07Apr/20

Abi 2020 – ja, nein, vielleicht? Planungssicherheit? Nein danke!

Abi 2020 – ja, nein, vielleicht? Planungssicherheit? Nein danke! 

Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) beantwortet im Moment die immer gleichen Fragen am liebsten mit unterschiedlichen, ja sogar widersprüchlichen Aussagen. Seit Tagen sorgt sie so für immense Verwirrung über die anstehenden oder eben nicht mehr anstehenden Abiturprüfungen in NRW. Inzwischen weiß wirklich niemand mehr, wahrscheinlich am allerwenigsten Frau Gebauer, wie es um die Abiturprüfungen 2020 wirklich steht. Aber was soll’s, um es im schönen Volksmund zu schreiben: Alles neu macht der Mai…

Doch worum geht’s bei Schulministerin Gebauer? Fast auf den Tag genau vor eineinhalb Wochen hatte sie die Abi-Prüfungen um drei Wochen nach hinten auf den 12. Mai verschoben, was sich mit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz der 16 Bundesländer deckte. Schon in dieser wurde über zwei Alternativen gesprochen: Einerseits können sich die Länder für Prüfungen oder eben für eine reine Vergabe von Durchschnittsnoten entscheiden. So weit so klar. Sie entschied sich für Prüfungen und sagte wörtlich: 

“Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern jetzt Planungssicherheit, damit sie sich bestmöglich auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Dadurch sorgen wir für faire Bedingungen.”

Eine Wahlmöglichkeit für ein Abitur mit oder ohne Prüfungen gab es zu diesem Zeitpunkt unter Gebauer ausdrücklich nicht. Vielmehr war sie der Meinung, es gebe kein gerechteres Abitur als jenes, das mit Prüfungen zustande komme. Damit wischte sie vor anderthalb Wochen auch die Forderungen der Landesschülervertretung flink vom Tisch.

Am Wochenende sprach die Ministerin jedoch Bedenken aus, ob dieser Plan eingehalten werden könne: 

“Sollte ein Schulstart nach den Osterferien nicht möglich sein, müssen wir neu nachdenken”, sagte die Ministerin dem “Kölner Stadt-Anzeiger”.  Denkbar sei dann etwa, die Abiturnote aus den bereits vorhandenen Noten zu ermitteln. “Die Abiturienten haben ja zwei Drittel der Leistung bereits erbracht”, sagte sie. “Ähnlich könnte man auch bei der Ermittlung der Noten bei den mittleren Abschlüssen vorgehen.”

Aber nur einen Tag später kommt die Ministerin wieder zu völlig anderen Schlüssen:

“Alle Prüfungen finden selbstverständlich unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes statt. Es war und ist unser Ziel, die Abschlüsse in NRW, wie beispielsweise die Allgemeine Hochschulreife, auch in diesem Jahr auf der Grundlage von Prüfungen zu vergeben.” (WDR)

Zugleich behält sich die nordrhein-westfälische Landesregierung natürlich weitere Änderungen beim Abitur vor:

“In einer sehr dynamischen Lage bereitet das Ministerium für Schule und Bildung geeignete Szenarien vor. Zielsetzung des Schulministeriums bleibt es, auf der Grundlage des Kultusministerkonferenz-Beschlusses ein Abitur mit Prüfungen durchzuführen”, hieß es.

Wiederum sei es keine Option, die Prüfungen bei länger andauernden Schulschließungen weiter in den Sommer zu verschieben. Der Beginn der Sommerferien lasse eine weitere Verschiebung nicht zu. Auch das ist Gebauers Aussage. 

