09Okt/08

Plätze in Erkrath – Bavierplatz

Die SPD-Fraktion begrüßt sehr, dass nun auf unsere mehrfache Anfrage hin zumin­dest schon einmal Teile des Bavierplatzes – unter dem Dach der Markthalle – saniert werden.

Dies ist ein erster Schritt, um den beklagenswerten Zustand des Pflasters in dem zentralen Innenstadtbereich Alt-Erkraths zu verbessern.

Im Moment geschieht das als Aufnahme und neue Verlegung („Verkle­bung“) der vor­han­den und der insoweit noch intakten Pflastersteine. Dem Aus­schuss gegenü­ber ist aber noch immer nicht mitgeteilt worden, wie wir auch verlangt hatten, was mit den zerborstenen farbigen Platten (Blauer „Marmor“ etc.) geschehen wird.

Die SPD fordert zudem, dass in dem Bereich zwischen Markthalle und Hertie, wo Re­pa­raturen anfallen, nicht einfach phantasielos Asphalt vergossen wird, sondern, wenn schon das ursprünglich verwendete Material nicht mehr verfügbar sein sollte, mit Pflastersteinen gearbeitet werden sollte, die dem vorhandenen Material ähneln.

Das verhindert jedenfalls, dass immer mehr „rumgepfuscht“ wird und für die Zukunft noch weitere Kosten für die Entsorgung von mit Bitumen kontaminierten Pflaster­steinen entstehen werden.

Zudem ist auch ungeklärt, was mit den zerborstenen Pflastersteinen insbe­son­dere im Bereich oberhalb der Markthalle geschehen soll. Das bittet die SPD  im Aus­schuss ebenfalls darzustellen.

04Okt/08

Gewerbegebiet Unterfeldhaus – Wirtschaftsförderung endlich ernst nehmen

Schreiben an dem Bürgermeister vom 4.Oktober 2008:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

für die Tagesordnung der nächsten Hauptausschusssitzung bitten wir Sie einen Punkt

Wirtschaftsförderung: Gewerbegebiet Unterfeldhaus

vorzusehen und zu unserer Einführung Stellung zu nehmen:

Aus den Reihen der Unterfeldhauser Unternehmen und Unternehmer wird immer wieder Klage geführt über die mangelnde Kooperation mit der Stadt Erkrath, über unzulängliche Unterstützung der Firmen in dem Ortsteil und über das Erschei­nungs­bild des Gewerbegebiets.

Die SPD hat wiederholt auf diese Schwierigkeiten hingewiesen und mehrfach, u.a. im Zu­sam­men­­hang mit Anträgen zum Stadtmarketing und zur Wirt­schafts­förderung, Vorschläge zur Lösung der Probleme unterbreitet.

Während demgegenüber CDU und FDP die Unter­stützung vornehmlich der steuerstärksten Unternehmen als Ziel erklärten und damit aus­drücklich mittel­stän­dische und kleine Unternehmen ausgrenzten, erkennen zunehmend mehr „Externe“ und insofern Unabhängige die Lage:

Aus einer Presse­meldung vom 16.09.08 war zu entnehmen, dass sich Landrat Hendele im Rahmen einer Veranstaltung der CDU dafür ausge­sprochen hat, nicht nur neue Gewerbeflächen auszuweisen, sondern auch bestehende Gewerbeflächen zu optimieren. Als Beispiel hat er ausdrücklich die Max-Planck-Str. in Unterfeldhaus genannt.

Wie stellt sich heute die eigentliche „Parademeile“ des Gewerbes, die Ein­gangs­situation in das Gewerbegebiet Unterfeldhaus – von Westen her – dar?  Das Grundstück, das zuletzt von der Firma Bohnen-Schneider genutzt wurde, steht seit Jahren leer – der erste Eindruck für Ortsfremde, die von der Autobahn in den Ort kommen, könnte unbefriedigender kaum sein.

Schräg gegenüber ist die Halle, die früher von dem Baumark Schmolla genutzt wurde und seit mehr als 10 Jahren von unterschiedlichen Mietern nur noch zeit- oder teilweise, jedenfalls deutlich „unter Wert“ genutzt wird.

Nördlich davon schließt sich die Ecke Niermannsweg / Heinrich-Hertz-Str. an; ein Gelände, das der Firma Aldi gehört. Die Gebäude darauf vergammeln und werden allenfalls mit Brettern vor den Fenstern gegen eine missbräuchliche Nutzung geschützt, die Grünflächen davor werden auch längst nicht mehr gepflegt.

Südlich der Max-Planck-Str. liegt eine große Fläche des Lagerplatzes der ehemaligen Stahlhandelsfirma Ovaco ungenutzt. Hier wäre allerdings eine neue Erschließung über die nördlich angrenzenden Grundstücke zwischen Nr. 15 und 17 zu schaffen und ein Grünstreifen zur Abschirmung gegen den Eselsbach auszuweisen.

