All posts by Detlef Ehlert

09Mai/15

Kraft: „Kein Fracking. Solange ich in Nordrhein-Westfalen Ministerpräsidentin bin…

Kraft -Fracking

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft informierte sich in Kanada über Fracking

…wird es hier kein Fracking für die unkonventionelle Erdgasförderung geben!“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag haben sich wiederholt klar gegen unkonventionelles Fracking ausgesprochen. Dies konnte Manfred Krick (Landtagsabgeordneter u.a. für Erkrath) auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hochdahl zur Freude der anwesenden Mitglieder und Gäste in seinem Referat zum Thema „Fracking“ verkünden.

Der Nordkreis des Kreises Mettmann und auch Erkrath liegen in einem Gebiet, in dem ein Gasvorkommen vermutet wird. Herkömmliche Verfahren des Frackings können kleinere Vorkommen mit weniger Eigendruck nicht fördern. Daher sind neue Förderungsverfahren unter Zusatz von Chemikalien entwickelt worden. Diese Verfahren, unkonventionelles Fracking genannt, sind aufwändiger und damit teurer, aber bei prognostizierten hohen Öl- und Rohstoffpreise in den nächsten Jahre vermutlich rentabel. Starke Bedenken gibt es vor allem hinsichtlich des Umwelt- und Grundwasserschutzes, da mögliche Gefahren durch die eingesetzten Chemikalien nicht genügend erforscht und letzlich nicht einschätzbar sind.

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter

Manfred Krick, Landtagsabgeordneter

Manfred Krick mahnte weiter: „Fracking kann keine dauerhafte Lösung für unsere Energieprobleme sein. Vielleicht mag die Förderung für 20-25 Jahre für Unternehmen rentabel sein, aber sie sollte auf keinen Fall Standbein unserer Energiewende sein. Da gibt es mit Sonnen- und Windenergie viel größere Potenziale!“ Die Bundesgesetzgebung geht der SPD in NRW nicht weit genug und insbesondere mögliche landesrechtliche Erweiterungsspielräume des Verbots von Fracking (beispielsweise nahe Mineralwasserbrunnen, in Steinkohle-Abbau-Regionen etc.) sind für den Kreis Mettmann nicht ausreichend.

Die SPD in Erkrath wird den Gesetzgebungsprozess weiterhin kritisch verfolgen und sich für ein generelles Verbot des unkonventionellen Frackings einsetzen.

Hier folgen die sehr informativen Präsentationsfolien von Manfred Krick.

Manfred Krick, MdL

Manfred Krick, MdL, referierte zum Thema Fracking

Sachstand Fracking – Präsentation Manfred Krick MdL

21Jun/13

Vorschlag für Einbahnstraße am Kalkumer Feld / Falkenstraße vom Tisch!

Das Votum der Anwohner, die zu einem Treffen auf Einladung unserer Ratskollegin Heptner von der BmU in der Grundschule gekommen waren, war eindeutig, zwei Teilnehmende stimmten für eine Einbahnstraßenregelung an Falkenstraße und Kalkumer Feld, 30 waren dagegen. Bei der von Frau Heptner zuvor schriftlich durchgeführten Umfrage hatten 58 für und 39 Absender gegen die Einbahnverkehrsführung gestimmt.

SPD-Wahlkreisvertreter Detlef Ehlert hatte in einem Wahlkreisrundschreiben zuvor noch einmal die Gründe gegen den Vorschlag genannt:

Mehr Verkehrs-, Lärm- und Abgasaufkommen,

zu befürchtende höhere Geschwindigkeiten der Autos, wenn kein Gegenverkehrs zu beachten wäre,

schwierige Situation bei Müllabfuhr- oder Rettungseinsätzen,

Gefährliche Situation für Radfahrende, die auch gegen die Einbahnfahrtrichtung zuzulassen wären,

nur vermeintliche Sicherheit für Kinder und Fußgängerverkehr usw.

