Tag Archives: Bürgermeister

25Mrz/16

Antrittsbesuch: Peer Steinbrück bei Bürgermeister Schultz

Steinbrück zu Besuch bei Bürgermeister Schultz in Erkrath

Steinbrück zu Besuch bei Bürgermeister Schultz in Erkrath

Zu Besuch bei Christoph Schultz, dem neuen Bürgermeister in Erkrath, war jetzt der sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete für den Südkreis Mettmann, Peer Steinbrück. Gemeinsam mit Detlef Ehlert, SPD Fraktionsvorsitzender, wurden vielfältig kommunale Themen diskutiert wie aktuelle Flüchtlingsfragen, der dringend benötigte Breitbandausbau und die interkommunale Zusammenarbeit.

02Apr/15

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Paul Söhnchen

Paul Söhnchen (Foto: Klaus Bauer)

Landtagsabgeordneter manfred Manfred Krick unterstützt uns in Erkrath.... Mit Horst Esselborn und Ursula Mazurczak

Landtagsabgeordneter Manfred Krick unterstützt uns in Erkrath…. Mit Horst Esselborn und Ursula Mazurczak

Der doppelte Ehlert - die Kraft für Erkrath

Detlef Ehlert – die Kraft für Erkrath

Heute in Erkrath auf dem Markt am Bavierhof und dann auf dem Hochdahler Markt unterwegs mit gaaanz vielen Gesprächen mit netten Menschen in unserer Stadt – und natürlich auch dem einen oder anderen Osterei…

25Dez/13

Einen guten Übergang in das Neue Jahr…!

Wir freuen uns über das tolle Bild der Hessen-SPD, das wir gern übernehmen – auch mit einem herzlichen Gruß an unseren vormaligen Stadtverbandsvorsitzenden Klaus Wiescher. Der ist im jetzt zu Ende gehenden Jahr nach Hessen „ausgewandert“ oder besser: der Liebe wegen dorthin umgezogen.

Bei uns in NRW geht es am 25. Mai 2014 aber nicht nur um Europa, so wichtig das auch ist. Vor allem weil wir wollen, dass in der Nachfolge unseres Erkrather Sozialdemokraten Dr. Klaus Hänsch unsere erfolgreiche SPD-Abgeordnete im Euopa-Parlament, Petra Kammerevert, wieder gewählt wird.

Sondern in Erkrath geht es auch um den Stadtrat (leider nicht um das Bürgermeisteramt, weil der Amtsinhaber dort noch weiter ausharren wird) sowie um Kreistag, Landratsamt und voraussichtlich um den Integrationsrat.

Viele Wahlen, aber jedenfalls immer: SPD. Wir sind die Kraft!

Wir bitten um Ihr Vertrauen, um Ihre Unterstützung. Für Erkrath. Für den Kreis Mettmann, für das Euopaparlament.

Ihre  SPD in Erkrath

 

17Jan/13

Bürgermeister lässt Gartenstraßen-Anlieger im Schnee stecken

Den Besen in die Hand nehmen!

Anlieger der Gartenstraße hatten sich mit einem Bürgerantrag an den Stadtrat gewandt: Sie wollen, dass ihre Straße in Steillage und ohne Trennung von Fahrplan und Bürgersteig „künftig wieder von der Stadt im Winterdienst betreut“ werden solle. Der Kampf der Anlieger der Gartenstraße in Alt-Erkrath darum, in der Straßenreinigungssatzung – und natürlich vor allem in der Praxis – wieder mit höherer Priorität ausgewiesen bzw. „behandelt“ zu werden, droht zu einer weiteren unendlichen Geschichte zu werden, in der die Stadtverwaltung und der Bürgermeister einen Fehler auf den anderen häufen.

Die Gartenstr. ist jetzt, beim zweiten Wintereinbruch der Saison, wieder nicht binnen 48 Tage angefahren und geräumt worden. Das verunsichert die Menschen, die den Versprechen des Bürgermeisters geglaubt hatten und das bringt auch die Mehrheit des Stadtrates in Zweifel, was sachlich überhaupt nicht erforderlich wäre.
Detlef Ehlert, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, hat daher den Bürgermeister noch einmal dringlich aufgefordert, jetzt endlich seinen Pflichten nachzukommen und Räumfahrzeuge in die Gartenstr. zu beordern und dort „für Ordnung“ zu sorgen. Der entsprechende Schriftwechsel ist hier beigefügt.
 
