Tag Archives: Deutsche Bahn

21Okt/16

SPD sammelt Unterschriften für S-Bahnhof Hochdahl

symbolbild-stiftKein Schildbürgerstreich am S-Bahnhof Hochdahl !

SPD fordert: Aufzug unverzüglich bauen und dann auch in Betrieb nehmen !

2017 soll der langersehnte Aufzug am westlichen Ende des Bahnsteigs gebaut werden, genau da nämlich wo früher der Bahnübergang / Schranke war. Erst 2018 oder gar 2019 soll aber der Bahnsteig von 96 cm Höhe über dem Gleis auf dann auf 76 cm abgesenkt werden.

Das ist der Haken: Beide Projekte sind nicht aufeinander abgestimmt. Wenn der Aufzug vor dem Bahnsteig fertiggestellt ist, kann er nach den aktuellen Plänen der Bahn nicht genutzt werden, da die Absenkung des Bahnsteigs erst später erfolgen soll. Das wäre ein unvertretbarer Schildbürgerstreich. Der lässt sich verhindern, wenn die Bahn den Vorschlägen der SPD folgt:

Danach soll die Bahn den Aufzug so installieren, dass er übergangsweise auf die derzeitige Bahnsteighöhe führt. Später fährt er dann 20 cm weniger hoch auf die neue Bahnsteighöhe ODER der neue Aufzug geht bis 76 cm über die Gleise und dazu wird der Bahnsteig im dem Aufzugsbereich zeitgleich provisorisch „abgeschrägt“, so dass ein Übergang auf gleichem Höhenniveau möglich wird.

Das hat die SPD beantragt im nächsten Planungsausschuss am 8. November 2016 zu beschließen:

„Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Deutschen Bahn und beim VRR zu erreichen, dass der Aufzug am Haltepunkt Hochdahl der S 8 unverzüglich eingebaut und so installiert wird, dass er auch sofort benutzt werden kann.“

Wenn Sie dem zustimmen, bitten wir Sie um Ihre Unterschrift. Nach einigen erfolgreichen Terminen, stehen noch drei weitere Termine aus:

  • Mittwoch, 02.11.2016, ab 17 Uhr
  • Samstag, 05.11.2016, von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Montag, 07.11.2016, ab 17 Uhr

jeweils am S-Bahnhof Hochdahl, Hildener Straße.

Da sammeln die SPD-Ratsmitglieder Marleen Buschmann und Peter Urban sowie die SPD-Ortsvereinsvorstandsmitglieder um Paul Söhnchen Unterschriften zur Übergabe an den Planungsausschuss des Stadtrates. Auch in vielen Geschäften am Hochdahler Markt und rund um den Hochdahler Bahnhof liegen Listen zur Unterschrift aus.

17Jun/16

Manfred Krick: S-Bahn-Haltepunkte und S-Bahn-Einstiegshöhen anpassen!

Erste konkretere Planungen für die Modernisierung der Bahnhöfe Erkrath, Gruiten und Haan

Gemeinsame Pressemitteilung mit den Städten Erkrath und Haan

Ende Februar vereinbarten sich die nordrhein-westfälische Landesregierung, die Deutsche Bahn und die Verkehrsverbünde auf das Programm „Modernisierungsoffensive III“ (MOF III). Mit diesem Programm werden in den kommenden Jahren rund 160 Millionen Euro zusätzlich in die Modernisierung des schienengebundenen Personennahverkehrs investiert. Im Gebiet des Verkehrs-verbundes Rhein-Ruhr (VRR) werden hieraus insgesamt 21 Bahnhöfe modernisiert. Auch die Modernisierung und insbesondere der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe Gruiten, Haan und Erkrath wurden in das Programm „Modernisierungsoffensive III“ aufgenommen.

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Manfred Krick trafen sich Vertreter der Städte Erkrath und Haan sowie des VRR im Düsseldorfer Landtag. Manfred Krick, Haans Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke und Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz wollten von VRR-Vorstand Martin Husmann den aktuellen Planungsstand erfahren.

Zur Erinnerung: An den drei Bahnhöfen Gruiten, Haan und Erkrath soll mit Mitteln aus dem Programm die Anpassung auf die neue Einstiegshöhe 76 cm vorgenommen sowie die Bahnhofsausstattung modernisiert werden. Für die Bahnhöfe Haan und Gruiten ist zudem die überfällige Nachrüstung mit Aufzügen vorgesehen, damit diese Bahnhöfe endlich barrierefrei erreichbar werden.

