Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert solidarisiert sich mit Sozial- und Pflegeberufs-Beschäftigten

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert

SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert hat, wie zuletzt in der Ratssitzung in der Erkrather Stadthalle, seine Unterstützung für die aktuellen Forderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst bekundet, die eine Aufwertung und bessere Anerkennung der Sozialen Berufe fordert. Ehlert hat daher diese Kampagne mitunterzeichnet:

Erklärung zur Unterstützung der Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst

Seit Wochen befindet sich die Gewerkschaft ver.di in einer heftigen Auseinandersetzung um die Aufwertung der Tätigkeiten im Sozial- und Erziehungsdienst. Diese Auseinandersetzung belastet nicht nur die Streikenden, sondern auch die betroffenen Kinder, Eltern, Klienten und Kunden, die auf die sozialen Dienstleistungen angewiesen sind. Deshalb haben alle auf ein für beide Tarifparteien zufriedenstellendes Verhandlungsergebnis in der Verhandlungsrunde vom 1. bis 3. Juni 2015 gehofft. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Der Streik ist derzeit ausgesetzt und es findet die Schlichtung statt.

In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung der Arbeit des Sozial- und Erziehungs­dienstes für die Gesellschaft gestiegen, dies wurde selbst durch die Landesregierung NRW und die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft durch ihr Motto: „Wir wollen kein Kind zurücklassen“ bekräftigt. Zum Teil ist dies auch durch politische Entscheidungen unterstrichen worden. Ich unterstütze deshalb die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst ausdrücklich. Um der zunehmenden Bedeutung der Sozialen Arbeit mit den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden sowie dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen, ist es notwendig, den Sozial- und Erziehungs­dienst auch tariflich aufzuwerten. Vor dem Hintergrund der geforderten Qualifikationen und dem gleichzeitigem Zuwachs an Belastungen und Verantwortlichkeiten, drückt sich die gesellschaftliche Anerkennung der geleisteten Arbeit noch nicht in einer deutlich besseren Bezahlung der Beschäftigten aus.

Die Aufwertung im Sozial- und Erziehungsdienst kostet Geld. Aber das ist kein Grund, sie zu verwehren. Deutschland ist eins der reichsten Länder der Erde. Die Steuereinnahmen entwickeln sich günstig: 38 Milliarden Euro werden Bund, Länder und Gemeinden bis zum Jahr 2019 mehr einnehmen als bisher eingeplant – etwa acht Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr. Geld ist genug da! Für soziale Arbeit wäre es nachhaltig genutzt und eine wesentliche Investition in die Zukunft unseres Landes. Untersuchungen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis frühkindlicher Bildung zeigen, dass die Gesellschaft perspektivisch für jeden hier investierten Euro ein Mehrfaches an Ertrag zurückerhält.

3 thoughts on “Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert solidarisiert sich mit Sozial- und Pflegeberufs-Beschäftigten

  1. Sehr geehrter Herr Ehlert,

    wieder steht eine Rentenanpassung vor der Tür. Mit dem Erhöhungsbetrag gehe ich als Sozialhilfe-Empfängerin zum Sozialamt und prompt wird der Erhöhungsbetrag vom Sozialhilfebetrag abgezogen.

    Die allgemeine Lebenskostensteigerung geht also verloren.

    Ist diese Entscheidung gerechtfertigt ??

    Eine Antwort von Ihnen wäre sehr nett.

    Mit freundlichem Gruß

    Heide Heide

    0211 23 93 777

  2. Mir fiel ein, dass bei meiner Antwort an Sie, liebe Frau Heide, womöglich gar keine Absenderabgabe angefügt wird. Also, ich, Detlef Ehlert, hatte Ihnen geschrieben…
    Ich bin morgen auch wieder mit dem Bürgerbus, auf dem Friedhof und dann in Frankfurt unterwegs, werde Sie daher nicht vor Dienstag erreichen können.
    Freundliche Grüße
    Detlef Ehlert

Schreibe einen Kommentar