An: „BM Werner“ <arno.werner@erkrath.de>
Betreff: Schneeräumung Gartenstr.
Noch ein Anlauf:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

strengen Sie, strengt sich die Stadtverwaltung im Moment besonders an, sich selbst Lügen zu strafen? Es war Ihre Aussage, dass sich mit der Satzungsänderung zum Status der Gartenstr. in Bezug auf die tatsächliche Winterdienstleistung vor Ort nichts ändern werde: gleich ob die Gartenstr. „nach Bedarf“ oder „nachrangig zur Schneeräumung vorgesehen werde, würde sie immer mit hoher Dringlichkeit nach der Säuberung des Hauptstraßen-/Vorrangstraßennetzes aufgesucht werden.

Dass das offensichtlich nicht geschieht, war Anfang Dezember beim ersten Schneefall dieser Saison festzustellen. Heute, nachdem die zweite Schneewelle seit zwei Tagen im Gange ist, ist die Gartenstr. Wiederum und immer noch nicht ist diese Straße geräumt worden. Ich frage noch einmal: Warum nicht?

Die Menschen dort fühlen sich mittlerweile völlig nachvollziehbar verschaukelt oder besser: aufs Glatteis gezogen. Ich verstehe überhaupt nicht, warum die Verwaltung, gerade weil die Anwohner entsprechende Befürchtungen geäußert hatten, hier nicht schon aus dem Interesse ihrer eigenen Glaubwürdigkeit gegensteuert und für eine Räumung zumindest im Verlaufe des ersten Schneetages, mindestens aber am zweiten Tag der Schneefälle erledigt.

Ich erwarte daher, dass Sie morgen, also am Donnerstag für eine Räumung der Gartenstr. Sorge tragen.

An: „BM Werner“ <arno.werner@erkrath.de>
Betreff: Schneeräumung Gartenstr.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
am 11. Dez. 2012 sandte ich Ihnen eine Mail mit dem nachfolgend noch einmal wieder gegebenen Inhalt. Eine Antwort erhielt ich darauf bis heute nicht.
Das ist ärgerlich und es ist besonders verwunderlich, weil, wie ich dem mir zugeleiteten Schriftverkehr der Anwohner entnehmen kann, andere Anfragen von Ratsmitgliedern zu dem Thema längst beantwortet worden sind.
Überdies habe ich Sie in Kopie von meiner Antwort an Familie Haas in Kenntnis gesetzt, worin in ebenfalls eine Beantwortung meiner Frage angemahnt hatte.
Wann ist nunmehr mit einer Antwort zu rechnen?
An: „BM Werner“ <arno.werner@erkrath.de>
Betreff: Schneeräumung Gartenstr.
„am vergangenen Freitag, 7. Dezember, ist die Gartenstr. nicht schneegeräumt worden. Da an dem Tag u.a. ein Rettungssanitätereinsatz dort notwendig war und zahlreiche andere Hilfsdienste für die dort wohnenden älteren Mitbürger nicht „durch“ kamen, führen die Anwohner nunmehr Klage darüber, dass sie seit der Satzungsänderung zur Winterdienstregelung „vergessen“ würden.
Nach meiner Einschätzung war die Wetterlage an dem Tag durchaus anspruchsvoll für die städtischen Arbeitskräfte, aber vielleicht doch nicht so verheerend, dass eine immerhin sehr steil angelegte Straße wie die Gartenstr. nicht doch im Verlaufe des Tages hätte geräumt werden können und sollen.
Gab es also besondere Gründe, warum das nicht erfolgte?
24Aug/12

Nachkriegsbürgermeister Alex Bendt, SPD: Erika Stubenhöfer, Stadtarchivarin, leistet unschätzbare Arbeit, so auch hier

Alex Bendt gestaltete Erkraths Zukunft

Von Sabine Maguire

Als erster Sozialdemokrat regierte er nach dem Zweiten Weltkrieg die Stadt.

Alex Bendt wird in einem Nachruf als gradlinig und gerecht beschrieben.

GroßbildnnAlex Bendt wird in einem Nachruf als gradlinig und gerecht beschrieben.

Erkrath. Sich endlich einmal satt essen und eine Wohnung haben, so lauteten die Wünsche der Nachkriegszeit. Die Normalität sollte wieder beginnen – nach dem Krieg, nach der Zeit der wirtschaftlichen und politischen Ungewissheit. Und tatsächlich: Die Bundesrepublik bekam eine neue Währung, eine neue Verfassung, eine neue Regierung mit Kanzler Adenauer und eine neue Hauptstadt.