Frau Gebauer redet, andere Länder lassen Prüfungen schreiben

Tja, dazu sagen wir nur: “Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose”. Das war dereinst literarische Avantgarde – formuliert von Hemingway-Freundin Gertrude Stein im Paris der 20er Jahre. Für uns ist klar: Ein Tellerrand ist ein Tellerrand ist ein Tellerrand. Im Bildungsministerium NRW der Neuzeit ist das landespolitsches Pfeifen im Keller – von Bildungsministerin Yvonne Gebauer. Denn: Unklarheit ist Unklarheit ist Unklarheit. In äußerst seltsamer Beliebigkeit wechselt die Schulminsterin ihre Aussagen vom Ja zum Nein bis hin zum Vielleicht, dass einem beinahe Schwindlig wird beim erst geneigten und immer weniger geneigten Zuhören. Weil die Frau Schulministerin ja nur transparent und klar für die Schülerinnen und Schüler formulieren will. Nur nimmt die Klarheit mit jedem Tag mehr und mehr ab. Dabei waren sich die Bildungsminister der Länder durchaus einig: Ein Abitur ist ein Abitur ist ein Abitur – mit oder ohne Prüfung werde es vollständig anerkannt, so der Beschluss in besagter Kultusministerkonferenz. Den Begriff “Notabitur” halte Gebauer deshalb für falsch.

Doch so lange Frau Gebauer noch immer neue Aussagen erfindet, sind beispielsweise in Hessen die schriftlichen Abiturprüfungen zwischenzeitlich bereits gelaufen. Leider geht das schlechte Krisenmanagement der Ministerin vor allem zu Lasten der Schülerinnen und Schüler in NRW, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen. Sie sind völlig verunsichert. Zu recht. Viele leiden sowieso schon unter der aktuellen Krise. Nicht alle haben zu Hause gute Lernbedingungen, viele sorgen sich um ihre Eltern, die arbeitslos geworden oder in die Kurzarbeit geraten sind. Sie brauchen jetzt Sicherheit und eine klare Perspektive.

Das wäre zu schön! Auch ein bisschen mehr landespolitische Avantgarde würde Frau Gebauer nicht schaden. Vielleicht findet sie diese morgen, wenn sie im Schulausschuss berichtet, welche Szenarien geplant sind, um die Abschlüsse für alle Schulformen zu ermöglichen. Die Ausschusssitzung wird ab 10 Uhr im Livestream übertragen.  

22Mrz/20

Maßnahmen gegen Corona sind nötig, bleiben Sie zu Hause!

Wir sind völlig einig mit Bürgermeister Roland Schäfer, Bergkamen, Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW. Er sagt:

Klare und einheitliche Regeln einer Kontaktsperre helfen allen

Eine Kontaktsperre greift erheblich in die Freiheitsrechte ein. Aber wir stimmen der Einschätzung von Bund und Ländern zu, dass wir strengere Vorgaben brauchen, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Wenn es in den kommenden Tagen nicht gelingt, die Fallzahlen radikal zu senken, würde das unsere Krankenhäuser überfordern. Das dürfen wir nicht riskieren.

Ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen mit Ausnahme von Familien, strenge Ahndung von Vergehen – die eindeutigen Vorgaben für NRW und Deutschland schaffen Klarheit für alle. Das hilft auch den Kommunen. Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich einheitliche Vorgaben gewünscht. Das Land schafft nun mit einer Rechtsverordnung Fakten, die auf kommunaler Ebene einheitlich gelten. Das spart bei der Umsetzung der Maßnahmen in den Städten und Gemeinden wertvolle Zeit. Für einen Flickenteppich an Regelungen hat kein Bürger Verständnis. 

Durch die eindeutigen Regeln sollten auch endlich die den Ernst der Lage verstehen, die sich in den vergangenen Tagen auf unerträgliche Art und Weise fahrlässig verhalten haben und noch in Gruppen unterwegs waren. Sie können sicher sein: Polizei und kommunale Ordnungsbehörden werden konsequent kontrollieren und hart durchgreifen. 

Es macht Hoffnung, dass der allergrößte Teil der Bürgerinnen und Bürger sich schon seit mehreren Tagen verantwortungsbewusst verhält. Diese Menschen haben verstanden, dass sie sich und andere am besten schützen können, wenn sie Begegnungen auf den engsten Familienkreis beschränken. 

Der Umgang mit der Epidemie verlangt auch den Beschäftigten in den Kommunen alles ab, die Krisenstäbe tagen rund um die Uhr. Die Verwaltungen müssen die Umsetzung der Notmaßnahmen bewerkstelligen. Sie überprüfen die Lage auf den Straßen, Plätzen und Parks und sind erste Anlaufstelle für Gewerbetreibende und Eltern, die für ihre Kinder einen Platz in der Notbetreuung brauchen.  Das alles zu leisten, während die Lage und die rechtlichen Vorgaben sich ständig ändern, ist nicht einfach.   

