Tag Archives: Anke Golsch

26Feb/12

Wir machen was los in Erkrath….

Am Mittwoch, 29. Februar, 18.30 Uhr, geht’s richtig ab: Jugendliche und Kids aus Erkrath nehmen ihre Sache selbst in die Hand. Sie treffen sich im Kaiserhof (über der alten Kneipe), um über die Rollsportanlage, über Treffpunkte für junge Leute, über die Schulen heute und morgen und über die Zukunft unserer Stadt zu sprechen. Und dabei ein wenig Spaß zu haben, abzuhängen.

Alexander Lory hatte aus einer Planungsrunde von jungen Leuten, die sich Gedanken über Ramps und Pipes und Banks gemacht hatten, einen Plan gezeichnet (der ist hier zu sehen). darüber wird gesprochen werden. Wenn es die Gäste so entscheiden. Doch auch der Schulentwicklungsplan spielt eine Rolle. Und erst recht wegen der Beteiligung auch Erkrather Jugendlicher an den Aktionen gegen ACTA, wird sicher auch „Netzpolitik“ ein Thema bei dem Treffen sein.

In Kürze wird der Jugendrat in Erkrath neu gewählt. Die Bewerbunglisten sind noch offen: wer sich aktiv auch gegenüber dem Stadtrat für Jugendlichen-Interessen einbringen will, sollte hier mitmachen. AnsprechpartnerInnen aus der derzeitigen Jugendvertretung werden mit von der Partie sein.

Die Jugendlichen bestimmen ihre „Tageordnung“ selbst.

SPD-Fraktionschef Detlef Ehlert und die Mitglieder der SPD im Jugendhilfeausschuss bzw. Schulauschuss des Stadtrates Anke Golsch, Marianne Söhnchen, Sabine van de Griend, Volker Teich  und Klaus Wiescher werden genau so für Fragen zur Verfügung stehen wie der Vorsitzende des Erkrather Jugendrates, Jan Pfeifer.

 

Alex Lory hat das hier gezeichnet: Rollsportanlage für Alt-Erkrath

21Jun/11

Anke Golsch: Plätze für unter Dreijährige rechtzeitig sicher stellen!

Anke Golsch ist Sprecherin der SPD im Jugenhilfeausschuss der Stadtd. Sie setzt sich dafür ein, dass unverzüglich mehr Plätze für die Betreuung unter Dreijähriger in Kindertageseinrichtungen in Erkrath geschaffen werden: „Kinder brauchen soziale Kontakte, gerade bei immer mehr „Ein-Kind-Familien“ ist es deshalb wichtig, dass Kinder mit anderen Kindern zusammen kommen. Und Eltern, vor allem die Müttern, muss es leichter gemacht werden, Beruf und Familie miteinander zu verknüpfen. Dafür brauchen wir mehr Plätze vor allem für die Kleinsten“. Die Fraktionen der SPD, der BmU und von Bündnis 90/Die Grünen wollen daher das Ausbauprogramm in Erkrath zügig fortzusetzen, damit die Versorgungsquote in unserer Stadt bis 2013 auf mindestens 32 Prozent angewachsen sein wird.

Auf Beschluss des Jugenhilfeausschuss werden deshalb in diesem Jahr in fünf Einrichtungen (Städtische Kita Schinkelstraße, Evangelische Kita Sandheide; katholische Kita Trills, Villa Kunterbunt und Evangelische Kita Schulstraße) insgesamt 20 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren geschaffen.

Das ist, so Anke Golsch, das Mindestmaß dessen, was erreicht werden muss, um der tatsächlichen Nachfrage von Eltern nach Betreuungsplätzen für ihre Kinder Rechnung zu tragen und dem zu diesem Zeitpunkt auch in Kraft tretenden Rechtsanspruch der Eltern auf Versorgung zu genügen.

Die Rot-Grüne Landesregierung stellt im Jahr 2011 für den Ausbau der U3-Plätze der Stadt Erkrath einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 245.000 Euro zur Verfügung. In einer Anfrage an das städtische Jugendamt wollen Golsch und die drei Fraktionen nun wissen, ob die Landeszuschüsse bereits ausgezahlt und anteilig auch bereits an die freien Träger weiter geleitet wurden, damit sie rechtzeitig „verbaut“ werden können.