Erkraths Bürgermeister (Folge 8)

In der Gemeinde Erkrath stand ein neuer Bürgermeister für diese Zeit der Veränderung. Mit Alex Bendt war es diesmal ein Sozialdemokrat, der die Segel möglichst so setzen sollte, dass es auch in der Provinz endlich aufwärts geht.

Gewählt wurde der engagierte Gewerkschafter am 15. Dezember 1949, nachdem er bereits ein Jahr zuvor als Fraktionsvorsitzender der SPD für das Amt kandidiert hatte. Damals unterlag er noch seinem Amtsvorgänger Hermann Moritz, den die CDU ins Rennen geschickt hatte. Kein Brot, keine Kartoffeln, kaputte Häuser: Das waren die Themen, die noch bei Hermann Moritz auf der Tagesordnung der Ratssitzungen ganz oben standen.

Brendt kurbelte den Wohnungsbau an, baute Kindergärten und Schulen

Den Mangel irgendwie verwalten und die Infrastruktur wieder „in die Gänge“ bringen – damit hatten die Ratsmitglieder in der harten Nachkriegszeit alle Hände voll zu tun. Mit der Währungsreform 1948 ging plötzlich ein „Ruck“ durch Deutschland, und auch in Erkrath blickte man wieder optimistischer in die Zukunft.

Vor allem der Wohnungsbau wurde angekurbelt, damit die Kriegsflüchtlinge und auch diejenigen, die aus den umliegenden Großstädten nach Erkrath kamen, ein Dach über dem Kopf hatten. „Hatte Erkrath am 13. September 1950 noch 8850 Einwohner, so waren es am 31. Dezember 1955 schon 10 824 und fünf Jahre später 14 010“, zitiert Stadtarchivarin Erika Stubenhöfer die Chronik. Alex Bendt hatte als Bürgermeister also eine Zeit des Aufbaus zu begleiten.

Kindergärten, Schulen, Freizeiteinrichtungen: Die Liste der kommunalen Bauprojekte war lang. Hinzu kamen die Wohnsiedlungen an der Morper Allee, am Rathelbecker Weg und an der Schinkelstraße. „Alle Maßnahmen, die während der Amtszeit von Alex Bendt getroffen wurden, veränderten die Gemeinde Erkrath und bereiteten schließlich ihre Erhebung zur Stadt vor“, sagt Erika Stubenhöfer.

Bis zu seinem Tod war er aktives Mitglied im Gemeinderat

Alex Bendt engagierte sich bis zum Ende seiner Amtszeit im November 1954 nicht nur als Bürgermeister, sondern auch für die Gewerkschaft und den Erkrather Heimat- und Verkehrsverein. Bis zu seinem Tod am 17. Mai 1962 arbeitete er im Erkrather Gemeinderat mit. Im Nachruf der IG Druck und Papier hieß es „Alex Bendt – ein Mann der immer gradlinig seinen Weg ging – der Ungerechtigkeit hasste und der seine Meinung überall offen vertrat“.

25Dez/08

Neujahrsempfang 2009

Der SPD-Stadtverband Erkrath lädt ein zum Neujahrsempfang 2009

  • am Samstag, 17. Januar 2009,
  • von 11 Uhr bis 13 Uhr,
  • im Rosenhof Erkrath,
  • Erkrath, Düsseldorfer Str. 8 – 10.

Volker Teich, Stadtverbandsvorsitzender.

Um Anmeldung wird bis zum 5. Januar 2009 gebeten.

Programm:

Begrüßung
Volker Teich
Stadtverbandsvorsitzender

zur Kommunalpolitik
Detlef Ehlert
SPD-Bürgermeisterkandidat

Rede der SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft

Musikalisches Rahmenprogramm

Buffet

16Dez/08

Wünsch dir was

Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert:

„Ich möchte unsere Stadt voran bringen. Erkrath soll für Sie als die Bürgerinnen und Bürger interessant und lebenswert sein. Dafür setze ich mich als Ihr Bürgermeister-Kandidat der SPD ein.