Eine besonders schnelle Umsetzung der geplanten Maßnahmen konnte VRR-Chef Husmann den Anwesenden leider nicht in Aussicht stellen. Zurzeit sind viele Arbeitsressourcen noch in der Modernisierungsoffensive II (MOF II) gebunden.
Mit dem Programm MOF II wird insbesondere die Sanierung der Außenäste des neuen Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorangetrieben. Hinsichtlich der Umsetzung von MOF III sind grundlegende Gespräche zwischen dem VRR und der Deutschen Bahn sowie Voruntersuchungen zur Planung der konkreten Maßnahmen an jedem Bahnhof angelaufen. Mit der Umsetzung erster MOF III-Maßnahmen ist vor dem Hintergrund eines ca. dreijährigen Vorlaufs für Streckensperrungen frühestens ab 2019 zu rechnen.

Erste Planungen zur Anpassung der Bahnhöfe auf die neue Einstiegshöhe 76 cm haben für die Bahnhöfe Erkrath und Gruiten ergeben, dass die Absenkung des Bahnsteigs und nicht die Anhebung des Gleisbettes voraussichtlich die wirtschaftlichere Variante ist. Der Bahnsteig in Haan wird von zurzeit 55cm entsprechend auf 76cm angehoben. In Gruiten werden, wie angekündigt, beide Bahnsteige mit Aufzügen nachgerüstet. Die genaue Ausgestaltung der weiteren Maßnahmen – wie z.B. die Frage, ob in Gruiten beide Enden der Personenunterführung mit einem Aufzug versehen werden – wird erst in den weiteren Planungsverfahren in Absprache mit der jeweiligen Stadt entschieden. Die weiter fortgeschrittenen Pläne für den Aufzugsbau am Bahnhof Hochdahl sollen im Jahr 2017 umgesetzt werden.

Dr. Warnecke, Schultz und Krick machten deutlich, dass ihnen angesichts der langen Planungszeiten eine kurzfristige Verbesserung der Situation mobilitätseingeschränkter Personen fehlt. Schließlich ist neben fehlenden Aufzüge und somit eingeschränkter Erreichbarkeit einiger Bahnsteige seit der Inbetriebnahme der neuen Züge auf der Linie S8/S5 im Winter 2014 die tiefere Einstiegshöhe eine zusätzliche massive Einschränkung der Barrierefreiheit.
Zwar führen alle S-Bahnzüge insbesondere für Rollstuhlfahrer Rampen zur Einstiegshilfe mit. Diese Lösung erscheint im Hinblick auf die zeitaufwendige Bedienung allerdings als wenig praktikabel. Schließlich muss die Rampe vom Zugführer manuell an der entsprechenden Einstiegstür für jeden Ein- und Ausstieg ausgeklappt werden.

Manfred Krick mit Erkrather und Haaner BürgermeisterInnen, technischen Beigeordneten sowie VRR-Vorstnd Husmann

Manfred Krick mit Erkrather und Haaner BürgermeisterInnen, Technischen Beigeordneten sowie VRR-Vorstand Husmann

18Feb/16

Manfred Krick, MdL: Barrierefreiheit an den Bahnhöfen in Gruiten, Haan und Erkrath

 

Manfred Krick, hier mit Gästen beim Tischlein-deck-dich (2.v.l.)

Manfred Krick, hier mit Gästen beim Tischlein-deck-dich (2.v.l.)