Aber alle Anwesenden waren sich einig, dass der Charakter des Wohngebiets als Tempo-30-Zone und Schul- bzw. Kindergartenstandort durch verbesserte Beschilderung und Markierungen auf der Fahrplan verbessert werden sollte.

Wenn das die gefahrenen Geschwindigkeiten nicht weiter auf 30 km/h reduzierte, wäre über Schwellen auf der Straße nachzudenken.

Um die Bring- und Abholsituation an der Schule zu verbessern und die davon ausgehenden negativen Beeinträchtigungen der Anwohner zu reduzieren, ist ein Kurzzeitparkgebot für diese „Stoßzeiten“ morgens, mittags und nachmittags empfohlen worden, verbunden mit dem Appell an die Erzieherinnen und LehrerInnen, ihre Autos weiter weg von der Schule zu parken.

Ferner soll die Anregung aus der Schule geprüft werden, unmittelbar an den Schulhof angrenzend eine Art Eltern-Haltestelle einzurichten.

Die höchst problematische Idee der Einbahnstraße dürfte damit vom Tisch sein, hofft Ehlert. Denn Unterstützung finden solche Vorschläge auch bei den Fachleuten von Polizei und Straßenverkehrsbehörden nicht, wie Beispiele zu anderen Schulstandorten etwa an der Ruhr- oder der Hölderlinstraße zeigen.

Ehlert hatte angekündigt, dass die Wohnungsbaugenossenschaft Erkrath, deren Vorstand er angehört, prüfen wird, ob die Zufahrten ihrer Häuser dort als Feuerwehrzufahrten ausgewiesen werden können und  damit „Ausweichstellen“ für Gegenverkehr geschaffen würden.

16Jun/13

Seit‘ an Seit‘ – Bettina Böttinger im Gespräch mit Gertrud und Peer Steinbrück

Seit’ an Seit’

Gaben einen persönlichen Einblick in ihr Familienleben: Gertrud und Peer Steinbrück (Foto: Marco Urban / SPD)

Peer und Gertrud Steinbrück haben am Sonntag beim SPD-Parteikonvent in Berlin einen emotionalen und intimen Einblick in ihr Familienleben gegeben. Im Dialog mit der Moderatorin Bettina Böttinger sprach das Ehepaar über eine neue, bisher unbekannte Seite der Familie Steinbrück.

Schlagfertig, sympathisch und witzig präsentierte sich Gertrud Steinbrück beim Parteikonvent: „Ich muss damit fertig werden, dass Peer in einer Regenbogenehe mit Sigmar lebt“, sagte die Gymnasiallehrerin gleich zu Beginn des Gesprächs. Mit der Äußerung nahm sie Bezug auf die Eröffnungsrede des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, der gesagt hatte, die politische Ehe von ihm und Peer Steinbrück sei lebendig und fröhlich.

Standing Ovations für Peer und Gertrud Steinbrück

Es ist ein sehr offenes, ehrliches und persönliches Gespräch, das die Eheleute Steinbrück mit der Moderatorin Bettina Böttinger führen. Es geht um ihre Ehe, ihre Kinder, ihre erste Begegnung, den ganz normalen Alltag im Hause Steinbrück – und natürlich um den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.

Dabei zeigte Gertrud Steinbrück, dass auch sie Klartext reden kann: Sie finde es „schwer zu ertragen“, dass oftmals nur das Schlechte gesucht werde, sagte die Gymnasiallehrerin. Dabei habe ihr Mann viel aufgegeben für die Kandidatur. „Wir konnten machen, was wir wollten. Wir hatten Freiheit, wir hatten Freizeit“, so Gertrud Steinbrück.

Gertrud und Peer Steinbrück beim Parteikonvent

Für den emotionalen Auftritt des Ehepaars Steinbrück gab es stehende Ovationen (Foto: Marco Urban / SPD)

Doch ihr Mann habe sich für die Kandidatur als Kanzlerkandidat entscheiden. Es bedeute doch etwas, wenn jemand das alles aufgebe: „Peer kämpft für etwas. Er will Deutschland besser und gerechter regieren.“ Dann ärgere es sie maßlos, „wenn er verhauen wird“, sagte die promovierte Biologin.