14Mrz/20

Führt Düsseldorfs Umweltspur zu mehr Verkehr in Erkrath?

Das will die SPD-Ratsfraktion Erkrath wissen und hat deshalb eine Verkehrszählung im Bereich Max-Planck-Straße (Höhe Am Tönisberg) angeregt. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, eine solche Zählung mit ihrem eigenen Gerät vorzunehmen.

Grund ist, dass sich mit der Düsseldorfer Umweltspur seit Oktober 2019 der Pendelverkehr in Richtung Düsseldorf in den Morgenstunden verändert hat.

Peter Urban, SPD-Ratsmitglied und Kreistagskandidat für Unterfeldhaus, hört im Gespräch mit Anwohner*innen der Max-Planck-Straße, Am Maiblümchen, Am Tönisberg, Otto-Hahn-Straße und Millrather Weg von einem starken Zuwachs von Durchgangsverkehr im Ortsteil in Richtung Gerresheimer Landstraße. Urban bewertet das als Versuch der “Umfahrung” der Beeinträchtigungen des Pendelverkehrs auf der A 46 und die Umweltspur.

Wenn Düsseldorf mit der Umweltspur Dieselfahrverbote vermeiden oder das Ziel der Klimaneutralität unterstützen wolle, sei das vielleicht gut so, dürfe aber nicht “auf dem Rücken” der Nachbarschaft ausgetragen werden, meint Urban.

Die SPD will daher jetzt die Fakten überprüfen und will wissen, ob tatsächlich durch die Einrichtung der Umweltspur eine zusätzliche Belastung Erkrather Bürger*innen in Unterfeldhaus entsteht. Daher sollen die Verkehrszählungen vorgenommen werden, wie die Stadtverwaltung der SPD zugesagt hat. 

Die Stadt Erkrath hat vor der Sanierung der Straße Max-Planck-Straße den Verkehr dort gezählt, daher liegen Messwerte vor, die mit den neuen Zahlen abgeglichen werden können.

Peter Urban: „Sollte sich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen feststellen lassen, müssen auch im Interesse der Erkrather Beschlusslage zum Klimanotstand Maßnahmen dagegen getroffen werden.“

11Mrz/20

SPD Erkrath: Regiobahn soll auf teure Elektrifizierung ihrer Strecke verzichten und Brennstoffzellenzüge einsetzen

Die Regiobahn sollte schon längst bis nach Wuppertal durchgeführt werden und damit das attraktive Angebot als S 28 von Kaarst über Düsseldorf in die bergische Großstadt erweitern.

Bislang war vorgesehen, „schnellere“ Züge mit Elektroantrieb einzusetzen und dafür  den neuen Teil der Strecke von Mettmann aus und auch den noch nicht elektrifizierten Alt-Ast zwischen Mettmann und Gerresheim mit Stromleitungen auszustatten.

Das hängt aber fest, weil das notwendige Planungsrecht nicht zustande gekommen ist und sich angrenzende Eigentümer dagegen auch gerichtlich zur Wehr setzen.

Außerdem ist die Elektrifizierung sehr kapitalintensiv und lohnt sich nach der Auffassung der Sozialdemokraten nur dort, wo schwere und schnellfahrende Züge zum Einsatz kommen. „Der Platzbedarf an der Strecke zum Aufstellen der Masten und eines Sicherheitsabstands zur Vegetation ist immens. Es werden gerade im östlichen Streckenast tausende Bäume gefällt werden müssen. Aus  Klimaschutzgründen ist dies abzulehnen“ meint Uli Schimschock, verkehrspolitischer Sprecher der Erkrather SPD-Ratsfraktion.

Elektrifizierte Bahnstrecken sind bei extremen Wetterereignissen (Sturm) sehr anfällig. Ein umgestürzter Baum allein im Gleisbereich lässt sich relativ schnell entfernen, eine heruntergerissene Fahrleitung erfordert dagegen einen immensen Reparaturbedarf und dementsprechend langandauernde Betriebseinstellung.