Die Bahnhöfe Gruiten, Haan und Erkrath profitieren vom Programm „Modernisierungsoffensive 3“, das die nordrhein-westfälische Landesregierung, die Deutsche Bahn und die Verkehrsverbünde in den kommenden Jahren in ganz NRW umsetzen werden. Um insgesamt 106 Bahnhöfe zu modernisieren, stehen in dem Förderprogramm rund 300 Millionen Euro bereit. An den drei Bahnhöfen Gruiten, Haan und Erkrath wird mit Mitteln aus dem Programm die Anpassung auf die neue Einstiegshöhe 76 cm vorgenommen sowie die Bahnhofsausstattung modernisiert. „Die Einstiegshöhe ist seit der Inbetriebnahme der neuen Züge auf der Linie S8/S5 im Winter 2014 ein massives Problem und eine zusätzliche Einschränkung der Barrierefreiheit“, erläutert der Landtagsabgeordnete Manfred Krick, „umso wichtiger ist nun die Aufnahme der Anpassungs-Maßnahmen in das Förderprogramm.“
Für die Bahnhöfe Haan und Gruiten ist zusätzlich die Nachrüstung mit Aufzügen vorgesehen, sodass mobilitätseingeschränkte Personen künftig keine Treppe mehr überwinden müssen, um die Bahnsteige zu erreichen. In Erkrath ist zudem die Sanierung der Personenunterführung geplant. Heiner Wolfsperger vom Bürger- und Verkehrsvereins Gruiten und der Landtagsabgeordnete Manfred Krick freuen sich, dass insbesondere die gemeinsamen Bemühungen um den Haltepunkt Gruiten erfolgreich waren. Krick hatte seit seinem Einzug in den Landtag 2012 immer wieder Bemühungen zur Erreichung von Barriefreiheit am Bahnhof Gruiten und anderen Haltepunkten in seinem Wahlkreis initiiert. Wolfsperger sagt weiter: „Der barrierefreie Ausbau des sehr gut genutzten Bahnhofes Gruiten ist lange überfällig“. Auch Jens Niklaus, Vorsitzer des SPD-Ortsvereins Gruiten, nahm die Nachricht der Aufnahme in das Programm der „Modernisierungsoffensive 3“ erfreut auf: „Ich hoffe nun auf eine baldige Umsetzung der geplanten Maßnahmen.“
Die Landesregierung löst mit der neuen Modernisierungsoffensive ihr Versprechen für mehr Kundenfreundlichkeit im Nahverkehr ein. Nur mit einem zeitgemäßen Angebot sind die gestiegenen Herausforderungen einer mobilen Gesellschaft zu meistern. Um den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen attraktiv zu erhalten, sind Barrierefreiheit, ein ausreichender Wind- und Wetterschutz auf Bahnsteigen sowie Sauberkeit in den Bahnhöfen und an Haltestellen die Eckpfeiler, die mit der weiteren Modernisierungsoffensive gestärkt werden.

27Jul/15

S-Bahnfahrzeuge der Linie S 8 auswechseln

Das Urteil von SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert zu den neuen S-Bahnzügen auf der Linie S 8 ist eindeutig. Sie sind auf unserer Strecke zwischen Düsseldorf und Wuppertal untauglich: „Weniger Platz, weniger Zugangsmöglichkeiten sowie vor allem erhebliche – für behinderte Personen schier unüberwindbare – Höhenunterschiede zwischen S-Bahnsteig und Zugabteilen – das geht gar nicht!“ Dieses Fazit der neuen S-Bahnzüge, die hier in der Region unter anderem auf der Strecke der S 8 zwischen Mönchengladbach und Hagen eingesetzt werden, benennt drei von mehreren, aber jedenfalls drei ganz entscheidende Gründe, die die SPD-Erkrath zu der Forderung an die Deutsche Bahn und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bringen, gerade diese Züge unverzüglich aus dem Betrieb zu nehmen.
Stattdessen, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion in Erkrath, Uli Schimschock, sollen die Vorgängermodelle jedenfalls solange auf der Strecke eingesetzt werden, bis entweder zumindest in Teilbereichen die Stationsbahnhöfe „tiefer gelegt“ oder insgesamt eine Höhenangleichung zwischen Zugmaterial und Bahnsteigen vorgenommen worden sein wird.

