All posts by SPD Erkrath

22Apr/18

Andrea Nahles ist Vorsitzende der SPD

Andrea Nahles

Nach 155 Jahren wird die SPD erstmals von einer Frau geführt: Die rund 600 Delegierten des SPD-Parteitags in Wiesbaden wählten Andrea Nahles mit 66,35 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden.

Mit der Wahl setzt die SPD auch einen ersten Baustein für die Erneuerung der Partei: Mehr Diskussion, mehr Demokratie und: Erstmals seit ihrer Gründung 1863 steht eine Frau an der Spitze der SPD!

Beruflicher Aufstieg sei für Frauen immer noch nicht selbstverständlich, erinnerte Nahles noch vor der Wahl. Heute durchbreche aber die SPD diese „gläserne Decke“, die es auch in der Partei gegeben habe – „und dann bleibt sie offen!“

Dass die Parteichefin einiges vor hat, machte sie schon in ihrer Bewerbungsrede deutlich – und warb dafür, Antworten auf die großen Fragen der Zeit eng an den sozialdemokratischen Grundwert der Solidarität zu knüpfen. „Freiheit ist das Wichtigste. Gerechtigkeit ist unser Ziel. Aber Solidarität ist doch das, woran es am meisten fehlt in dieser globalisierten, neoliberalen, turbodigitalen Welt“, rief Nahles unter dem Beifall der rund 600 Delegierten.

„Dinge solidarisch zu organisieren heißt: Risiken auf viele Schultern zu verteilen. Sicherheiten zu schaffen.“ Auf dieser Grundlage werde die SPD etwa das Konzept einer „Solidarischen Marktwirtschaft“ erarbeiten, in der alle vom Wirtschaftswachstum profitierten – und nicht nur wenige Reiche. Es gehe auch um einen „solidarischen Ordnungsrahmen“ für den digitalen Kapitalismus, für die Arbeitsgesellschaft und den Sozialstaat. „Gedanklich“, so Nahles, „muss da kein Stein auf dem anderen bleiben.“

Leidenschaftlich unterstrich Nahles auch die zentrale Rolle der SPD im Kampf gegen rechte Populisten: „Es geht um nichts weniger als den Erhalt unserer Demokratie.“ Die Rechten suchten nicht die Auseinandersetzung mit den Starken, sondern kämpften gegen die Schwächsten. „Diese Kräfte sind nicht das Volk, sie sind ein Angriff auf das Volk.“ Botschaft auch dieses Parteitag müsse sein: „Steht mit uns gemeinsam dagegen auf!“
Start der inhaltlichen Erneuerung

Neben der Wahl der neuen Vorsitzenden beschloss der Parteitag auch den Fahrplan für die inhaltliche Erneuerung. Es geht um Wachstum und Wohlstand im 21. Jahrhundert, um die Zukunft der Arbeit, um den bürgerfreundlichen Staat, der Sicherheit und soziale Teilhabe garantiert und um Deutschlands Rolle in Europa und der Welt. Zu diesen Fragen will die SPD in den kommenden Monaten neue Antworten entwickeln – mit Ideen aus der ganzen Partei und Gesellschaft.

„Wir sind ’ne Arbeiterpartei“, sagte Nahles zum Abschluss des Parteitags. „Wir sind auch Arbeiter am eigenen Weinberg. Packen wir`s an!“

10Feb/18

GroKo oder NoGroKo – wo geht die SPD hin?

Werden die SPD-Mitglieder den mit der CDU und der CSU geschlossenen Vertrag zur Bildung einer neuen Regierung bestätigen oder werden sie NEIN sagen? Und was geschieht dann?
Oder vielleicht auch gut zu wissen: Was steht denn drin in dem Vertrag, was soll denn getan werden, um die Lebensverhältnisse der Menschen hier und die Gestaltungsbedingungen für die Unternehmen wie die Chancen zum Erhalt unserer Umwelt zu verbessern?
Die Arbeitsgemeinschaft Sechzig + der Erkrather SPD diskutiert Inhalte und Folgen pro und contra GroKo bei ihrem nächsten Treffen am Faschingsdienstag, 13. Febr., 15.00 Uhr, in der AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus Hochdahl, Sedentaler Str. 105.