Die Verwaltung ist außerdem gebeten worden darzustellen, was die Träger in den Einrichtungen konkret an Maßnahmen durchführen werden und ob sicher gestellt ist, dass die Plätze pünktlich zum neuen Kindergartenjahr zur Verfügung stehen werden.

In einem zweiten Teil ihrer Anfrage wollen SPD, BmU und Grüne wissen, wie die Stadt als Träger eigener Kindertageseinrichtungen und die freien bzw. kirchlichen Träger gemeinsam sicher stellen wollen, dass das Anmeldeverfahren für das jeweils nächste Kindergartenjahr „harmonisiert“ wird und insbesondere die Eltern über die „Ergebnisse“, als odie Mitteilung der Aufnahme ihrer Kinder, in einem zeitlichen Gleichklang informiert werden.

Wie Anke Golsch als Vertreterin der Stadt in verschiedenen Kindertageseinrichtungsräten erfuhr hat es in diesem Jahr nämlich in der Elternschaft erhebliche Unruhe gegeben, weil Eltern über einen Zeitraum von mehreren Wochen „verteilt“ Mitteilungen bekamen, ob und wo ihre Kinder zum Zuge kommen würden. Angesichts der Möglichkeit von Mehrfachanmeldungen der Kinder und dem Abgleich der tatsächlichen Aufnahmen löst das unter Umständen ein „Windhundverfahren“ aus, bei dem Eltern vermeintlich nach dem Motto „wer zuerst kommt mahlt zuerst“ bei den Einrichtungen anklopfen. Das gelte es, meint Anke Golsch, zu vermeiden, weil die Plätze grundsätzlich nach Kriterien des dringenden Bedarfs vergeben werden müssten.

29Okt/10

Dieter Becker eindrucksvoll als Vorsitzender bestätigt

Einstimmig wählten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Erkrath ihren alten und neuen Vorsitzenden jetzt wieder: Dieter Becker (67), Polizeibeamter im Ruhestand, bleibt weiter an der Spitze des Ortsvereins der Sozialdemokraten für die Ortsteile Erkrath und Unterfeldhaus.

 Becker hatte zuvor die letzten beiden Jahre – die ersten seit der Gründung des Ortsvereins in diesem Betreuungsgebiet – Revue passieren lassen und auf die wichtigsten Aufgaben dieser Zeit hingewiesen: Vier Wahlen waren zu bestreiten. Zunächst die Europaparlamentswahlen, dann die Kommunal- und Bürgermeisterwahlen, kurz darauf die Bundestagswahl im Jahr 2009 sowie in diesem Jahr 2010 auch noch die Wahlen zum Landtag in Düsseldorf.

Die SPD in Erkrath sei nicht wirklich mit den Ergebnissen der Wahlgänge zufrieden gewesen, so Becker, habe sich aber immerhin wieder weiter nach vorn gearbeitet. Sie werde das gute Abschneiden des Bürgermeisterkandidaten Detlef Ehlert in der Stadt und vor allem in seinem Wahlkreis rund um das Kalkumer Feld zum Ansporn und als Ziel für die nächsten Wahlen nehmen.

Der Ortsverein habe sich aber nicht nur mit der Wahlkampforganisation – mit immer wieder überraschend neuen Ideen, etwa den Werbeplakat-Anhängern auf den Straßen und den verteilten „Wendemitteln“/Kochlöffeln – beschäftigt. Auch die Präsentation von Politik und Inhalten außerhalb von traditionellen Versammlungen und mit neuen Veranstaltungsformen – Platzkonzert mit Simply Blues in der Markthalle, Grillfest auf dem Bouleplatz, Stehempfang im Rosenhof – war dem Ortsverein wichtig.

Stolz ist Becker auch darauf, dass der handliche kleine Taschenfahrplan der SPD, „Der Kleine Erkrather“, den Uli Schimschock vor über 20 Jahren „erfunden“ hat, jetzt für den Bürgerbus Erkrath neu aufgelegt und in alle Alt-Erkrather Haushalte verteilt wurde.