Dafür haben die Sozialdemokraten eine Resolution des Stadtrates an Verkehrsverbund, DB und den Landtag NRW, beantragt, die im Planungs- und Verkehrsausschuss und hernach im Stadtrat beschlossen werden soll:
S-Bahnzüge „1440“ aus dem Betrieb der S 8 nehmen
Die seit 1988 betriebene S8 ist auch für Erkrath ein sehr wichtiges Verkehrs­mittel. Auf dieser S-Bahnstrecke Mönchengladbach – Hagen werden seit Dezember 2014 neue Züge der DB Baureihe 1440 eingesetzt.
Alle Erfahrungen im praktischen Umgang mit diesen Fahrzeugen sind bislang im Ergebnis negativ, weil die Nachteile und Mängel dieser Baureihe gegenüber dem Vorgängermodell auf dem konkreten Streckenabschnitt vor allem zwischen Neuss und Wuppertal deutlich überwiegen:
  • Das Platzangebot ist geringer, das zeigt sich besonders an der Zahl der für die Hauptverkehrszeit nötigen Stehplätze (-50%).
  • Deutlich weniger Türen, dadurch verlängerte Zeiten des Ein- und Ausstiegs der Fahrgäste und daraus resultierende Verspätungen.
  • Weniger Platz im Multifunktionsbereich (Abstellmöglichkeiten für Fahrräder o.ä.).
  • Die „Krönung“ ist der Wegfall des bis dahin barrierefreien Übergangs zwischen Bahnsteig und S-Bahnzug: Die Einstiegshöhe von jetzt 76 cm statt 96 cm über Gleiskante führt zu einem „Loch“ beim Einstieg in den Zug.
Dieser zuletzt genannte und im „Tagesgeschäft“ gravierendste Nachteil soll nach Aussagen der DB und des VRR in Zukunft durch den Umbau der Halte­punkte von 96 cm auf 76 cm Bahnsteighöhe beseitigt werden. Eine Sofortmaß­nahme, um zumindest in Teilbe­reichen durch partielle Absenkung der Bahnsteige an den betroffenen Haltepunkten barrierefreie Übergänge zu schaffen, ist von der DB abgelehnt worden.
Der Rat der Stadt Erkrath fordert daher die Fahrzeuge der Baureihe 1440 aus dem Betrieb der S-Bahnlinie 8 herauszunehmen und durch geeignete Fahr­zeuge zu ersetzen.
18Mai/15

Rampe am S-Bahnhof Hochdahl eröffnet

Peer Steinbrück, Rainer Latsch, Detlef Ehlert, Sabine Lahnstein

Peer Steinbrück, Rainer Latsch, Detlef Ehlert, Sabine Lahnstein

Die Rampe an der Hochdahler S-Bahnstation ist jetzt offiziell eröffnet und auch ein Teil der Treppenanlage ist begehbar. Auch wenn der Erkrather Bürgermeister die Veranstaltung geschwänzt hatte: wir von der SPD waren zur Stelle und besichtigten mit dem Bevollmächtigten der Deutschen Bahn für NRW, Rainer Latsch, mit SPD-Bundestagsabgeordnetem Peer Steinbrück, stellvertretender Bürgermeisterin Sabine Lahnstein, SPD-Bürgermeisterkandidat Detlef Ehlert und vor allem betroffenen Hochdahler Bürgerinnen und Bürgern die jetzt vor dem Abschluss stehende Baustelle.

04Jun/13

Die Deutsche Bahn will mehr Video-Überwachungen auf Bahnhöfen?

Die Deutsche Bahn will mehr Videoüberwachung auf Bahnhöfen und dafür sollen 40 Millionen Euro zusätzlich investiert werden bis 2018 – das jedenfalls steht in den Zeitungen. Und das ärgert den SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Detlef Ehlert und bestimmt viele andere Menschen hier in Erkrath auch. Nicht der Umstand, dass die Bahn mehr Kameras will. Nein, sondern im Gegenteil, dass das nun als neue Nachricht „verkauft“ wird. Denn in Erkrath wird schon lange gefordert, dass die S-Bahnhöfe überwacht werden, um das Sicherheitsgefühl der Bahnreisenden zu stärken und um zu ermöglichen, dass Kriminelle leichter gefasst und überführt werden können.
Die Stadt Erkrath hat in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Erkrath bereits in Millrath Aufnahmegeräte installiert und wollte dies auch für die weiteren Stationen ermöglichen und wäre dafür auch bereit gewesen, die Kosten vorzufinanzieren.
Doch der Bürgermeister hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Bahn die Kooperationsangebote Erkraths zur Einführung von solchen Überwachungseinrichtungen in Hochdahl und Alt-Erkrath aus Kostengründen abgelehnt habe.
Wenn die Bahn nun doch noch (oder wieder) auf einen vernünftigen Kurs einschwenke, sei das gut, obwohl die zeitliche Verzögerung ärgerlich ist, so Detlef Ehlert. Er hat deshalb den Bürgermeister aufgefordert, sich im Namen der Stadt erneut bei der Deutschen Bahn dafür einzusetzen, dass in Erkrath die Kameras auf unseren DB-S-Bahn-Stationen installiert werden.
19Mrz/13

Bahn schließt Schranke – und die CDU will Bürgermeister zum Verhandeln auffordern….?

