03Aug/17

110. Geburtstag von Grete Braß

Grete Brass

Grete Brass

Am 3. August 1907 wurde sie in Remscheid geboren: Grete Braß.
1946 kam sie mit ihrer Familie nach Hochdahl, wo die Sozialdemokratin 1951 als erste Amtsbürgermeisterin des Amtes Gruiten und damit als erste weibliche Amtsbürgermeisterin in Nordrhein-Westfalen überhaupt gewählt wurde. Zahlreiche kommunalpolitische Ehrenämter hatte sie bis 1979 zu ihrem Ausscheiden aus dem Stadtrat Erkrath inne, Ehrenmitglied der SPD-Hochdahl war sie und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
Für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten weit über Erkrath hinaus bleibt sie Vorbild und Ansporn für soziale Gerechtigkeit, für Gleichberechtigung und gutes Miteinander.
Mehr dazu steht hier: https://www.facebook.com/spd.erkrath/

26Jul/17

Jens Niklaus im Gespräch mit Dr. Klaus Hänsch

Terminankündigung: Wie geht es weiter mit Europa? –

Dr. Klaus Hänsch

Dr. Klaus Hänsch

in Langenfeld

„Wie geht es weiter mit Europa?“ Dieser Frage widmet sich SPD-Bundestagskandidat Jens Niklaus bei der Fortsetzung seiner Gesprächsreihe gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments Dr. Klaus Hänsch.

Die Europäische Union durchlebt stürmische Zeiten. Nicht nur, dass durch den bevorstehenden Austritt Großbritanniens die Gemeinschaft vor schwierigen Verhandlungen steht, sondern auch im Inneren werden die demokratischen Institutionen durch rechte und rechtspopulistische Parteien herausgefordert. Sind angestrebte Siege bei den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich zwar ausgeblieben, versuchen rechts-nationalistischen Parteien in Polen und Ungarn aus der Regierungsverantwortung heraus rechtsstaatliche Prinzipien auszuhebeln. Doch wie damit umgehen? Welche Weichen müssen gestellt werden, um mit der Europäischen Idee wieder zu begeistern? Und welche Chancen bietet die Wahl des Pro-Europäers Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten für die Weiterentwicklung der Europäischen Institutionen?

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 03. August, um 18:30 Uhr im Schützenheim 1834 e.V. auf der Langforter Str. 68 in Langenfeld statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

16Jul/17

Ehlert: Super, auch das Forum Erkrath / Sandheide wird realisiert!

Manfred Krick und Detlef Ehlert

Manfred Krick und Detlef Ehlert

„Das ist ja ein echter Grund zur Freude, unser Projekt Sozialkaufhaus/Erkrather Tafel/Forum Sandheide wird mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017″ gefördert und kann daher jetzt an der Hildener Straße verwirklicht werden,“ sagt der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Detlef Ehlert. 3.385.000 Euro steuert das Land damit zu dem Ankauf, Umbau und Ausstattung eines Gewerbeimmoblienprojekts in Alt-Hochdahl bei, in das die sozialen Einrichtung des SKFM wie Rundum, Zündstoff, Sozialkaufhaus aus Alt-Erkrath wechseln sowie den Umzug der Erkrather Tafel und des Integralen Kulturzentrums von der Schmiedestr. dorthin möglich macht. Auch „Die Werkstatt“ wird ein neues Domizil in dem Gebäudekomplex finden. Der Förderbetrag macht 90 Prozent der förderfähigen Kosten aus, das ist eine Summe, ohne die die Stadt das Projekt nicht hätte stemmen können.
Ehlert: „Unser langer Kampf für die „Soziale Stadt“ macht sich also erneut bezahlt, für die Sandheide, aber auch für Erkrath insgesamt. Das ist gut so, das garantiert den Fortbestand wichtiger sozialer Einrichtungen in unserer Stadt unter anderem in der Sandheide und es eröffnet zugleich Spielräume für weitere Maßnahmen wie die Sanierung und Attraktivierung des Stadtweihers und des Neubaus von Grundschule und Kindertagesstätte in der Sandheide.“

Der Erkrather Fraktionsvorsitzende dankt in dem Zusammenhang insbesondere auch dem (früheren) SPD-Landtagsabgeordneten Manfred Krick, der maßgeblichen Anteil am Gelingen der Landesförderung hatte, und er lobt auch den hartnäckigen und erfolgreichen Einsatz seines für die Sandheide zuständigen Ratskollegen Peter Urban und der SPD Hochdahl.

