Buslinien in Erkrath ausbauen

Detlef Ehlert und Uli Schimschock

„Dafür haben wir lange gearbeitet, jetzt werden die Verbindungen für Hochdahler und Unterfeldhauser Fahrgäste abends mit dem 780er-Bus besser und auch in Richtung Mettmann und Hilden wird es für Hochdahler Busreisende besser,“ freuen sich Detlef Ehlert und Uli Schimschock von der SPD-Ratsfraktion Erkrath darüber, dass jetzt im ÖPNV-Ausschuss des Kreistages deutliche Verbesserungen der Busverbindungen für Erkrath beschlossen werden sollen.

Ehlert, selber auch Mitglied in dem Ausschuss des Kreises, erläutert, dass die Anregungen insbesondere seines Nahverkehrsexpertenkollegen im Stadtrat, Schimschock, zum Fahrplanwechsel der Rheinbahn nach den Sommerferien zum Tragen kommen werden.

Dann wird der Bus 741 montags bis freitags tagsüber endlich ohne Fahrplanlücken durchgehend im 20-Minuten-Takt verkehren und er wird samstags zwischen 8 und 18 Uhr auf einen geordneten 30-Minuten-Takt eingestellt.

Das hilft den Fahrgästen aus Erkrath etwa zu besseren Verbindungen in die Krankenhausstandorte Mettmann wie Hilden und zum Neanderthalmuseum.

Die Linie 780 ist für Unterfeldhauser, aber auch für Sandheider und Willbecker Anwohner ein attraktives Angebot, um nach Düsseldorf und vor allem zurück zu gelangen. Doch gerade in den Abendstunden war das Angebot bislang zu „dünn“ – nur ein Bus je Stunde verkehrte aus der Düsseldorfer Innenstadt nach Erkrath. Hier soll das Verkehrsangebot auf einen 30-Minuten-Takt verdoppelt werden zwischen 21 und 24 Uhr.

Samstags, Feier- und sonntags fährt die Linie dann durchgängig im Stundentakt.

So wird das Öffentliche-Personen-Nahverkehrsverkehrs-Angebot in Erkrath Schritt für Schritt weiter verbessert. Uli Schimschock, der auch schon den Bürgerbus-Erkrath-Fahrplan maßgeblich entwickelt hatte, arbeitet weiter an den Details, wie zum Beispiel die Schülerbuspläne aus Richtung Erkrath nach Hilden und Haan optimiert werden können, da immer mehr Schülerinnen und Schüler, denen leider hier kein eigenes Gesamtschulangebot gemacht wird, in die Nachbarstädte ausweichen müssen.

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