All posts by SPD Erkrath

12Jul/13

Heinz Schlebusch ist tot.

Heinz Schlebusch hat seinen Hobel weggelegt und er hat Adieu gesagt. Der erste hauptamtliche Feuerwehrmann in Hochdahl, 35 Jahre im Dienst der Menschen, vier Jahre zuvor schon in der freiwilligen Feuerwehr dabei. Musiker mit Herzblut, zum Beispiel in der Hubbelrather Dorfkapelle. Schreiner und Bestatter, Ehemann unserer Fraktionskollegin Tina.

Alles Gute auf der neuen Reise, auf dem Weg zu Gott, wünschten in der bewegenden Trauerfeier in der St. Franziskus-Kirche heute morgen Monsignore Christoph Biskupek und Feuerwehr-Chef Guido Vogt. Jacky Müller spielte auf dem Trillser Friedhof, während rund dreihundert Menschen Abschied von Heinz nahmen.

Die Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen insbesondere aus Hochdahl und aus der Ratsfraktion sind in Gedanken bei Tina und Annemie.

12Jul/13

Ordnungsamt kontrolliert in Sandheide

SPD-Ratsmitglied Peter Urban und sein Kollege Detlef Ehlert hatten aufgrund jüngster Klagen von Anwohnern des Sandheider Marktes die Verwaltung und den Bürgermeister aufgefordert, mehr gegen Saufgelage, ruhestörenden Lärm und „Wildpinkeln“ auf dem neuen Marktplatzgelände, der Bushaltestele davor und dem Wäldchen am Parkplatz zu unternehmen. „Zu Recht fühlen sich die Bewohner dort gestört von Zeitgenossen, die sich zu späten Abendstunden oder mittags dort treffen, mit hoher Lautstärke ‚diskutieren‘ und sich einfach daneben benehmen,“ meint Urban.

Soweit der Ordnungsdienst der Stadt die Ruhestörer nicht „auf frischer Tat“ beim Zerdeppern von Flaschen oder beim Urinieren auf dem Platz oder am Waldrand erwischt, ist es schwer, die Übeltäter des Platzes zu verweisen. Aber schon allein fordern die Sozialdemokraten, verstärkt Kontrollgänge des Ordnungsdienstes vor allem auch in den Abendstunden durchzuführen. Der Bürgermeister sagt dies letztlich auch zu.

Urban will nun innerparteilich Anträge auf den Weg bringen, dass die Landes-Ordnungsbehördengesetze „verschärft“ werden. Damit soll möglich werden, dass Alkoholverzehr auf öffentlichen Plätzen untersagt wird, um Zuwiderhandelnde effektiver „aus dem Verkehr ziehen“ zu können.

11Jul/13

Bürgerbüro in Sparkassenfiliale einrichten

Einstimmig beschlossen hat der Hauptausschuss heute, dass in der Kreissparkassenfiliale am Neuenhausplatz stundenweise ein Bürgerbüro für den Ortsteil Unterfeldhaus eingerichtet werden soll. Beantragt hatte das Detlef Ehlert für die SPD-Fraktion, nachdem er gemeinsam mit seinem Erkrather CDU-Kollegen Wilfried Schmidt einen Ortstermin mit Sparkassenchef Ulrich Rüther in dem Kreditinstitut durchgeführt hatte.

„Eine Bürgerbüro in der Sparkassenfiliale – das ist nicht einfach, aber es ist zu schaffen. Und zu vernünftigen Bedingungen auch finanzierbar. Deshalb wollen wir das machen,“ erklärte Ehlert im Hauptausschuss. Jetzt ist die Verwaltung am Zug, Näheres mit der Sparkasse auszumachen.

03Jul/13

Bürgerbüro in Unterfeldhaus?

Kommt nun ein Bürgerbüro nach Unterfeldhaus – und zu welchen Kosten? Wollen, wollen alle Parteien eine solche Servicestation im kleinsten, sich stets vernachlässigt fühlenden Ortsteil. Brauchen die Unterfeldhauser ein Bürgerbüro aber wirklich? Um einmal in zehn Jahren einen Personalausweis zu beantragen oder einen Reisepass? Dafür eher nicht. Um Theaterkarten zu erwerben, die auch telefonisch vorbestellt werden können, auch nicht. Gelbe Säcke des Dualen Systems oder Laubsäcke im Herbst, die gibt es auch beim örtlichen Raiffeisen-Markt.

