vielleicht sogar widerwärtig erschien, die aber sprachlos die Regisseure wie die voreingenommenen Kritiker gewähren ließen. Es beschämt mich, dass ich den richtigen Zeitpunkt für eine Geste gegenüber Christian Wulff verpasst habe.

  • Kreditaffäre
  • Mailbox
  • Freigesprochen
Im Jahr 2011 wurde ruchbar, dass Wulff als niedersächsischer Ministerpräsident im Jahr 2010 den Landtag nicht wahrhaftig über die Finanzierung seines Eigenheims aufgeklärt hatte. Später wurden ihm weitere Vergünstigungen vorgeworfen.

Diese – von wenigen Ausnahmen abgesehen – erstaunlich passive Rolle der politischen Klasse angesichts der Demontage eines ihrer Repräsentanten verblüfft nach wie vor. Nach ersten Meldungen über die Finanzierung seines Hauskaufes wurde Wulff in ein wirkungsmächtiges Schema des Schnäppchenjägers, Bonus-Präsidenten, Tollpatsches und Koofmichs gepresst und zum Opfer erkoren. Frühe Sticheleien vom Beginn seiner Amtszeit steigerten sich zu Hieben gegen seine Amtsführung und persönliche Integrität. In einer „stillschweigenden Verabredung“ einiger Medien (Bild, FAZ und Spiegel nennt Wulff dabei immer wieder) ging es schließlich nicht mehr um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wann“ seines Rücktritts.

Nun mag die politische Klasse – ebenso wie das breite Publikum – keine prädestinierten Opfer, weil sich viele selbst bedroht fühlen oder eine Ansteckung befürchten. Deshalb hält sich die Courage, sich mit ihnen zu solidarisieren, in sehr engen Grenzen. Wenn die angerührte Skandalisierung im Mahlstrom sich überschlagender und selbst fütternder Nachrichten, leckermäuliger Talkshows, empörter Internet-Blogs und feilgebotener Gerüchte dann Wirkungsmacht entfaltet, wenn jeder Satz und jede Bewegung darauf abgeklopft werden, ob sie als Fauxpas oder Fettnäpfchen ausgebeutet werden könnten, dann öffnet sich ein Trichter, in dem der Hauptdarsteller des vermeintlichen Skandals mit zunehmender Geschwindigkeit abwärts gerissen wird. Dabei will ihm keiner beistehen und ihn schon gar nicht begleiten. Das hat Christian Wulff selbst im höchsten Staatsamt leidvoll erfahren.

In geringerem Maße habe ich verwandte Erfahrungen gesammelt. Ein unvergessenes Beispiel journalistischer Arglist waren die Andeutungen des Chefredakteurs der Welt und WamS wenige Wochen vor der Bundestagswahl, ich könnte mich der Stasi oder sogar dem KGB hingegeben haben. Ich habe mich deshalb gefragt, ob eine Besprechung des Buches von Christian Wulff nicht als dreister Vergleich oder als Betroffenheitsarie missverstanden werden könnte. Wenn ich dieses Risiko in Kauf nehme, dann weil dieses Buch der verbreiteten Lesart der „Wulff-Affäre“ die Inszenierung ebendieser Affäre gegenüberstellt und zentrale Fragen über die Person Wulffs hinaus aufwirft.

26Jun/14

CDU benennt Finanzbeamten zum Bürgermeisterkandidaten

Na, das wird ja was werden, sagt Detlef Ehlert zum jetzt gekürten Bürgermisterkandidaten der CDU-Erkrath, er kenne den jungen Mann aus seiner Zeit beim Städte- und Gemeinde-Bund NRW in Düsseldorf: Wenn die CDU sich so entschieden hat, hat sie so entschieden.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkrath/cdu-schultz-soll-buergermeister-werden-aid-1.4341717

25Jun/14

Was ist los auf den Friedhöfen in Erkrath?