Ihre Meinung ist mir wichtig. Wenn Sie Vorschläge haben, was in unserer Stadt verbessert werden kann, was Ihnen nicht gefällt oder wo Mißstände sind, teilen Sie es mir auf meiner Internetseite (www.detlefehlert.de) mit. Was gut ist, was Sie loben wollen, können Sie ebenfalls mitteilen.

Schreiben Sie Ihren Kommentar, mailen Sie mir Hinweise, Fotos oder Dokumente. Schön wäre es, wenn Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift nennen. Dann kann ich Ihnen direkt antworten.

Ihr Vorschlag wird auf meiner Internetseite veröffentlicht. Soll das ohne Nennung Ihres Namens geschehen, fügen Sie das bitte hinzu.

Mein Versprechen ist: Ich werde mich um Ihr Anliegen kümmern!

Ich freue mich auf Ihre Beiträge

Detlef Ehlert“

22Nov/08

Neuer Bürgermeister für Erkrath

Gemeinsame Pressemitteilung SPD & BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Erkrath:

Detlef Ehlert

Detlef Ehlert

SPD und Bündnis90/Die Grünen für Detlef Ehlert

Erkrath, 22.11.2008. Mit der gemeinsamen Unterstützung von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen soll Detlef Ehlert bei den Kommunalwahlen 2009 den amtierenden Bürgermeister ablösen.

Nach intensiven Gesprächen und den daraus resultierenden Mitgliederversammlungen verzichten Bündnis 90/Die Grünen auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten und unterstützen den SPD Spitzenkandidaten Detlef Ehlert (49) als Herausforderer des noch amtierenden Bürgermeisters Arno Werner (CDU). Möglich wurde der Verzicht auf einen eigenen Kandidaten für die Grünen, weil sich die Parteien inhaltlich auf ein Nein zur geplanten Gewerbebebauung auf der Neanderhöhe sowie die Aussetzung und Überprüfung der Bauabsichten an den Bruchhauser Feuchtwiesen im Rahmen eines Stadtentwicklungskonzeptes verständigen konnten.

Über die Wahl eines neuen Bürgermeisters hinaus wollen SPD und Grüne zudem die aktuellen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat ändern. Sie streben eine Gestaltungsmehrheit an, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Ziele der künftigen Entwicklung der Stadt erarbeitet. Im Fokus der neuen Politik in Erkrath wird die Nachhaltigkeit und Vereinbarkeit von Umweltverträglichkeit, wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit stehen.

„Die Veränderung, die Erkrath so dringend braucht wird durch unser gemeinsames Vorgehen erst möglich, den nur so können wir nahe an den Bürgern sein“

sagt Detlef Ehlert, der dem Fraktionschef der Grünen, Reinhard Knitsch, für den Rückzug von einer eigenen Kandidatur dankte. Eine Einladung zur Veränderung der Situation in Erkrath wurde durch Detlef Ehlert auch an die BmU ausgesprochen.

Einer der ersten Schritte auf dem Weg zum Bürgermeisteramt ist für SPD und Grüne die Erstellung eine Stadtentwicklungskonzeptes. Darin wird das mögliche Baugebiet „Kleines Bruchhaus“ überprüft. Das laufende Planverfahren soll deshalb bis zum abschließenden Beschluss über das Stadtentwicklungskonzept ausgesetzt werden. Über die weitere Zukunft dieses Gebiets werden die beiden Parteien dann eine einvernehmliche Regelung treffen.

Sofort eingestellt werden aus Gründen des Naturschutzes und der Belange des Neandertals als bedeutendem Kultur- und Naherholungsort die laufenden Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans bzw. Aufstellung eines Bebauungsplans für die Neanderhöhe. Es wird geprüft, ob die nördlich der Hochdahler Straße vorhandenen Betriebe mittelfristig in andere Gewerbegebiete umgesiedelt werden können.

Die beiden Parteien halten einen ambitionierten Klimaschutz für eine besonders wichtige und dringende kommunale Aufgabe. Auf der Grundlage des „10-Punkte-Klimaschutzprogramms“ vom Frühjahr 2007 werden sie ein Maßnahmepaket für Erkrath beschließen und umsetzen.

SPD und Grüne stimmen dabei überein, dass die Betreuung unter dreijähriger Kinder – insbesondere in Kindertageseinrichtungen – ausgebaut, die Ausstattung an Kindertagesstättenplätzen bedarfsgerecht gehalten sowie die Ganztagsangebote an den Grundschulen erweitert und an den Realschulen und Gymnasien eingeführt werden sollen.