Peer Steinbrück war von den unterstützenden Worten seiner Frau sichtlich bewegt und berührt. Bei der Frage der Moderatorin, warum er sich die Kandidatur denn dann antue, rang der Kanzlerkandidat nach Worten. Das Publikum reagierte auf den ehrlichen und emotionalen Auftritt von Peer und Gertrud Steinbrück mit stehenden Ovationen.

„Wir können gut miteinander lachen“

Seit 1975 sind die Steinbrücks verheiratet. Besonders möge sie an ihrem Mann seinen Humor und dass sie so viel miteinander lachen, sagte Gertrud Steinbrück: „Ich glaube, wir wären gar nicht mehr miteinander verheiratet, wenn wir nicht so gut miteinander lachen könnten.“

Und sie finde es gut, „dass er seine Kanten hat.“ Und dass er dazu steht, was er sagt: „Für das, was er richtig findet, macht er sich auch krumm“, so Gertrud Steinbrück. Das, was er verspricht, halte er ein, auch wenn es Widerstand gibt.

In dem Gespräch wird schnell klar: Gertrud Steinbrück ist nicht die Frau, die hinter ihrem Mann steht, sondern die Frau, die gleichberechtigt neben ihrem Mann steht. Für ihre Schüler sei Peer Steinbrück sogar „der Mann von Frau Steinbrück und nicht umgekehrt“, so die Gymnsiallehrerin.

Zum Schluss des emotionalen und intimen Einblicks in das Privatleben dankte der Kanzlerkandidat seiner Frau: „Für vier Jahrzehnte eines wunderbaren Lebens. Für drei Kinder, die wir lieben.“ Und für unzählige, unvergessliche Erlebnisse und Momente.

14Jun/13

Peer Steinbrück erfreut: „Lösung für Bahnübergang in Erkrath-Hochdahl in Sicht.“

Peer Steinbrück zeigt sich erleichtert, dass nun doch eine einvernehmliche Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in Hochdahl bezüglich des Bahnüberganges gefunden wurde. Wie heute nach einem gemeinsamen Treffen aller Beteiligten signalisiert wurde, konnte man sich in Absprache darauf einigen, dass der Bahnübergang bis zum endgültigen Bau der Rampe an der Südseite des Bahnhaltepunktes offen gehalten wird. „Es ist also nicht damit zu rechnen, dass kilometerweite Umwege in Kauf genommen werden müssen. Anscheinend hat der öffentliche Druck und der Einsatz von vielen Beteiligten doch dazu geführt, dass die Entscheidung nicht über die Köpfe der Hochdahler Bürgerinnen und Bürger hinweg getroffen wurde.“, so Peer Steinbrück.

Aktuell sieht es nun, vorbehaltlich der Einwilligung der Aufsichtsbehörden, so aus, dass die Rampe an der Südseite des Bahnhofes bis Oktober 2014 fertig gestellt wird und in diesem Zeitraum der beschrankte Bahnübergang bestehen bleibt. Die barrierearme Erreichbarkeit des nördlichen Teils des Bahnhaltepunktes ist somit gewährleitet.

„Ich freue mich, dass diese Lösung nun gefunden wurde und werde mit allen Beteiligten im Gespräch bleiben, um die Baumaßnahme und den Fortschritt auch weiterhin zu begleiten.“, betonte Peer Steinbrück zum Abschluss.

12Jun/13

Trauerfeier für Bringfried Metzner

Wer mag und kann, möge Bringfried Metzner auf seinem letzten Gang am kommenden Montag, 17. Juni, 13.30 Uhr, von der Kapelle des Erkrather Friedhofes, Kreuzstraße, aus begleiten…. Wir vermissen ihn sehr, wir werden ihn in unseren Herzen und in in unserer Erinnerung als Fels in der Brandung wissen und empfinden.
Wir sind traurig.
Stille Grüße
SPD-Stadtverband Erkrath: Klaus Pryzbilla
SPD-Ortsverein Erkrath: Dieter Becker
SPD-Ratsfraktion Erkrath: Detlef Ehlert
SPD-Arbeitsgemeinschaft Sechzig plus: Adi Franke
07Jun/13

Bringfried Metzner ist tot. Ein herber Verlust.