„Die Friedhöfe in Erkrath sind nach dem Pfingststurm immer noch geschlossen. Allmählich schwindet mein Verständnis dafür auf null,“ meint Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD im Erkrather Stadtrat.
Er hat daher heute den Bürgermeister angeschrieben und den Bürgermeister um Auskunft gebeten:
“Angesichts der immensen Anstrengungen und Arbeitsleistungen der vielen freiwilligen Kräfte der Feuerwehr und der technischen Hilfsdienste sowie der Beschäftigten des Bauhofs, der hauptamtlichen Feuerwehr und der Verwaltung, denen wir hier auch an dieser Stelle noch einmal unseren ausdrücklichen Dank aussprechen, verwundert es doch, dass die Friedhöfe noch nicht frei gegeben werden (können). Für sehr viele Hinterbliebene und Menschen, die Gräber pflegen, ist das im Moment eine arge emotionale Belastung sowie auch im Ergebnis finanziell aufwändig – die Bepflanzung, die nicht gewässert werden konnte, dürfte arg gelitten haben während der zuletzt relativ trockenen Tage.”
Ehlert bittet dazu um einen Bericht in der Ratssitzung am Donnerstag und fordert grundsätzlich auch die Aufnahme eines entsprechenden Hinweises auf der Homepage der Stadt. Dann müssten sich nicht jedenfalls Friedhofsbesucher auf gut Glück auf den Weg zum Friedhof machen…

http://www.ehlert-detlef.de/2014/06/24/was-ist-los-auf-den-friedhoefen-der-stadt/

24Jun/14

Die SPD bleibt beim „Nein“ zum Fracking

Internetaktivisten von Campact setzen im Moment einige wilde Gerüchte in die Welt: Wirtschaftsminister Gabriel wolle im Schatten der Fußballweltmeisterschaft Frackinggesetze durch den Bundestag schleusen und diese unverantwortliche Technologie hoffähig machen… – alles Quatsch, die SPD bleibt bei ihrem „Nein“ zum Fracking.

Dazu hier Beiträge aus der Bundesregierung, aus der Bundestagsfraktion und vom SPD-Ortsverein Hochdahl, der den am Samstag in Erkrath stattfindenden Kreisparteitag mit dem Thema beschäftigen wird:

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium:
Schade, dass eine NGO wie campact, die ich sehr schätze und schon oft unterstützt habe, effekthaschend zu so billigen Tricks greifen muß, nachdem man einer Medien-Ente aufgesessen ist:

Ohne jeden Beleg behauptete SPIEGELonline, dass BM Sigmar Gabriel plane, Fracking in D zu erlauben und dies noch schnell während der WM zum Gesetz zu machen.

Ein Faktencheck hätte ergeben, dass ein solcher Gesetzentwurf weder auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts noch des Bundestags vor der Sommerpause steht. Außerdem hätte ein Blick ins Grundgesetz gezeigt, dass die Fristen für Beratungen und Anhörungen in Bundestag und Bundesrat auch keinen Beschluss mehr vor Oktober ermöglichen.

Auch das Fachwissen fehlt, denn Tatsache ist, dass Fracking in Deutschland derzeit grundsätzlich erlaubt ist und es eben eines neuen Gesetzes bedarf, dass z.B. die Nutzung von wassergefährdenden Chemikalien und die Verpressung des Rückflusses verbietet.

Das alles hielt campact nicht davon ab, eine Kampagne ins Leben zu rufen, man müsse diesen Versuch von Sigmar Gabriel stoppen. Auf meine Reaktion heute, dass doch gar kein Gesetzentwurf vor der Sommerpause vorgelegt wurde, behauptet campact ernsthaft, dass sei ein Erfolg der Kampagne …

Ute Vogt, SPD-Budestagsfraktion:

Rote Karte für eine „Schwalbe von Campact“!

Vogt, Ute (Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke))

Selbstverständlich gelte auch bei der Regulierung von „Fracking“ das Prinzip „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“, sagt SPD-Fraktionsvizin Ute Vogt. Die Unterstellung, die Regierung wolle „im Windschatten der WM-Begeisterung schnell und heimlich ein Fracking-Gesetz durchbringen“ sei reine Panikmache. Während der WM werde hier nicht „foul“ gespielt. Deshalb sei eine „Rote Karte“ für eine „Schwalbe von Campact“ fällig so Vogt. Die SPD-Fraktionsvizin erläutert den echten Zeitplan zur Regulierung von Fracking – ohne WM!