11Jul/17

Jens Niklaus: Einer von uns

Bundestagskandidat Jens Niklaus

Bundestagskandidat Jens Niklaus

Der SPD-Bundestagskandidat für Erkrath im Wahlkreis Mettmann-Süd, Jens Niklaus, ist Gast des SPD-Ortsvereins Hochdahl. Niklaus, Betriebswirt von Beruf und beschäftigt in Erkrath bei einem internationalen Firmenkonzern, stellt seine Vorstellungen für eine sozial gerechte und die Wirtschaft unseres Landes nach vorn bringende Politik dar. Jens Niklaus ist stellvertretender Bürgermeister in Haan, Kreistagsabgeordneter in Mettmann und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Gruiten.
Die für interessierte Gäste offene Versammlung der SPD beginnt am kommenden Donnerstag, 13. Juli, um 19.00 Uhr in Monis Jägerhaus, Leibnizstr.

06Jul/17

Jens Niklaus trifft Peer Steinbrück

Jens Niklaus im Gespräch mit Peer Steinbrück

Jens Niklaus im Gespräch mit Peer Steinbrück

Jens Niklaus und Peer Steinbrück im Gespräch über Trump und die Welt(-politik)

Der Beginn im historischen Ratssaal im Hildener Bürgerhaus verzögerte sich um einige Minuten. Zunächst musste der Raum erweitert und mussten zusätzliche Stühle herangeschafft werden – so groß war der Andrang, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Gespräch über die neue Rolle der USA in der Weltpolitik zu erleben. Steinbrück, der sich nun unter anderem der Helmut-Schmidt-Stiftung gewidmet hat, traf in der Auftaktveranstaltung der Reihe „Jens Niklaus im Gespräch“ seinen Nachfolger im Wahlkreis der Städte Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld, Mettmann und Monheim am Rhein.

„Trump ist nicht vom Himmel gefallen“

„Trump ist nicht vom Himmel gefallen“, so sagt Peer Steinbrück. Die republikanische Partei habe durch das Aufstellen von radikalen Kandidaten der Tea-Party-Bewegung dafür gesorgt, dass der Zuschnitt der Wahlkreise nachhaltig verändert wurde. „Dadurch ist das Land noch tiefer gespalten“. Der Wunsch nach autoritären Parteien sei aber auch in Europa erschreckend offensichtlich. Nicht nur in Polen und Ungarn vollziehen die Regierungen eine teilweise Abkehr von demokratischer Verfasstheit, sondern auch in den Niederlanden, Österreich und sogar in Skandinavien wählten die Menschen neue rechte und rechtspopulistische Parteien, so Steinbrück weiter. „Die historische Beißhemmung ist in Deutschland mit dem Erstarken der AfD leider auch schon teilweise gefallen, aber gemeinsam können wir es schaffen, ihr den Weg in den Deutschen Bundestag zu verwehren.“

Trump als Zeichen für Europa

Jens Niklaus, der als Marketing- und Vertriebsmanager eines US-amerikanischen Unternehmens auch ganz praktische Erfahrungen mit den USA verbindet, stellte heraus, dass die Wahl Trumps ein Warnschuss für Europa war und dass die Europäische Union nun fortentwickelt werden müsse: „Mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron haben wir ein neues europäisches Selbstbewusstsein, was es nun zu schärfen gilt.“ Steinbrück darauf: „Deutschland war in einem Europa immer am stärksten, wenn es den Partner Frankreich auf Augenhöhe hatte. Dies ist nun der Fall. Daran können wir als Deutschland in einer starken Europäischen Union nur wachsen.“

Ausblick in eine Trump-Zukunft

Peer Steinbrück glaubt nicht daran, dass Trump durch den Sonderermittler Mueller ins Schwanken gerät. Vielmehr könnten nur die Mid-Term-Elections zeigen, ob Trump zur Belastung für die Republikaner wird. „Ich würde mich aber auf die volle Legislaturperiode mit einem Präsidenten Donald Trump einstellen.“ Doch einige Fragenzeichen blieben, so Steinbrück: „Wie verhält er sich in Krisensituationen? Was heißt der Umgang mit den Medien für den westlichen Wertekanon? Und wer nimmt den Platz der USA ein, wenn diese sich aus sämtlichen internationalen Abkommen verabschieden?“