Als Alternative zu den herkömmlichen Fahrzeugen sollten vor allem innovative neue Antriebe mit wasserstoffbasierten Brennstoffzellen zum Einsatz kommen, meint die SPD. Der international tätige Zughersteller Alstom hat dazu ein Modell   Coradia iLint auf den Markt gebracht. In Düren und in Buxtehude sind solche Fahrzeuge erfolgreich im Einsatz.

Uli Schimschock: „Die geplante Elektrifizierung ist die falsche Lösung. Wir wollen Brennstoffzellenzüge wie den Coradia iLint der Fa. Alstom einsetzen, um die alten Talent-Züge auf der S28 abzulösen und den Betrieb der Streckenausweitung aufzunehmen.“

Der entsprechende Antrag der SPD-Ratsfraktion für den Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss des Stadtrates lautet:

Für die nächste Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses am 31.03.2020 beantragen wir einen Tagesordnungspunkt

Einsatz von Brennstoffzellenzügen auf der S28

vorzusehen und bitten zu beschließen:

Die Regiobahn GmbH verzichtet auf die geplante Elektrifizierung ihrer Schieneninfrastruktur und setzt stattdessen Brennstoffzellenzüge auf der S28 ein.

Begründung:

Auf dem westlichen Ast der Regiobahn verkehren ausschließlich dieselelektrische Triebwagen der Bauart Talent. Auf dem östlichen sind außerdem mit Dieselloks bespannte Güterzüge für den Kalkverkehr im Einsatz.

Die geplante Elektrifizierung ist aus unserer Sicht ungeeignet. Stattdessen sollten Brennstoffzellenzüge wie der Coradia iLint der Fa. Alstom zum Einsatz kommen, um die betagten Talent auf der S28 abzulösen.

Die Elektrifizierung von Bahnstrecken ist kapitalintensiv und lohnt u.E. nur dort, wo schwere und schnellfahrende Züge zum Einsatz kommen. Der Platzbedarf an der Strecke zum Aufstellen der Masten und eines Sicherheitsabstands zur Vegetation ist immens. Es werden gerade im östlichen Streckenast tausende Bäume gefällt werden müssen. Aus  Klimaschutzgründen ist dies abzulehnen.

Elektrifizierte Bahnstrecken sind bei extremen Wetterereignissen (Sturm) sehr anfällig. Ein umgestürzter Baum allein im Gleisbereich lässt sich relativ schnell entfernen, eine heruntergerissene Fahrleitung erfordert dagegen einen immensen Reparaturbedarf und dementsprechend langandauernde Betriebseinstellung.

Im Bereich des Streckenabschnitts östlich Mettmanns ist zudem die Elektrifizierung rechtlich noch gar nicht möglich, weil es an der erforderlichen Planfeststellung mangelt, die wiederum wegen Grundeigentümerwiderspruchs streitbefangen ist.

Der Betrieb der S28 mit Coradia iLint ist in Abwägung o.g. Fakten vorzuziehen. Derzeit sind Fahrzeuge dieser Bauart im regulären Einsatz und haben sich bewährt. Weitere Bahnen im In- und Ausland stellen in nächster Zeit ihre Fahrzeugflotte auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge um, so dass künftig mit einer dauerhaften Auslastung der Produktionskapazitäten zu rechnen ist. Das gebietet schnelles Handeln.

Die von der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR bereits georderten Elektrozüge sollten dem derzeitigen „Ausleiher“ oder sonst auf dem Markt zum Kauf angeboten werden.

Soweit noch nicht erfolgt, ist durch den VRR und/oder die Regiobahn zu klären:

Möglichkeiten einer klimaneutralen / klimafreundlichen Herstellung von Wasserstoff

Unterbringung zusätzlicher baulicher Maßnahmen an den Endpunkten / Haltestellen­punkten für die Betankung

Lebenszyklusrechnung wirtschaftlich und ökologisch für die Investition und die Betriebs­kosten der neuen alternativen Antriebe gegenüber traditioneller E-Züge und der dafür notwendigen Infrastrukturmaßnahmen

Zeitverzögerungen durch womöglich längere Lieferfristen gegenüber einer Betriebs­auf­nahme nach Abschluss des Rechtsstreites um die Planfeststellung der Elektrifizierungsvariante

Förderungen aus den Klimapaketen

Der Güterzugbetrieb auf dem Ostast dient im Übrigen ausschließlich der Abfuhr von Kalkprodukten aus Dornap-Hahnenfurth. Die eingesetzten Dieselloks können mittelfristig ebenfalls durch mit Wasserstoff betriebenen Lokomotiven ersetzt werden. Darüber hinaus werden die zur Rauchgasentschwefelung benötigten Kalkprodukte nach Stilllegung der Braunkohlekraftwerke nicht mehr gebraucht, mithin fällt der Transport weg. Es bleibt der Transport von Kalkprodukten zur Stahlerzeugung im Ruhrgebiet.

