Tag Archives: Bayer

01Apr/14

Fracking? Nein danke!

Detlef Ehlert, hier bei Gesprächen zur Verbesserung der Spielplatzaustattung in Erkrath

Detlef Ehlert, hier bei Gesprächen mit besorgten Müttern zur CO-Pipeline in Erkrath

Die Rheinische Post machte gestern “auf” mit dem Skandal-Artikel und sorgte damit für eine ganze Reihe haltloser Spekulationen. Wie Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Erkrath und Mitglied zugleich im Kreistag, mitteilte, ist gerade gestern erst im Kreisausschuss dargelegt worden, dass es keinerlei neuen Erkenntnisse zum Fracking im Kreis gebe: Der Kreistag wolle es nicht, die Kreisverwaltung und der Landrat auch nicht und neue Anträge oder Anfragen von Bayer oder Wintershall dazu gebe es entgegen der Rheinischen-Post-Berichterstattung auch nicht.

Also vorläufig jedenfalls, ist Ruhe im Schacht angesagt… Detlef Ehlert, Fraktionsvorsitzender der SPD im Erkrather Stadtrat, hatte schon letzte Woche, als erste Gerüchte aufkamen, dass Fracking nun doch erlaubt werden sollte, klar Einhalt geboten und gefordert, dass Überlegungen zum Fracking ein für alle Mal eingestellt werden sollten. Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen und erst recht im Kreis Mettman mit seinen Trinkwasservorkommen sei eine solche Technologie völlig unangemessen.

Auch der Stadtverbandsvorstand der SPD-Erkrath, der gestern unter Vorsitz von Klaus Bauer zur Besprechung lokalpolitischer Themen zusammen gekommen war, bekräftigte in einem Beschluss zum Thema seine grundsätzliche Ablehnung gegen Fracking und ähnliche Versuche, giftige Chemiecocktails in die Erde und in das Grundwasser zu verbringen. Das sei eine ähnliche Situaion wie die Einstellung zur CO-Pipeline. Ehlert: “Sowohl bei der CO-Durchleitung wie beim Fracking gilt es bereits den Anfängen zu wehren. Solche Techniken haben hier nichts zu suchen und wir im Kreis Mettmann wehren uns dagegen, Versuchsobjekte zu werden – wir wollen weder die eigentliche Technik hier ausprobieren lassen noch die Leidensfähigkeit der Bevölkerung gegen soche “Versuchsanordnungen” austesten lassen”.

06Dez/13

Bayer betreibt im Geheimen eine CO-Pipeline zwischen Dormagen und Leverkusen….

Bayer betreibt seit elf Jahren zwischen Dormagen und Leverkusen eine CO-Pipeline. Und das offenbar “behördlich genehmigt” – das ist ein Skandal, findet Detlef Ehlert, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Erkrath! Wenn die Angaben in der Zeitung “Leverkusener Anzeiger” und im Fernsehen, WDR-Lokalzeit Düsseldorf, stimmen, wird in einer ursprünglich als CO2-Leitung verlegten Pipeline das hochgiftige Kohlenmonoxyd befördert. Ohne Kenntnis der Öffentlichkeit, ohne Bürgerbeteiligung und offenbar auch ohne Reaktionsmöglichkeit der Menschen auf einen etwaigen Unfall. Da hatte Bayer im laufenden Verfahren um die Genehmigung des Baus und jetzt des Betriebs der Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen doch immer wieder bekundet, alle Fakten offen legen zu wollen und fair mit der Öffentlichkeit umgehen zu wollen. Das passt die Nachricht von der geheim gehaltenen Leitung wie die Faust aufs Auge. Unfaßbar ist das, sagt Ehlert.
http://www.ksta.de/stadt-leverkusen/co-pipeline-bayer-und-bezirksregierung-angezeigt,15189132,25535898.html
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videokompakt4848_size-L.html?autostart=true#banner

28Aug/09

CO-Pipeline: Bayer will weiter machen

Bayer nimmt den Bau der Schieberstationen an der CO-Pipeline in Angriff.  Insgesamt 5 Schieberstationen sollen zwischen Krefeld-Ürdingen und Dormagen entstehen , sie seien Teil eines “umfangreichen Sicherheitskonzeptes”, erklärte das Unternehmen. Dahingegen erklärt der Spezialist für CO-Gasverarbeitung, Herr Prof. Dr. Falkenhain aus Bochum in seinen Gutachten und im Landtag, dass gerade die Schieberstationen die Sicherheitsschwachstellen der Pipeline sind: Gerade in den Schächten von 2 m Tiefe mit Flachdichtungen und Flanschen kann es zu einer undichten Stelle kommen und gerade die unbewachten, für jeden zugänglichen Ventilstationen sind durch Molotowcocktails, Kofferbomben und „einfache“ Benzinentflammungsattacken besonders leicht zerstörbar.
Die Skrupellosigkeit der Maßnahme hält an und wird von MP Rüttgers sowie der Landtags-CDU-FDP und -SPD weiter unterstützt.

Dr. R. Müller
Erkrath