„Jens Niklaus im Gespräch“ geht weiter

26Jun/17

Tischlein-deck-dich 2017

IMG_9346 Gute Stimmung, tolle Deko-Ideen, viel Spaß und Unterhaltung beim 3. Tischlein-deck-dich der Erkrather SPD auf dem Hochdahler Markt am vergangenen Samstagabend. SPD-Bundestagskandidat Jens Niklaus freute sich als Schirmherr besonders, dass es sonst keine Schirme brauchte, denn das Fest blieb von Regen verschont.IMG_9356
Den ersten Preis machte eine Hausgemeinschaft vom Hochdahler Markt mit einer Deko nach Mensch-ärgere-dich-nicht. Den zweiten Platz vergab die unabhängige Jury aus Erkrather Künstlern an den SPD-Ortsvereinsvorstand Hochdahl, während die Vorjahressieger des Teams der Buchhandlung Weber nun den dritten Platz belegten.IMG_9364IMG_9345

10Jun/17

Landesparteitag wählt Mike Groschek zum neuen Landesvorsitzenden. Neue Generalsekretärin wird Svenja Schulze.

Kopf hoch, Brust raus – NRWSPD stellt sich für Bundestagswahl auf

Landesparteitag wählt Mike Groschek zum neuen Landesvorsitzenden. Neue Generalsekretärin wird Svenja Schulze.

Mike Groschek und Svenja Schulze auf dem Landesparteitag in Duisburg

Auf dem Landesparteitag der NRWSPD wurden Michael „Mike“ Groschek zum neuen Landesvorsitzende und Svenja Schulze zur neuen Generalsekretärin des SPD-Landesverbands gewählt. Groschek erhielt 353 der 411 Stimmen (85,9%), auf Schulze entfielen 283 Stimmen (68,9%).

In seiner Nominierungsrede machte Groschek zuvor unter großem Applaus klar, dass es nach der Niederlage bei der Landtagswahl etwas aufzuarbeiten gilt: „Herzkammer? Stammland? Alles Pustekuchen und Selbstbetrug. Wir brauchen einen Neuanfang, der sich gewaschen hat“. Das schwache Ergebnis sei vermeidbar gewesen: „Wir haben die Karre selbst vor die Wand gefahren. Weil wir uns zu sicher waren und nicht geglaubt haben, dass Laschet Kraft schlagen kann.“

Deshalb müsse man nun schnell aus Fehlern lernen. Auf den vier Regionalversammlungen der Partei in den Tagen zuvor habe er viele gute Ideen mitgenommen, die er umsetzen wolle. Die Geschehnisse auf Parteitagen müssten wieder stärker mit dem Alltag zu tun haben und den Alltag verbessern. Die Sozialdemokratie habe viele Fragen zu beantworten.

Steuergerechtigkeit solle ein Markenkern der NRWSPD bleiben. Die Rente müsse als Anerkennung für Lebensleistung erkennbar sein. Der Sozialstaat sei kein altes Eisen. Die Sozialdemokratie müsse genau hinblicken, wie sich Globalisierung und digitaler Kapitalismus entwickeln. Mit zunehmender kultureller Verwahrlosung könne man sich nicht abfinden. „Lasst uns mehr über Politik reden, weniger über Spiegelstriche“, lautete Mikes Appell. Er warb dafür, dass sich die Bessermacher aus den Städten und Gemeinden und aus Kunst und Kultur in der NRWSPD beteiligen. Groschek begreift Opposition nicht als Mecker-Ort, sondern als Möglichkeit der konstruktiven Diskussion um bessere Konzepte, die man selbstbewusst nutzen solle: „Kopf hoch, Brust raus – das ist die Haltung, die wir vorleben wollen.“
Svenja Schulze bei ihrer Rede

„Wir müssen wieder mehr miteinander reden“, forderte die neue Generalsekretärin Svenja Schulze. Sie möchte die Generalinventur der Partei mitorganisieren und zeigen, was sich bei uns verändern muss. Neue Bündnisse aufbauen und einen Talentschuppen entwickeln – darauf komme es nun an. Die Chance sei groß: „Seit Jahresbeginn haben wir mehr als 5.200 neue Mitglieder in NRW begrüßen können. Das ist eine sagenhafte Zahl. Manch ein anderer Landesverband ist kleiner“. Schon beim anstehenden Bundestagswahlkampf wolle man es besser machen und Motor dafür sein, dass Martin Schulz neuer Bundeskanzler werde: „Lasst uns im Wahlkampf zeigen: Wir haben verstanden“.

