Monthly Archives: Februar 2016

29Feb/16

Peer Steinbrück besucht AWO-Begegnungsstätte

Silke Dietz, hier beim "Tischlein-deck-dich" auf dem Hochdahler Markt

Silke Dietz, hier beim „Tischlein-deck-dich“ auf dem Hochdahler Markt

Prominenten Besuch bekommen Silke Dietz und die Hochdahler AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus am kommenden Dienstag, den 1. März, um 15.00 Uhr.

Der sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete für den Südkreis Mettmann, Peer Steinbrück, macht sich ein Bild von der Arbeit eines modernen Seniorentreffs. Die Leiterin der Einrichtung, Silke Dietz, präsentiert ihr Konzept des auf aktives Gestalten und Mittun der lebensälteren Gäste ihres Hauses.

Steinbrück wird begleitet von den Vorsitzenden der Erkrather SPD, Klaus Bauer, Dieter Becker und Paul Söhnchen.

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

28Feb/16

Veranstaltung des Seniorenrats: „Rock am Stock“

Old Bones BaumbergUm der Stadt Erkrath zu zeigen, dass unsere Senioren junggeblieben sind, veranstaltet der Seniorenrat am 03.06.2016, 18.00 Uhr eine Oldie-Night in der Stadthalle Erkrath.

Unter dem Motto „Rock am Stock – Wir treiben den Rollator in den Wahnsinn“ werden die Zuhörer ein Musikevent mit Highlights aus den 70er, 80er und 90er hören. Der Vorsitzende des Seniorenrats Dieter (Timo) Kremerius (SPD) konnte die Coverband OldBones aus Baumberg überzeugen diese Veranstaltung musikalisch zu bereichern. Anlässlich eines Auftritts in Baumberg, konnte sich Kremerius von der Qualität der Band überzeugen und war begeistert. Die Veranstaltung beginnt am Freitag dem 03. Juni 2016 um 18.00 Uhr und es ist angedacht, dass die Zuhörer bis 22.00 musikalisch unterhalten werden. Der Eintritt für die Oldienight, die der Seniorenrat in Kooperation mit dem Förderverein MS-Treff Erkrath veranstaltet, beträgt moderate 10€.

Der Seniorenrat weist darauf hin, dass es sich nicht um eine Veranstaltung nur für Senioren handelt, sondern jeder, auch junge Menschen, herzlich eingeladen sind, wenn sie mal die Musik ihrer Väter hören möchten. Timo Kremerius dazu: „Ich bin fest davon überzeugt, dass auch die jüngere Generation an dieser Musik ihre Freude haben wird.“

 

20Feb/16

Dreck-Weg-Tag 2016

Teile des Teams um Peter Urban

Teile des Teams um Peter Urban

Peter Urban mit Manfred Krick

Peter Urban mit Manfred Krick

Wie angekündigt haben unsere Ratsmitglieder Marleen Buschmann, Detlef Ehlert sowie Peter Urban anlässlich des diesjährigen Dreck-Weg-Tags über das Stadtgebiet verteilt drei Aktionen initiiert.

Peter Urban und seine HelferInnen befreiten die Grünflächen entlang der südlichen Sandheider Straße und rund um den Mahnerter Bach von diversem Müll. Unterstützt wurde die Truppe um Urban dabei von unserem Landtagsabgeordneten Manfred Krick. Aus dem Bach wurden ein Koffer und zwei Poller geborgen. Ein weiteres trauriges „Highlight“ war der Fund eines großen Sofateils, das statt mit der Sperrmüllabfuhr in einem Gebüsch entsorgt worden war.

 

Marleen Buschmann (r.) mit einem Helfer

Marleen Buschmann (r.) mit einem Helfer

Marleen Buschmann trotzte mit AnwohnerInnen der Winckelmann- und Schliemannstraße dem regnerischen Wetter. Sie konnten über 10 Müllbeutel mit allerlei Unrat aus dem öffentlichen Raum füllen.

Detlef Ehlert mit seiner Tochter

Detlef Ehlert mit seiner Tochter

Detlef Ehlert kümmerte sich mit ein paar HelferInnen um den Park rund um den Bolz- und Spielplatz am Kalkumer Feld. Hier kamen 5 Beutel an „Dreck“ zusammen.