Die Parteien werden auch auf weiteren Gebieten ihre inhaltliche Übereinstimmung fortentwickeln. Dies gilt insbesondere für den Ausbau von Kinderspielplätzen und Sportmöglichkeiten, die Umsetzung des „Stadttempo Erkrath-Konzepts“, die Förderung des öffentlichen Personennah- und des Radverkehrs sowie die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Veränderungen zwischen den Geschlechtern und den Generationen.

Die gemeinsame Gegenwehr der Bürgerinnen und Bürger wie der Parteien konkret gegen die CO-Pipeline des Bayerkonzerns oder Verkehrsplanungen Düsseldorfs sind jetzt und in Zukunft auch Angebot und Einladung an die anderen politischen Parteien in Erkrath zur Zusammenarbeit für das Wohl der Menschen in unserer Stadt, stellen SPD und Grüne abschließend fest.

Für die SPD: Volker Teich, Detlef Ehlert
Für Bündnis 90/Die Grünen: Peter Knitsch, Reinhard Knitsch

04Okt/08

Gewerbegebiet Unterfeldhaus – Wirtschaftsförderung endlich ernst nehmen

Schreiben an dem Bürgermeister vom 4.Oktober 2008:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

für die Tagesordnung der nächsten Hauptausschusssitzung bitten wir Sie einen Punkt

Wirtschaftsförderung: Gewerbegebiet Unterfeldhaus

vorzusehen und zu unserer Einführung Stellung zu nehmen:

Aus den Reihen der Unterfeldhauser Unternehmen und Unternehmer wird immer wieder Klage geführt über die mangelnde Kooperation mit der Stadt Erkrath, über unzulängliche Unterstützung der Firmen in dem Ortsteil und über das Erschei­nungs­bild des Gewerbegebiets.

Die SPD hat wiederholt auf diese Schwierigkeiten hingewiesen und mehrfach, u.a. im Zu­sam­men­­hang mit Anträgen zum Stadtmarketing und zur Wirt­schafts­förderung, Vorschläge zur Lösung der Probleme unterbreitet.

Während demgegenüber CDU und FDP die Unter­stützung vornehmlich der steuerstärksten Unternehmen als Ziel erklärten und damit aus­drücklich mittel­stän­dische und kleine Unternehmen ausgrenzten, erkennen zunehmend mehr „Externe“ und insofern Unabhängige die Lage:

Aus einer Presse­meldung vom 16.09.08 war zu entnehmen, dass sich Landrat Hendele im Rahmen einer Veranstaltung der CDU dafür ausge­sprochen hat, nicht nur neue Gewerbeflächen auszuweisen, sondern auch bestehende Gewerbeflächen zu optimieren. Als Beispiel hat er ausdrücklich die Max-Planck-Str. in Unterfeldhaus genannt.

Wie stellt sich heute die eigentliche „Parademeile“ des Gewerbes, die Ein­gangs­situation in das Gewerbegebiet Unterfeldhaus – von Westen her – dar?  Das Grundstück, das zuletzt von der Firma Bohnen-Schneider genutzt wurde, steht seit Jahren leer – der erste Eindruck für Ortsfremde, die von der Autobahn in den Ort kommen, könnte unbefriedigender kaum sein.

Schräg gegenüber ist die Halle, die früher von dem Baumark Schmolla genutzt wurde und seit mehr als 10 Jahren von unterschiedlichen Mietern nur noch zeit- oder teilweise, jedenfalls deutlich „unter Wert“ genutzt wird.

Nördlich davon schließt sich die Ecke Niermannsweg / Heinrich-Hertz-Str. an; ein Gelände, das der Firma Aldi gehört. Die Gebäude darauf vergammeln und werden allenfalls mit Brettern vor den Fenstern gegen eine missbräuchliche Nutzung geschützt, die Grünflächen davor werden auch längst nicht mehr gepflegt.

Südlich der Max-Planck-Str. liegt eine große Fläche des Lagerplatzes der ehemaligen Stahlhandelsfirma Ovaco ungenutzt. Hier wäre allerdings eine neue Erschließung über die nördlich angrenzenden Grundstücke zwischen Nr. 15 und 17 zu schaffen und ein Grünstreifen zur Abschirmung gegen den Eselsbach auszuweisen.