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen!

Den Vertragsentwurf gibt es zum Herunterladen hier: https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2018.pdf

08Dez/17

Vorweihnachtliche Stimmung bei Sechzig +

Der AG-Vorstand, von links: Horst Esselborn, Brigitte Hampel, Dieter Becker, Adi Franke, Jochen Lohoff, Siegrid Koch, Jürgen Hampel

Der AG-Vorstand, von links: Horst Esselborn, Brigitte Hampel, Dieter Becker, Adi Franke, Jochen Lohoff, Siegrid Koch, Jürgen Hampel

Adi Franke und seine SPD-Arbeitsgemeinschaft Sechzig + laden zur vorweihnachtlichen Feier am Dienstag, 12. Dezember, 14.30 Uhr, in den Kaiserhof Bahnstr. (Sockelgeschoß), ein.
Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen soll an dem Tag Vorrang haben und die Politik etwas in den Hintergrund drängen.
AG-Mitglied Jürgen Hampel wird mit lustigen Anekdoten zur Unterhaltung beitragen.
Dennoch wird der Ratsfraktionsvorsitzende Detlef Ehlert auch für Themen aus der Kommunalpolitik zur Verfügung stehen.
Die Veranstaltung ist für interessierte Gäste offen.

05Okt/17

Nach der Wahl ist vor der Wahl…

Peter Zwilling

Peter Zwilling

Das ist das Thema des nächsten Treffens der Erkrather SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Termin dafür ist Dienstag, 10. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, in der AWO-Begegnungsstätte, Hochdahl, (Bürgerhaus), Sedentaler Straße 105.
Referent ist Peter Zwilling, Geschäftsführer des SPD-Kreisverbands Mettmann. Er hat etliche Wahlkämpfe für die Sozialdemokratische Partei auf Landes- und Bundesebene organisiert und wird den Wahlausgang und die aktuelle Lage bewerten.
Das Treffen ist öffentlich. Jede interessierte Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen.

29Aug/17

Schulanfänger unterwegs!

Schule hat begonnen

Schule hat begonnen

Mittwoch beginnt die Schule wieder und ab Donnerstag sind auch unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler – die I-Dötze – unterwegs auf unseren Straßen und Wegen. Autofahrer darauf besonders hinzuweisen, hat sich die SPD vorgenommen und hat deshalb an den Grundschulstandorten mit einer Plakatkampagne begonnen. Mittlerweile gilt zwar im Umfeld aller Erkrather Grundschulen eine Höchstgeschwindigkeitsregel von maximal 30 km/h, doch soll das dem Vernehmen nach noch nicht bei allen KraftfahrerInnen “angekommen” sein…

Da die noch unerfahrenen Kids Entfernungen und Geschwindigkeiten in dem Alter nicht wirklich einschätzen können, müssen Erwachsene umso mehr auf ihr Verhalten achten: “Fuß vom Gas” gehört dazu, aber auch: Fußgängerampeln nutzen, wo solche vorhanden sind (und zwar ausschließlich bei “grün”…), deutlich links, rechts, links gucken, bevor Straßen gequert werden usw.

21Aug/17

Erkrath „erobert“… Jens Niklaus ersteigert Ortseingangsschild

Jens Niklaus, stolzer Eigentümer des Erkrathschildes...

Jens Niklaus, stolzer Eigentümer des Erkrathschildes…

Jens Niklaus ersteigert Ortseingangsschild Erkrath und spendet 210 Euro für das St.-Franziskus-Hospiz in Erkrath.
Die Große Erkrather Karnevals-Gesellschaft e.V. 1994 war auch außerhalb der eigentlichen Session aktiv und veranstaltete jetzt ein Sommerfest unter dem Dach der Markthalle.
Mit dabei war auch SPD-Bundestagskandidat Jens Niklaus, der ein Ortseingangsschild Erkrath ersteigerte.
Das wird er vorerst in seinem Büro in Alt-Erkrath an seinem Arbeitsplatz in der Brüggermühle aufstellen und dann nach dem 24. September mit nach Berlin in sein Büro im Bundestag nehmen 😉
Das Foto von Dieter Becker zeigt den stolzen Eigentümer mit Bernd Franzen und Detlef Ehlert von der Erkrather SPD

