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02Jul/13

Erkrather Jamaica-Koalition macht Stadtentwicklungskonzept kaputt

Das war eine Überraschung heute im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung: Die Schlussberatung zum Stadtentwicklungskonzept stand an, der Ausschuss sollte dem Stadtrat die Annahme des Konzepts in der bisher erarbeiteten und in 35 öffentlichen Veranstaltungen erörterten Konzepts empfehlen. Aber Schwarz-Gelb wie die Grünen fielen auf Radikalpositionen zurück. Während die Einen viel mehr Bauflächen ausweisen wollten, „verrieten“ die Anderen den zu Beginn der Ratswahlperiode mit SPD und BmU geschlossenen Pakt, bei Aufgabe bisheriger Bauflächen Ersatz an anderer Stelle in der Regionalplanung anzumelden.

Nachdem dann auch noch die BmU den in derselben Vereinbarung verabredeten Ausschluss eines Gewerbegebietes an der Neanderhöhe einseitig aufgekündigt hatte, waren heute alle Dämme gebrochen. In der Ablehnung des Stadtentwicklungskonzept-Entwurfs waren sich die Jamaica-Farben-Parteien schnell einig und ließen den Entwurf „durchfallen“.

Aber „im Zerstören von Konsens einig zu sein, wird CDU, FDP und Grünen nicht genügen, das werden ihnen die Menschen in unserer Stadt nicht durchgehen lassen. Entweder kriegen sie eine Alternative „hin“ oder sie sollten sich auf den bisherigen Diskussionsstand verständigen,“ meint Detlef Ehlert, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat.

Das Stadtentwicklungskonzept bildet ein Bild Erkraths in der Zukunft ab, das in der ganzen Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements, kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und sportlichen Lebens Zukunftschancen aufzeichnet. Das wollen die Jamaicaner leichtfertig riskieren, um je ihre eigenen Maximalforderungen durchzusetzen, was ihnen aber so auch nicht gelingen wird.

Die SPD wird weiter darum kämpfen, dass im gemeinsamen Interesse der Bürgerschaft, der Wirtschaft und Rat wie Verwaltung Einigkeit für die Entwicklung unserer Stadt hergestellt wird. Für Erkrath, denn Erkrath hat es verdient.

 

02Jul/13

Erkrath: Fundort des Neandertalers

Intensive Gespräche und Überlegungen hat die SPD-Ratsfraktion jetzt noch einmal angestellt und nun ist das Ergebnis klar: Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass der Namenszusatz auf den „Gelben Ortseingangsschildern“ lauten soll: Fundort des Neandertalers

Das dürfte dann im Stadtrat zu einer weit überwiegenden, vielleicht sogar einstimmigen Mehrheit für den Namensvorschlag führen.

Im Vorfeld war die langjährig eingeübte Praxis des Verwendens von „Tor zum Neandertal“ auf Briefköpfen und Werbemitteln der Stadt meinungsbildend gewesen. Aber nun sollen die „alten Zöpfe“ gegen einen neuen Anlauf zur regionalen wie internationalen Vermarktung des Neandertalers in Verbindung mit Erkrath als dem tatsächlichen Ort des Auffindens der ersten Knochen dieses Urmenschentyps aufgegriffen werden, sagt Detlef Ehlert, der Vorsitzende der Ratsfraktion in Erkrath.