Das ist doch kaum zu glauben: Die Bahn bleibt dabei, den Bahnübergang in Hochdahl schließen zu wollen und der CDU fällt nichts anderes ein, als die Verwaltung zu beauftragen mit der Bahn zu verhandeln? Wenn der Bürgermeister (von der CDU…!) das nicht bereits lange tut, gehört er ja wohl schon längst abgelöst…!
http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/mettmann/nachrichten/die-einzige-loesung-schranke-oeffnen-1.3266372

Immerhin scheint es „hinter den Kulissen“ Bewegung zu geben: Natürlich finden längst Gespräche zwischen Stadt- und Kreisverwaltung bzw. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der Deutschen Bahn statt. Da wird ausgelotet, unter welchen Voraussetzungen der Bahn ermöglicht werden könnte, die Schranke doch länger als bis zum August dieses Jahres auf zu lassen.

Die SPD, so ihr Fraktionsvorsitzender Detlef Ehlert, werde daher gemeinsam mit anderen Fraktionen dem Planungs- und Verkehrsausschuss (PlUV), der das Thema Bahnübergang am Donnerstag auf der Agenda hat, diesen Antrag vorlegen:

„Der PlUV begrüßt die Gespräche zwischen Stadtverwaltung, VRR und Bahn-AG, die mit dem Ziel geführt werden, die Schrankenanlage am S-Bahn-Haltepunkt in Hochdahl solange in Betrieb zu halten, bis ein behindertengerechter Zuweg / Rampe zwischen den Ortsteilen in Alt-Hochdahl errichtet sein wird.“

27Feb/13

Bahnhof Hochdahl: Rampe vorziehen – heute in der Rheinischen Post:

Bahnhof Hochdahl: Rampe vorziehen

VON ISABEL KLAAS – zuletzt aktualisiert: 27.02.2013

Erkrath (RP). Der behindertengerechte Ausbau des Bahnhofs Hochdahl wurde verschoben. Dennoch soll der Bahnübergang Hildener Straße geschlossen werden. „Ein Unding“, sagt die SPD. Der VRR prüft nun, ob der Bau einer Rampe am Bahnhof vorgezogen werden kann.

Mit Nachdruck arbeitet die SPD daran, dass der schienengleiche Bahnübergang in Erkrath nicht nicht geschlossen wird, bevor der Bahnhof Hochdahl behindertengerecht ausgebaut wurde. „Behinderte Menschen sowie Frauen und Männer mit Kinderwagen müssten mehr als einen Kilometer einfache Strecke auf ansteigenden und teilweise nicht beleuchteten Wegen zurücklegen, um Sparkasse, Kirche oder Ärzte zu erreichen. Dies kann auch von Ihnen nicht gewollt sein“, schreiben Edeltraud Venrooy, stellvertretende Bürgermeistern, und Karin Fink, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte und Nichtbehinderte der Stadt Erkrath, an das Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales.

Rechtsgrundlage

Bahnhof Hochdahl im Ausschuss

Die Verwaltung wird morgen im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr unter anderem über die Rechtsgrundlage zur Schließung des Bahnübergang Hildener Straße berichten.

Beginn der Sitzung ist um 17.30 Uhr im Rathaus an der Bahnstraße.

Vorangegangen war eine Mitteilung der Deutschen Bahn zu Beginn des Jahres, dass der behindertengerechte Ausbau des S-Bahn-Haltepunktes Erkrath-Hochdahl sich auf unbestimmte Zeit verschieben würde. Der Grund: Die Fahrzeuge der Linien S5 und S8, die ab Dezember 2014 auch in Erkrath eingesetzt werden sollen, erfordern eine Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern. Auch die Linie S 68, die ab 2019 verstärkt durch Erkrath fahren soll, braucht eine niedrigere Bahnsteighöhe. Die Bahnsteige in Erkrath sind aber 96 Zentimeter hoch. Deshalb hat der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) seine Finanzierungszusage zur Modernisierung zurückgezogen. Entsprechend musste die Deutsch Bahn AG ihre bereits gestartete Ausschreibung zurücknehmen. Baubeginn sollte ursprünglich bereits Ende vergangenen Jahres sein. Jetzt steht er in den Sternen.