Weitere Entwicklungspotentiale für Gewerbeansiedlung bestehen auf den Grundstücken Max-Planck-Str. Nr. 23 und 26 sowie auf der Heinrich-Hertz-Str. Nr. 16 und 21-23. Neben diesen offensichtlichen Baulücken gibt es auf vielen Gewerbegrundstücken in Unterfeldhaus Möglichkeiten der Nachverdichtung.

Die Parkstreifen im Gewerbegebiet Unterfeldhaus werden seit Jahren nicht mehr ausreichend gereinigt, da u.a. parkende Fahrzeuge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der dortigen Firmen eine Reinigung mittels Kehrmaschinen in der Bürodienstzeit unmöglich machen. Das unterläuft zum Beispiel die her­vor­ragenden Anstrengungen der Unternehmen, mit der Installation von Kunstobjekten

Die ÖPNV-Erschließung des Gebietes wird oft bemängelt. Viele Arbeitneh­mer­innen und Arbeitnehmer könnten ihre Arbeitsplätze umweltfreundlicher erreiche, wenn hier nachgebessert würde.

Das Image der in Unterfeldhaus ansässigen Firmen leidet erheblich unter die­sen Verhältnissen, neue Firmen sind bei diesem abträglichen Zustand nur schwer zu gewinnen.

Immerhin waren Sie, Herr Bürgermeister Werner, durch den Hauptausschuss und den Rat aufgefordert worden, die Kontakte zu den Werbegemeinschaften und den Vertretern der Industrie- und Handels-Kammer bzw. der Handwerks­kammer zu verbessern und zu verstetigen.

Was ist daraus geworden?

Was unternimmt die Verwaltung, um ggf. gemeinsam mit den Grundstücks­eigentümern diese abträgliche Situation zu verbessern?

Was geschieht, um eine bessere Vermark­tung und Auslastung  der Immobilien „hin zu kriegen“,?

Wie reagieren Sie auf die „kleinen Notwendigkeiten zum Handeln“ wie derzeit etwa die des Parkens im Gewerbegebiet bei der Notwendigkeit der Straßen­reini­gung, die letztlich die Anstrengungen der Firmen zur optischen Aufwer­tung etwa mit Kunstobjekten ausgehebelt wird?

Freundliche Grüße

Detlef Ehlert“

17Sep/08

Aktiv für Hertie in Erkrath und die Beschäftigten einsetzen!

Zum aktuellen Fall der Insolvenz der Hertie-Kette und den Folgen für unsere Stadt erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Detlef Ehlert:

„Zum „Jagen“ muss der amtierende Bürgermeister der Stadt Erkrath immer erst getragen werden: Wenn es um Arbeitsplätze und die Rettung von Unter­nehmen in unserer Stadt geht, bedarf es offensichtlich eigens besonderer Auf­forderung oder Anträge der SPD im Stadtrat, damit der Bürgermeister seinen Aufgaben nachkommt. Das war so kurz nach seinem Amtsantritt 1999, als es um Pose-Marrè und die dort noch beschäftigen 250 Menschen ging, das war wieder so, als die Karstadt-Filiale Unterstützung brauchte – und es ist auch jetzt wieder so.“

Vor drei Wochen im Hauptausschuss fühlte Werner sich genervt von dem bohrenden Nachfragen der Stellvertretenden Bürgermeisterin der SPD, Edeltraud van Venrooy, wann und was er denn zu tun gedenke für die Rettung des wichtigen Kaufhauses in der Erkrather Innenstadt: er sehe da keine Handhabe, lamen­tierte Werner.

Nach Medienberichten wollte er immerhin mit seinen Amtskollegen aus den ebenfalls betroffenen Nachbarstädten zu einem Treffen mit dem Insolvenzverwalter nach Wesseling reisen. Er liess sich bei dem Termin aber entgegen seiner Ankündigung durch den Stadtkämmerer vertreten.

Weil der Bürgermeister aber keinerlei Informationen über etwaige weitere Aktionen zur Unterstützung der Beschäftigten und zur Sicherung des Einzelhandelsstandortes verlauten lässt, fordert ihn die SPD-Fraktion nun auf, unverzüglich bei der Landesregierung vorstellig zu werden. Die soll ihren „Feuerwehr“-Topf zur Rettung ange­schla­gener Unternehmen mit überre­gio­naler Bedeutung für eine dauerhafte Fort­setzung der in Konkurs gegangenen Hertie-Gesellschaft mobilisieren, meint Ehlert.