 Ein weiteres, ganz aktuelles Beispiel für seine neuen Wege der Mitgliedereinbindung  präsentierte der Vorstand noch an dem Abend der Hauptversammlung. Er bot den knapp 30 Anwesenden, immerhin gut einem Viertel der Mitgliedschaft des Ortsvereins, nach dem „offiziellen“ Teil der Berichte und Wahlen nicht nur Speis’ und Trank vom Feinsten, sondern ließ auch die Bildung nicht zu kurz kommen: Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD im Mettmanner Stadtrat und pensionierte Lehrer Christian Denstorff schilderte den Lebensweg Herbert Wehners mit Bezügen zur Programmatik der SPD. Er tat dies in einem mit Texten, Bildern und Filmausschnitten aus Dokumentationen und mit Kabarettauftritten von Thomas Freitag, was die Teilnehmer der Mitgliederversammlung sehr erheiterte.

Bei den Wahlen zum neuen Vorstand wurden bewährte Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt, doch auch „frische Kräfte“ erhielten ihre Chance.

 So wurde die Dezernentin beim Kreis Mettmann Ulrike Haase mit sehr gutem Ergebnis für zwei weitere Jahre als Stellvertretende Vorsitzende wieder gewählt; ihr steht dabei neu „zur Seite“ der Ratskandidat der SPD im Erkrather Norden und Lauftreff-Erkrath-Vorsitzende, Klaus Bauer. Er löst in dem Amt Anke Golsch ab. Sie hatte nach Jahren als Vorsitzende des „alten“ OV-Erkrath und danach als stellvertretende Chefin des neuen Vereins entschieden, ins zweite Glied zurück treten zu wollen. Sie kandidierte – erfolgreich – als Beisitzerin im Vorstand.

 Wieder gewählt als Kassierer wurde Hans-Jürgen Zieger, den Hermann Krück bei der Verwaltung der Finanzen unterstützen wird.

 Wenn es in der Erkrather SPD je einen Wettbewerb um den Oscar für die Schriftführung geben wird, dann hat Adi Franke beste Chancen, ihn. Denn er garantiert(e) seit Jahrzehnten in Fraktion und Ortsverein dafür, dass Beschlüsse akribisch festgehalten werden. Das wird daher auch im Ortsvereinsvorstand weiter so bleiben.

 Als Beisitzer wurden zudem – wieder – gewählt Harald Golsch und Michael Laferi. Neu im Vorstand ist an der Stelle Thomas Peters, Neubürger in Erkrath, der in seinem Ortsverein an frühere Aktivitäten in Gelsenkirchen anknüpfen will.

 Schließlich bestimmte die Hauptversammlung des Ortsvereins die Delegation zu den Kreisparteitagen der SPD. Als VertreterInnen wurden gewählt Detlef Ehlert, Dieter Becker, Adi Franke, Klaus Bauer und Anke Golsch.   

13Apr/10

Anke Golsch: Tagesmütter besser bezahlen

3 Euro pro Stunde und Kind zahlt die Stadt Erkrath derzeit Tagesmüttern und (wenigen) -vätern für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit: In Erkrath übernehmen im Auftrag des Jugendamtes Tagespflegepersonen derzeit die Betreuung von rund 60 Kindern. Im Rahmen des Ausbaus der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren sollen im Sommer 2010 8 weitere Kinder in Tagespflegestellen betreut werden.

In Tagespflegestellen werden vorrangig Kinder unter 3 Jahren betreut. Neben den Plätzen in Kindertagesstätten sind Eltern, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen, auf dieses Betreuungsangebot angewiesen.

Die Entlohnung ist zu niedrig, finden die Kooperationspartner im Stadtrat, SPD, BmU und die Grünen. Sie haben deshalb eine Erhöhung des Stundensatzes von drei auf vier Euro beantragt. Damit wird auch, so Anke Golsch, sachkundige Bürgerin der SPD im Jugendhilfeausschuss, die qualifizierte Betreuung durch die Tagespflegepersonen stärker anerkannt und gewürdigt.

Hinzu kommt, so Anke Golsch, dass aufgrund einer bundesgesetzlichen Änderung Tagespflegepersonen ab dem Jahr 2009 Steuern und Sozialabgaben auf den Verdienst entrichten müssen. Die Anhebung des Stundensatzes trägt deshalb auch dazu bei, diesen finanziellen Nachteil auszugleichen.