Telekom hinterlässt „weiße Löcher“: Keine flächendeckende Breitbandversorgung in Erkrath

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert hatte zu mehreren Gelegenheiten kritisiert, dass die Telecom beim Breitbandausbau „weiße Flecken“ mitten im Stadtgebiet unversorgt bzw. mit minderer Volumenkapazität belässt. Das betrifft zum Beispiel die Straßen Kalkumer Feld und Hochfeld, bestimmte Bereiche um den Naheweg und die Eickert.

Aus den Beratungen des Stadtratsausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung (ASW) heraus war die Verwaltung deshalb gebeten worden, bei der Telekom eine erneute Prüfung des Breitbandausbaus mit dem Ziel einzufordern, auch diese und ähnliche weitere Lagen in Erkrath besser mit Bits und Bytes zu versorgen.

Da zwischenzeitlich der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen ihre Breitbandversorgungsziele bekräftigt und mit Investitionsförderprogrammen hinterlegt haben, ist es nach Ehlerts Überzeugung an der Zeit, kurzfristig erneut mit der Telekom zu sprechen. Ehlert: „Die räumliche Dichte der Bebauung des Kalkumer Feldes etwa im Vergleich zu den „kleineren“ „Vogelstraßen“ in dem Viertel in Nähe zu den vorhandenen Verteilerstandorten oder auch die unmittelbare Nähe des Hauskomplexes um den Naheweg 23 in Nachbarschaft zu dem Verteilerstandort an der Aral-Tankstelle in Hochdahl lassen nicht darauf schließen, dass es für die Telekom absolut unwirtschaftlich sein könnte, die Versorgungsqualität und Quantität hier lokal aufzurüsten. Das heißt, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gibt entweder die Versorgung zu verbessern oder nachzuweisen, warum sich das nicht rechnen sollte“.

In der Ratssitzung am 25. Juni soll die Stadtverwaltung dazu berichten, fordert die SPD.

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