Bringfried Metzner, hier beim Sommerfest der SPD-Erkrath 2009

Bringfried Metzner ist tot. Urgestein der SPD in Erkrath. Bringfried Metzner und August Franke – war jemand länger aktiv im Vorstand der Erkrather SPD als sie?

In seinem Haus wurden Mitte der Siebziger im letzten Jahrhundert Initiativen für die Rettung der Stadt Erkrath als selbstständige Stadt erfunden und geschmiedet wie „Erkrath steuert selbst“. Er gehört damit zu den wachen Geistern, denen Erkrath verdankt, nicht als Stadtteil von Düsseldorf untergegangen zu sein.

Gründungsrektor der Grundschule Falkenstraße. Konsequenter Verfechter der Idee der Gemeinschaftsschule. Als Grundschule für alle von Klasse 1 – 4, für die weiter führenden Jahrgänge als Gesamtschule.

Als Lehrer und Pädagoge nicht unumstritten, von Vielen geliebt, von Manchen wohl auch gehasst. Aber jedenfalls der Mensch und Rektor, der diese Schule wichtig und bedeutsam für den Ortsteil und mit der Montessori-Pädagogik für die ganze Stadt zur Vorzeige-Schule gemacht hat.

Im Stadtrat über 30 Jahre der Fachmann für Schule, Kultur, für die von ihm mitbegründete Jugendmusikschule und für die VHS. Einer, der wußte, von was er sprach, der für seinen Fachverstand und das Herzblut, das er in „seine“ Institutionen investierte, breite Anerkennung über Parteigrenzen hinweg und in der Bevölkerung fand.

Engagierter Personalvertreter, Kollege und Streiter in und mit seiner Gewerkschaft, der GEW.

Gründungsmitglied, Vorstandsmitglied und Geschichtsforscher sowie Usser-Dorp-Redakteur der Ercroder Jonges.

Familienmensch, Ehemann und Vater sowie Großvater und Berater, Freund.

Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Lernender von und an und mit Bringfried Metzner, sagt: „Über Jahrzehnte hinweg war er mir ein treuer Freund, ein kluger Ratgeber, ein gutes Stück von dem Fels, auf den wir unser Haus SPD bauen konnten. Danke, lieber Bringfried, dass du da warst, dass du für uns und auch für mich persönlich da warst.“

Der Text der Trauer-Ansprache Ehlerts für Bringfried Metzner ist auf dessen persönlicher Homepage nachzulesen

05Jun/13

Ein großer Erkrather ist verstorben: Hans Knott, Gründer der Mitex

Hans Knott ist am 31. Mai verstorben. Weil als Mensch wie als Unternehmenschef so bescheiden und zurückhaltend lebend und agierend, kennen diesen engagierten, erfolgreichen Unternehmer vielleicht nicht viele Menschen in unserer Stadt.

Nutzen werden sie dennoch von seinem Wirken, von den Produkten des von ihm begründeten Unternehmens Mitex haben, allein deshalb, weil die Erfindungen und Produkte seines Unternehmens aus Erkrath heraus in den unterschiedlichsten Technologiebereichen und Industrien weltweit Anwendung finden.

Er war ein Großer – und hat kein Aufheben darum gemacht.

Er widmete sich insbesondere nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Unternehmensmanagement der Bienenzucht in Erkrath, was immer auch mit aktivem Natur- und Umweltschutz einher ging. Er lebte vor und stellte es für frühere Beschäftigte und für die Jugend in seiner Stadt in zahlreichen Präsentationen für Kindergärten und Schulen dar.

Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD-Erkrath und persönlich mit Hans Knott bekannt, sagt:  „Ich bin dankbar, Hans Knott kennen gelernt haben zu dürfen.

Er möge in Frieden ruhen, meine Gedanken sind bei seiner Familie. Und bei seinem Unternehmen, der Mitex, die mit seinem Schwiegersohn Georg Heinen in seinem Sinne viel für Erkrath tut und weiter segensreich aktiv bleiben möge.“

http://www.ehlert-detlef.de/2013/06/05/ein-groser-erkrather-ist-nicht-mehr-bei-uns-hans-knott-ist-tot/

05Jun/13

Hochdahl und die SPD: Horst Wangerin zur Geschichte der Partei in Millrath

Horst Wangerin, „Hobby“-Geschichtsforscher und Autor von Büchern zur Geschichte Hochdahls bzw. der Entwicklung der SPD in dem Ortsteil, wird beim nächsten Treffen der lebensälteren Sozialdemokraten sprechen. Aus Anlass des Parteigeburtstags – 150 Jahre – hat Adi Franke mit seinen Vorstandskollegen von SPD-Sechzig plus das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.

Das für interessierte Gäste offene Treffen wird am Dienstag, 11. Juni, 15 – 17 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus, Sedentaler Straße 105, stattfindne. Außer dem Sachvortrag wird auch für das leibliche Wohl der Gäste mit Kaffee und Kuchen gesorgt sein.

04Jun/13

Die Deutsche Bahn will mehr Video-Überwachungen auf Bahnhöfen?

Die Deutsche Bahn will mehr Videoüberwachung auf Bahnhöfen und dafür sollen 40 Millionen Euro zusätzlich investiert werden bis 2018 – das jedenfalls steht in den Zeitungen. Und das ärgert den SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert und bestimmt viele andere Menschen hier in Erkrath auch. Nicht der Umstand, dass die Bahn mehr Kameras will. Nein, sondern im Gegenteil, dass das nun als neue Nachricht „verkauft“ wird. Denn in Erkrath wird schon lange gefordert, dass die S-Bahnhöfe überwacht werden, um das Sicherheitsgefühl der Bahnreisenden zu stärken und um zu ermöglichen, dass Kriminelle leichter gefasst und überführt werden können.
Die Stadt Erkrath hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Erkrath bereits in Millrath Aufnahmegeräte installiert und wollte dies auch für die weiteren Stationen ermöglichen und wäre dafür auch bereit gewesen, die Kosten vorzufinanzieren.
Doch der Bürgermeister hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Bahn die Kooperationsangebote Erkraths zur Einführung von solchen Überwachungseinrichtungen in Hochdahl und Alt-Erkrath aus Kostengründen abgelehnt habe.
Wenn die Bahn nun doch noch (oder wieder) auf einen vernünftigen Kurs einschwenke, sei das gut, obwohl die zeitliche Verzögerung ärgerlich ist, so Detlef Ehlert. Er hat deshalb den Bürgermeister aufgefordert, sich im Namen der Stadt erneut bei der Deutschen Bahn dafür einzusetzen, dass in Erkrath die Kameras auf unseren DB-S-Bahn-Stationen installiert werden.
03Jun/13

Volkszählung: Auch Erkrath schrumpft schneller als erwartet

Der Zensus 2011 bringt es ans Licht: Die Zahl der Menschen in Erkrath ist am 9. Mai 2011 mit 43.690 geringer als in der amtlichen Statistik etwa des Einwohnermeldeamtes. Dort werden für den 31.12.2010 knapp 46.000 Personen als Erkrather geführt. Gegenüber dem bisherigen – vermuteten – Bevölkerungshöchststand 1997 von beinahe 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist das ein deutlicher Absturz, der auch bei den weiteren Beratungen zum Stadtentwicklungskonzept und bei seiner Umsetzung eine wichtige Rolle spielen wird.

Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen ermittelt im Einzelnen diese Zahlen für die Einwohner und für die Gebäude in unserer Stadt.