Was bleibt? Das Gefühl der „Vernachlässigung“? Reicht das für zusätzliche Geldausgaben der Stadt, die ohnehin „klamm“ ist?

Eine schwierige Entscheidung. Detlef Ehlert, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion hatte deshalb jetzt einen neuen Anlauf bei der Kreissparkasse Düsseldorf gestartet: In der Filiale der Kreissparkasse am Neuenhausplatz ist eine Unterbringung des Bürgerbüros räumlich sicher möglich, die „akustische“ Abschirmung und die Übersicht der Sparkassenbeschäftigten über die neue, zusätzliche Kundschaft an dem Platz ist schwierig. Aber einen Versuch ist es wert, dort stundenweise ein Bürgerbüro einzurichten. Alle anderen Überlegungen aber würden zu teuer werden und angesichts eines durchschnittlichen Besucheraufkommens von rund 40 Unterfeldhauser Bürgern pro Woche in den heutigen Bürgerbüros in Alt-Erkrath und in Hochdahl wohl auch nicht zu rechtfertigen, wenn insbesondere dafür auch noch je zwei Beschäftigte aus den anderen Bürgerbüros „abgezogen“ werden müssten.

Mehr dazu steht hier in der Rheinischen Post

02Jul/13

Erkrather Jamaica-Koalition macht Stadtentwicklungskonzept kaputt

Das war eine Überraschung heute im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung: Die Schlussberatung zum Stadtentwicklungskonzept stand an, der Ausschuss sollte dem Stadtrat die Annahme des Konzepts in der bisher erarbeiteten und in 35 öffentlichen Veranstaltungen erörterten Konzepts empfehlen. Aber Schwarz-Gelb wie die Grünen fielen auf Radikalpositionen zurück. Während die Einen viel mehr Bauflächen ausweisen wollten, „verrieten“ die Anderen den zu Beginn der Ratswahlperiode mit SPD und BmU geschlossenen Pakt, bei Aufgabe bisheriger Bauflächen Ersatz an anderer Stelle in der Regionalplanung anzumelden.

Nachdem dann auch noch die BmU den in derselben Vereinbarung verabredeten Ausschluss eines Gewerbegebietes an der Neanderhöhe einseitig aufgekündigt hatte, waren heute alle Dämme gebrochen. In der Ablehnung des Stadtentwicklungskonzept-Entwurfs waren sich die Jamaica-Farben-Parteien schnell einig und ließen den Entwurf „durchfallen“.

Aber „im Zerstören von Konsens einig zu sein, wird CDU, FDP und Grünen nicht genügen, das werden ihnen die Menschen in unserer Stadt nicht durchgehen lassen. Entweder kriegen sie eine Alternative „hin“ oder sie sollten sich auf den bisherigen Diskussionsstand verständigen,“ meint Detlef Ehlert, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat.

Das Stadtentwicklungskonzept bildet ein Bild Erkraths in der Zukunft ab, das in der ganzen Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements, kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und sportlichen Lebens Zukunftschancen aufzeichnet. Das wollen die Jamaicaner leichtfertig riskieren, um je ihre eigenen Maximalforderungen durchzusetzen, was ihnen aber so auch nicht gelingen wird.

Die SPD wird weiter darum kämpfen, dass im gemeinsamen Interesse der Bürgerschaft, der Wirtschaft und Rat wie Verwaltung Einigkeit für die Entwicklung unserer Stadt hergestellt wird. Für Erkrath, denn Erkrath hat es verdient.

 

02Jul/13

Erkrath: Fundort des Neandertalers

Intensive Gespräche und Überlegungen hat die SPD-Ratsfraktion jetzt noch einmal angestellt und nun ist das Ergebnis klar: Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass der Namenszusatz auf den „Gelben Ortseingangsschildern“ lauten soll: Fundort des Neandertalers

Das dürfte dann im Stadtrat zu einer weit überwiegenden, vielleicht sogar einstimmigen Mehrheit für den Namensvorschlag führen.

Im Vorfeld war die langjährig eingeübte Praxis des Verwendens von „Tor zum Neandertal“ auf Briefköpfen und Werbemitteln der Stadt meinungsbildend gewesen. Aber nun sollen die „alten Zöpfe“ gegen einen neuen Anlauf zur regionalen wie internationalen Vermarktung des Neandertalers in Verbindung mit Erkrath als dem tatsächlichen Ort des Auffindens der ersten Knochen dieses Urmenschentyps aufgegriffen werden, sagt Detlef Ehlert, der Vorsitzende der Ratsfraktion in Erkrath.