„Richtig ist: Die Koalition arbeitet derzeit daran, die gesetzlichen Anforderungen von “Fracking“ deutlich zu verschärfen – entsprechend ihrer Festlegungen im Koalitionsvertrag.

Diese lauten:

  • Der Schutz von Trinkwasser und Gesundheit hat absoluten Vorrang.
  • Umwelttoxische Substanzen dürfen beim Fracking nicht zur Anwendung kommen.
  • Gerade die Risiken des „unkonventionellen“ Frackings, insbesondere bei der Schiefergasförderung, sind zurzeit nicht abschätzbar.
  • Eine kommerzielle Nutzung dieser Technologie kommt vor diesem Hintergrund bis auf Weiteres nicht in Betracht.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erarbeiten derzeit gemeinsam Referentenentwürfe zu den entsprechenden Regelungen:

  • Änderung der „Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben“ (Federführung BMWi) und
  • Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes (Federführung BMUB).

Die Referentenentwürfe sollen zeitnah finalisiert werden. Daran schließt sich die Beteiligung der Länder und der Verbände an. Eine Kabinettsbefassung soll nach der Parlamentarischen Sommerpause erfolgen. Zur Erinnerung: Das WM-Finale ist am 13. Juli“, erklärt Ute Vogt.

Toni Nezi für den SPD-Ortsverein Hochdahl:

SPD Kreisverband Mettmann

ord. Kreisparteitag am 28.6.2014

 

Antrag 1

 

Antragsteller: OV Hochdahl

 

Der Kreisparteitag möge beschließen:

 

  1. Die Erdgasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten unter Einsatz der sogenannten Fracking-Methode (Hydraulic Fracturing) ist bundesweit zu verbieten. Aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage ist „Fracking“ unverantwortlich. Die Förderung unkonventionellen Erdgases in Form des „Frackings“ birgt viele Risiken.
    Dazu gehören vor allen Dingen die Belastung des Grund- und Trinkwassers, die Zerstörung der Landschaft und der hohe Flächenverbrauch. Beim Fracking werden giftige Chemikalien in tiefe Schichten des Erdreiches gedrückt, diese Chemikalien verdrängen dann Erdgase die im Boden eingeschlossen sind. Dieses Erdgas wird dann an der Oberfläche abgeschieden und zur Weiterverarbeitung in Raffinerien transportiert. Die giftigen Chemikalien verbleiben im Erdboden und verunreinigen dort Trinkwasservorkommen. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat sich bereits mit einem einstimmigen Votum gegen mögliche Fracking-Vorhaben der Niederlande entlang der Grenze zu Nordrhein-Westfalen gestellt. Auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verurteilt die Fracking-Pläne der Niederlande und bezeichnet diese als inakzeptabel. Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, die im Koalitionsvertrag dargestellten Ausführungen endlich umzusetzen und kurzfristig Änderungen für einen besseren Schutz des Trinkwassers im Wasserhaushaltsgesetz sowie eine Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bergbaulicher Vorhaben vorzulegen, die vor Zulassung von Maßnahmen zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels Fracking eine obligatorische UVP und Öffentlichkeitsbeteiligung vorsehen.
    Darüber hinaus wird die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert, in dem Prozess der Beteiligung auch die europäischen Nachbarstaaten mit einzubeziehen.
    Wir fordern Sigmar Gabriel auf, alle Bestrebungen hinsichtlich Frackings mit sofortiger Wirkung einzustellen und sich an bestehende Vereinbarungen zu halten.

 

  1. Sämtliche weiteren Verhandlungen zu den Freihandelsvereinbarungen zwischen den USA, Kanada und der Europäischen Union – im Detail: TTIP – Transatlantisches Freihandelsabkommen, TISA – Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen und CETA – europäisch-kanadisches Handelsabkommen –  sind einzustellen  und von der SPD nicht mitzutragen. Es handelt sich bei den genannten Vereinbarungen um Geheimverhandlungen zwischen Kommissionen der EU und den USA bzw. Kanadas. In den USA wurden Lobbyverbände über den Inhalt der Vereinbarung befragt, in Deutschland, bzw. in Europa wird hinter geschlossenen Türen verhandelt und beschlossen.