In Buxtehude und in Düren werden die innovativen Brennstoffzellenzüge bereits eingesetzt, weitere Informationen dazu gibt es hier:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/wasserstoffzug-dueren-rurtalbahn-100.html

Freundliche Grüße

Detlef Ehlert    Uli Schimschock

08Mrz/20

SPD wählt Ratskandidat*innen für Erkrath

Für die 20 Ratswahlkreise in der Stadt Erkrath wählte die Mitgliederversammlung am 16. Februar diese Frauen und Männer:

WK Nr. Wahlkreis SPD Kandidat*in 2020
10 AE Nord Ulrich Schimschock
20 AE Mitte Bernd Franzen
30 AE Süd-West Klaus Bauer
40 AE West Ursula Mazurczak
50 AE Ost Markus Hucklenbroich
60 AE Süd-Ost Detlef Ehlert
70 UFH West Henrik Pickardt
80 UFH Mitte Ramona Döring-Genske
90 UFH Ost/Kempen Sandra Gehrke
100 Alt-Hochdahl Jan Pfeifer
110 Trills-Ost Marleen Greeven
120 Trills-West Norbert Uniatowsky
130 Schimmelskämpchen Michaela Pohl
140 Sandheide Peter Urban
150 Schildsheide-Eickert Jörg Schintze
160 Stadtweiher Susanna Goldschmidt
170 Kattendahl Lilija Zhimarin-Schlothauer
180 Millrath Sandra Steffen
190 Willbeck-West Frank Urban
200 Willbeck-Ost Birgit Ehlert

Die Reserveliste der SPD führt Bürgermeisterkandidat Jörg Schintze an, gefolgt vom Fraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert. Alle Kandidierenden auf der Liste im Überblick:

Reserveliste der SPD Erkrath 
Lfd.  Nr.NameVornameWahl-bezirk
1SchintzeJörg0150
2EhlertDetlef0060
3GreevenMarleen0110
4PfeiferJan0100
5GehrkeSandra0090
6SchimschockUlrich Dieter0010
7UrbanPeter0140
8PohlMichaela0130
9BauerKlaus Alfons0030
10EhlertBirgit0200
11MazurczakUrsula0040
12FranzenBernd0020
13Steffen Sandra0180
14GoldschmidtSusanna0160
15HucklenbroichMarkus0050
16PickardtHenrik0070
17Zhimarin-SchlothauerLilija0170
18SteinmannThomasohne
19UniatowskyNorbert0120
20UrbanFrank0190
21Döring-GenskeRamona Alexandra0080
22PützLauraohne
23ZastrauHans-Ulrich ohne
24SchintzeInaohne
25TeichVolkerohne
26HaaseUlrikeohne
27EsselbornEsselbornohne
28WaltherClaudiaohne
29MustazzuColetteohne
05Mrz/20

SPD beim Weltfrauentag

Die SPD-Ratskandidatinnen und SPD-Ratsmitglieder aus dem Herzen Hochdahls sind am kommenden Samstag, 07.03.2020, ab 10:00 Uhr mit einem Aktionsstand auf dem Hochdahler Markt zum Weltfrauentag vertreten.
Sandra Gehrke, Susanna Goldschmidt, Marleen Greeven und Peter Urban verteilen einen Infoflyer und selbstgebastelte Schmetterlingsgrüße mit Botschaften und einem kleinem Schokoriegel.