12Aug/17

Martin Schulz: Zukunft kommt nicht von allein

Martin Schulz im Gespräch

Martin Schulz im Gespräch

5 Punkte für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland:
Zukunft kommt nicht von allein

Es geht um die Zukunft der deutschen Schlüsselindustrie: Autos „Made in Germany“ sichern hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das muss auch so bleiben. Aber die Abgas-Skandale haben Vertrauen gekostet und die Herausforderungen der Zukunft sind enorm. Der Strukturwandel hin zu alternativen Antrieben und einer immer stärkeren Digitalisierung der Mobilität entscheidet über die Perspektiven des Automobilstandorts Deutschland. Ein schlichtes „Weiter so“ darf es daher nicht geben. Wohlstand und Arbeitsplätze sowie eine intakte Umwelt für unsere Kinder sichern wir nur, wenn wir jetzt den Mut zur Erneuerung haben. Wir müssen anpacken statt aussitzen.

Sofortmaßnahmen umsetzen: Die Auto-Industrie steht in der Verantwortung, schnell und wirksam die Luftverschmutzung in unseren Städten zu bekämpfen. Dazu zählen Software-Updates, Umtauschprämien und Investitionen sowie die Unterstützung für Städte mit besonders starker Abgas-Belastung. Klar ist: Die Hersteller müssen diese Maßnahmen bezahlen, nicht die Autofahrer oder die Steuerzahler.

Staatliche Aufsicht verbessern: Der Diesel-Skandal hat gezeigt, dass es zu viele Spielräume für Schummel-Tricks der Hersteller und zu wenig wirksame Kontrollen gibt. Wir werden die Kontrollverfahren neu ordnen, damit die Grenzwerte auch in der Realität und nicht nur auf dem Papier eingehalten werden. Gleichzeitig stärken wir Verbraucherinnen und Verbraucher durch die Möglichkeit der Musterfeststellungsklage.

Investitionen, Innovationen und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Automobilität: Diesel- und Erdgas-Antriebe sind für einen absehbaren Zeitraum Brückentechnologien. Perspektivisch muss die deutsche Autoindustrie jedoch auch bei neuen Antriebstechnologien führend sein und Leitmarkt für die Elektromobilität werden: Durch eine europäische E-Mobilitätsquote, steuerliche Sonderabschreibungen für gewerbliche Nutzer und die Modernisierung der ÖPNV-, Taxi- und öffentlichen Nutzfahrzeugflotten durch Elektrofahrzeuge setzen wir dafür wichtige Impulse. Gleichzeitig schaffen wir die rechtlichen Voraussetzungen für die digitale Mobilität und das automatisierte Fahren.

Industriepolitik für die Mobilität von morgen: Mit der Plattform „Zukunft der Automobilindustrie“ werden wir den Strukturwandel gemeinsam mit Gewerkschaften, Verbänden und Experten politisch flankieren. Denn für die Mobilität von morgen brauchen wir auch abgestimmte Maßnahmen im Bereich Qualifizierung, Infrastruktur und Forschung. Dazu gehören Weiterbildungsmaßnahmen für die Beschäftigten, eine eigene Batteriezellproduktion am Standort Deutschland sowie die notwendige Ladeinfrastruktur. Unser Ziel: 100.000 Ladesäulen im Jahr 2020.

Neue integrierte Verkehrskonzepte entwickeln: Wir werden die neuen digitalen Möglichkeiten besser nutzen, um das Automobil von morgen mit anderen Verkehrsträgern eng zu vernetzen. Mit einer digitalen Mobilitätsplattform, die Verkehrsdienstleistungen aus einer Hand bieten soll, wird Mobilität bequemer, umweltfreundlicher und effizienter.

Die Autoindustrie steht wie unser Land vor einer Richtungsentscheidung: Sie muss jetzt entschlossen und konsequent die Herausforderungen der Zukunft anpacken. Deutschland kann mehr!