Der Kreisverband schlägt vor,  die Mitglieder der Kreisverbände zu befragen und schlägt dem Bundesvorstand vor, sich dem Votum der Kreisverbände anzuschließen und TTIP, TISA und CETA abzulehnen.

 

 

20Jun/14

Hammerhart, das ist eine echte Sensation !

Auf seiner Facebook-Seite publiziert das Neanderthal Museum eine echte Sensation, die zu erwähnen hier vor dem morgigen Spiel nicht unbedeutend sein dürfte:
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In diesen Fußball-dominierten Tagen erinnern wir uns gerne an den Pressetermin am 1. April 2006 an der Fundstelle, als wir ankündigten: „Neanderthaler als Erfinder des Fußballs“. Hier nochmal der Pressetext. Hoffen wir für morgen, dass unsere Startelf noch ausreichend Neanderthaler-Gene in sich trägt!

„In der gleichen Schicht, in der im Jahr 2000 an der Fundstelle die Neufunde entdeckt wurden, stießen die Archäologen auf ein Lederobjekt.
Die Anthropologin Flora Gröning M.A. stellt am Skelett des Neanderthalers folgende auffällige Merkmale fest, die noch heute einen guten Fußballer auszeichnen:
Der Körperbau des Neanderthalers ist auffallend robust und weist starke Muskel- und Sehnenansätze auf. Zusammen mit der recht geringen Körperhöhe hat es ihn befähigt, auf kurzen Distanzen stark zu beschleunigen und abrupte Richtungswechsel durchzuführen, vergleichbar mit dem legendären Mittelstürmer Gerd Müller. Besonders ausgeprägt ist der Ansatz für die kleinen Gesäßmuskeln am Oberschenkelknochen, die von großer Bedeutung für die Stabilität von Standbein und Spielbein sind. Auffallend ist auch der geringe Winkel zwischen dem Schaft des Oberschenkelknochens und dem Oberschenkelhals. Beim modernen Menschen ist dieser Winkel bei besonders starker physischer Beanspruchung während des Wachstums verkleinert. Dies lässt darauf schließen, dass der Neanderthaler bereits im Kindesalter mit dem Training begonnen hat. Der dickwandige Schädel mit fliehender Stirn war eine optimale Voraussetzung für Kopfbälle. Der verheilte Armbruch könnte auf ein schweres Foul zurückzuführen sein.
Das Lederobjekt wurde in der Steinzeitwerkstatt rekonstruiert. Es handelt sich zweifelsohne um einen Fußball. Neanderthaler dürfen also als Erfinder des Fußballspiels gelten. Um Flugbahn und Beschleunigung des Balles zu testen, wird ein Torwandschießen durchgeführt.“

Neanderthal Museums Foto
Neanderthal Museums Foto

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18Jun/14

Detlef Ehlert führt weiter die Fraktion

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert bleibt Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Erkrath, die Fraktion wählte den 55-Jährigen gestern bei der konstituierenden Sitzung einstimmig erneut zu ihrem „Chef“.

Als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde Volker Teich; den Umwelt- und Planungsbereich vertritt als Sprecher künftig Uli Schimschock.

Außer Schimschock ist „neu“ im Fraktionsvorstand auch Sabine Lahnstein: Die SPD-Fraktion empfiehlt sie in der Stadtratssitzung nächste Woche zur Wahl als Nachfolgerin von Edeltraud van Venrooy als Stellvertretende Bürgermeisterin. In dem Amt ist Sabine Lahnstein dann auch Mitglied des Fraktionsvorstands.

Marianne Söhnchen bleibt Kassiererin, Marleen Buschmann wird neue Schriftführerin und folgt in dem Amt Dieter Becker.