Dass die NRWSPD den Spagat zwischen Aufarbeitung der Landtagswahl und Aufnahme des Bundestagswahlkampfes bravourös hinbekommen kann, zeigen die beschlossenen Anträge. Mit „Die Sozialdemokratie wird gebraucht“ formulierte der Landesparteitag zentrale Thesen, die es im Detail zu bearbeiten gelte, um aus der Landtagswahl zu lernen. Mit „Wir machen dieses Land stärker, gerechter und moderner“ stellt die NRWSPD zehn zentrale Forderungen an das Wahlprogramm zur Bundestagswahl. Dieses wird am 25. Juni auf dem Bundesparteitag in Dortmund beschlossen.

02Jun/17

SPD-Bundestagskandidat bei Erkrather AG Sechzig +

Bundestagskandidat Jens Niklaus

Bundestagskandidat Jens Niklaus

Der SPD-Bundestagskandidat für Erkrath im Wahlkreis Mettmann-Süd, Jens Niklaus, besucht das nächste Treffen der lebensälteren Mitglieder und Freunde der SPD. Niklaus, Betriebswirt von Beruf und beschäftigt in Erkrath bei einem internationalen Firmenkonzern, stellt seine Vorstellungen für eine sozial gerechte und die Wirtschaft unseres Landes nach vorn bringende Politik dar. Jens Niklaus ist stellvertretender Bürgermeister in Haan, Kreistagsabgeordneter in Mettmann und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Gruiten.
Das Treffen der rbeitsgemeinschaft Sechzig + findet statt am Dienstag, den 13. Juni, 15. Uhr, in der AWO-Begegnungsstätte im Bürgerhaus Hochdahl.
Interessierte Gäste sind wie immer herzlich eingeladen. Außer dem Gespräch mit dem Kandidaten erwartet die Gäste ein Angebot an Kaffee und Kuchen.

19Mai/17

Mike Groschek: Gemeinsam packen wir’s an

Landesvorstand schlägt Mike Groschek als neuen Vorsitzenden der NRWSPD vor

Liebe Genossinnen und Genossen,

Landesvorstand und Präsidium haben sich heute einstimmig für ein neues Team an der Spitze der NRWSPD stark gemacht. Michael “Mike” Groschek soll neuer Landesvorsitzender, Svenja Schulze neue Generalsekretärin werden. Dieser Vorschlag wird einem außerordentlichen Landesparteitag, der am 10.6. stattfinden soll, gemacht. “Wir dürfen und wir werden uns jetzt nicht ins Schneckenhaus verkriechen”, richtete Mike nach dem vergangenen Wahlsonntag den Blick nach vorne. Das Resultat der Landtagswahl gelte es nun aufzuarbeiten. Nichts solle unter den Teppich gekehrt werden. Deshalb wollen Groschek und Schulze noch vor dem Landesparteitag auf Regionalkonferenzen über das Ergebnis diskutieren und gleichzeitig ihre Ideen für die NRWSPD vorstellen.

Kanzlerkandidat und SPD-Vorsitzender Martin Schulz, der am Freitag dabei war, lobte das Duo: “Ich habe mit den Beiden in der vergangenen Woche gesprochen und erkenne den energischen Willen, den Kampf aufzunehmen.” Im September geht es darum, die Bundestagswahl zu gewinnen. Danach folge für die NRWSPD die Zeit der Inventur bei Organisation und Inhalten. Svenja Schulze will hier Schwerpunkte setzen: “Wir wollen wieder mehr Frauen und junge Menschen ansprechen.” Ab dem kommenden Jahr wolle man als Partei Bündnisse erneuern und verbessern: “Wir wollen die ‘Bessermacher’ nach vorne bringen. Besserwisser haben wir genug.”

15Mai/17

Keine Große Koalition im Landtag !

Na, das passt doch… Heute haben die Parteivorstände der SPD-Erkrath und die SPD-Ratsfraktion sich zur Wahlnachlese getroffen und das beschlossen:

Wir wollen keine große Koalition!

Armin Laschet ist der Wahlsieger. Er möge sich nun Mehrheiten im Landtag suchen, die SPD darf dafür nicht zur Verfügung stehen.“

Die Gremien der SPD in Erkrath begrüßen den Beschluss des SPD-Landesvorstands, das jetzt auch so zu tun. Sie hatten zuvor – als der angefügte Beschluss des SPD-Landesvorstands noch nicht bekannt war – gefordert, dass das so kommen solle.

Nach der Wahl: Schonungslose Analyse – klare Haltung