Weitere Entwicklungspotentiale für Gewerbeansiedlung bestehen auf den Grundstücken Max-Planck-Str. Nr. 23 und 26 sowie auf der Heinrich-Hertz-Str. Nr. 16 und 21-23. Neben diesen offensichtlichen Baulücken gibt es auf vielen Gewerbegrundstücken in Unterfeldhaus Möglichkeiten der Nachverdichtung.

Die Parkstreifen im Gewerbegebiet Unterfeldhaus werden seit Jahren nicht mehr ausreichend gereinigt, da u.a. parkende Fahrzeuge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dortigen Firmen eine Reinigung mittels Kehrmaschinen in der Bürodienstzeit unmöglich machen. Das unterläuft zum Beispiel die her­vor­ragenden Anstrengungen der Unternehmen, mit der Installation von Kunstobjekten

Die ÖPNV-Erschließung des Gebietes wird oft bemängelt. Viele Arbeitneh­mer­innen und Arbeitnehmer könnten ihre Arbeitsplätze umweltfreundlicher erreiche, wenn hier nachgebessert würde.

Das Image der in Unterfeldhaus ansässigen Firmen leidet erheblich unter die­sen Verhältnissen, neue Firmen sind bei diesem abträglichen Zustand nur schwer zu gewinnen.

Immerhin waren Sie, Herr Bürgermeister Werner, durch den Hauptausschuss und den Rat aufgefordert worden, die Kontakte zu den Werbegemeinschaften und den Vertretern der Industrie- und Handels-Kammer bzw. der Handwerks­kammer zu verbessern und zu verstetigen.

Was ist daraus geworden?

Was unternimmt die Verwaltung, um ggf. gemeinsam mit den Grundstücks­eigentümern diese abträgliche Situation zu verbessern?

Was geschieht, um eine bessere Vermark­tung und Auslastung  der Immobilien „hin zu kriegen“,?

Wie reagieren Sie auf die „kleinen Notwendigkeiten zum Handeln“ wie derzeit etwa die des Parkens im Gewerbegebiet bei der Notwendigkeit der Straßen­reini­gung, die letztlich die Anstrengungen der Firmen zur optischen Aufwer­tung etwa mit Kunstobjekten ausgehebelt wird?

Freundliche Grüße

Detlef Ehlert“

25Sep/08

Bavierschule in Gefahr

Brief an die Rheinische Post, Frau Monika Spanier, zum Artikel „Bavierschule in Gefahr

„Sehr geehrte Frau Spanier,

Ihr o.a. Artikel ist gut. In einem Punkt allerdings möchte ich eine zitierte Aussage „gerade rücken“, die ein falsches Bild erzeugt:

Der Begriff „Verlässliche Schule“ ist für unsere Angebote der Schule von acht bis eins – und in der Praxis bedeutet das mindestens bis 13.15 Uhr – besetzt. Dies ist ein „Markenzeichen“, das wir nicht gern anderweitig verwendet wissen wollen.

Dass das in/von der Bavierschule, in der wir unser bis zur Einführung des Ganztagsbetriebs erfolgreiches und gut nachgefragtes Angebot nicht mehr anbieten durften, nun anders dargestellt wird, betrübt uns.

Bei allem Verständnis für das berechtigte Werben der Bavierschule um Anmeldungen für den weiteren Fortbestand ihrer Existenz, den ich bei entsprechender Kinderzahl ausdrücklich unterstütze, sollten nicht Negativ-Meldungen über andere Schulen in die Welt gesetzt werden – schon gar nicht, wenn sie überhaupt keine Grundlage haben.

Mit freundlichem Gruß

Detlef Ehlert“

25Sep/08

Schule kämpft ums Überleben

Brief an die Westdeutsche Zeitung zum Artikel: „Erkrath: Bavierschule kämpft ums Überleben“ vom 24. September 2008

„Sehr geehrter Herr Schneider,

Ihr o.a. Artikel ist gut. In einem Punkt allerdings möchte ich eine zitierte Aussage „gerade rücken“, die ein falsches Bild erzeugt:

Der Offene Ganztag an der Falkenstraße ist sicher! Gerade erst in diesem Schuljahr ist zusätzlich zu den beiden gut laufenden OGS-Gruppen wegen der anhaltenden Nachfrage eine dritte Gruppe (als insgesamt „zweieinhalbte“) eröffnet worden.

Bei allem Verständnis für das berechtigte Werben der Bavierschule um Anmeldungen für den weiteren Fortbestand ihrer Existenz, den ich bei entsprechender Kinderzahl ausdrücklich unterstütze, sollten nicht Negativ-Meldungen über andere Schulen in die Welt gesetzt werden – schon gar nicht, wenn sie überhaupt keine Grundlage haben.

Mit freundlichem Gruß

Detlef Ehlert“

17Sep/08

Aktiv für Hertie in Erkrath und die Beschäftigten einsetzen!