Die Fraktion dankte den ausscheidenden Ratmitgliedern Diethelm Beer und insbesondere der langjährigen stellvertretenden Bürgermeisterin und Planungsausschussvorsitzenden Edeltraud van Venrooy „vorab“ für ihr Wirken zum Wohle der Gemeinde. In einer eigenen Veranstaltung mit dem Stadtverband der SPD werden die Sozialdemokraten darauf noch ein spezielles Augenmerk richten.

Mitglieder der Fraktion sind die elf in den Stadtrat gewählten Ratsmitglieder und darüber hinaus Sachkundige Bürgerinnen und Bürger, die die SPD in Ausschüsse und andere Gremien des Stadtrates bzw. der Stadt entsendet. Mehr zu ihnen steht hier.

15Jun/14

Detlef Ehlert: Radwege werden saniert

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert

Gute Nachrichten hatte die Stadtverwaltung jetzt im Arbeitskreis Radverkehr des Stadtrates bereit: Im Herbst wird nicht nur der Geh- und Radweg an der Kreisstraße 7 (Erkrather Straße) zwischen Erkrath und Unterbach saniert – das war schon bekannt, Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD im Erkrather Stadtrat und Mitglied im Kreistag, hatte das bereits mitgeteilt, dass dafür Geld im Kreishaushalt für 2014 bereit gestellt ist.

Eine weitere, sehr wichtige Verbindung für Radfahrende aus Erkrath ist der Geh- und Radweg an der L 357 (Düsseldorfer bzw. Morper Straße) von und nach Gerresheim. Und auch diese Verbindung soll noch – oder: endlich – in Angriff genommen werden. Nach der Sommerpause soll es dort losgehen und die Verwerfungen durch Baumwurzeln sollen abgestellt werden. „Eine gute Nachricht für umweltbewusste Berufspendler, die mit dem Rad zur Arbeit fahren geauso wie für Freizeitradler, die die Strecke gern dann nutzen, wenn wegen Dunkelheit oder Regenwetter die Passage hinter dem Göddinghover Weg nicht so gut zu befahren ist,“ meint Ehlert.

14Jun/14

SPD mitten drin beim Internationalen Frühlingsfest im Bürgerhaus

Volles Haus in Hochdahl

Volles Haus in Hochdahl

SPD stark vertreten

SPD stark vertreten

Trubel ohne Ende und mittendrin Sabine Lahnstein, Volker Teich, Dieter Smolka und Manfred Krick

Trubel ohne Ende und mittendrin Sabine Lahnstein, Volker Teich, Dieter Smolka und Manfred Krick

Das 32. Fest des Integrationsrats im Hochdahler Bürgerhaus lockte heute wieder hunderte Besucher an.

Konstantin Lajios, hier mit Detlef Ehlert und Manfred Krick bei der "Schranken-auflassen"-Aktion am Hochdahler Bahnhof

Konstantin Lajios, hier in der Mitte mit Detlef Ehlert, Sabine Schimke, links, und Manfred Krick bei der „Schranken-auflassen“-Aktion am Hochdahler Bahnhof

Konstantin Lajios hatte eine große Bühne und ein tolles Publikum für seinen Abschied als Vorsitzender dieses Gremiums aus direkt gewählten Erkrather Mitbürgern mit (auch) ausländischem Pass und Ratsmitgliedern des Stadtrates Erkrath. Der Deutsch-Grieche hatte bei den Wahlen des Integrationsrates am 25. Mai auf einen der vorderen Listenplätze des Wahlvorschlags der Internationalen Liste der SPD verzichtet und ist deshalb – trotz des sonst hervorragenden Wahlergebnisses für die Liste – im neuen Rat zunächst nicht wieder dabei.

Die SPD war beim diesjährigen Frühlingsfest mit vielfältigen, von Sabine Lahnstein organisierten, Beiträgen wie Glücksrad und Button-Maschinen für die Kids aktiv dabei. Viele der neuen Ratsmitglieder der SPD und die Mitglieder des Integrationsrates von der Internationalen Liste der SPD halfen hier oder bei den Ständen ihrer Landsmannschaften mit.