Wochenpost: Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten – Teil 2

BM-Kandidaten-CollageWas gefällt Ihnen an Erkrath – und was nicht?

von Nicole Marschall aus der Wochenpost

Die Bürgermeisterwahl rückt näher. Wir haben die drei Kandidaten Christoph Schultz (CDU), Detlef Ehlert (SPD) und Reinhard Knitsch (Bündnis 90/Die Grünen) diesmal gefragt, was sie an Erkrath mögen und was nicht mögen – und was sie an letzterem ändern wollen.

 

 

Erst noch Teil 1 lesen? hier entlang

Fragen an Christoph Schultz (CDU):

Herr Schultz, was mögen Sie an Erkrath besonders?
Die Stadt liegt im Grünen, aber zugleich zentral in der Rhein-Region mit einer hervorragenden Anbindung an die Metropolen. Dabei sind wir uns der Geschichte Erkraths als »steinalte Siedlungsstätte der Menschheit« bewusst und pflegen Tradition und Brauchtum. Besonders beeindruckt mich das großartige ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die Erkrath mit Leben füllen.

Was gefällt Ihnen zurzeit gar nicht und was wollen Sie daran ändern?
Ich möchte den direkten Draht zwischen Verwaltung und Bürgern verbessern, für die Bürger da sein. Dazu gehört eine mitarbeiterorientierte und effiziente Führungskultur. Zudem liegen mir folgende Themen am Herzen: neuer Wohnraum für Familien und Senioren, Sanierung der Finanzen und das Erscheinungsbild der Stadt.

Fragen an Detlef Ehlert (SPD):

Herr Ehlert, was mögen Sie an Erkrath besonders?
Die Mentalität der Leute, ihr aktives gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement; die drei Ortsteile mit ihren je eigenen Stärken, die gleichwohl zusammen gehören. Die grüne Umgebung und viele anmutige, städtebauliche Momente.

Was gefällt Ihnen zurzeit gar nicht und was wollen Sie daran ändern?
Der Mehltau, der auf der Verwaltung lastet, muss weg; die Beschäftigten haben Besseres verdient, sie brauchen neuen Mut und neue Motivation.

Fragen an Reinhard Knitsch (Grüne):

Herr Knitsch, was mögen Sie an Erkrath besonders?
Vieles – etwa die überschaubare Größe, die auch Hinzuziehenden persönliche Kontakte erleichtert und gestaltbare Strukturen ermöglicht; die Nähe zur Natur, Erkraths Charakter als Stadt im Grünen mit Freiflächen und Naherholungsgebieten im direktem Umfeld. Diese gilt es zu schützen, statt sie nach und nach zuzubauen; die engagierten Vereine sowie das soziale Engagement vieler Bürger, die sich z.B. in den Kirchengemeinden, der Erkrather Tafel, der Flüchtlingshilfe oder bei FrauKe ehrenamtlich für das Gemeinwesen und ihre Mitmenschen einsetzen.

Was gefällt Ihnen zurzeit gar nicht und was wollen Sie daran ändern?

Der Leerstand im Gewerbegebiet Unterfeldhaus muss beseitigt werden, damit diese bereits versiegelten Flächen für die Ansiedlung neuer Unternehmen genutzt werden können. Die Belebung der Zentren u.a. durch die Einstellung eines Citymanagers, die Schaffung altersgerechter Wohnungen sowie die Ermittlung des Elternwillen zur Ergänzung unseres Schulangebotes um eine Gesamt- oder Sekundarschule sind weitere Vorhaben, die ich vordringlich angehen werde.

Zu Teil 1 der Interview-Reihe

Quelle: http://www.wochen-post.de/kreis-mettmann/erkrath/artikel/was-gefaellt-ihnen-an-erkrath-und-was-nicht-1505/