Rätsel gelöst: In der Willbeck entstehen Blühwiesen als landschaftsrechtlicher Ausgleich

Auf die Anfrage der SPD-Kandidaten Birgit Ehlert und Frank Urban hat die Verwaltung heute geantwortet. Wir geben die wesentlichen Aussagen hier wieder:

„Die Wiese gehört der Stadt Erkrath. Sie dient vorwiegend als Ausgleichsfläche für neue Bauvorhaben der Stadt. Sie ist derzeit und für die nächsten 30 Jahre verpachtet und zwar an die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft. Zuständig für die Genehmigung des Zauns ist in diesem Fall nicht die Stadtverwaltung, sondern die Untere Naturschutzbehörde des Kreises.

Die Errichtung des Zauns wurde durch sie genehmigt. Bei der Entscheidungsfindung werden zahlreiche Parameter bewertet und abgewogen. Es handelt sich in vorliegendem Fall nicht um einen herkömmlichen Zaun, sondern um einen, der speziell in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Kleinere Tiere haben nach wie vor die Möglichkeit, hindurchzukommen.

Die Fläche wird als extensive Wildwiese mit angrenzendem Blühstreifen genutzt. Mit Rücksicht auf anliegende Hundehalter und Spaziergänger wurde davon abgesehen, die gesamte Fläche einzuzäunen. So bleibt ein Teil davon weiterhin für die Allgemeinheit verfügbar.“