20Feb/16

Erkrath fegt wieder selbst… ;-)

Die neue Kehrmaschine

Und wer hat’s erfunden….? Die damals neue Ratsmehrheit aus SPD, BmU und Grünen hatte 2009 in ihre Kooperationsvereinbarung hineingeschrieben, u.a. die Straßenreinigung rekommunalisieren zu wollen. Lang, lang hat das dann gedauert, bis es nun endlich zum Tragen / „Fegen“ kommt….

Sobald das Fahrzeug zugelassen ist, führt die Stadt Erkrath die Straßenreinigung nun wieder komplett in Eigenregie durch. Der Fuhrpark des Bauhofes der Stadt Erkrath wird dafür sukzessive modernisiert und ausgebaut.

Die neue Kehrmaschine im Detail

Die neue Kehrmaschine entspricht der neuen EURO 6-Norm und ist sehr umweltfreundlich. Die Investitionskosten betragen rund 206.000 €.

18Feb/16

Manfred Krick, MdL: Barrierefreiheit an den Bahnhöfen in Gruiten, Haan und Erkrath

 

Manfred Krick, hier mit Gästen beim Tischlein-deck-dich (2.v.l.)

Manfred Krick, hier mit Gästen beim Tischlein-deck-dich (2.v.l.)

Die Bahnhöfe Gruiten, Haan und Erkrath profitieren vom Programm „Modernisierungsoffensive 3“, das die nordrhein-westfälische Landesregierung, die Deutsche Bahn und die Verkehrsverbünde in den kommenden Jahren in ganz NRW umsetzen werden. Um insgesamt 106 Bahnhöfe zu modernisieren, stehen in dem Förderprogramm rund 300 Millionen Euro bereit. An den drei Bahnhöfen Gruiten, Haan und Erkrath wird mit Mitteln aus dem Programm die Anpassung auf die neue Einstiegshöhe 76 cm vorgenommen sowie die Bahnhofsausstattung modernisiert. „Die Einstiegshöhe ist seit der Inbetriebnahme der neuen Züge auf der Linie S8/S5 im Winter 2014 ein massives Problem und eine zusätzliche Einschränkung der Barrierefreiheit“, erläutert der Landtagsabgeordnete Manfred Krick, „umso wichtiger ist nun die Aufnahme der Anpassungs-Maßnahmen in das Förderprogramm.“
Für die Bahnhöfe Haan und Gruiten ist zusätzlich die Nachrüstung mit Aufzügen vorgesehen, sodass mobilitätseingeschränkte Personen künftig keine Treppe mehr überwinden müssen, um die Bahnsteige zu erreichen. In Erkrath ist zudem die Sanierung der Personenunterführung geplant. Heiner Wolfsperger vom Bürger- und Verkehrsvereins Gruiten und der Landtagsabgeordnete Manfred Krick freuen sich, dass insbesondere die gemeinsamen Bemühungen um den Haltepunkt Gruiten erfolgreich waren. Krick hatte seit seinem Einzug in den Landtag 2012 immer wieder Bemühungen zur Erreichung von Barriefreiheit am Bahnhof Gruiten und anderen Haltepunkten in seinem Wahlkreis initiiert. Wolfsperger sagt weiter: „Der barrierefreie Ausbau des sehr gut genutzten Bahnhofes Gruiten ist lange überfällig“. Auch Jens Niklaus, Vorsitzer des SPD-Ortsvereins Gruiten, nahm die Nachricht der Aufnahme in das Programm der „Modernisierungsoffensive 3“ erfreut auf: „Ich hoffe nun auf eine baldige Umsetzung der geplanten Maßnahmen.“
Die Landesregierung löst mit der neuen Modernisierungsoffensive ihr Versprechen für mehr Kundenfreundlichkeit im Nahverkehr ein. Nur mit einem zeitgemäßen Angebot sind die gestiegenen Herausforderungen einer mobilen Gesellschaft zu meistern. Um den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen attraktiv zu erhalten, sind Barrierefreiheit, ein ausreichender Wind- und Wetterschutz auf Bahnsteigen sowie Sauberkeit in den Bahnhöfen und an Haltestellen die Eckpfeiler, die mit der weiteren Modernisierungsoffensive gestärkt werden.