16Feb/20

Jörg Schintze ist unser Bürgermeisterkandidat

Für das Amt des Bürgermeisters werden wir als SPD Erkrath den Rechtsanwalt Jörg Schintze ins Rennen schicken. Der sechsundfünfzigjährige, verheiratete und selbständig tätige Jurist, der sechs Jahre als beratendes Mitglied dem Bundesvorstand der SPD angehörte, lebt seit 2012 in Erkrath und beschäftigt sich beruflich in erster Linie mit verwaltungsrechtlichen Angelegenheiten. Aufgrund dieses Tätigkeitsschwerpunktes ist er seit Jahren mit der Arbeit der öffentlichen Verwaltung vertraut.

Am heutigen Sonntag haben wir zudem unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat der Stadt Erkrath nominiert. Bei den Bewerberinnen und Bewerbern für die Ratsmandate handelt es sich um eine ausgewogene Mischung aus jung und alt. Besonders erfreulich ist, dass wir auch viele Frauen für eine Kandidatur begeistern konnten.

Das Team der SPD in Erkrath zeichnet sich durch eine vielfältige Fachkompetenz der zu wählenden Personen aus. Es ist uns gelungen, ein Team zu nomieren, das in allen wesentlichen Themenbereichen des gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenlebens auf eine Fülle an Erfahrung und Fachwissen zurückgreifen kann.

05Feb/20

Obere Willbeck mit einer Buslinie anbinden, Haaner Krankenhaus unmittelbar von Hochdahl erreichen!

Was wie die Quadratur des Kreises aussieht, hat unser Verkehrsexperte Uli Schimschock jetzt mit seinen SPD-Kolleg*innen aus der Willbeck, Birgit Ehlert und Toni Nezi, ausgetüftelt:
Die aus Haan kommende Buslinie 786 soll innerhalb Hochdahls einen neuen und erweiterten Fahrweg durch die Willbeck und weiter bis zum Hochdahler Markt bekommen.
Das bedeutet in der anderen Fahrrichtung nach Haan zusätzliche Umsteigemöglichkeiten für viele Hochdahler auf die Schnellbuslinie SB 50 nach Düsseldorf und – wenn die 786 wie von der SPD in Haan gefordert zum Krankenhaus Haan verlängert wird – eine direkte Anbindung dorthin.

Wir haben als SPD-Fraktion im Stadtrat dazu diesen Antrag an den Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss des Rates gestellt:
Die Verwaltung soll für die Linie 786 mit der Rheinbahn und mit der Stadt Haan prüfen und zur Aufnahme in den Nahverkehrsplan des Kreises Mettmann empfehlen:
Die Buslinienführung 786 wird auf Erkrather Stadtgebiet verändert: Ab der Kreuzung Haaner Straße/Sedentaler Straße Führung über die Willbecker Straße bis zu deren östlichen Ende (Wende). Von dort die Willbecker Straße westwärts bis zur Einmündung Hackberger Straße. Ab dort im Linienweg der O5 über Hackberger Straße und Gruitener Straße bis zum S-Bahn-Haltepunkt Millrath (Haltestelle Feldstraße). Weiter über Gruitener Straße, Schimmelbuschstraße und Fuhlrottstraße zum Hochdahler Markt als neuer Endhaltestelle. Der Abschnitt über die Sedentaler Straße entfällt.
Begründung:
Die Buslinie 786 verbindet heute die Städte Haan und Erkrath zwischen den Endhaltestellen Haan, Bettina-von-Armin-Straße und Erkrath-Hochdahl, Schulzentrum.
In Haan gibt es Bestrebungen, die Buslinienführung zu verändern und zwar über Haan, Krankenhaus nach Gruiten. Aus Teilen der Haaner Politik gibt es ferner den Wunsch, die 786 in Erkrath an einen der S-Bahn-Haltepunkte anzubinden.

