Wochenpost: Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten – Teil 3

BM-Kandidaten-CollageWo sehen Sie Erkrath in zehn Jahren?

von Nicole Marschall aus der Wochenpost

Am 12. August beginnt die Zustellung der Wahlbenachrichtigung für die Bürgermeisterwahl am 13. September. Auch diese Woche haben wir wieder den drei Kandidaten Detlef Ehlert (SPD), Reinhard Knitsch (Bündnis 90/Die Grünen) und Christoph Schultz (CDU) zwei Fragen gestellt:

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Fragen an Detlef Ehlert (SPD):

Herr Ehlert, wo sehen Sie Erkrath in zehn Jahren?
An einem Spitzenplatz als Tor zum Neandertal, mit schmucker Neuer Mitte in Alt-Erkrath, funktionsgerechten Feuerwehrgebäuden Cleverfeld und Steinhof, modernen Grundschulen Sandheide und Alt-Erkrath, als Soziale Stadt mit mehrgenerationsfähigen Wohngebäuden nahe attraktiver Nahversorgungszentren, mit barrierefrei zugänglichen S-Bahnen.
Mit den Stärken einer liebens- und lebenswerten Stadt im Grünen, Großstadtnähe mit boomender Wirtschaft und Arbeit, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Einkaufsvielfalt. Mit Schwächen wie Kaufkraftabfluss, Auspendlerzahl, Verkehrslärm. Unser Stadtentwicklungskonzept beschreibt Wege, um die Stärken zu fördern und die Schwächen abzubauen.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, mit denen Sie Erkrath zu diesem Ziel führen wollen?
Anpacken, gestalten, kommunizieren, moderieren, zusammenführen. Ich kenne mich in Erkrath aus, kenne viele Bürger, die Verwaltung und zahlreiche Akteure in Wirtschaft und Vereinen. Und: ich kenne das Stadtentwicklungskonzept, da ich es zusammen mit den Bürgern mitentwickelt habe, denen Erkrath genau so am Herzen liegt wie mir.

Fragen an Reinhard Knitsch (Grüne):

Herr Knitsch, wo sehen Sie Erkrath in zehn Jahren?
Als lebendige Mittelstadt, der es gelungen ist, Natur und innerstädtisches Grün zu erhalten, mit attraktiven Zentren und guter Nahversorgung, einem vielfältigen Schul-, Kultur- und Sportangebot und aktiven Bürgerinnen und Bürgern, die IHRE Stadt gestalten! Nicht zuletzt muss es gelingen, den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft durch qualitativ hochwertige Betreuungs- und Serviceangebote, altengerechte Wohnungen und einer entsprechenden städtischen Infrastruktur gerecht zu werden.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, mit denen Sie Erkrath zu diesem Ziel führen wollen?
Ich lebe seit über 45 Jahren in Erkrath, bin hier vielfältig engagiert, verankert, kenne und mag unsere Stadt. Ich rede nicht nur über Teamarbeit und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, sondern lebe und praktiziere sie in Beruf und ehrenamtlicher Tätigkeit. Meine vielfältigen Kontakte zu Kommunen in der Nachbarschaft und der Landespolitik werden mir helfen, sinnvolle Kooperationen und Partnerschaften einzugehen.

Fragen an Christoph Schultz (CDU):

Herr Schultz, wo sehen Sie Erkrath in zehn Jahren?
Erkrath ist eine attraktive, in die Natur eingebundene Stadt. Der Haushalt wird ausgeglichen sein, damit unseren Kindern und Enkeln nicht weitere Lasten aufgebürdet werden. Die Stadt hat eine gute Infrastruktur, in der Barrieren für Menschen mit Behinderungen abgebaut sind und das Stadtbild ist gepflegt. Wir haben ausreichenden Wohnraum und eine starke Wirtschaft, die Schulen sind Aushängeschilder und die Bürgerinnen und Bürger leben gerne hier.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, mit denen Sie Erkrath zu diesem Ziel führen wollen?
Schon durch meinen Beruf weiß ich, wie eine Verwaltung zu führen ist, und dass man nur miteinander ans Ziel kommt. Mit der CDU/BmU-Koalition im Rat kann ich leichter Mehrheiten organisieren, ohne die wir Erkrath nicht voranbringen. Oft sind wir uns im Ziel einig, aber über den Weg gibt es Dissens – das ist wie in jedem Verein. Als kooperativer Mensch suche ich Kompromisse und versuche, Menschen und unterschiedliche Meinungen zu verbinden.

Zu Teil 1 der Interview-Reihe

Zu Teil 2 der Interview-Reihe

Quelle: http://www.wochen-post.de/kreis-mettmann/erkrath/artikel/wo-sehen-sie-erkrath-in-zehn-jahren-1542/

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