17Feb/16

Samstag ist Dreck-weg-Tag

Marleen Buschmann und Freunde, 2014

Marleen Buschmann und Freunde, 2014

Rote Truppe um Detlef Ehlert

Rote Truppe um Detlef Ehlert

Mit dabei am Dreck-weg-Tag in Erkrath sind – wie immer – Marleen Buschmann, Detlef Ehlert und Peter Urban von der SPD.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat Detlef Ehlert trifft sich mit Helferinnen und Helfern um 10.00 Uhr am 20. Februar am Eingang des Bolz- und Spielplatzes Kalkumer Feld. Von dort aus geht es durch den Park und danach – je nach Wetterlage und Stimmung der Teilnehmenden – zum Römerweg.

Um 10.30 Uhr beginnt SPD-Ratsfrau Marleen Buschmann ihre Tour durch Millrath mit Nachbarinnen und Nachbarn am Schulhof / Spielplatz Schmiedestraße.

Manfred Krick & Peter Urban

Manfred Krick & Peter Urban

Peter Urban, Ratsmitglied für die Sandheide, wird mit Unterstützung unter anderem des Landtagsabgeordneten Manfred Krick ebenfalls um 10.30 Uhr am Sandheider Markt loslegen.

Helfende Hände sind da überall willkommen, Handschuhe sollten möglichst mitgebracht werden, für Mülltüten und anderes Werkzeug ist gesorgt.

16Feb/16

Dieter Pretsch sorgt für gute Unterhaltung

"Volles Haus" bei Sechzig +

„Volles Haus“ bei Sechzig +

Literatur pur hatte sich die Erkrather SPD-Arbeitsgemeinschaft der lebensälteren Sozialdemokraten für heute auf ihre Fahnen geschrieben. Sie hatten den Solinger Autor Dieter Pretsch eingeladen, der aus seinem Buch „Gereimte Meinung zum Leben – Mit Politik und ohne eben“, vortrug. Die Gäste der AG Sechzig + wußten es zu schätzen und applaudierten reichlich.

14Feb/16

Kein Platz für Rassismus hier in der Region

Mettmanner Delegation in Düsseldorf

Mettmanner Delegation in Düsseldorf

 

In Düsseldorf wandten sich am vergangenen Samstag hunderte Menschen aus der Landeshausptstadt und aus den benachbarten Kreisen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Mehr darüber ist nachzulesen in der Internet-Zeitung report-D.

Aus dem Kreis Mettmann waren dabei unter anderem die stellvertretenden Bürgermeister aus Erkrath, Sabine Lahnstein, und aus Haan, Jens Niklaus, SPD-MdB Kerstin Griese, MdL Elisabeth Müller-Wirth und der Hochdahler Toni Nezi. Sie trafen bei der Demo auch mit Jacques Tilly, dem Wagenbauer des Düsseldorfer Rosenmontagszugs zusammen.Stellv. Bürgermeister mit Tilly

10Feb/16

Dieter Pretsch liest „Gereimte Meinung zum Leben – Mit Politik und ohne eben“

 

Sechzig-plus-Vorstand lädt ein

Sechzig-plus-Vorstand lädt ein

Das nächste Treffen der Erkrather SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus findet am Dienstag, 16. April, 15.00 Uhr, in der AWO-Begegnungsstätte, Hochdahl, (Bürgerhaus), Sedentaler Straße 105, statt.

Der Solinger Autor Dieter Pretsch wird aus seinem Buch „Gereimte Meinung zum Leben – Mit Politik und ohne eben“ lesen. Dieter Pretsch drückt seine Meinung zu den Dingen des Lebens in gereimter Form aus. Gedichte zum Denken und Nachdenken. Das Treffen ist öffentlich. Jede interessierte Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen.

03Feb/16

Erhard Eppler gratuliert Hans-Jochen Vogel zum 90. Geburtstag

80 Jahre Treue zur SPD: Hildegard Klumb

80 Jahre Treue zur SPD: Hildegard Klumb

60 Jahre Mitgliedschaft: Anna Windmann

60 Jahre Mitgliedschaft: Anna Windmann

mit Dinkelmann

Erhard Eppler schreibt in der aktuellen Ausgabe des Vorwärts:

Hans-Jochen Vogel zum 90: Ordnung ist das ganze Leben

Erhard Eppler03. Februar 2016
Beliebt und respektiert: Hans-Jochen Vogel bei einer Mitgliederkonferenz der Münchener SPD im Dezember 2013
Seine Klarsichthüllen sind legendär. Ordnung ist das oberste Prinzip in Hans-Jochen Vogels Leben, im politischen wie im privaten. Eine Würdigung von Erhard Eppler zum 90. Geburtstag

Wer Hans Jochen Vogel zu seinem 90. Geburtstag würdigen soll, könnte es sich ganz einfach machen: Er müsste nur alle Ämter aufzählen, die er korrekt, erfolgreich, oft auch vorbildlich versehen hat, dann all die unzähligen Ehrungen und Orden erwähnen, die ihm zwischen 1960 und 2016 zuteil geworden sind und schließlich noch auf das verweisen, was er an Büchern, Reden und Aufsätzen der Nachwelt hinterlässt.

Dabei würden die zwölf Jahre als Oberbürgermeister von München schon viele Seiten füllen, die Wahl des 34-Jährigen, seine triumphale Wiederwahl. Wer heute, ein halbes Jahrhundert danach, mit ihm durch München geht und in die Gesichter der älteren Menschen sieht, die ihn freundlich, oft strahlend begrüßen, der kann ahnen, was er für die bayerische Hauptstadt bedeutet hat. Hier ist er zuhause, in seiner Stadt, die er mit geprägt hat.

Als Justizminister gefordert wie kaum ein zweiter

Dann wäre von dem Bundesminister zu reden, erst im Kabinett Brandt „für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau“, wo er seine Münchner Erfahrungen verwerten konnte, schließlich als Justizminister von 1974 bis 1981 im Kabinett Schmidt. Kaum ein Justizminister ist so gefordert und geprüft worden wie er, als fanatisierte Studenten allen Ernstes glaubten, mit Entführungen und Morden die Revolution gegen das verhasste „System“ auslösen zu können. Ihm blieb es nicht erspart, zwischen der Rettung eines Menschen und der Autorität des Rechtsstaates zu wählen.

Und schließlich war Hans Jochen Vogel nicht nur acht Jahre lang Vorsitzender einer Bundestagsfraktion, die Chefs vom Rang eines Fritz Erler, Helmut Schmidt und Herbert Wehner gewohnt war, er war auch, als direkter Nachfolger von Willy Brandt, von 1987 bis 1991 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, erst der westdeutschen, dann der gesamtdeutschen Partei. Im Rückblick wird man sagen können: Leider nur bis 1991, denn die Generation, der er, bescheiden wie immer, Platz machte, hat erst erkennen lassen, was wir an Vogel hatten.

Hans-Jochen Vogel wäre ein guter Kanzler gewesen

Es stimmt, Jochen Vogel hat auch für die Kanzlerschaft kandidiert, nachdem Helmut Kohl durch ein konstruktives Misstrauensvotum und das Umschwenken der FDP Kanzler geworden war. So wusste Vogel, dass die seine Chancen begrenzt waren, vielleicht auch, dass man, um Kanzler zu werden, andere Stärken braucht als um Kanzler zu sein. Er  verlor erwartungsgemäß. Aber er wäre ein starker, gewissenhafter, guter Kanzler geworden.

Jeder Politiker hat auch seine schwachen Seiten. Wenn ihm das schlimmste Laster der Politik, die Eitelkeit, fremd ist – und das ist bei Vogel der Fall -, dann findet man es in Kleinigkeiten. Bei ihm waren es die Klarsichthüllen, in die er seine Weisungen, seine Anregungen, seine Gesprächsergebnisse verpackte. Dabei ging es ihm einfach um einen geordneten Betrieb. Politik war für ihn verantwortliches Handeln für andere, für das Ganze, und das duldete keine Schlamperei.

Ein Denken und Leben in Ordnung

Ordnung, das ist ein Stichwort, das in der politischen Geographie eher rechts als links gilt. Aber wahrscheinlich hat Politik immer auch eine ordnende Funktion. Sie muss sagen, was Recht und was Unrecht ist, wo die Freiheit des einen an der Freiheit des anderen ihre Grenze findet, wo jede und jeder mit Strafe rechnen muss und wo nicht. Politik hat das Chaos zu meiden, zu bändigen, zu verhindern. Der Staat ist immer der Versuch einer Ordnung, im besten Fall einer menschenfreundlichen.