In Erkrath besteht seit längerer Zeit der Wunsch, die obere Willbeck an den ÖPNV anzuschließen.
Die Verlängerung der Linie in Haan bis zum Krankenhaus wäre eine echte Verbesserung für viele Hochdahler*innen, die damit schneller in das Krankenhaus kämen.
Viele Hochdahler*innen in der oberen Willbeck fordern immer wieder eine Verlängerung des Fahrwegs der Ortsbuslinie O 5 in ihren Wohnbereich, die nicht „funktioniert”, weil die dafür nötige zusätzliche Fahrtzeit die Anschlussbeziehungen der Linie zur/von der S-Bahn in Millrath „kaputt“ machte.
Einen Vorschlag des Seniorenrats der Stadt Erkrath für die Linie O5 zur Wende am östlichen Ende der Willbecker Straße wollen wir nun für die Linie 786 aufnehmen: Die könnte entweder eine Wendeschleife dort unter Inanspruchnahme einer kleinen bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche bekommen oder aber eine Wende über die Kreuzung Brahestr. / Kopernikusstr. / Galileistr. vornehmen. Dies ist zwar aus Platzgründen nur mit Standard-Linienbussen möglich. Aber genau die verkehren auf der Linie 786 ausschließlich.
Es ergeben sich aus der geänderten Linienführung der Linie 786 für Erkrath mehrere Vorteile:
• ÖPNV-Erschließung der oberen Willbeck
• Anschluss der Sternwarte an den ÖPNV
• zusätzliches Busangebot auf den neuen Fahrwegbereichen in Hochdahl
• umsteigefreie Anbindung Hochdahls an das Haaner Krankenhaus
• bei Störungen im S-Bahn-Betrieb besteht eine weitere Ausweichmöglichkeiten für Hochdahl über den Bahnhof Haan (RB 48 Wuppertal – Bonn) und über die Haltestelle Kellertor (SB 50 Haan – Düsseldorf)

02Feb/20

Zukunftswerkstatt Erkrath gestartet – Wir gestalten nachhaltiges Leben in Erkrath sozial

Bei der Arbeit: Sandra Gehrke, Jörg Schintze, Toni Nezi

Wir haben uns gestern in einer offenen Diskussionsrunde getroffen, um die Grundzüge des Wahlprogramms für die anstehende Kommunalwahl zu diskutieren. Zentrales Thema der Diskussionen war die Frage: Wie kann eine nachhaltige Einwicklung hier vor Ort sozial gestaltet werden? Dabei spielt die Gestaltung einer ökologischen wie auch bezahlbaren Verkehrswende ebenso eine Rolle wie der Einsatz von zukunftsweisenden Energien, wie z.B. ein 1000-Dächerprogramm für den Einsatz von Photovoltaik.
Für uns als SPD gilt: Global denken und dabei lokal und sozial handeln. In diesem Sinne werden wir weiterarbeiten.
Die nächste – öffentliche – Mitgliederversammlung der SPD zur Vorbereitung der Kommunalwahlen am 13. September wird am 16. Februar um 14.00 Uhr im Rathaus in Erkrath stattfinden. Dann wählt die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters, für den Stadtrat und für den Kreistag.

18Jan/20

Arbeitslosenberatungszentren nicht zerschlagen!

Elisabeth Müller-Witt

Elisabeth Müller-Witt, MdL:
„Bewährte Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen nicht zerschlagen – Beratung für Arbeitslose in Erkrath muss weiter finanziert werden!“
Die schwarz-gelbe Landesregierung will die bewährten Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen in NRW zerschlagen. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat angekündigt, bereits in diesem Jahr mit den Umstellungen zu beginnen.
Hierzu erklärt die Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt:
„Das unkluge Verhalten der Landesregierung sorgt für große Unsicherheit bei allen Beteiligten. Dabei helfen die unabhängigen Beratungsstellen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job. Die Beschäftigten in den Arbeitslosenzentren wie hier in Erkrath machen einen ausgezeichneten Job, sind höchst erfahren und Expertinnen und Experten im Umgang mit dem Thema Arbeitslosigkeit. Sie helfen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job.
Klar ist auch, dass der Beratungsbedarf der Menschen seit Jahren steigt. In Anbetracht einer schwächer werdenden Konjunktur, Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung und damit einhergehend steigender Arbeitslosenzahlen ist absehbar, dass der Bedarf nach guter Beratung noch größer wird. Deswegen muss eine Finanzierung und Weiterführung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen durch die Landesregierung garantiert werden. Die Beschäftigten und die ratsuchenden Arbeitslosen gleichermaßen haben das Recht auf Planungssicherheit. Daher setzt sich die SPD-Landtagsfraktion dafür ein, dass die 79 unabhängigen Arbeitslosenzentren und 73 Erwerbslosenberatungsstellen in NRW über das Jahr 2020 erhalten und verlässlich finanziert werden. Auch hier in Erkrath.“