„Es kann nicht sein, dass die jahrzehntelange Planung eines behindertengerechten Bahnübergangs mit Rampe im Zusammenhang mit dem Bau der L 403 n auf einen nicht absehbaren Zeitpunkt verschoben wird und zudem zur Schließung des schienengleichen Bahnübergangs bis spätestens August führt“, so Venrooy und Fink. Der VRR hat Verständnis für die Situation der Erkrather. Nach eigenen Aussagen führt er Gespräche mit der „Deutschen Bahn Station und Service AG“, ob der Bau der behindertengerechten Rampe am Bahnhof nicht unabhängig von der Modernisierung vorgezogen werden kann. Die Errichtung eines Aufzuges von der Personenunterführung zum Bahnsteig und die Sanierung des Bahnsteigbelages sowie die Bahnsteigverlängerung würden dann später stattfinden. Nach bisherigem Kenntnisstand seien dafür zwei Jahre Vorlaufzeit erforderlich, so der VRR. Zur weiteren Öffnung des schienengleichen Bahnübergangs konnte der VRR gestern nichts sagen. Generell begrüßen die Behindertenverbände sowie ihr Landesbeauftragter den langfristigen barrierefreien, stufenlosen Zugang zu den Fahrzeugen der S-Bahn-Stationen, wie er in Hochdahl durch den niedrigeren Einstieg in die Bahn entstehen sollen.

15Feb/13

Auch der Kreis Mettmann ist für Erhalt barrierefreier Querung der Bahnanlage in Hochdahl

Von der drohenden Schließung des Bahnübergangs am S-Bahn-Haltepunkt hatte der Erkrather SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Detlef Ehlert, der auch Mitglied des ÖPNV-Ausschusses des Kreistages in Mettmann ist, den Kreis informiert – und der war davon genauso überrascht wie er selbst. Das erklärt die Kreisverwaltung nun in einer Sitzungsvorlage für den nächsten ÖPNV-Ausschusstermin am 25. Februar, die hier aufgeführt ist.

Was Ehlert und die Erkrather SPD allerdings besonders freut: Auch der Kreis Mettmann wird sich dafür stark machen, dass die Rampe in Alt-Hochdahl bald und vorgezogen vor der jetzt auf lange Zeit hinaus geschobenen Aufzusanlage errichtet wird und bis zu deren Fertigstellung die Schranken oberirdisch offen bleiben.

Ehlert: „Die SPD-Kreistagsfraktion wird ausdrücklich dafür plädieren, dass der ÖPNV-Ausschuss und die Kreisverwaltung sich gegenüber der Bahn AG und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bürgerfreundliche Lösungen erzielen und den Schaden, den die Aufhebung der Ausschreibung für die Modernisierung der Bahnhofsanlage in Sachen Barrierefreiheit und Mobilitätsförderung angerichtet hat, möglichst bald und weitgehend minimiert wird.“

Aus der Berichtsvorlage 20/001/2013 der Kreisverwaltung:

Barrierefreier Ausbau des Haltepunktes Erkrath Hochdahl (S)
Der barrierefreie Ausbau des Haltepunktes Erkrath Hochdahl (S) ist Bestandteil der Modernisierungsoffensive
2 (MOF 2). Die Planungen sahen einen Baubeginn für Dezember 2012 vor
und beinhalten den Bau einer Rampe auf der Südseite des Haltepunktes und eines Aufzuges
zum Bahnsteig, um einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig herzustellen. Mit der Modernisierung
des Bahnsteiges soll das bisherige Provisorium am östlichen Ende in ein permanentes
Bauwerk umgebaut werden.
Im Anschluss an eine Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr der StadtErkrath vom 15.01.2013 wurde der Kreis Mettmann durch ein an den VRR gerichtetes Schreiben
der SPD-Ratsfraktion Erkrath über die Aufhebung der Baumaßnahme informiert.
Daher wurde die Stadt Erkrath zeitnah um einen Bericht zum Sachverhalt gebeten. Diese teilt
in ihrer Stellungnahme mit, dass Ende November / Anfang Dezember 2012 noch keine Aktivitäten
zur Einrichtung der Baustelle erkennbar gewesen wären. Nach Gesprächen zwischen
der Stadt Erkrath und der DB Station & Service AG musste dann am 10.01.2013 festgestellt
werden, dass die bereits gestartete Ausschreibung der Baumaßnahme von DB Station & Service
aufgehoben wurde. Der VRR hatte in der Tat seine Finanzierungszusage für den barrierefreien
Ausbau des Haltepunktes zurückgezogen.
Im Zusammenhang mit der Vorstellung des Qualitäts- und Stationsberichtes des VRR wurde
dem ÖPNV-Ausschuss in der Sitzung am 10.05.2012 mündlich über den Sachstand zur MOF
2 an den Haltepunkten Ratingen Ost (S) sowie Erkrath-Hochdahl (S) berichtet. Zum damaligen
Zeitpunkt war in Hochdahl der Beginn der Baumaßnahmen im 4. Quartal 2012 vorgesehen.
Diese Zeitplanung wurde im Sitzungsblock des VRR im Juni/Juli 2012 nochmals bestätigt.
Unter Bezugnahme auf den geplanten Einsatz neuer S-Bahn-Fahrzeuge ab Ende 2014
wurde dargelegt, dass in Hochdahl keine Anpassungen der Bahnsteighöhen mehr möglich
seien, weil sonst der zwischen Land, DB und VRR vereinbarte Kosten- und Zeitplan für die
Umsetzung der MOF 2 nicht mehr eingehalten werden könnte.
Vor diesem Hintergrund war für den Kreis Mettmann eine drohende oder gar zu erwartende
Verschiebung des für Ende 2012 avisierten Baubeginns zum Umbau des Haltepunktes Hochdahl
nicht erkennbar.
Seite 5 von 5 20/001/2013
Die Antwort des VRR auf das Schreiben der SPD-Ratsfraktion Erkrath liegt der Verwaltung
mittlerweile in Kopie vor; sie ist dieser Vorlage als Anlage beigefügt. Der Kreis Mettmann bedauert
die Verzögerungen zum barrierefreien Ausbau des Haltepunktes Hochdahl außerordentlich,
zumal der gesamte städtische Bereich in seiner Funktion (Wohnen, Versorgung,
Freizeit etc.) durch die trennende Wirkung der Gleisanlagen negativ beeinflusst wird. Allerdings
ermöglicht der unmittelbar an den Bahnsteig angrenzende Bahnübergang (Hildener
Straße) mobilitätseingeschränkten Menschen bislang die fußläufige, ebenerdige Erreichbarkeit
des nördlich bzw. südlich der Gleisanlagen liegenden Hochdahler Ortsteils. Dieser Bahnübergang
soll nach Planungen der DB AG bereits im August 2013 geschlossen werden. Daher
wurde der VRR schriftlich gebeten, in Gesprächen mit der DB AG möglichst zeitnah Lösungen
zum Erhalt einer barrierefreien Querung der Gleise zu finden

25Jan/13

VRR bestätigt „drohende Schließung“ des Bahnübergangs in Hochdahl

Der Fraktionsvorsitzende der Erkrather SPD-Fraktion, Detlef Ehlert, hat Post vom VRR erhalten. „Ich habe gerade ein Schreiben des Vorstandschefs des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, Husmann, bekommen, in dem der ausdrücklich die „drohende Schließung des Bahnübergangs im August diesen Jahres und somit zur Versagung des barrierefreien Überwegs über die Gleisanlagen“ bestätigt… Weiter führt Husmann aus, dass der VRR mit der Bahn reden wolle, ob die Rampe nicht ohne sogenannte Betriebspausen gebaut werden könne, was dann früher als 2015 möglich sein könnte. 2015 scheint aber jetzt das Datum zu sein, an dem frühestens mit dem Bau eines Aufzugs zum Bahnsteig begonnen werden kann.

Ehlert weiter: „Das ist ein starkes Stück! VRR und Bahn sollen nicht reden, sondern handeln, der Bahnübergang muss offen bleiben, bis die Rampe fertig ist. Und mit deren Bau muss unverzüglich begonnen werden!

Die SPD hält an ihrer Unterschriftenaktion für genau dieses Ziel fest. Am Samstag, 26. Januar, sind Mitglieder der Ratsfraktion und der SPD-Landtagsabgeordnete Manfred Krick zwischen 9.30 und 12.00 Uhr am Posthorn in Hochdahl, um zu informieren und Unterschriften zu sammeln.

Und gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Hochdahl werden die Sozialdemokraten die Unterschriftenaktion weiter führen am Donnerstag, 31. Januar, 10.00 – 12.30 Uhr, auf dem Hochdahler Markt, bei Edeka!