Zum aktuellen Fall der Insolvenz der Hertie-Kette und den Folgen für unsere Stadt erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Detlef Ehlert:

„Zum „Jagen“ muss der amtierende Bürgermeister der Stadt Erkrath immer erst getragen werden: Wenn es um Arbeitsplätze und die Rettung von Unter­nehmen in unserer Stadt geht, bedarf es offensichtlich eigens besonderer Auf­forderung oder Anträge der SPD im Stadtrat, damit der Bürgermeister seinen Aufgaben nachkommt. Das war so kurz nach seinem Amtsantritt 1999, als es um Pose-Marrè und die dort noch beschäftigen 250 Menschen ging, das war wieder so, als die Karstadt-Filiale Unterstützung brauchte – und es ist auch jetzt wieder so.“

Vor drei Wochen im Hauptausschuss fühlte Werner sich genervt von dem bohrenden Nachfragen der Stellvertretenden Bürgermeisterin der SPD, Edeltraud van Venrooy, wann und was er denn zu tun gedenke für die Rettung des wichtigen Kaufhauses in der Erkrather Innenstadt: er sehe da keine Handhabe, lamen­tierte Werner.

Nach Medienberichten wollte er immerhin mit seinen Amtskollegen aus den ebenfalls betroffenen Nachbarstädten zu einem Treffen mit dem Insolvenzverwalter nach Wesseling reisen. Er liess sich bei dem Termin aber entgegen seiner Ankündigung durch den Stadtkämmerer vertreten.

Weil der Bürgermeister aber keinerlei Informationen über etwaige weitere Aktionen zur Unterstützung der Beschäftigten und zur Sicherung des Einzelhandelsstandortes verlauten lässt, fordert ihn die SPD-Fraktion nun auf, unverzüglich bei der Landesregierung vorstellig zu werden. Die soll ihren „Feuerwehr“-Topf zur Rettung ange­schla­gener Unternehmen mit überre­gio­naler Bedeutung für eine dauerhafte Fort­setzung der in Konkurs gegangenen Hertie-Gesellschaft mobilisieren, meint Ehlert.

05Sep/08

Stadtwerke Erkrath beteiligen sich am Baby-Begrüßungspaket der Stadt

SPD-Fraktions­chef Detlef Ehlert hat im Stadtwerke-Aufsichtsrat angeregt, dass sich die Stadtwerke Erkrath am Baby-Begrü­ßungs­paket für die jüngsten Erkrather Neubürger beteiligen. Die Geschäfts­führung folgt dem nun und finanziert einen Teil der Ausstattung. Außerdem soll nach der Idee des Sozialdemokraten eine Familieneintrittskarte fürs Neanderbad beigesteuert werden.

Detlef Ehlert begrüßt das sehr, insbesondere weil die Mehrheit im Aufsichtsrat aus CDU und FDP bislang Initiativen der SPD für eine familienfreundlichere Aus­gestaltung der Schwimmbadeintrittspreise oder die Einführung ermäßigter Tarifstrukturen bei Strom und Gas für Einkommensschwächere abgelehnt hatte. Selbst eine Beteiligung am Erkrath-Pass, mit dem zahlreiche Erkrather Unternehmen Vergünstigungen für Familien anbieten, wurde bislang im Aufsichtsrat blockiert.

Detlef Ehlert:

„Das Mitmachen beim Begrüßungspaket für Neugeborene ist endlich ein Schritt in die richtige Richtung!“

04Sep/08

Belegung der Erkrather Sportstätten

Die Stadtverwaltung hat einige Unruhe bei den Sportvereinen der Stadt ausgelöst, indem sie offensichtlich für viele Betroffene überraschend und zudem erst kurz vor Beginn der neuen Spielsaison Belegungszeiten der Vereine auf den Sportplätzen der Stadt änderte.

Das betrifft vor allem die Belegung des Platzes an der Grünstraße. Von dort ist einer der langjährigen Nutzer, Türkiyemspor Hochdahl, aus dessen Sicht ver­bannt worden und soll nunmehr u.a. in Alt-Erkrath an der Gink und teilweise auf der Anlage Rankestraße trainieren bzw. spielen.

Die SPD-Ratsfraktion hat deshalb einen Bericht im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in der kommenden Woche über die neue Belegung der Sportplätze und die Beweggründe der Verwaltung zu den aktuellen Veränderungen angefordert.

Für die November-Sitzung des Ausschusses hat die Fraktion zudem dann einen Bericht über den baulichen Zustand und die Belegungssituation der Sporthallen in Erkrath erbeten.

29Aug/08

SPD unterstützt Erkrather Tafel

Fahrzeug der Erkrather Tafel
Fahrzeug der Erkrather Tafel

Die Erkrather Tafel braucht schnell und dauerhaft verlässlich mehr Raum für die Lebensmittelausgabe an Bedürftige im Jugendcafe an der Sedentaler Straße. Dazu zählen vor allem Kühlmöglichkeiten, die derzeit nicht ausreichend vorhanden sind. Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD, setzt sich dafür ein, dass der Sozialausschuss des Rates die Aufstellung eines Containers für die Tafel in Hochdahl dauerhaft bewilligt. Dazu hat die SPD jetzt für die nächste Sitzung des Ausschusses eine Ortsbesichtigung und eine Behandlung des Themas beantragt.

SPD unterstützt Erkrather Tafel